Beitrag der Woche

Geistliche Kommunion III

Du bist höher als der Himmel und höher als die Welt, da sich der Schöpfer der Welt für Dich zum Kaufpreis dahingegeben. Was kann der an Dir ...

Dienstag, 10. Januar 2017

Salat im Glas

Als ich das erste Mal von dieser Idee hörte, dachte ich, jetzt sind sie total übergeschnappt. Es gibt ja immer wieder so Trends beim Essen, irgendetwas, was gerade total angesagt ist, weil es gesünder, schmackhafter oder einfach hipper ist als alles bisher dagewesene. Praktikabiliät wird seltener beworben, aber in Zeiten von Single - Haushalten und Vollzeit-Beschäftigten verliert auch das "Essen zu mitnehmen" seinen spießigen Ruf. Da wir aber natürlich den alten Brotboxen vom Schulhof längst entwachsen sind, wird es umbenannt und in auch die Verpackungsmöglichkeiten werden ausgefallener. Da bekommt auch Mamas altes Marmeladenglas eine neue Verwendung. (Wobei auch das Einkochen von Gemüse oder Einwecken von Obst wieder eine Renaissance erlebt in meiner Generation, nebenbei bemerkt. Aber das wäre ein anderes Thema). Auf jeden Fall wollte ich das jetzt auch mal ausprobieren; denn es stimmt schon, ständig Döner oder Kantine ist auch fad. 

...und es ist fertig zum Mitnehmen.
Wenn man verschiedene Lebensmittel im Glas schichtet, ist das Wichtigste, dass man mit dem Dressing am Glasboden beginnt. Daher habe ich mich für den Anfang für einen Nudelsalat entschieden, weil ich nicht wusste, welche Lebensmittel mehr oder weniger Flüssigkeit absorbieren. Und das Ganze soll ja nicht ganz durchgematscht ankommen. Für einen leicht mediterranen Touch habe ich italienische Kräuter für das Dressing genommen, dazu Essig, Öl, Pfeffer und Salz. Danach habe ich mit einigen Cocktailtomaten begonnen, darüber kommen dann gekochte Spirrelli Nudeln und kleine Mozzarella Kugeln. Dann noch Zwiebeln und Salatblätter, damit das Glas voll wird.

Kleiner Tipp! Für den Transport ist die Schichtung im Glas sehr gut geeignet. Zum Essen sollte man es dann schütteln und den Inhalt auf einen großen Teller geben.

Donnerstag, 5. Januar 2017

Für alle Eltern von Priestern

Die Entscheidung, einer geistlichen Berufung nachzugeben, "Ja" zu sagen zu Gott und diesen Weg zu gehen, der zu Priestertum oder Ordensleben führt, ist immer eine ganz persönliche Sache. Die Freunde, ja selbst Eltern und Geschwister, bleiben im Prozess der Entscheidungsfindung meist außen vor. Raten können sie, doch die Entscheidung muss jeder für sich allein treffen. Wie geht es Eltern, Geschwistern, Freunden, wenn sie den Sohn, Bruder, besten Freund dann als Priester wiederfinden? Das aktuelle L-Magazin (Ausgabe 02_2016) der Legionäre Christi und des Regnum Christi geht dieser Frage nach. Auf Seite 17 könnt ihr nachlesen, was die Priesterweihe für Eltern und Geschwister der am 10. Dezember 2016 geweihten Neupriester bedeutet. Und während die gedruckte Fassung  in diesen Tagen produziert wird und sich auf den Weg zu den Lesern macht, könnt  ihr das ganze L-Magazin auch hier direkt online lesen oder als pdf herunterladen.

Auch das Lied "Your Song" von Pater Albert Gutberlet beschäftigt mit diesem Thema. Es ist jenen Eltern gewidmet, die einen Priester als Sohn haben. Ab 2:07 Minuten heißt es dort:
We have been longing for this moment all those years;
A time of hope, a time of struggles, joys and tears.
Am if I'm here today and faithful to God's call,
It's sure His work, but after all:
How much is due to what you've done!
From you I've learned to walk
I've learned to talk,
I've learned to pray,
To make my stand, to go my way.
Now let me thank you with this song.

Die kleine Träumerei ist versunken

Da ist sie nun dahin gegangen und ich habe es nicht bemerkt. Dabei wollte ich ihr noch soviel sagen. Die Neuausgabe der Erzählung "Das fremde Kind" von Gertrud von le Fort hatte sie mir geschickt, einfach nur, weil ich sagte, dass ich es noch nie gelesen hätte. Dafür wollte ich mir bei ihr bedanken, genauso wie für ihre kenntnisreichen Ausführungen im Nachwort. Still ist sie gegangen. Nicht unerwartet, angesichts ihres hohen Alters und Lebenshaltung, aber plötzlich. So heißt es in der Meldung auf der Seite der Getrud-von-le-Fort-Gesellschaft, in welcher sie Mitstreiter für ihr Streben gefunden hatte, Leben und Werk der Schriftstellerin, Dichterin und Essayistin aus Boek bekannter zu machen.

Die Rede ist von Dr. Renate Krüger, die am 27. Mai 2016 zum himmlischen Vater heim gegangen ist. Ich bedauere besonders, dass ich diese eloquente, charmante Dame nun nicht mehr persönlich treffen werde. Via Facebook und Blogs hielten wir eine Verbindung, die sie - seltsam genug! - schließlich dazu bewegte, mir ihre Sammlung von Le-Fort Werken ebenso zu vererben, wie die Betreuung der Facebook-Seite für die Dichterin. Ihr zur Ehren werde ich mich nun mehr bemühen, die Fackel weiterzutragen, die sie mir in die Hand gedrückt hat. Um das Vertrauen zu rechtfertigen, das sie in mich gesetzt hat und weil es die Werke Gertrud von le Forts wirklich wert sind, wieder gelesen zu werden. Und vielleicht auch wieder adaptiert...für Theater, Film oder Hörfunk? Immerhin, Le Fort  sprach zwar in historischen Metaphern, meinte aber immer Ereignisse, die zur ihrer Zeit aktuell waren.

Dienstag, 3. Januar 2017

Auf eine Tasse Tee mit Goethes Mutter



Man nehme 12 Monate, putze sie sauber von Neid, Bitterkeit, Geiz, Pedanterie und zerlege sie in 30 oder 31 Teile, so dass der Vorrat für ein ganzes Jahr reicht. 

Jeder Tag wird einzeln angerichtet aus 1 Teil Arbeit und 2 Teilen Frohsinn und Humor. Man füge 3 gehäufte Eßlöffel Optimismus hinzu, 1 Teelöffel Toleranz, 1 Körnchen Ironie und 1 Prise Takt. Dann wird die Masse mit sehr viel Liebe übergossen.

Das fertige Gericht schmücke man mit Sträußchen kleiner Aufmerksamkeiten und  serviere es täglich mit Heiterkeit und einer wohltuenden Tasse Tee.

© Catharina Elisabeth Goethe, 1731-1808

Sonntag, 1. Januar 2017

Gebetsanliegen des Heiligen Vaters im Januar 2017

Für die Einheit der Christen: Alle Christen mögen sich treu zur Lehre des Herrn in Gebet und Nächstenliebe intensiv um die Wiederherstellung der kirchlichen Gemeinschaft bemühen und sich gemeinsam den humanitären Herausforderungen stellen.