Beitrag der Woche

Geistliche Kommunion III

Du bist höher als der Himmel und höher als die Welt, da sich der Schöpfer der Welt für Dich zum Kaufpreis dahingegeben. Was kann der an Dir ...

Donnerstag, 31. Mai 2012

Maria, breit den Mantel aus

Kapelle des Altenheim St. Martin, Bayreuth

Bevor der Mai ganz vorbei ist, kommt hier noch schnell ein letzter Beitrag zu den Maialtären-Los Wochos, zusammen mit einem kleinen Lied zur Nacht:

1. Maria, breit den Mantel aus, / mach Schirm und Schild für uns daraus; / lass uns darunter sicher stehen, / bis alle Stürm vorüber gehen. / Patronin, voller Güte, uns alle Zeit behüte.
2. Dein Mantel ist sehr weit und breit, / er deckt die ganze Christenheit, / er deckt die weite, weite Welt, / ist aller Zuflucht und Gezelt. 
3. Maria, hilf der Christenheit, / dein Hilf erzeig uns allezeit; / komm uns zu Hilf in allem Streit, / verjag die Feind all von uns weit.
4. O Mutter der Barmherzigkeit, / den Mantel über uns ausbreit; / uns all darunter wohl bewahr / zu jeder Zeit in aller Gefahr.



[vgl. GL 295 und vor Schreck über diese Meldung vorerst ohne Video]

97 Jahre und noch so cool...

Ersilio Kardinal Tonini gewinnt den Preis für die derzeit coolste Reaktion in dem Durcheinander, dass auch als "Vati-leaks" bezeichnet wird. Sowas kann man auch nur bringen, wenn man der älteste lebende Kardinal der Welt ist und seit Geburtsjahr 1914 schon genug anderes gesehen hat.
"Ein bisschen" ist gut, Eminenz. Das ist kein kleines bisschen, das ist ein mords-gewaltiges-bisschen! :)

Familien der Welt in Mailand

Was für die Jugend der Weltjugendtag ist für die ganze Familie das Weltfamilientreffen.

Selbiges steht unter dem Motto: "Die Familie - Arbeit und Fest", hat am Dienstag, 29. Mai in Mailand begonnen und wird am Sonntag, 03. Juni mit einem Festgottesdienst unter dem Vorsitz des hl.Vaters zuende gehen. Ein großer Teil dieses Treffens sind Katechesen und Zeugnisse, auch wenn Ablauf und Aufbau schon mit dem Katholikentag verglichen wurden. Aber die Hymne dieser Tage klingt ungleich schöner und fröhlicher als alles, was in dieser Richtung von diesseits der Alpen kommen kann.



Pater Gänswein und der Fall der verschwundenen Briefe

Gerade via Richelieu gefunden. Danke und damit auch von meiner Seite ein <3-liches Willkommen in der Blogoezese;)

Pater Gänswein und das Rätsel der Briefe


Man hätte es sich wahrlich nicht ausdenken können. Da können Dan Brown & Co. definitiv einpacken...

meisterliche Linkrutsche zu den "Vati-leaks"

Daran erkennt man halt die Meister: während ich noch in den Startlöchern hänge und überlege, ob und was man am besten zu diesen Schlag-zeilen sagen könnte, haben Don Alipius und Mme Elsa das Rennen bereits zweimal beendet und gewonnen;) Wenn ich jetzt einen Hut aufhätte, würde ich ihn ziehen! Und der unnachahmliche Josef Bordat hält sich gar nicht erst mit Oberflächlichkeiten auf, sondern stößt wie immer zielsicher zum Kern des Pudels Problems vor.

Was mich da fast am Meisten aufregt, ist dieses: da macht sich der hl. Vater schon die Gedanken und die Mühe und sagt selbst etwas zu diesem unsäglichen Durcheinander und diese Zeilen sind buchstäblich nur ein paar Klicks entfernt...
Gli avvenimenti successi in questi giorni, circa la Curia e i miei collaboratori, hanno recato tristezza nel mio cuore, ma non si è mai offuscata la ferma certezza che, nonostante la debolezza dell’uomo, le difficoltà e le prove, la Chiesa è guidata dallo Spirito Santo e il Signore mai le farà mancare il suo aiuto per sostenerla nel suo cammino. Si sono moltiplicate, tuttavia, illazioni, amplificate da alcuni mezzi di comunicazione, del tutto gratuite e che sono andate ben oltre i fatti, offrendo un’immagine della Santa Sede che non risponde alla realtà. Desidero, per questo, rinnovare la mia fiducia e il mio incoraggiamento ai miei più stretti collaboratori e a tutti coloro che, quotidianamente, con fedeltà, spirito di sacrificio e nel silenzio, mi aiutano nell’adempimento del mio Ministero.
[Mme Elsas Übersetzung via Don Alipius]
Die Ereignisse, die in diesen Tagen die Kurie und meine Mitarbeiter betreffend passiert sind, haben mein Herz mit Traurigkeit erfüllt. Aber die feste Überzeugung wurde nie getrübt, dass - trotz der Schwäche des Menschen, der Schwierigkeiten und der Prüfungen - die Kirche vom Heiligen Geist geführt wird und dass der Herr seine Hilfe niemals fehlen lassen wird, um sie auf ihrem Weg zu unterstützen. Allerdings haben sich Unterstellungen multipliziert - von einigen Medien erweitert - die völlig unbegründet waren und weit über die Fakten hinausgehen. Sie haben ein Bild vom Heiligen Stuhl vermittelt, das nicht der Realität entspricht.

und was macht die sog. "deutschen Qualitätspresse" draus? "Papst Benedikt kritisiert die Medien." Aua! Wer lesen kann, ist klar im Vorteil - auch und besonders als Journalist.

Sammeln und Zerstreuen

Ach, dass ich mich sammle aus der Zerstreuung; ich, der ich mich Stück für Stück zersplittert habe, da ich abgekehrt von dir, dem Einen, in ein Vielerlei mich verlor.


Aurelius Augustinus (354–430), Bischof von Hippo

Heilig-Geist-Novene: zweite Runde, sechster Tag

Im Namen des Vaters und des Sohnes und Heiligen Geistes. Amen. 

Komm Heiliger Geist! Bild von hier.
Hymnus (vgl. GL 249)
Der Geist des Herrn erfüllt das All mit Sturm und Feuersgluten; er krönt mit Jubel Berg und Tal, er lässt die Wasser fluten.
Ganz überströmt von Glanz und Licht erhebt die Schöpfung ihr Gesicht, frohlockend: Halleluja!


Ein Vaterunser, ein Ave Maria und ein Ehre sei dem Vater für uns selber, dass wir nicht die Freude vergessen, die aus dem Glauben an Jesus Christus verbunden ist.


Gebet
Atme in mir, du Heiliger Geist, dass ich Heiliges denke.
Treibe mich, du Heiliger Geist, dass ich Heiliges tue.
Locke mich, du Heiliger Geist, dass ich Heiliges liebe.
Stärke mich, du Heiliger Geist, dass ich Heiliges hüte.
Hüte mich, du Heiliger Geist, dass ich das Heilige nimmer verliere.
(dem hl. Augustinus zugeschrieben)

Mittwoch, 30. Mai 2012

33 Tage für das Leben

[Tägliche Updates bei der Bärin aus Freiburg.]

Die bereits von Papst Benedikt XVI lobend erwähnten sozialen Netzwerke haben immer mehr positive Wirkungen, ob die Zusammenschlüsse in Diskussionsgruppen oder, wie jetzt, ein öffentlicher Aufruf zum Gebet für das ungeborene Leben. Letztere ist eine private Initiative, verbreitet von den Blogger-kolleginnen Michaela Voss und der Bärin aus Freiburg.

Anlass 
Seit der Liturgiereform wird das Fest Mariä Heimsuchung an zwei unterschiedlichen Tagen im  Kirchenjahr gefeiert: am 31. Mai + am 2. Juli
Das sind genau 33 Tage und in dieser Zeit wollen wir besonders für die Ungeborenen beten, denn Mariä Heimsuchung ist auch das Fest, an dem der „Ungeborene Erlöser“ zu allen Ungeborenen kam und in besonderer Weise auch zu allen schwangeren Müttern.
Was wird gebetet?
Da von verschiedener Seite darauf hingewiesen wurde, dass der sog.“Babyrosenkranz” oder “Rosenkranz für die Ungeborenen” nicht die kirchliche Anerkennung besitzt und auch in einigen Stellen problematisch sein könnte, möchte auch ich an dieser Stelle darauf hinweisen, dass natürlich auch andere Gebete genommen werden können. Das Gebet für ungeborene Leben ist dennoch gerade heute sehr wichtig; deshalb werde ich es wie die Freiburger Bärin machen und die freudenreichen Geheimnisse beten.

Heilig-Geist-Novene: zweite Runde, fünfter Tag

Im Namen des Vaters und des Sohnes und Heiligen Geistes. Amen. 

Komm Heiliger Geist! Bild von hier.
Hymnus (vgl. GL 244)
9. Gib dem Volk, das dir vertraut, das auf deine Hilfe baut, deine Gaben zum Geleit.
10. Lass es in der Zeit bestehen, deines Heils Vollendung sehen und der Freunden Ewigkeit. Amen. 


Ein Vaterunser, ein Ave Maria und ein Ehre sei dem Vater für
alle Christgläubigen, überall dort wo sie sich Verfolgung und Einengung ausgesetzt sehen:
Nordkorea, China, Pakistan, Irak, Ägypten, Nigera etc.




Gebet
Atme in mir, du Heiliger Geist, dass ich Heiliges denke.
Treibe mich, du Heiliger Geist, dass ich Heiliges tue.
Locke mich, du Heiliger Geist, dass ich Heiliges liebe.
Stärke mich, du Heiliger Geist, dass ich Heiliges hüte.
Hüte mich, du Heiliger Geist, dass ich das Heilige nimmer verliere.
(dem hl. Augustinus zugeschrieben)

Dienstag, 29. Mai 2012

In Gedanken bei den Toten der Erdbeben in Italien....

und bei den Verletzten, den Obdachlosen, den Angehörigen und Rettungskräften. Dio proteggi l'Italia!





Von Spaltung und Verwirrung zur Einheit

Da die Homilie des hl. Vaters von Pfingstsonntag auf den illustren Seiten des Vatikan immer noch "nur" in der Weltsprache Italienisch abrufbar ist, kommt für die Deutschsprachigen das Ganze in bewegten Bildern.






Warum fallen mir da gerade ausgerechnet die unsägliche Causa "Vatileaks" und Edward III (von England) ein? ;)

Heilig-Geist-Novene: zweite Runde, vierter Tag

Im Namen des Vaters und des Sohnes und Heiligen Geistes. Amen. 

Komm Heiliger Geist! Bild von hier.
Hymnus (vgl. GL 244)
7. Was befleckt ist, wasche rein, Dürrem gieße Leben ein, heile du, wo Krankheit quält.
8. Wärme du, was kalt und hart, löse was in sich erstarrt, lenke, was den Weg verfehlt.


Ein Vaterunser, ein Ave Maria und ein Ehre sei dem Vater für
Alle Kranken an Leib und Seele.
Alle, die sich in etwas verrannt haben und die der Meinung sind, der Kirche vielleicht auch noch einen Dienst zu tun. 




Gebet
Atme in mir, du Heiliger Geist, dass ich Heiliges denke.
Treibe mich, du Heiliger Geist, dass ich Heiliges tue.
Locke mich, du Heiliger Geist, dass ich Heiliges liebe.
Stärke mich, du Heiliger Geist, dass ich Heiliges hüte.
Hüte mich, du Heiliger Geist, dass ich das Heilige nimmer verliere.
(dem hl. Augustinus zugeschrieben)

Montag, 28. Mai 2012

Song of the Day

Gewidmet mit einem herzlichen Dank für einen schönen Abend... drei Freunden;)
[dedicated to...three friends... with best regards for a lovely evening.]


"Le Saint Esprit descendra"; Communautè l'Emmanuel





Auch für die Meldungen der letzten Tage. O Gott, solange du Deine Kirche durch den Heiligen Geist führst, brauchen wir uns keine Sorgen machen. The gates of hell shall not prevail! 

Heilig-Geist-Novene: zweite Runde, dritter Tag

Im Namen des Vaters und des Sohnes und Heiligen Geistes. Amen. 

Komm Heiliger Geist! Bild von hier.
Hymnus (vgl. GL 244)
5. Komm, o du glückselig Licht, fülle Herz und Angesicht, dring bis auf der Seele Grund.
6. Ohne dein lebendig Wehn kann im Menschen nichts bestehn, kann nichts heil sein noch gesund.


Ein Vaterunser, ein Ave Maria und ein Ehre sei dem Vater für einen jeden Einzelnen von uns. Dass wir offen sind für den leisen Hauch Gottes, uns umformen lassen und uns ihm ganz hingeben.



Gebet
Atme in mir, du Heiliger Geist, dass ich Heiliges denke.
Treibe mich, du Heiliger Geist, dass ich Heiliges tue.
Locke mich, du Heiliger Geist, dass ich Heiliges liebe.
Stärke mich, du Heiliger Geist, dass ich Heiliges hüte.
Hüte mich, du Heiliger Geist, dass ich das Heilige nimmer verliere.
(dem hl. Augustinus zugeschrieben)

Sonntag, 27. Mai 2012

Pfingsten - immer neu!

Ich hatte ja schon einmal festgestellt, dass P. Cantalamessa rockt! Noch ein Beweis gefällig? Hier ein Vortrag von ihm mit dem treffenden Thema: "Die Kirche braucht ein neues Pfingsten".




Ein frohes und gesegnetes Pfingstfest!

Heilig-Geist-Novene: zweite Runde, zweiter Tag

Im Namen des Vaters und des Sohnes und Heiligen Geistes. Amen. 

Komm Heiliger Geist! Bild von hier.
Hymnus (vgl. GL 244)
3. Höchster Tröster in der Zeit, Gast der Herz und Sinn erfreut, köstlich Labsal in der Not.
4. In der Unrast schenkst du Ruh, schenkst in Hitze Kühlung zu, spendest Trost in Leid und Tod.


Ein Vaterunser, ein Ave Maria und ein Ehre sei dem Vater in den Anliegen des hl. Vaters, für ihn selbst und für die Bischöfe und Priester.



Gebet
Atme in mir, du Heiliger Geist, dass ich Heiliges denke.
Treibe mich, du Heiliger Geist, dass ich Heiliges tue.
Locke mich, du Heiliger Geist, dass ich Heiliges liebe.
Stärke mich, du Heiliger Geist, dass ich Heiliges hüte.
Hüte mich, du Heiliger Geist, dass ich das Heilige nimmer verliere.
(dem hl. Augustinus zugeschrieben)

Samstag, 26. Mai 2012

Beten wir für...Papa Benedetto

Da sich dieser Vorwurf tatsächlich zu erhärten scheint (ich kann's immer noch nicht glauben, bin total fassungslos!), kann unser lieber Papa Benedetto alles Gebet dieser Welt gebrauchen. Da zeigt sich einmal mehr, dass Paul VI. doch recht hatte, als er traurig feststellte, dass "durch irgendeinen Spalt der Rauch Satans in den Tempel Gottes eingedrungen sei".

Also: Oremus pro Pontifice nostro Benedicto.

Dominus conservet eum, et vivificet eum, et beatum faciat
eum in terra, et non tradat eum in animam inimicorum eius.
Tu es Petrus, et super hanc petram aedificabo Ecclesiam meam.


Ein Pater noster, Ave Maria und Gloria Patri für Papst Benedikt XVI.

Bote der Freude

il "Pippo buone". Bild von hier.
  
Gott,
du hast im Leben deines Dieners Philipp Neri
den Glanz deiner Heiligkeit aufleuchten lassen.
Gib uns eine brennende Liebe, wie er sie im Herzen trug,
und die Heiterkeit des Geistes,
die ihn zum Boten deiner Freude gemacht hat.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.

(Tagesgebet von heute, 
dem Gedenktag des hl. Philipp Neri)



Herr, mein Gott, der hl. Philipp Neri war ein Bote deiner Freude. Was für ein Bote soll ich für Dich sein?

 

Und noch eine Novene zum Heiligen Geist

Auch wenn wir gerade eine Novene zuende gebetet haben, hätte ich schon wieder eine im Angebot. Jesus sagt den Jüngern, dass sie "ohne Unterlass beten sollen". Das Gleiche hat ein Freund angeregt für unseren Lobpreis Kreis, der sich einmal wöchentlich trifft.

Was benötigt wird ist der heilige Geist mit seinem Feuer und seiner Führung! Nur wo er ist, kann wirklich etwas Gutes, Fruchtbares entstehen. Und der weht meist nur da, wo er eingeladen, wo er erbeten wird! 
Gebet ist eigentlich ein zentraler Punkt einer Gemeinde, aber außer euch kenne ich niemand, der sich dessen annimmt!
Darum bitte ich euch: Stellt euch mit eurem Lobpreis in den Dienst des Pfarrers und der Gemeinde! Betet für sie und ihre Anliegen! (aus der E-Mail desselben Freundes)

Er hat das schon sehr ganz richtig erkannt, finde ich. Wie oft fehlt es uns an Vertrauen, vielleicht nicht einmal so sehr an Vertrauen in Gott, vielmehr an Vertrauen in die Kraft des Gebetes. Deswegen ist diese zweite Runde einer Heilig-Geist-Novene ganz speziell dieser Lobpreis Gruppe gewidmet, aber natürlich kann jeder, der hier mitliest, auch für seine ganz persönlichen Anliegen bitten. 

***


Im Namen des Vaters und des Sohnes und Heiligen Geistes. Amen. 

Komm Heiliger Geist! Bild von hier.
Hymnus (vgl. GL 244)
1. Komm herab, o Heil'ger Geist, der die finstre Nacht zerreisst, strahle Licht in diese Welt.
2. Komm der alle Armen liebt, komm der gute Gaben gibt, komm der jedes Herz erhellt.


Ein Vaterunser, ein Ave Maria und ein Ehre sei dem Vater für den Lobpreis und die Stadt.




Gebet
Atme in mir, du Heiliger Geist, dass ich Heiliges denke.
Treibe mich, du Heiliger Geist, dass ich Heiliges tue.
Locke mich, du Heiliger Geist, dass ich Heiliges liebe.
Stärke mich, du Heiliger Geist, dass ich Heiliges hüte.
Hüte mich, du Heiliger Geist, dass ich das Heilige nimmer verliere.
(dem hl. Augustinus zugeschrieben)

Pfingstnovene mit dem hl. Pfarrer von Ars - Tag 9

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen. 


Hymnus:
1. Komm, Heilger Geist, der Leben schafft, erfülle uns mit deiner Kraft. Dein Schöpferwort rief uns zum Sein: nun hauch uns Gottes Odem ein.
2. Komm, Tröster, der die Herzen lenkt, du Beistand, den der Vater schenkt, aus dir strömt Leben, Licht und Glut, du gibst uns Schwachen Kraft und Mut.
3. Dich sendet Gottes Allmacht aus im Feuer und in Sturmes Braus; du öffnest uns den stummen Mund und machst der Welt die Wahrheit kund.
4. Entflamme Sinne und Gemüt, dass Liebe unser Herz durchglüht und unser schwaches Fleisch und Blut in deiner Kraft das Gute tut.
5. Die Macht des Bösen banne weit, schenk deinen Frieden allezeit. Erhalte uns auf rechter Bahn, daß Unheil uns nicht schaden kann.
6. Laß gläubig uns den Vater sehn, sein Ebenbild, den Sohn, verstehn und dir vertraun, der uns durchdringt und uns das Leben Gottes bringt.
7. Den Vater auf dem ewgen Thron und seinen auferstandnen Sohn, dich, Odem Gottes, Heilger Geist, auf ewig Erd und Himmel preist. Amen


Wort des Heiligen Pfarrers von Ars:
Es ist nicht nötig, viele Worte zu machen, um gut zu beten. Man weiß, dass der liebe Gott da ist im heiligen Tabernakel, man öffnet ihm das Herz, und man ist froh in seiner heiligen Gegenwart. Ja, das ist das beste Gebet.


Impuls:
Ich versuche, mir heute ein wenig mehr Zeit für das Gebet zu nehmen. Ich überlege, inwieweit ich am Pfingsttag Zeit für die Begegnung mit IHM finden werde.


Ein Gesätz des Rosenkranzes in den Anliegen der Immaculata 


Gebet:
Komm, Heiliger Geist, heilige uns Erfülle unsere Herzen mit brennender Sehnsucht nach der Wahrheit, dem Weg und dem vollen Leben. Entzünde in uns dein Feuer, dass wir selbst davon zum Licht werden, das leuchtet und wärmt und tröstet. Komm, Heiliger Geist, heilige uns, stärke uns, bleibe bei uns. Amen. (aus der  Ostkirche)

Freitag, 25. Mai 2012

summer - here we come!

Das Wetter ist grad so schön, da braucht's das einfach mal:)



Juanes - Me enamora

Immer wieder anfangen

"Nunc coepi!" - Jetzt fange ich an! - Das ist der Ruf liebenden Seele, die, mag der sie treu oder kleinlich gewesen sein, in jedem Augenblick ihren Wunsch erneuert, mit ungeteilter Hingabe unserem Gott zu dienen - Ihn zu lieben! (Die Spur des Sämanns 161) 

Besuche oft, und sei es auch nur für ganz kurze Zeit, den Tabernakel, um Jesus zu sagen: Ich werfe mich in Deine Arme! Laß zu seinen Füßen, was dein eigen ist: deine Armseligkeit! Wenn du das tust, wirst du, trotz des verwirrenden und lärmenden Getriebes um dich herum, nie den Frieden verlieren. (Im Feuer der Schmiede 306)

Pfingstnovene mit dem hl. Pfarrer von Ars - 8. Tag

Im Namen des Vaters und des Sohnes und heiligen Geistes. Amen. 

Hymnus (vgl. GL 245)
3. O Schatz, der siebenfältig ziert, O Finger Gottes, der uns führt. Geschenk vom Vater zugesagt, du der die Zungen reden macht.
4. Zündete an in uns des Lichtes Schein, hieß Liebe in die Herzen ein. Stärk unseres Leibs Gebrechlichkeit, mit deiner Kraft zu jeder Zeit.


Wort des Heiligen Pfarrers von Ars:
Komm, meine Seele, geh und sprich mit dem guten Gott, geh und arbeite mit Ihm, geh und wandle mit Ihm, geh und kämpfe und leide mit Ihm. Du wirst arbeiten, aber Er wird deine Arbeit segnen; du wirst wandeln, aber Er wird deine Schritte segnen; du wirst leiden, aber Er wird deine Tränen segnen. Wie groß, wie edel, wie tröstlich ist es, alles mit und unter den Augen des guten Gottes zu tun und zu denken, dass Er alles sieht, alles zählt!...


Impuls:
Ich bete um das Kommen des Geistes Gottes in meinem Alltag.
Ich bringe dem Heiligen Geist besonders jene Situationen, in denen ich Gott oftmals vergesse oder hinausdränge aus meinem Alltag. 


Ein Gesätz des Rosenkranzes in den Anliegen der Immaculata 


Gebet:
Komm, Heiliger Geist, heilige uns Erfülle unsere Herzen mit brennender Sehnsucht nach der Wahrheit, dem Weg und dem vollen Leben. Entzünde in uns dein Feuer, dass wir selbst davon zum Licht werden, das leuchtet und wärmt und tröstet. Komm, Heiliger Geist, heilige uns, stärke uns, bleibe bei uns. Amen. (aus der Ostkirche)

Donnerstag, 24. Mai 2012

Weltgebetstag für China

Der 24. Mai ist der Tag, der dem liturgischen Gedenken der seligen Jungfrau Maria, Hilfe der Christen, gewidmet ist, die mit großer Hingabe im Heiligtum von Sheshan in Shanghai verehrt wird: wir schließen uns im Gebet allen Katholiken in China an, auf daß sie demütig und voll Freude den gestorbenen und auferstandenen Christus verkündigen, seiner Kirche und dem Nachfolger Petri treu sind und den Alltag konsequent mit dem Glauben leben, den sie bekennen. Maria, die treue Jungfrau, stütze den Weg der chinesischen Katholiken, sie mache ihr Gebet immer inniger und kostbarer in den Augen des Herrn und lasse die Zuneigung und die Anteilnahme der Universalkirche am Weg der Kirche in China wachsen.
 In seinem Brief an die Katholiken Chinas 2007 bestimmte Papst Benedikt XVI diesen Tag deswegen auch zum "Weltgebetstag für die Kirche in China", um den Blick der Welt nicht nur auf die boomende Wirtschaft Chinas, sondern auch auf den blühenden Glauben seiner Menschen zu lenken. Zu dem oben erwähnten Wallfahrtsort in Sheshan gibt es auf der Seite des China Zentrums in St. Augustin sehr interessante Informationen.

Bronzestatue in der Marienbasilika in Sheshan.
Die ersten Missionare siedelten sich 1844 auf dem Sheshan an. Im Jahr 1864 errichtete ein chinesischer Laienbruder auf dem Hügel einen sechseckigen Pavillon, in dem er ein eigenhändig gemaltes Muttergottesbild aufstellte, das er unter dem Titel „Hilfe der Christen“ verehrte. 1871 begannen die Jesuiten mit dem Bau einer ersten Kirche auf dem Berggipfel und weihten sie Maria, der Helferin der Christen. Seither hat sich die Verehrung der Gottesmutter von Sheshan im ganzen Gebiet verbreitet und alljährlich wird am 24. Mai feierlich ihr Fest begangen. Auf halber Höhe des Berges liegt eine weitere Kirche, die 1894 erbaut wurde. Heute strömen Jahr für Jahr Zehntausende von Pilgern im Monat Mai mit ihren persönlichen Anliegen zur Muttergottes von Sheshan. Es sind ältere, aber auch junge Menschen, die gemeinsam den steilen Berg bis zum Gipfel ersteigen. Unterwegs machen sie Station bei einer Statue des leidenden Christus im Garten Gethsemane sowie 14 Kreuzwegstationen. Unter den Gläubigen sind auch zahlreiche Fischer aus der Umgebung. 


Leider werden wohl auch in diesem Jahr viele chinesische Gläubige daran gehindert, diesen Wallfahrtsort heute zu besuchen. Und dies nur, weil  die Regierung ihre Bürger immer noch gern unter Kontrolle halten will und den mit Rom verbundenen Katholiken eh grundsätzlich misstraut. Gerade vor dem Hintergrund dieser vielen Schwierigkeiten, durch die die Katholiken in China ständig am Rand eines Schismas entlang balancieren müssen, erscheinen die immer gleichen Statements gewisser Funktionäre des Deutsch-Katholizismus noch öder und regen entweder auf oder zum Gebet an.

YOURS - Sonderausgabe nach K-Day

Lord, I'm YOURS!  - Dank der immens kreativen Blogger von Echo Romeo hat die deutschsprachige Blogoezese inzwischen auch eine (fiktive!) Zeitschrift, oder zumindest ein Titelblatt;)

Unten stehende Sonderausgabe ist meiner Meinung nach eine sehr treffende Nachlese des kürzlich zuende gegangenen Katholikentages, gerade weil es einen großen Schwachpunkt dort anspricht, wie ihn zumindest ein mir bekannter Priester empfunden hat: der Umgang mit dem Allerheiligsten.


Vielen Dank an Bastian von Echo Romeo.


Neben diesem Versuch, gewisse Kommentare und Meldungen aus den Niederungen des "deutsch-Katholizismus" humoristisch aufzulösen, soll es bald auch eine reale Zeitschrift geben, die angetreten ist, "jene Generation von Katholiken zu vertreten, denen das Gebet und religiöse Inhalte wichtiger sind als innerkirchliche Auseinandersetzungen".

Youcat comes to the screen

In Augsburg gibt es ein neues Joint Venture: das Fernsehmagazin katholisch1.tv und der Youcat sind zusammen gegangen und herausgekommen ist...tata...youcat.tv !!

Immer am ersten Sonntag im Monat. Die erste Sendung (14. 05. 2012) kommt mit folgenden Themen:


  • Emmanuel School of Mission, 
  • Eröffnung des neuen YOUCAT Zentrums
  • Nightfever
  • Heilig Rockwallfahrt in Trier.

Du allein

Herr, du allein bist zu fürchten in deiner Allmacht. Du allein bist zu wählen in deiner Liebe. Darum sollst du gelobt sein ohne Ende.


Birgitta von Schweden (1303–13073), Ordensgründerin

Pfingstnovene mit dem hl. Pfarrer von Ars - Tag 7

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes. Amen. 

Hymnus: (vgl. GL 245)
1. Komm, Schöpfer Geist, kehr bei uns ein. Besuch das Herz der Kinder dein. Die deine Macht erschaffen hat, erfülle nun mit deiner Gnad.
2. Der du der Tröstet wirst genannt, vom höchsten Gott ein Gnadenpfand. Du Lebensbrunn, Licht, Lieb und Glut, der Seele Salbung, höchstes Gut.

Wort des hl. Pfarrers von Ars:
Das einzig sichere Mittel, um Gott zu gefallen, ist, in allen Lebensumständen seinem Willen unterworfen zu bleiben. Für die einen ist es die Krankheit, durch die sie geprüft und geläutert werden; für andere ist es die Armut; für diese ist es ihre Unwissenheit und die Verachtung, die ihnen unglücklicherweise seitens der Menschen zuteil wird; für jene sind es innere Schmerzen oder Gewissensbisse; für alle ist es das verschiedene und auf tausenderlei Weise gegenwärtige Leiden.

Impuls:
Ich verbringe diesen Tag in der Gegenwart Mariens, der Braut des Heiligen Geistes.
Ich überlasse mich ihr und bitte sie, mich in die Schule des Gehorsams zu nehmen.


Ein Gesätz des Rosenkranzes in den Anliegen der Immaculata

 
Gebet: Komm, Heiliger Geist, heilige uns Erfülle unsere Herzen mit brennender Sehnsucht nach der Wahrheit, dem Weg und dem vollen Leben. Entzünde in uns dein Feuer, dass wir selbst davon zum Licht werden, das leuchtet und wärmt und tröstet. Komm, Heiliger Geist, heilige uns, stärke uns, bleibe bei uns. Amen. (aus der Ostkirche)

Mittwoch, 23. Mai 2012

Persönliche Gebetskerze...die Zweite

Auch wenn wir gerade mitten in der Novene auf das Pfingstfest stehen, habe ich noch ein paar Anliegen persönlicher Natur.


  • Mein Vater hat am Freitag nach mehreren Monaten Chemotherapie die letzte CT, bei der festgestellt werden soll, ob das Lymphom ganz zurückgegangen ist. Wenn nicht, werden sie es vielleicht bestrahlen müssen. Aber er kämpft zurzeit noch mit seinem linken Auge, auf dem kaum etwas sieht. 
  • Für meine Mutter und ihre Nerven. 
  • Einem Cousin meiner verstorbenen Großmutter, der schon lange ziemlich krank ist, geht es schlechter und vielleicht geht es demnächst zuende. Um eine gute Sterbestunde (hoffentlich noch nicht so bald).
  • Für eine gute Freundin, die gerade sehr unter dem Verhalten ihres Partners zu leiden hat.   


 Wer mitbeten möchte, dem sei herzlich gesagt: 
Vergelt's Gott!!

Gottes Kind sein


In der Katechese zur heutigen traditionellen Generalaudienz sprach Papst Benedikt XVI vor etwa 30.000 Pilgern und Besuchern über das Gebet beim heiligen Paulus. 
Für Paulus sei es der Heilige Geist, „der große Lehrer des Gebets“, der den Menschen unterweise, Gott als den liebevollen Vater – Abba – anzurufen, wie es Kinder bei ihrem leiblichen Vater täten.
Vielleicht nehme der Mensch von heute die Schönheit, Größe und tiefe Tröstung nicht mehr wahr, die im Wort „Vater“ enthalten seien, da oft die Vaterfigur nicht ausreichend und positiv im alltäglichen Leben gegenwärtig sei, so der Papst. Gott „ist unser Vater, für ihn sind wir keine anonymen Wesen, sondern haben einen Namen“. Jeder Mensch „ist ein Wunder Gottes, ist von ihm gewollt und persönlich von ihm gekannt“.
Wie wunderbar ist dies: GOTTES Kind sein. Zu dem Allmächtigen selbst "Vater" sagen zu dürfen, weil Er diesen Ruf in uns hineingelegt hat.



[Ganze Katechese wie immer hier, hier und hier.]

Santa Rita!

Gestern war wohl der Gedenktag der hl. Rita (um 1381 - 1447). Genau, der von Cascia in Italien. Der Pater in der Abendmesse sprach von ihren letzten Jahren als Büßerin bei den Augusterinnen, aber die davor liegenden "weltlichen" Jahre hat er leider nicht erwähnt. Dabei ist das doch fast das Spannendste an ihr, naja, bis auf die Tatsache, dass sie zu den unverweslichen Heiligen gehört und in ihrem Sarg ziemlich abgegangen sein soll.
Als man 150 Jahre nach ihrem Tod, im Zuge des Seligsprechungsprozesses, 1627 ihren hölzernen Sarkophag öffnete, fand man ihren Körper unversehrt, und das obwohl ungünstige Bedingungen geherrscht hatten und Holz weitaus mehr Luft und Feuchtigkeit einlässt als ein gemauerter Sarkophag. Nach der Umbettung in einen Glasschrein ging es richtig los: die heilige Rita soll ihre Augen geöffnet haben, sie soll ihre Position mehrfach verändert haben, ja sie soll sogar abgehoben sein in ihrem Schneewittchensarg und bis zum Deckel empor geschwebt sein. Die Aufzeichnungen von Zeugenaussagen dazu finden sich in den Archiven des Erzbistums Spoleto. (aus: "Poetische Pilgerorte" von Barbara Wenz)

die hl. Rita in ihrem Glasschrein. Bild von hier.

Wunderbarer Hauch

Denn Gott, da er blickte ins Antlitz des Menschen, den er gebildet, sah all sein Werk insgesamt in dieser Menschengestalt. Wie wunderbar ist dieser Hauch, der also den Menschen erweckte.


Hildegard von Bingen (um 1098–1179), Äbtissin, Mystikerin

Pfingstnovene mit dem hl. Pfarrer von Ars - Tag 6

Im Namen des Vaters und des Sohnes und Heiligen Geistes. Amen.

Hymnus (vgl. GL 244)
1. Komm herab, o Heil'ger Geist, der die finstre Nacht zerreisst, strahle Licht in diese Welt.
2. Komm, der alle Armen liebt, komm der gute Gaben gibt, komm der jedes Herz erhellt.
3. Höchster Tröster in der Zeit, Gast der Herz und Sinn erfreut, köstlich Labsal in der Not.
4. In der Unrast schenkst du Ruh, hauchst in Hitze Kühlung zu, spendest Trost in Leid und Tod.
5. Komm, o du glückselig Licht, fülle Herz und Angesicht, dring bis auf der Seele Grund.
6. Ohne dein lebendig Wehn kann im Menschen nichts bestehn, kann nichts heil sein noch gesund. 
7. Was befleckt ist, wasche rein, Dürrem gieße Leben ein, heile du, wo Krankheit quält.
8. Wärme du, was kalt und hart, löse was in sich erstarrt, lenke, was den Weg verfehlt.
9. Gib dem Volk, das dir vertraut, das auf deine Hilfe baut, deine Gaben zum Geleit.
10. Lass es in der Zeit bestehn, deines Heils Vollendung sehn und der Freuden Ewigkeit.
Amen. Halleluja.


Wort des Heiligen Pfarrers von Ars:
O meine Kinder, was tut Unser Herr im Sakrament seiner Liebe? Er hat sein gutes Herz genommen, um uns zu lieben, und lässt aus diesem Herzen eine Zärtlichkeit und eine Barmherzigkeit fließen, die die Sünden der Welt ertränkt. 
Alle guten Werke zusammen erreichen nicht den Wert eines einzigen Messopfers, denn sie sind die Werke der Menschen, die Messe aber ist Gottes Werk.

  • Ich versuche, vor dem Heiligen Pfingstfest auch werktags eine Heilige Messe zu besuchen.
  • Ich überdenke die Praxis meines Kommunionempfangs.
Ein Gesätz des Rosenkranzes in den Anliegen der Immaculata

Gebet:
Komm, Heiliger Geist, heilige uns Erfülle unsere Herzen mit brennender Sehnsucht nach der Wahrheit, dem Weg und dem vollen Leben. Entzünde in uns dein Feuer, dass wir selbst davon zum Licht werden, das leuchtet und wärmt und tröstet. Komm, Heiliger Geist, heilige uns, stärke uns, bleibe bei uns. Amen. (aus der Ostkirche)

Dienstag, 22. Mai 2012

Pfingstnovene mit dem hl. Pfarrer von Ars - Tag 5

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes. Amen. 

Hymnus (vgl. GL 244)
1. Komm herab, o Heil'ger Geist, der die finstre Nacht zerreisst, strahle Licht in diese Welt.
2. Komm, der alle Armen liebt, komm der gute Gaben gibt, komm der jedes Herz erhellt.
3. Höchster Tröster in der Zeit, Gast der Herz und Sinn erfreut, köstlich Labsal in der Not.
4. In der Unrast schenkst du Ruh, hauchst in Hitze Kühlung zu, spendest Trost in Leid und Tod.
5. Komm, o du glückselig Licht, fülle Herz und Angesicht, dring bis auf der Seele Grund.
6. Ohne dein lebendig Wehn kann im Menschen nichts bestehn, kann nichts heil sein noch gesund. 
7. Was befleckt ist, wasche rein, Dürrem gieße Leben ein, heile du, wo Krankheit quält.
8. Wärme du, was kalt und hart, löse was in sich erstarrt, lenke, was den Weg verfehlt.
9. Gib dem Volk, das dir vertraut, das auf deine Hilfe baut, deine Gaben zum Geleit.
10. Lass es in der Zeit bestehn, deines Heils Vollendung sehn und der Freuden Ewigkeit.
Amen. Halleluja.


Worin besteht die Liebe, die wir zu unserem Nächsten haben müssen?
1. Allen Gutes wünschen.
2. Allen Gutes tun, sooft wir es können.
3. Die Fehler der andern ertragen, entschuldigen und nicht an die große Glocke hängen. Und drei Dinge lassen uns die Liebe verlieren, das sind: der Geiz, der Stolz und der Neid.


  • Menschen meiner Umgebung: Wer gibt mir Gelegenheit, die Nächstenliebe zu üben?
  • Ich danke besonders für jene, die mir Schwierigkeiten bereiten. Denn durch sie zeigt mir der Herr meine Unvollkommenheiten. "Derjenige, der mich schlägt, ist mein Arzt

Ein Gesätz des Rosenkranzes in den Anliegen der Immaculata


Gebet:

Komm, Heiliger Geist, heilige uns Erfülle unsere Herzen mit brennender Sehnsucht nach der Wahrheit, dem Weg und dem vollen Leben. Entzünde in uns dein Feuer, dass wir selbst davon zum Licht werden, das leuchtet und wärmt und tröstet. Komm, Heiliger Geist, heilige uns, stärke uns, bleibe bei uns. Amen. (aus einem Gebet der Ostkirche)

Montag, 21. Mai 2012

Beten wir für... Opfer des Attentats und Erdbebens in Italien

Die Gebetskerze kommt heute direkt von der Piazza S. Pietro in Rom. Naja, eigentlich war es gestern, beim Regina Coeli Gebet, dass der hl. Vater für die Opfer des Erdbebens in der norditalienischen Region Emilia-Romagna gebetet hat. Außerdem erinnerte er in seinen Grußworten in italienischer Sprache auch an das Attentat von Brindisi vor einer Schule, bei dem am gestrigen Samstag das 16jährige Mädchen Melissa zu Tode gekommen ist und viele anderen verwundet wurden: „Beten wir zusammen für die Verwundeten, unter diesen auch einige schwer Verwundete und besonders für die junge Melissa, unschuldiges Opfer einer brutalen Gewalt, sowie für ihre Familienangehörigen, die leiden“.

Bleiben auch wir im Gebet verbunden mit der Bevölkerung der betroffenen Provinzen in Italien und erbitten wir für die Opfer Gottes Barmherzigkeit, Trost und Linderung für die Verletzten und die Angehörigen sowie Kraft und Zuversicht für die Rettungskräfte.






[Das Video zum Regina Coeli Gebet wie immer hier (de) und hier (it)]

Pfingstnovene mit dem hl. Pfarrer von Ars - Tag 4

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes. Amen. 

Hymnus (vgl. GL 244)
1. Komm herab, o Heil'ger Geist, der die finstre Nacht zerreisst, strahle Licht in diese Welt.
2. Komm, der alle Armen liebt, komm der gute Gaben gibt, komm der jedes Herz erhellt.
3. Höchster Tröster in der Zeit, Gast der Herz und Sinn erfreut, köstlich Labsal in der Not.
4. In der Unrast schenkst du Ruh, hauchst in Hitze Kühlung zu, spendest Trost in Leid und Tod.
5. Komm, o du glückselig Licht, fülle Herz und Angesicht, dring bis auf der Seele Grund.
6. Ohne dein lebendig Wehn kann im Menschen nichts bestehn, kann nichts heil sein noch gesund. 
7. Was befleckt ist, wasche rein, Dürrem gieße Leben ein, heile du, wo Krankheit quält.
8. Wärme du, was kalt und hart, löse was in sich erstarrt, lenke, was den Weg verfehlt.
9. Gib dem Volk, das dir vertraut, das auf deine Hilfe baut, deine Gaben zum Geleit.
10. Lass es in der Zeit bestehn, deines Heils Vollendung sehn und der Freuden Ewigkeit.
Amen. Halleluja.


Gott lieben, das heißt nicht nur, ihm mit dem Munde sagen: ‚Mein Gott, ich liebe dich.’ Gott mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit allen Kräften lieben, das heißt, ihn allein vorziehen, bereit sein, eher seinen Besitz, seine Ehre und selbst das Leben zu verlieren, als ihn zu beleidigen. Gott lieben, das heißt, nichts so sehr lieben wie ihn, nichts, was nicht zu ihm passt, nichts, was unser Herz mit ihm teilt.

  • Der Heilige Geist wird meine Gottesliebe erneuern. Freue ich mich darauf oder habe ich Furcht vor den Konsequenzen?
  • Ich werde heute das Wort im Herzen bewegen: "Mein Gott, ich liebe dich."
Ein Gesätz des Rosenkranzes in den Anliegen der Immaculata


Gebet:

Komm, Heiliger Geist, heilige uns Erfülle unsere Herzen mit brennender Sehnsucht nach der Wahrheit, dem Weg und dem vollen Leben. Entzünde in uns dein Feuer, dass wir selbst davon zum Licht werden, das leuchtet und wärmt und tröstet. Komm, Heiliger Geist, heilige uns, stärke uns, bleibe bei uns. Amen. (aus einem Gebet der Ostkirche)

Sonntag, 20. Mai 2012

In der Welt, aber nicht von der Welt

[einige kleine persönliche Reflektionen]

"Ich bin nicht mehr in der Welt, aber sie sind in der Welt, und ich gehe zu dir. Heiliger Vater, bewahre sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast, damit sie eins sind wie wir. Solange ich bei ihnen war, bewahrte ich sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast. Und ich habe sie behütet, und keiner von ihnen ging verloren, außer dem Sohn des Verderbens, damit sich die Schrift erfüllt. 
Aber jetzt gehe ich zu dir. Doch dies rede ich noch in der Welt, damit sie meine Freude in Fülle in sich haben. Ich habe ihnen dein Wort gegeben, und die Welt hat sie gehaßt, weil sie nicht von der Welt sind, wie auch ich nicht von der Welt bin. Ich bitte nicht, daß du sie aus der Welt nimmst, sondern daß du sie vor dem Bösen bewahrst. Sie sind nicht von der Welt, wie auch ich nicht von der Welt bin. Heilige sie in der Wahrheit; dein Wort ist Wahrheit. Wie du mich in die Welt gesandt hast, so habe auch ich sie in die Welt gesandt. Und ich heilige mich für sie, damit auch sie in der Wahrheit geheiligt sind." (Johannes 17,11b-19)

In der Welt, aber nicht von der Welt. Wir, die wir uns Christen nennen, gehören zu Jesus Christus. Weil er nicht von der Welt war, sind auch wie nicht von der Welt. Dass das auch zu Problemen führen kann, wenn man sich um diese Zugehörigkeit zu Jesus offen bemüht, ist inzwischen kein Geheimnis mehr. Man kann es sogar leider immer öfter beobachten. Und auch wenn ich jetzt pessimistisch klingen mag, befürchte ich doch, dass es nicht besser werden wird in naher Zukunft.
"Wenn die Welt euch haßt, dann wisst, dass sie mich schon vor euch gehasst hat. Wenn ihr von der Welt stammen würdet, würde die Welt euch als ihr Eigentum lieben." (Joh 15, 18-19) 
Dieser scharfe Kontrast, der hier zwischen der Welt und Jesus gezogen wird, ist mir schon öfter aufgefallen und lag mir lange ziemlich im Magen. Der Apostel Paulus wird noch etwas deutlicher, wenn er in seinem Brief an die Galater die Werke aufzählt, an denen man erkenne könne, wes Geistes Kind einer sei:
"Die Werke des Fleisches sind deutlich erkennbar: Unzucht, Unsittlichkeit, ausschweifendes Leben, Götzendienst, Jähzorn, Eigennutz, Spaltungen, Parteiungen, Neid und Missgunst, Trink- und Essgelage und ähnliches mehr." (Gal. 5, 19-21)
Eigentlich alles, was den 10 Geboten zuwiderläuft. Allerdings wird hier sehr scharf verurteilt, was mich zu meinem eigentlichen Problem mit in dieser Evangeliumsstelle bringt: wenn wir Christen glauben, dass Gott, als der Allmächtige und Gute, die Welt und alles was in ihr ist geschaffen hat, wie können wir dann die Welt pauschal als schlecht verurteilen?
"Gott sah alles an, was er gemacht hatte: es war sehr gut." (Gen 1, 31)

Wenn wir nun also davon ausgehen, dass die Welt als solche nicht pauschal schlecht ist, müssen wir uns fragen, warum dann Jesus so sehr darauf besteht, dass seine Jünger nicht von der Welt seien. Ich denke, es hat viel mit dem Blickwinkel zu tun. Ob wir mit dem Blick auf unser Leben nur in Irdischem verhaftet bleiben, also denken, dass mit dem körperlichen Tod alles aus ist. Dann müssen natürlich die 70, 80 evtl. 90 Jahre so gut gefüllt werden wie es geht. Das kann dann ziemlich schnell in eine "Diktatur der Wünsche" führen, in der jeder Wunsch sofort erfüllt werden muss und es keine  natürlich-kreatürlichen Grenzen mehr geben darf. Damit hat man dann aber im buchstäblichen Sinn alle Hände voll zu tun und kann nicht mehr für das Reich Gottes arbeiten. Oder man tut es nur halbherzig, weil man eigentlich gar nicht richtig daran glaubt. Dann besteht die Gefahr, dass man Gott ziemlich schnell vergisst.
In einer Gott vergessenden Welt wird der Mensch dem Menschen eben doch bloß ein Wolf. Oder um es mit den Worten Papst Pauls VI. zu sagen, den Benedikt XVI. in seinem Lehrschreiben „Caritas in veritate“ ausdrücklich zitiert: Aus sich selbst heraus sei der Mensch unfähig, einen „echten Humanismus“ zu betreiben. Den tieferen Grund verrät Benedikt XVI. selbst, wenn er gegen Ende der Enzyklika schreibt: „Ohne Gott weiß der Mensch nicht, wohin er gehen soll, und vermag nicht einmal zu begreifen, wer er ist.“ (Vatican-Magazin 4/2012)

Das scheint mir ein sehr wichtiger Punkt hierbei zu sein. Dass wir nicht vergessen, dass wir Kreaturen sind, geschaffen von Gott. Dass Er uns liebt als seine Geschöpfe, seine Kinder, das ist dabei das Beste, das Unterscheidende von allen anderen Religionen, das uns fähig macht, den Blick zum Himmel zu erheben. Dorthin wo Jesus uns vorausgegangen ist und wo auch wir eines Tages sein werden. Es weitet einfach unseren Horizont, wenn wir wissen, dass das hier auf Erden nicht alles ist und es rückt einige Dinge gerade. Es macht auch gelassener gegenüber Anfeindungen (auch wegen des Glaubens) wenn man sagen kann:  "Alles vergeht. Du, Herr, bleibst in Ewigkeit."
Amen.


Pfingstnovene mit dem hl. Pfarrer von Ars- Tag 3


Im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes. Amen. 

Hymnus (vgl. GL 244)
1. Komm herab, o Heil'ger Geist, der die finstre Nacht zerreisst, strahle Licht in diese Welt.
2. Komm, der alle Armen liebt, komm der gute Gaben gibt, komm der jedes Herz erhellt.
3. Höchster Tröster in der Zeit, Gast der Herz und Sinn erfreut, köstlich Labsal in der Not.
4. In der Unrast schenkst du Ruh, hauchst in Hitze Kühlung zu, spendest Trost in Leid und Tod.
5. Komm, o du glückselig Licht, fülle Herz und Angesicht, dring bis auf der Seele Grund.
6. Ohne dein lebendig Wehn kann im Menschen nichts bestehn, kann nichts heil sein noch gesund. 
7. Was befleckt ist, wasche rein, Dürrem gieße Leben ein, heile du, wo Krankheit quält.
8. Wärme du, was kalt und hart, löse was in sich erstarrt, lenke, was den Weg verfehlt.
9. Gib dem Volk, das dir vertraut, das auf deine Hilfe baut, deine Gaben zum Geleit.
10. Lass es in der Zeit bestehn, deines Heils Vollendung sehn und der Freuden Ewigkeit.
Amen. Halleluja.


Viele, sagt man, beichten; wenige aber bekehren sich. Das ist sehr erklärlich. Es beichten eben nur wenige mit den Tränen eines aufrichtigen Reueschmerzes. 

Gott ist immer bereit, einem reuigen Sünder zu verzeihen, wie auch eine Mutter immer bereit ist, ihr Kind aus dem Feuer zu retten. Die Barmherzigkeit Gottes ist wie ein Bach, der über die Ufer getreten ist. Die Herzen werden mitgerissen.

  • Ich denke über meine Reue nach: Ist es gekränkte Eitelkeit, oder schmerzt es mich, Gott beleidigt zu haben.
  • Ich nehme mir vor, in der Heiligen Beichte mein Herz für die Ankunft des Heiligen Geistes zu bereiten.
Ein Gesätz des Rosenkranzes in den Anliegen der Immaculata


Gebet:

Komm, Heiliger Geist, heilige uns Erfülle unsere Herzen mit brennender Sehnsucht nach der Wahrheit, dem Weg und dem vollen Leben. Entzünde in uns dein Feuer, dass wir selbst davon zum Licht werden, das leuchtet und wärmt und tröstet. Komm, Heiliger Geist, heilige uns, stärke uns, bleibe bei uns. Amen. (aus einem Gebet der Ostkirche)

Samstag, 19. Mai 2012

Bild des Tages


Lob zum Abend mit Psalter und Harfe und einem kleinen Gruß in Richtung Kommandobrücke der CSS Insurgency;)

Psalter (Hackbrett) spielender Engel in Kloster Himmelkron. Quelle: wiki commons.

Pfingstnovene mit dem hl. Pfarrer von Ars - Tag 2

 Ich hoffe, ihr seid alle gut angekommen in der Pfingstnovene mit dem hl. Jean-Marie Vianney. Am zweiten Tag werden wir dazu eingeladen, unsere Gewissen zu prüfen und uns zu fragen, ob wir Jesus wirklich aus den richtigen Gründen folgen oder ob sich nicht eine gute Portion Eigenliebe in unsere Gebete geschlichen hat.


Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen. 

Hymnus:
1. Komm, Heilger Geist, der Leben schafft,  erfülle uns mit deiner Kraft.
Dein Schöpferwort rief uns zum Sein: nun hauch uns Gottes Odem ein.
2. Komm, Tröster, der die Herzen lenkt, du Beistand, den der Vater schenkt,
aus dir strömt Leben, Licht und Glut, du gibst uns Schwachen Kraft und Mut.
3. Dich sendet Gottes Allmacht aus im Feuer und in Sturmes Braus;
du öffnest uns den stummen Mund und machst der Welt die Wahrheit kund.
4. Entflamme Sinne und Gemüt, dass Liebe unser Herz durchglüht
und unser schwaches Fleisch und Blut in deiner Kraft das Gute tut.
5. Die Macht des Bösen banne weit, schenk deinen Frieden allezeit.
Erhalte uns auf rechter Bahn, daß Unheil uns nicht schaden kann.
6. Laß gläubig uns den Vater sehn, sein Ebenbild, den Sohn, verstehn
und dir vertraun, der uns durchdringt und uns das Leben Gottes bringt.
7. Den Vater auf dem ewgen Thron und seinen auferstandnen Sohn,
dich, Odem Gottes, Heilger Geist, auf ewig Erd und Himmel preist. Amen


Wort des Heiligen Pfarrers von Ars:
Die Versuchungen, die am meisten zu fürchten sind, die mehr Seelen verderben als man  glaubt, das sind diese kleinen Gedanken der Eigenliebe, diese Gedanken der  Selbstzufriedenheit, diese Selbst-Beifallskundgebungen über alles, was man tut, über das, was über uns gesagt wurde.

Impuls:
  • Ich bitte den Heiligen Geist, dass er aufdeckt, was Sünde, Gerechtigkeit und Gericht ist
  • Ich erforsche mein Gewissen: Wie viel Eigenliebe steckt in meinen geistlichen Übungen?
Ein Gesätz des Rosenkranzes in den Anliegen der Immaculata
Gebet:
Komm, Heiliger Geist, heilige uns Erfülle unsere Herzen mit brennender Sehnsucht nach der Wahrheit, dem Weg und dem vollen Leben. Entzünde in uns dein Feuer, dass wir selbst davon zum Licht werden, das leuchtet und wärmt und tröstet. Komm, Heiliger Geist, heilige uns, stärke uns, bleibe bei uns. Amen. (aus einem Gebet der Ostkirche)

Freitag, 18. Mai 2012

R.I.P. Dietrich Fischer-Dieskau

Gerade las ich beim Morgenländer, dass Dietrich Fischer-Dieskau heute verstorben sei. Der Mann, der einer der bedeutendsten deutschen Oper- und Kammersänger werden sollte, wurde am 28. Mai 1925 in Berlin geboren und bereits als Heranwachsender in seiner musikalischen Begabung gefördert. Laut Wiki ist er nicht nur ungezählte Male auf Opernbühnen überall in der Welt auftreten, sondern hat auch über 400 Schallplatten eingesungen und ist damit einer der meistaufgezeichneten Sänger überhaupt.




Nun ist er selbst "der Welt abhanden gekommen", wie der Text dieses Liedes von Gustav Mahler aus dem sog. "Rückert-Lieder-Zyklus" es besingt. Requiescat in pace, Prof. Fischer-Dieskau!


Gott hinter der Wand

Unter den Leiden, die uns gleichsam wie eine Wand, ja wie eine Mauer von ihm scheiden sollen, steht Gott verborgen da und sieht doch auf mich, denn er ist wirklich da.

Petrus Canisius (1521–1597), Kirchenlehrer

Filmtipp vom Papst

Gestern war mal wieder Filmnachmittag im Apostolischen Palast angesagt. Zur Aufführung kam der Zweiteiler „Ihr Name war Maria“, eine Koproduktion von RaiFiction, Lux Vide, BetaFilm, Tellux, dem Bayerischen Rundfunk und Telecinco Cinema unter der Regie von Giacomo Campiotti. Erzählt werden die Geschichten von drei biblischen Frauen, Herodias, Maria Magdalena, aber vor allem Maria, die Mutter Jesu. In der Rolle der Maria von Nazareth ist die deutsche Schauspielerin Alissa Jung zu sehen, die ich bisher eher aus Soaps kannte.


"Magnificat" aus dem Zweiteiler "Maria von Nazareth" der RAIUno


Nach der Aufführung dankte Benedikt XVI den Verantwortlichen und fügte hinzu, dass der Film diese drei Frauenbilder nebeneinander stelle, als Beispiel, wie das Leben geführt werden könne.  "Drei Frauen, deren Wege sich kreuzen, die aber jede für sich eine sehr unterschiedliche Wahl treffen. Herodias bleibt in sich selbst und in ihrer Welt verschlossen; ihr gelingt es nicht, den Blick zu heben, um das Zeichen Gottes zu lesen, und sie verharrt im Bösen. Maria Magdalena hat eine komplexere Geschichte: Sie erliegt zunächst der Verlockung eines oberflächlichen Lebens, bis die Begegnung mit Jesus ihr das Herz öffnet und ihr Leben ändert. Im Zentrum des Films aber steht Maria von Nazareth: In ihr sehen wir den Reichtum eines Lebens, das ein einziges „Hier bin ich, Gott“ gewesen ist. Eine Mutter, die ihren Sohn am liebsten immer für sich behalten hätte, die aber wusste, dass er Gott gehörte.“



Zu sehen an Pfingsten, 27. und 28. Mai 2012, jeweils um 20.15 Uhr in BR-alpha. Man darf gespannt sein. :-)

Los Wochos: Maialtäre

Pro Spe Salutis hat eine neue Runde "Los Wochos" ausgerufen:  
Es zählen nur Altäre, die man selbst in diesen Tagen photographiert (hat) - also keine Google-Bildsuche oder dergleichen. Und: Und vor jedem Maialtar muß nach dem Ablichten zumindest ein Salve Regina für Papst Benedikt XVI. gebetet werden. 

Maialtar: Kühlenfels, Fränkische Schweiz

Da fange ich gleich mal das Graben an: Das ist definitv ein Maialtar, denn es ist der Altar der Dorfkirche zu Kühlenfels in der Fränkischen Schweiz, die das Ziel der diesjährigen Pfarr-Maiwanderung war. Deswegen ist er auch selbst fotographiert. Dort war dann Maiandacht, während der natürlich auch ein Salve Regina gebetet wurde, was die zweite Bedingung erfüllt.

Pfingstnovene mit dem Landpfarrer und dem hl. Pfarrer von Ars

Die Tradition, in den Tagen zwischen Christi Himmelfahrt und dem hochheiligen Pfingstfest eine Novene zu beten, kann eine wunderschöne, intensive Art der Vorbereitung sein. Das hat sich wohl auch der hw. Landpfarrer gedacht, der freundlicherweise die Texte zu einer solchen Gebetsreihe online stellt. Wie immer unter dem besonderen Schutz der Immaculata; nur dieses Mal kommt sie in Begleitung des hl. Jean-Marie Vianney, dem Pfarrer von Ars.

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Hymnus (GL 241)
1. Komm, Heilger Geist, der Leben schafft,  erfülle uns mit deiner Kraft.
Dein Schöpferwort rief uns zum Sein: nun hauch uns Gottes Odem ein.
2. Komm, Tröster, der die Herzen lenkt, du Beistand, den der Vater schenkt,
aus dir strömt Leben, Licht und Glut, du gibst uns Schwachen Kraft und Mut.
3. Dich sendet Gottes Allmacht aus im Feuer und in Sturmes Braus;
du öffnest uns den stummen Mund und machst der Welt die Wahrheit kund.
4. Entflamme Sinne und Gemüt, dass Liebe unser Herz durchglüht
und unser schwaches Fleisch und Blut in deiner Kraft das Gute tut.
5. Die Macht des Bösen banne weit, schenk deinen Frieden allezeit.
Erhalte uns auf rechter Bahn, daß Unheil uns nicht schaden kann.
6. Laß gläubig uns den Vater sehn, sein Ebenbild, den Sohn, verstehn
und dir vertraun, der uns durchdringt und uns das Leben Gottes bringt.
7. Den Vater auf dem ewgen Thron und seinen auferstandnen Sohn,
dich, Odem Gottes, Heilger Geist, auf ewig Erd und Himmel preist. Amen
Wort des Heiligen Pfarrers von Ars:
Wir erkennen den Wert unserer Seele an den Anstrengungen, die der Teufel unternimmt, um sie zugrunde zu richten. Die Hölle verbündet sich gegen die Seele, der Himmel für sie.

Impuls:
  • Ich mache mir bewusst, dass ich im Hl. Jean-Marie Vianney nun einen Seelenführer für diese Tage habe. Wie schön, nicht wahr?
  • Ich denke daran, dass ich eine unsterbliche Seele besitze, die das Kostabarste ist, was ich habe.

Ein Gesätz des Rosenkranzes in den Anliegen der Immaculata
Gebet:
Komm, Heiliger Geist, heilige uns Erfülle unsere Herzen mit brennender Sehnsucht nach der Wahrheit, dem Weg und dem vollen Leben. Entzünde in uns dein Feuer, dass wir selbst davon zum Licht werden, das leuchtet und wärmt und tröstet. Komm, Heiliger Geist, heilige uns, stärke uns, bleibe bei uns. Amen. (aus einem Gebet der Ostkirche)
 
 
 
 
[Hier gibt's die gesamte Novene als PDF]

Donnerstag, 17. Mai 2012

zur Nacht III

Herr, auf dich vertraue ich, in deine Hände lege ich mein Leben.



Nightfever Nürnberg, 28. 04. 2012
("Jesus, ich liebe dich!")
"Sage es mir immer wieder, um es mich immer von neuem hören zu lassen. Lasse es wie eine Musik länger nachklingen. Ich werde nicht aufhören, diesem Klang zu lauschen. Sage mir, warum du mich liebst. Wie diese Liebe angefangen hat. Und alles, was du für deinen Herrn tun willst. Freilich. Ich weiß dies alles. Aber es von dir aussprechen zu hören, ist mir eine köstliche Freude, als sei es jedesmal eine ganz neue Geschichte." (Jesus an G.B.)

Paddy Kelly - Zeugnis durch Musik

Auch wenn ich erst wenige Monate dabei bin, finde ich, dass es Zeit ist für ein Geständnis und ich hoffe, dass ihr es mir nicht allzu übel nehmt *tiefLuftholt*Also, ich fand die Kelly Family gut und ich finde sie und besonders Paddy auch heute noch gut. So, jetzt ist es raus und meinetwegen könnt ihr mich jetzt hauen, aber ich war halt in den 1980ern noch zu klein, um die Musik aktiv mitbekommen zu haben, die hier des öfteren hin- und her gespielt wird.

Mit besonderen Interesse habe ich deswegen Paddys Werdegang nach dem vorläufigen Ende der gemeinsamen Auftritte verfolgt. Gerade in dem  Solo-Album "In Exile" waren deutlich die Spuren einer aktiven und intensiven Suche nach Gott zu spüren. Bewundert habe ich deswegen seinen Mut, als er 2004 eine  zwar recht radikale, aber meiner Ansicht nach konsequente Entscheidung traf und als Mönch in ein Kloster der Communauté Saint Jean (dt. Johannesgemeinschaft) eintrat, wo er den Ordensnamen John Paul Mary erhielt.
Heute steht Paddy wieder auf der Bühne, doch die Vorzeichen sind andere. Dazu er selbst: "Diese Abende (seine Konzerte, denen jetzt immer ein Gebetsabend angeschlossen ist) sind für mich ein Weg, meine Kunst mit dem Glauben zu verbinden und dabei gleichzeitig etwas gegen den materiellen Hunger in Afrika und den spirituellen Hunger hier in Europa zu tun. Ich begegne vielen Menschen, die Spiritualität und Glück in ihrem Leben vermissen. In meinem Leben durfte ich Gott als die Liebe erfahren. Ich hoffe nun, durch solche Events und meine neuen Songs dies auch für andere spürbar machen zu können und dabei gleichzeitig hungernden Menschen in Äthiopien zu helfen. Wenn ich nur daran denke, dass alle vier Sekunden ein Mensch an Hunger stirbt, und das, obwohl es eigentlich genügend Nahrungsmittel für alle gibt, dann entsteht bei mir ein innerer Drang, mich zu engagieren."

Auch die Mainstream-Medien scheinen den ehemaligen "Mädchenschwarm" nicht vergessen haben: ein Team des Fernseh-Magazins SternTV hat ihn eine Zeitlang begleitet und daraus einen zweiteiligen Beitrag gemacht, der am 16. und 23. Mai jeweils ab 22.15 Uhr auf RTL zu sehen ist.



Und damit das Ganze hier nicht nur subjektiv ist, sei hier auf Paddys AGAPE Tour hingewiesen.

Beten mit Paulus und dem Heiligen Geist

So nimmt sich auch der Geist unserer Schwachheit an. Denn wir wissen nicht, worum wir in rechter Weise beten sollen; der Geist selber tritt jedoch für uns ein mit Seufzen, das wir nicht in Worte fassen können. Und Gott, der die Herzen erforscht, weiß, was die Absicht des Geistes ist: Er tritt so, wie Gott es will, für die Heiligen ein. (Röm 8, 26-27)
Dieser Abschnitt aus dem Römerbrief des Apostels Paulus war der Katechese vorangestellt, die der hl. Vater in der gestrigen Generalaudienz vor rund 25.000 Pilgern und Besuchern auf dem Petersplatz hielt. Benedikt XVI setzte seine "Schule des Gebetes" mit einer Betrachtung über das Beten in den Paulusbriefen fort.
Der Heilige Geist ist nach Paulus der Vermittler, gleichsam der Dolmetscher in unserem Reden mit Gott. Er hilft uns, beten zu lernen, und er überträgt unsere armselige Sprache auf Gott hin, so daß sie ihn anrührt. Paulus sagt: »Wir wissen nicht, wie wir beten sollen, aber der Heilige Geist tritt für uns ein« (Röm 8,26). Er steht uns bei: Wenn wir uns auftun, lernen wir langsam durch seinen Beistand mit Gott zu reden, stellen wir uns gleichsam auf ihn ein, kommen in Berührung mit ihm. Der Heilige Geist zeigt uns Jesus. 
Wenn wir den Geist als Führer unseres Gebetes zulassen, ergeben sich drei Konsequenzen: Erstens macht uns das vom Geist angeregte Gebet frei. Es führt zur Freiheit vom Bösen, von diesem Zwang zu tun, was wir eigentlich selber gar nicht wollen, und eröffnet uns die Freude am Guten, die Freude am Mitsein mit Gott, läßt uns die Schönheit dessen spüren und läßt uns so innerlich freier werden. Zweitens hilft uns das Gebet, auch im Leiden in der Nähe Gottes zu bleiben. Natürlich bitten wir Gott, daß er uns das Leiden erspart, daß er uns den Schmerz wegnimmt, daß er uns vor dem Tod behütet. Gott hört jedes Gebet, und er erhört es auf seine Weise.





[Nachzulesen und zu sehen wie immer hier und hier
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