Mittwoch, 26. August 2015

Von Flüchtlingbabys und dem Umgang mit ihnen

"Flüchtlingsbaby auf deutschem Bundeswehrschiff geboren" ist eine der glücklicheren Schlagzeilen dieser Tage. Zumindest für die 49 cm kleine Sophia und ihre Mutter, die nach fünf Monaten Flucht aus Somalia endlich aufatmen können.

Zeitsprung 69 Jahre zurück: Nahe dem sudetendeutschen Chodau packt die 19 jährige Maria R. ihren Koffer. Zusammen mit ihrer Familie und vielen Nachbarn muss sie die Heimat verlassen; eine der Folgen des verheerenden Weltkriegs. Maria ist im fünften Monat schwanger, ihr Freund musste bereits vorher ausreisen. Im Januar 1947 bringt sie ihr Kind zur Welt und zum Glück hat der Kleine ausgehalten, bis sie einquartiert waren.

Maria R. ist meine Großmutter. Doch so wie ihr erging es vielen gegen Ende und kurz nach dem Zweiten Weltkrieg. Ob sie durch Bombenangriffe oder Vertreibung heimatlos geworden waren, bereits vor 70 Jahren rollten Flüchtlingsströme durch dieses Land, ohne dass ihre Unterkünfte in Brand gesteckt worden wären. Wieso ruft ein Schicksal, dass doch eigentlich so viele Menschen in Deutschland nachvollziehen können sollten, mancherorts so viel Wut, Verlustängste und Hass hervor? Wenn beinahe jede zweite oder dritte Familie in Deutschland jemand kennt der geflohen ist oder vertrieben wurde (ich weiß das ist eine kühne Schätzung), wieso schreien einige dann so laut, dass "das Boot voll sei"? Wir konnten einmal zusammenrücken, in die Hände spucken und ein neues Leben für alle aufbauen. Wie können es wieder!

Termin: Project Peacemaker am 30.08.2015 in Augsburg

Am Sonntag, 30.08.2015 lädt das Team von Project Peacemaker zu einem Informationsnachmittag ein. Die jungen Leute, die im Tagespost-Interview kürzlich so treffend als Brückenbauer bezeichnet wurden stellen sich im Gemeindesaal der syrisch-orthodoxen Marienkirche Augsburg Fragen zu ihrem Projekt und zur Situation der Menschen im Nahen Osten.

Mehr dazu auf Facebook.

Herzliche Einladung - für Journalisten und alle anderen - in die Zusamstraße 17 in Augsburg.

Sonntag, 23. August 2015

Maria, mit deiner Hilf sieh uns an

Hunger, Krieg, Pest, Feuer, Teuerung wende hin dann. In Todesnöten nimm Dich unser an. Amen.
Bild aus der Pfarrkirche Oberstdorf von 1682

Samstag, 15. August 2015

Päpstliches Tweet zu Mariä Himmelfahrt

Sag an, wer ist doch diese

die vor dem Tag aufgeht,
die über'm Paradiese als Morgenröte steht?
Sie kommt hervor aus Fernen,
geziert mit Mond und Sternen, 
im Sonnenglanz erhöht. 

Deckengemälde der Kapelle Maria Loretto in Oberstdorf von Claudius Schraudolph d.Ä.
Liedtext: Johann Khuen, Melodie: Joseph Clauder; GL 588


Du strahlst im Glanz der Sonne,
Maria, hell und rein;
von deinem lieben Sohne kommt all das Leuchten dein. 
Durch diesen Glanz der Gnaden
sind wir aus Todes Schatten 
kommen zum wahren Schein


Sonntag, 9. August 2015

Hiroshima

Zum heutigen Gedenktag - 70 Jahre seit der Atombombardierung Hiroshimas und Nagasakis. [Und ja, es ist ein "guilty pleasure song", aber heute so passend.]

Das lebendige Brot

In jener Zeit murrten die Juden gegen Jesus, weil er gesagt hatte: Ich bin das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Und sie sagten: Ist das nicht Jesus, der Sohn Josefs, dessen Vater und Mutter wir kennen? Wie kann er jetzt sagen: Ich bin vom Himmel herabgekommen? Jesus sagte zu ihnen: Murrt nicht! Niemand kann zu mir kommen, wenn nicht der Vater, der mich gesandt hat, ihn zu mir führt; und ich werde ihn auferwecken am Letzten Tag. Bei den Propheten heißt es: Und alle werden Schüler Gottes sein. Jeder, der auf den Vater hört und seine Lehre annimmt, wird zu mir kommen. Niemand hat den Vater gesehen außer dem, der von Gott ist; nur er hat den Vater gesehen. Amen, amen, ich sage euch: Wer glaubt, hat das ewige Leben. Ich bin das Brot des Lebens. Eure Väter haben in der Wüste das Manna gegessen und sind gestorben. So aber ist es mit dem Brot, das vom Himmel herabkommt: Wenn jemand davon isst, wird er nicht sterben. Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wer von diesem Brot isst, wird in Ewigkeit leben. Das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch, ich gebe es hin für das Leben der Welt.

(Joh 6, 41-51)

Samstag, 8. August 2015

Libertad!


Thomas Fersen über die Freiheit, die er meint. Was Gott meint, wenn er uns als freie Menschen geschaffen hat, könnt ihr in der YOUCAT Frage des Monats August 2015 nachlesen.

Freitag, 7. August 2015

Warum ich nicht über Politisches blogge....

In den letzten Monaten ist der Ton der politischen Debatte in diesem Land schärfer und schriller geworden denn je. Das geht nicht nur mir so, das merken andere schon auch. Besonders in den sozialen Medien geht es manchmal zu, dass man laut rufen möchte "Stil ist nicht das lange Ende des Besens". Und egal um was es inhaltlich geht, frühestens nach dem zweiten oder dritten Kommentar / Tweet / Post fängt dann die Zuordnung in politische Schubladen und Richtungen an. Wobei immer mehr nach den Extremen (links wie rechts) verortet wird. Selbstverständlich sieht sich dabei jede Seite als die einzig Gute in der politischen Diskussion, die von den vermeintlichen weltanschaulichen Gegnern gemein verleumdet und angegriffen wird. Ich schreibe das hier so allgemein, weil ich mich nicht in irgendwelche Nesseln setzen will und auch weil sich in diesen Diskussion weder die sog. "Erz-/ Dunkel- / Rechtskonservativen" noch die sog. "Libertären" / "Liberalen" etwas nehmen. Inhaltlich liegen sie oft gar nicht so weit voneinander entfernt, wie sie meinen mögen. Es eint sie die ehrliche Sorge und das Bemühen um die Werte, die zur freiheitlich - demokratischen Grundlage dieser Gesellschaft gehören. Beide sehen die Schwierigkeiten, in denen unsere Gesellschaft heute steckt, wenn ethische Grenzen immer mehr verschwimmen und Unsicherheiten zu Ausgrenzung führen. Vielleicht gehen manche von ihnen von unterschiedlichen Konzepten zur Lösung dieser Schwierigkeiten aus. Aber muss man deswegen dem jeweiligen Diskussionsgegner gleich die ehrliche Absicht und den christlichen Glauben absprechen? Falls es noch keiner gemerkt hat, hier zerfleischen nämlich meistens Christen einander. Und muss gleich mit der Rechtsextrem-Keule gewinkt werden, wenn anderorts Flüchtlingsheime brennen? Da verschleiert eine solche virtuelle Diskussion vielleicht eher die tatsächlich heraufziehende gewalttätige Gefahr (von den richtigen Links- und Rechtsextremen), als dass man gegen diesen "Feind" der Freiheit und der Demokratie zusammenstehen würde.

Dieser Ausbruch soll übrigens nicht suggerieren, ich wüsste zu diesen Problemen und dem heutigen Durcheinander selber eine Lösung. Ich weiß es nicht. Mir geht nur der Tonfall des Diskurses langsam aber sicher auf die ***. Und darum blogge ich äußerst selten über Politisches oder über Zuschreibungen kirchlicher "Lager" in politische Richtungen.

Mittwoch, 5. August 2015

Treue in guten wie in schlechten Zeiten: Francisco und Leonor Borgia

Passend zur Bischofssynode vom 4. bis 25. Oktober 2015 zum Thema "Berufung und Sendung der Familie in Kirche und Welt von heute" und den damit einhergehenden Nebengeräuschen (Wiederverheiratete Geschiedene, Ehe für Alle, LGBT-Familienformen etc) kommt hier wieder eine Übersetzung aus dem Buch "Ordinary suffering of extraordinary saints" von P. Vincent J. O'Malley CM. Anders als die gleichnamige Fernsehserie des ZDF suggeriert, ging es in der Familie Borgia nicht nur um "Sex & Crime" im kirchlichen Kontext. Der heilige Francisco Borgia zum Beispiel, vielen als verdienstvoller Jesuit bekannt, hatte vor seinem Ordenseintritt ein ziemlich vielschichtiges Leben und trotz des Adelstitels nicht gerade wenig Probleme. Arbeitslos, eine kranke Frau und ein Haufen Kinder. Aber lest selbst.
***

Francisco (1510 - 1572) und Leonor heirateten im Alter von 19 Jahren. Es war eine sehr glücklich Ehe, aus der innerhalb von acht Jahren ebenso viele Kinder hervorgingen. Auch Titel und Abstammung des jungen Paares waren beeindruckend. Francisco, aus der Familie de Borja (ital.: Borgia) stammend, war der Urenkel eines Papstes und eines Königs und Vetter des amtierenden Kaisers, Karl I. (bzw. V.) von Spanien. Leonor de Castro Mello y Meneses war Hofdame bei Königin Isabella von Portugal, der Ehefrau des Kaisers. Von seinem Vater hatte Francisco den Titel des Herzogs von Gandía geerbt. Aber auch mit einem ererbten Titel braucht man einen Beruf. Im Frühjahr 1543 bekamen Francisco und Leonor die Zusage auf einen Posten als Haushofmeister bei dem spanischen Kronprinzenpaar. Prinz Philipp II war mit einer portugiesischen Prinzessin verlobt; die Verwandtschaft Franciscos mit dem Kaiserhaus und die Nationalität Leonors schienen sie für die Stelle zu prädestinieren. Die Bestätigung dieses Postens ließ jedoch auf sich warten. Das Frühjahr ging hin und auch der Sommer. Der Herbst verstrich und machte dem Winter Platz. Beinahe ein ganzes Jahr verging, bevor der Kronprinz Francisco darüber informieren ließ, dass er die Stelle nicht bekäme. Als Grund gab er einen Fehler im Protokoll an: der Kaiser hatte mit Francisco gesprochen ohne zuvor seinen Sohn konsultiert zu haben. Bald darauf heiratete der Kronprinz seine Verlobte, sie verstarb allerdings binnen Jahresfrist im Kindbett. Auch aus einer darauf angestrebten zweiten Heirat wurde nichts, da die Prinzessin vorher verstarb. Francisco und Leonor warteten weiter auf Nachricht vom Hof, aber in den Wirren der königlichen Hochzeiten mussten sie vergeblich warten. Diese Ungewissheit, der Stress und die Sorgen der Arbeitslosigkeit, gepaart mit der Sorge um die große Familie, verschlechterten Leonors Gesundheit, die nach einer Fehlgeburt 1540 bereits angegriffen war, noch weiter. Francisco schrieb im November 1544: "Vor einigen Tagen ging es ihr so schlecht, dass wir schon fürchteten sie zu verlieren. Der Herr hat sie nun ein wenig wiederhergestellt. Sie kann sich nun wieder selbst anziehen und an der frischen Luft ruhen... Ich werde mit ihr in die Berge fahren, Gandía ist zu nahe am Meer. Ich hoffe sehr, dass Gott sie heilt und dass der Kronprinz zusagt, dass wir zu ihm kommen dürfen. Wir müssen warten, aber wir bereiten alles so vor, dass wir sofort aufbrechen können, sobald die Zusage kommt und Gott der Herzogin die Kraft schenkt, die wir ihr wünschen."
Nach und nach verbesserte sich der Gesundheitszustand der Herzogin ein wenig. Stets optimistisch gesinnt, schrieb Francisco im Mai 1545: "Gott sei Dank geht es ihr besser als letztes Jahr... Möge der Herr euch eure Gebete um uns vergelten. Wir erbitten weiterhin euer Gebet, vor allem, da die Abfahrt zum Hofe bevorzustehen scheint. Sie scheinen darauf zu drängen und da die Gesundheit der Herzogin sich ein wenig verbessert hat, können wir es nicht abschlagen."
Bereits ein Jahr später musste sich Francisco jedoch in das Unvermeidlich ergeben, da "sie langsam auf den Tod zu schreitet". Am 27. März 1546 starb Leonor im Alter von nur 37 Jahren.
Margaret Yeo schreibt in ihrer Biografie von Francisco de Borja über diese Zeit:
"Sie [Leonor] wurde immer schwächer und jede kleine Erholungsphase ließ sie schwächer zurück als die vorhergehende. Francisco musste der Tatsache ins Auge sehen, sehr bald die Frau zu verlieren, die über so lange Zeit alle seine Gedanken und Wünsche geteilt hatte und allein zu sein mit der Sorge für acht Kinder. Carlos, der Älteste, war gerade 15, Alfonso, der Jüngste, nur 8 Jahre alt. Er vermehrte seine ohnehin großzügigen Gaben an die Armen von Gandía und bestellte im ganzen Herzogtum Gebete und Messen für die Heilung seiner Frau. Wenn er nicht an ihrem Krankenlager saß, lag er auf Knien in seiner kleinen Privatkapelle vor dem Kruzifix." 
Im Juni 1546 schrieb er: "Gott dem Herrn hat es gefallen die Herzogin zu sich rufen und ihr Tod lässt dieses Haus so trostlos und traurig zurück wie man sich nur denken kann. Durch Gottes Barmherzigkeit hat sie ein Leben geführt, das ganz in Seinem Dienst stand und ihr Ende war so christlich, dass wir guten Grund haben, darauf zu hoffen, dass ihre Seele im Himmel ist, durch die Verdienste des Kostbaren Blutes unseres Herrn Jesus Christus. "

Wenige Wochen nach Leonor's Tod bat Francisco um Aufnahme in die Gesellschaft Jesu. Der Generalobere, Ignatius von Loyola selber, riet ihm, zunächst die Angelegenheiten seiner Kinder und seine Finanzen zu regeln. Innerhalb der nächsten zwei Jahre arrangierte Francisco die Erziehung seiner Kinder und die Verwaltung seines Besitzes. In dieser Zeit legte er für sich selbst die zeitlichen Gelübde ab, zwei Jahre darauf folgten die ewigen Gelübde. Francisco wurde sehr erfolgreich als Jesuit. [Man findet kaum ein Bild, dass ihn vor seinem Ordensleben zeigt]. Im Alter von 40 Jahren wurde er zum Priester geweiht und folgte Ignatius von Loyola 15 Jahre später als Generaloberer nach. In seiner sechsjährigen Amtszeit vergrößerte er die Zahl der Mitglieder der Gemeinschaft und die ihre Einrichtungen und Institutionen, besonders in den Gebieten der sog. "Neuen Welt", heute der US-Bundesstaat New York und die kanadischen Provinzen Quebec und Ontario.

"Geschieden und wieder verheiratet" in den Worten von Papst Franziskus

Papst Franziskus heute in der Generalaudienz, auf Facebook bereits als "Blueprint zur Familiensynode" bezeichnet. Da steht übrigens kein Wort zum Kommunionempfang. Die Ermahnung, geschiedene und zivil wiederverheiratete Christen nicht abzuqualifizieren, sondern am Gemeindeleben teilhaben zu lassen, muss nicht notwendigerweise in Richtung Deutschland / Europa gesprochen sein. Wir kennen die Situation in anderen Teilen der Kirche nicht. Es wäre betrüblich, wenn diese Mahnung heute noch notwendig sein sollte. Aber "Gebet, Hören des Wortes Gottes, Teilnahme an der Liturgie, christliche Erziehung, Wohltätigkeit" hat alles nichts mit der hierzulande schrill geforderten Zulassung zu den Sakramenten bzw. der Anerkennung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften als "christliche Ehe".
Liebe Brüder und Schwestern, nach den Ferien nehmen wir heute unsere Katechesen über die Familie wieder auf. Zuletzt hatten wir über die Verletzungen gesprochen, welche den Familien durch mangelndes Verständnis zwischen den Ehegatten zugefügt werden. Heute wenden wir uns der Frage zu: Wie können wir denen beistehen, die nach einem endgültigen Scheitern ihrer Ehe eine neue Verbindung eingegangen sind? Eine solche Situation widerspricht dem Sakrament der Ehe. Umso mehr begegnet die Kirche diesen Menschen mit einem mütterlichen Herzen und sucht, angeregt vom Heiligen Geist, immer das Wohl und das Heil der Personen. Um der Liebe willen zur Wahrheit verpflichtet, achtet sie darauf, „die verschiedenen Situationen gut zu unterscheiden“ (Familiaris consortio, 84) und die Person, die die Trennung hinnehmen musste, anders zu beurteilen als die, welche sie hervorgerufen hat. Schauen wir auf die neuen Verbindungen mit den Augen der Kinder. Wie können wir die Eltern aus dem Leben der Gemeinschaft ausschließen, wenn ihre Kinder ihr Vorbild eines gelebten Glaubens annehmen sollen? In diesen Jahrzehnten ist das Bewusstsein gewachsen, dass eine aufmerksame und brüderliche Aufnahme dieser Getauften nötig ist; sie sind nicht exkommuniziert, sie sind ein Teil der Kirche. Alle Christen sind eingeladen, den Guten Hirten nachzuahmen und wie er den Verletzten nachzugehen. Wir wollen Geschiedene, die in einer neuen Verbindung leben, ermutigen, ihre Zugehörigkeit zu Christus und zur Kirche durch das Gebet, das Hören auf Gottes Wort, die Teilnahme an der Liturgie, die christliche Erziehung der Kinder, die Wohltätigkeit gegenüber den Bedürftigen und dem Einsatz für Gerechtigkeit und Frieden zu unterstreichen.

Samstag, 1. August 2015

Project Peacemaker Tour - What do you stand up for in Middle East?

[Update: Projekt Website www.peacemaker-tour.com ist offiziell online und wird in den nächsten Monaten um nähere Informationen zu Team, Projekt, Etappen, Reiseberichte etc. aufgefüllt.]
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Der ehemalige Vorsitzende des Zentralrats der Orientalischen Christen in Deutschland (ZOCD), Simon Jacob, hat ein neues Projekt auf die Beine gestellt, die Global Youth Peacemaker Tour. Auf Facebook begründete Simon sein Vorhaben damit, dass er "nach unendlichen Vorträgen, Reportagen, Artikeln, Interviews, politischen Debatten, Reisen in die Krisenregionen des Nahen Ostens" nun zeigen wollte, dass die "Menschen im Nahen Osten in ihrer überwiegenden Mehrheit nach Toleranz, Respekt und im Besonderen nach Frieden suchen". Teil dieses Projektes sind, neben geplanten Reisen in Länder des Nahen Ostens, auch kurze selbst gedrehte Videos junger Menschen, die bildlich für die Menschen im Nahen Osten aufstehen und ihnen so ihre Unterstützung und ihre Solidarität zusprechen.

Wenn auch ihr die Nase voll habt von Terrornachrichten, dann steht auf für die Menschen im Nahen Osten, die "alle die gleichen Tränen weinen". Dreht euer eigenes "Peacemaker-Video und mailt den Link eures Videos an info[at]peacemaker-tour.com oder sendet es via facebook an das Team von der Global Youth Peacemaker Tour. Dort könnt ihr euch auch Anregungen von den anderen tollen Videos holen.

Für was steht ihr auf?

Gebetsanliegen des Heiligen Vaters im August 2015: Fürsorge und Selbstprüfung

Wir beten zu Gott, unserem Vater

1. für alle die ehrenamtlich im Dienst an den Armen, Schwachen und Kranken tätig sind, dass sie nicht nachlassen in ihrer Zuwendung und aktiven Hilfe.

2. für uns alle, dass wir unser Selbstbezogenheit prüfen und lernen, für Menschen am Rande der Gesellschaft Nächster zu sein.