Posts

Es werden Posts vom September, 2018 angezeigt.

Menschenrechte sind nicht verhandelbar, für jeden Menschen

Bild
Es wird Zeit…!
Zeit etwas zu bewegen…!
Zeit die Realität anzunehmen…!

Zeit zu akzeptieren, dass wir in einer globalisierten und hochkommunikativen Welt zusammenwachsen.
Und wenn dies geschieht, muss uns bewusst sein, dass jeder von uns gefragt ist.

Denn Spannungen, Ängste, Sorgen....sind unvermeidbar.
Doch wir können dagegen etwas tun!
Wir können damit beginnen zu begreifen, dass der Wille zum Dialog Voraussetzung ist, um weltweit eines Tages Frieden zu schaffen.

Unser Planet ist inzwischen ein Dorf.
Das muss die Menschheit als Herausforderung begreifen.
Wir können uns nicht mehr aus dem Weg gehen.
Die Alternative wären Konflikte, an denen sich einige wenige bereichern und viele zu leiden hätten.
Fangen wir an.......mit den Mitteln die uns zur Verfügung stehen.

Mit einem ehrlichen Konsens.

Ich wünsche mir, dass diese Dokumentation, die von Flüchtlingen, ehemaligen Flüchtlingen, Muslimen, Christen, Atheisten ....produziert wurde, in den Schulen, Universitäten, Stiftungen, politischen …

Herbstzeit ist Kimchizeit

Bild
Wenn man das Wort "Kimchi" stellvertretend für jede Art einzulegendes Gemüse liest. Ähnlich wie Sauerkraut wird beim koreanischen Nationalgericht das Gemüse durch Milchsäuregärung haltbar gemacht, was es gerade in den Wintermonaten zu einem beliebten Vitamin-C-Lieferanten macht. Da es bei uns in der Österlichen Bußzeit meist noch arg kalt ist, habe ich diese Gericht in einem anderen Blogpost mal als ideale Fastenspeise bezeichnet. Ein Rezept war ich damals schuldig geblieben, was ich heute nachholen möchte.

Es heißt, dass gerade von diesem Gericht so viele Varianten und unterschiedliche Zubereitungsweisen gibt, wie Korea Einwohner hat. Zumindest soll jede koreanische Familie ihr eigenes Kimchi Rezept haben und hüten. Da ich im Land der Morgenstille leider keine leibliche Familie mehr habe, greife ich auf das Rezept meiner lieben Freundin Laeri - einer Expat-Koreanerin aus dem Großraum Frankfurt - zurück.


Rezept: 

Zunächst werden die Blätter des Chinakohl einzeln gewaschen, ge…

Nach der Tasse Kaffee...

Bild
...mit dem Kaffeesatz peelen
Eigentlich bin ich ja vor der ersten Tasse Kaffee am Morgen kein Mensch. Also, kein wirklich umgänglicher oder vernünftiger Mensch. Es ist erstaunlich, was ein wenig Koffein mit den Gehirnzellen anstellt. Mein Körper setzt Koffein unmittelbar in Texte um. Grund genug, mal zu überlegen, was man mit dem übrig gebliebenen Kaffeesatz so anstellen. Dass man mit übrig gebliebenen Teeblättern Teppiche reinigen kann, wusste ich schon, aber dass die kleinen Körnchen im Kaffeesatz einen richtiggehenden Peelingeffekt haben können, war mir neu. Wozu doch das Internet gut ist, obwohl das wahrscheinlich auch schon die (Ur)großeltern wussten. À propos "Großeltern": Kaffeemühle und Geschirr sind Erbstücke. Danke, liebe Oma!

Hier das Rezept zum selber machen: Peeling mit Kaffee, Olivenöl und Quark
Nein, das ist kein Stracciatella-Eis. :-) Das ist selbst angerührtes Kaffeesatz-Peeling.



Zunächst fängt aber alles mit dem Kaffee an. Manche kaufen den schon fertig g…

Beten wir mit dem Papst im September 2018

Bild
Wie Josef Bordat bereits so richtig festgestellt hat, ist "Migration nicht die Mutter, sondern eher die Tochter der Probleme". Die "Mutter" sind die Probleme vor Ort, u.a. in vielen Ländern Afrikas, wo es den Menschen an einem flächendeckenden Bildungssystem und guten Arbeitschancen vor Ort mangelt. Natürlich kann man diesen beklagenswerten Umstand nicht allein auf die Folgen der Kolonisation schieben. Ebenso sind es korrupte Regime und verkrustete Clanstrukturen. Und dennoch haben wir eine Mitverantwortung und wenn es nur die vor Gott ist.

Beten wir also im September mit dem Papst für Bildung und Arbeit in Afrika
Wir beten zu Gott, unserem Vater, um freien Zutritt aller Jugendlichen zu Bildung und Arbeit in den jeweiligen Ländern Afrikas.

Die Großeltern hatten doch recht

Wie ich mit "Zero Waste", "Foodsaving" und "Upcycling" angefangen habe Ich mache ja wirklich nicht jeden Trend mit. Eigentlich lebe ich seit jeher nach dem bekannten Gedicht Christian Morgensterns, der einmal geschrieben hat "Sieh nicht, was andere tun / der anderen sind so viel. / Du kommst nur in ein Spiel / das nimmermehr wird ruhen." Getreu dieser Devise fand ich Ausdrücke wie "Zero Waste Lifestyle", "DIY", "Upcycling" oder "Foodsaving" bisher fürchterlich affig. Nicht dem Wortsinn nach, der aller Ehren wert ist. Wir alle sollten die natürlichen Ressourcen viel mehr schützen und unseren Müll soweit es geht reduzieren, denn wir alle leben zusammen auf dieser einen Erde, für die es (bisher) keinen Ersatz gibt. Aber dieses Gehabe, alte Dinge oder Tätigkeiten hervorzuholen und unter einem fancy Namen als eigene, neue und hippe Erkenntnis zur Weltrettung zu präsentieren, geht mir auf die Nerven. Eigentlich.

Ave Roma (jetzt erst recht!)

Fremde glaubt' ich zu grüßen,  Heimat winkt mir nun:  Rom, zu deinen Füßen Ist tief zu ruhen!
Rom, vor deinen Mauern Gelten nicht Volk noch Land,  Wie mit Todesschauern Machst du verwandt!
Auf deinen Hügeln klagen Schatten jeder Zeit,  Aber darüber ragen Wächter der Ewigkeit. 
Uns're Geschlechter umranken  Dich wie welkes Laub,  Doch uns're höchsten Gedanken Sind in dir gebaut. 
Lehre von Stunden, die schwinden,  Lehre von Wahn und Streit,  Ewige, heim mich finden Zur Ewigkeit!
Über den Pfad, den ich schreite,  Über das Los, das mir fällt,  Hebe mich aufwärts, weite Mich, Herz der Welt! - 
Heimat ward mir beschieden Wie im Meere dem Strom:  Gib meiner Seele Frieden,  Heiliges Rom!
Gertrud von Le Fort, 1907