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Es werden Posts vom März, 2015 angezeigt.

Gebetsmeinung des Heiligen Vaters im April 2015: Für die Achtung der Erde und verfolgte Christen

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Wir beten zu Gott, unserem Vater,

1. für die Menschen auf allen Kontinenten, dass sie das Leben auf der Erde stets achten und als Geschenk Gottes erfahren.

2. für die verfolgten Christen, dass sie die lebendige Gegenwart des Auferstandenen spüren und die hilfreiche Gemeinschaft der Weltkirche erfahren.

Kreuzweg für Familien: Station 11

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Jesus wird ans Kreuz genagelt

V. Adoramus te, Christe, et benedicimus tibi.
R. Quia per sanctam crucem tuam redemisti mundum.

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes, 19, 18-19 Sie kreuzigten ihn und mit ihm zwei andere, auf jeder Seite einen, in der Mitte Jesus. Pilatus ließ auch ein Schild anfertigen und oben am Kreuz befestigen; die Inschrift lautete:“ Jesus von Nazaret, der König der Juden.“

Als sie zu dem Ort gelangt sind, der „Golgota“ heißt, kreuzigen die Soldaten Jesus. Pilatus läßt eine Inschrift anbringen: „Jesus von Nazaret, der König der Juden“, um ihn lächerlich zu machen und die Juden zu demütigen. Doch ohne es zu wollen, bescheinigt diese Inschrift eine Wirklichkeit: das Königtum Jesu, des Königs eines Reiches, das weder räumliche noch zeitliche Grenzen hat.
Wir können das Leiden Jesu während der blutigen und extrem schmerzhaften Kreuzigung nur erahnen. Hier begegnet man dem Mysterium: warum läßt sich Gott, der aus Liebe zu uns Mensch geworden ist, an einen Balk…

Kreuzweg für Familien: Station 10

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Jesus wird seiner Kleider beraubt  

V. Adoramus te, Christe, et benedicimus tibi.
R. Quia per sanctam crucem tuam redemisti mundum.

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes, 19, 23 Die Soldaten … nahmen Jesu Kleider und machten vier Teile daraus, für jeden Soldaten einen. Sie nahmen auch sein Untergewand, das von oben her ganz durchgewebt und ohne Naht war.

Jesus ist in den Händen der Soldaten. Wie jeder Verurteilte wird er ausgezogen, um ihn zu demütigen, ihn bis zum einem Nichts zu erniedrigen. Die Gleichgültigkeit, die Verachtung und die Nichtbeachtung der Menschenwürde verbinden sich mit der Gier, der Habsucht und dem Eigeninteresse: „Sie nahmen Jesu Kleider.“

Dein Untergewand, Jesus, war ohne Naht.
Das zeigt die Fürsorge, die deine Mutter
und die Menschen, die dir folgten, für dich hatten.
Jetzt bist du entkleidet, Jesus, und empfindest die Beklommenheit derer,
die in der Gewalt von Menschen sind,
die keine Achtung vor der Person…

Aus dem Predigtbüchlein Josef Orgass' - Teil I

Wenn man sich mit der Vergangenheit beschäftigt, kann man auch immer wieder Neues lernen. Dass bereits weit vor den weltbekannten Weltjugendtagen des hl. Johannes Paul II der Palmsonntag besonders von den Pfarrjugenden gefeiert wurde, ist eine Erkenntnis aus dem kleinen schwarzen Buch von Josef Orgaß. Der 25jährige Kaplan muss es vor 80 Jahren bei sich getragen haben, um jeden Gedanken der ihm für die fälligen Sonntagspredigten, Katechesen und Ansprachen gekommen sein mag, zu notieren. Als sparsamer junger Mann hat er ziemlich eng geschrieben, um soviele Wörter wie möglich auf die kleinen Seiten zu bekommen. Wiederkehrende Wörter sind oftmals abgekürzt und manchen Passagen merkt man die Eile an, mit der sie skizziert wurden. Ohne die tatkräftige Unterstützung des Bloggerteams von magnificata opera - vielen Dank! - könnte ich immer noch nur über den Inhalt des Heftchens spekulieren. So wirken die entzifferten Zeilen genauso aktuell, klar und frisch, als wäre Kaplan Orgaß gerade erst vo…

Kreuzweg für Familien: Station 9

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Jesus fällt zum dritten Male unter dem Kreuz 


V. Adoramus te, Christe, et benedicimus tibi.
R. Quia per sanctam crucem tuam redemisti mundum.

Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas, 22, 28-30a „In allen meinen Prüfungen habt ihr bei mir ausgeharrt. Darum vermache ich euch das Reich, wie es mein Vater mir vermacht hat: Ihr sollt in meinem Reich mit mir an meinem Tisch essen und trinken.“

Der Weg bergauf ist kurz, aber Jesu Schwäche ist extrem. Er ist erschöpft, körperlich, aber auch geistig. Er spürt, wie der Haß der Oberen, der Priester und der Menge auf ihm liegt, die anscheinend ihre aufgestaute Wut über vergangene und gegenwärtige Unterdrückung an ihm auslassen wollen. Als suchten sie eine Revanche, indem sie Jesus gegenüber ihre Macht zur Geltung bringen.
Und du fällst, Jesus, fällst zum dritten Mal.
Du scheinst zu erliegen.
Doch siehe, mit äußerster Anstrengung erhebst du dich
und nimmst den schrecklichen Weg nach Golgota wieder auf.
Sicherl…

Zum XXX. Weltjugendtag: ...Auf dem Weg nach Krakau

Aus der Botschaft von Papst Franziskus zum XXX. Weltjugendtag - Teil IV:

»Selig, die ein reines Herz haben; denn sie werden Gott schauen« (Mt 5,8). Liebe junge Freunde, wie ihr seht, betrifft diese Seligpreisung hautnah euer Leben und ist eine Gewähr für euer Glück. Darum wiederhole ich es euch noch einmal: Habt den Mut, glücklich zu sein!Der diesjährige Weltjugendtag führt zur letzten Etappe des Weges der Vorbereitung auf das nächste große Welttreffen der Jugendlichen in Krakau im Jahr 2016. Genau vor dreißig Jahren führte der heilige Johannes Paul II. in der Kirche die Weltjugendtage ein. Diese Jugendpilgerfahrt durch die Kontinente unter der Leitung des Nachfolgers Petri war wirklich eine gottgewollte und prophetische Initiative. Danken wir gemeinsam dem Herrn für die kostbaren Früchte, die sie im Leben so vieler Jugendlicher auf dem ganzen Erdkreis gebracht hat! Wie viele wichtige Entdeckungen, vor allem die Entdeckung Christi als Weg, Wahrheit und Leben und die Entdec…

Tierische und andere Eindrücke aus dem Taunus

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Kreuzweg für Familien: Station 8

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Jesus begegnet den Frauen von Jerusalem
V. Adoramus te, Christe, et benedicimus tibi. 
R. Quia per sanctam crucem tuam redemisti mundum.

Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas, 23, 27-28 Es folgte eine große Menschenmenge, darunter auch Frauen, die um ihn klagten und weinten. Jesus wandte sich zu ihnen um und sagte: „Ihr Frauen von Jerusalem, weint nicht über mich; weint über euch und eure Kinder!“

In der Menschenmenge, die ihm folgt, ist eine Gruppe Jerusalemer Frauen: Sie kennen ihn. Als sie ihn in dieser Lage sehen, mischen sie sich unter die Menge und gehen hinauf nach Golgota. Sie weinen.
Jesus sieht sie, er begreift ihr Gefühl des Mitleids. Und sogar in diesem tragischen Augenblick möchte er ein Wort hinterlassen, das über das bloße Mitleid hinausgeht. Er möchte, daß in ihnen – in uns – nicht nur Mitleid herrsche, sondern eine Umkehr des Herzens, die eingesteht, sich verfehlt zu haben, die um Verzeihung bittet und mit der ein neues Leben beginnt.
Jesus, wie oft schließen w…

Zum XXX. Weltjugendtag: ...denn sie werden Gott schauen

Aus der Botschaft von Papst Franziskus zum XXX. Weltjugendtag - Teil III:
3. …denn sie werden Gott schauenIm Herzen jedes Mannes und jeder Frau erklingt unentwegt die Einladung des Herrn: » Sucht mein Angesicht! « (Ps 27,8). Zugleich müssen wir uns immer mit unserer ärmlichen Lage als Sünder auseinandersetzen. Es ist das, was wir zum Beispiel im Buch der Psalmen lesen: » Wer darf hinaufziehen zum Berg des Herrn, wer darf stehn an seiner heiligen Stätte? Der reine Hände hat und ein lauteres Herz« (Ps 24,3-4). Doch wir dürfen weder Angst haben, noch den Mut verlieren: In der Bibel und in der Geschichte eines jeden von uns sehen wir, dass immer Gott den ersten Schritt tut. Er ist es, der uns läutert, damit wir Zugang erlangen zu seiner Gegenwart. [...]Im Neuen Testament, als Jesus am See von Gennesaret seine ersten Jünger rief und das Wunder des außerordentlichen Fischfangs wirkte, fiel Simon Petrus ihm zu Füßen und sagte: » Herr, geh weg von mir; ich bin ein Sünder « (Lk 5,8).…

Kreuzweg für Familien: Station 7

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Jesus fällt zum zweiten Male unter dem Kreuz


V. Adoramus te, Christe, et benedicimus tibi. 
R. Quia per sanctam crucem tuam redemisti mundum.

Aus dem Ersten Petrusbrief, 2, 24 Er hat unsere Sünden in seinem Leib auf das Holz des Kreuzes getragen, damit wir tot seien für die Sünden und für die Gerechtigkeit leben. Durch seine Wunden seid ihr geheilt.

Zum zweiten Mal fällt Jesus, während er auf dem engen Weg des Kalvarienbergs voranschreitet. Wir erahnen seine körperliche Schwäche nach einer schrecklichen Nacht, nach den Folterungen, die sie ihm zugefügt haben. Vielleicht sind es nicht nur die Mißhandlungen, die Erschöpfung und das Gewicht des Kreuzesbalkens auf seinen Schultern, was ihn zu Fall bringt. Auf Jesus liegt eine unermeßliche Last, etwas tief Innerliches, das von Schritt zu Schritt immer deutlicher spürbar wird.
Wir sehen dich wie einen beliebigen armen Menschen,
der in seinem Leben einen Fehler gemacht hat und nun dafür bezahlen muß.
Und du s…

Zum XXX. Weltjugendtag: Selig, die ein reines Herz haben

Aus der Botschaft von Papst Franziskus zum XXX. Weltjugendtag - Teil II:
2. Selig, die ein reines Herz haben…Jetzt versuchen wir, der Frage auf den Grund zu gehen, wie diese Seligkeit ihren Weg über die Reinheit des Herzens nimmt. Zuallererst müssen wir die biblische Bedeutung des Wortes Herz verstehen. Für die hebräische Kultur ist das Herz das Zentrum der Gefühle, der Gedanken und der Absichten des Menschen. Wenn die Bibel uns lehrt, dass Gott nicht auf das schaut, was vor den Augen ist, sondern auf das Herz (vgl. 1 Sam 16,7), dann können wir auch sagen, dass es unser Herz ist, von dem aus wir Gott schauen können. Und das, weil das Herz den Menschen in seiner Ganzheit und Einheit von Leib und Seele zusammenfasst, in seiner Fähigkeit, zu lieben und geliebt zu werden.Was hingegen die Definition von „rein“ betrifft, so lautet das griechische Wort, das der Evangelist Matthäus verwendet, katharos und bedeutet im Wesentlichen sauber, klar, frei von Schadstoffen. Im Evangelium seh…

Kreuzweg für Familien: Station 6

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Veronika reicht Jesus das Schweißtuch


V. Adoramus te, Christe, et benedicimus tibi.
R. Quia per sanctam crucem tuam redemisti mundum.

Aus dem Zweiten Brief des Apostels Paulus an die Korinther, 4, 6 Gott, der sprach: „Aus Finsternis soll Licht aufleuchten!“, er ist in unseren Herzen aufgeleuchtet, damit wir erleuchtet werden zur Erkenntnis des göttlichen Glanzes auf dem Antlitz Christi.
Veronika ist eine der Frauen, die Jesus nachfolgen, eine, die intuitiv erfaßt hat, wer er ist, die ihn liebt und darum leidet, als sie ihn leiden sieht. Nun sieht sie in sein Gesicht, in jenes Gesicht, das so viele Male zu ihrer Seele gesprochen hatte. Sie sieht es verstört, blutend und entstellt, auch wenn es nach wie vor Milde und Demut ausdrückt. Sie erträgt es nicht. Sie will seine Leiden mildern. Sie nimmt ein Tuch und versucht, Blut und Schweiß von diesem Gesicht abzuwischen.

Manchmal hatten wir in unserem Leben die Gelegenheit, Tränen und Schweiß leidender Menschen abzutrocknen. Vielleicht …

Zum XXX. Weltjugendtag: Die Sehnsucht nach Glück

Aus der Botschaft von Papst Franziskus zum XXX. Weltjugendtag - Teil I:

1. Die Sehnsucht nach GlückDas Wort selig – das heißt glücklich – erscheint neunmal in dieser ersten großen Predigt Jesu (vgl. Mt 5,1-12). Es ist wie ein Refrain, der uns an den Ruf Jesu erinnert, gemeinsam mit ihm einen Weg zu gehen, der ungeachtet aller Herausforderungen der Weg zum wahren Glück ist. Ja, liebe junge Freunde, die Suche nach dem Glück ist allen Menschen aller Zeiten und jeden Alters gemeinsam. Gott hat jedem Mann und jeder Frau eine unbezwingbare Sehnsucht nach Glück, nach Fülle ins Herz gelegt. Spürt ihr nicht, dass eure Herzen unruhig sind und ständig auf der Suche nach einem Gut, das ihren Durst nach Unendlichkeit stillen kann? [...]Als der Mann und die Frau der Versuchung nachgeben und die Beziehung einer vertrauensvollen Gemeinschaft mit Gott brechen, tritt die Sünde in die menschliche Geschichte ein (vgl. Gen 3). Die Folgen machen sich sofort bemerkbar, auch in ihren Beziehungen zu…

Kreuzweg für Familien: Station 5

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Simon von Zyrene hilft Jesus das Kreuz tragen

V. Adoramus te, Christe, et benedicimus tibi.
R. Quia per sanctam crucem tuam redemisti mundum.

Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas, 23, 26 Als sie Jesus hinausführten, ergriffen sie einen Mann aus Zyrene namens Simon, der gerade vom Feld kam. Ihm luden sie das Kreuz auf, damit er es hinter Jesus hertrage.
Vielleicht steht Simon von Zyrene für uns alle, wenn plötzlich eine Schwierigkeit auf uns zukommt, eine Krankheit, eine unvorhergesehene Last, ein manchmal schweres Kreuz. Warum? Warum gerade für mich? Warum gerade jetzt? Der Herr ruft uns, ihm zu folgen; wir wissen nicht wohin und wie.
Das Beste, was man tun kann, Jesus, ist
dir nachzugehen, verfügbar für das zu sein, was du von uns verlangst.
Viele Familien können das
aus ihrer unmittelbaren Erfahrung bestätigen:
Es nützt nichts, sich aufzulehnen; es ist besser, Dir ein Ja zu sagen,
denn du bist der Herr des Himmels und der Erde.
Aber nicht nur desh…

Kreuzweg für Familien: Station 4

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Jesus begegnet seiner Mutter


V. Adoramus te, Christe, et benedicimus tibi.
R. Quia per sanctam crucem tuam redemisti mundum.

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes, 19, 25 Bei dem Kreuz Jesu standen seine Mutter und die Schwester seiner Mutter, Maria, die Frau des Klopas, und Maria von Magdala. Beim Aufstieg nach Golgota sieht Jesus seine Mutter. Ihre Blicke treffen sich. Sie verstehen einander. Maria weiß, wer ihr Sohn ist. Sie weiß, woher er kommt. Sie weiß, welches seine Sendung ist. Maria weiß, daß sie seine Mutter ist; doch sie weiß auch, daß sie seine Tochter ist. Sie sieht ihn leiden, für alle Menschen von gestern, heute und morgen. Und auch sie leidet.

Jesus, sicher leidest du darunter,
daß du deiner Mutter auf diese Weise Leid zufügst.
Aber du mußt sie einbeziehen
in dein göttliches und schreckliches Erleben.
Es ist der Plan Gottes,
zum Heil der gesamten Menschheit.
Für alle Männer und Frauen der Welt, aber besonders für uns Familien ist die Begegnung Je…

Verrückte Montage

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Insbesondere für Mme Cassandra.Und natürlich für alle Liebhaber von 1980ies Musik.


Kreuzweg für Familien: Station 3

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Jesus fällt zum ersten Male unter dem Kreuz

V. Adoramus te, Christe, et benedicimus tibi. 
R. Quia per sanctam crucem tuam redemisti mundum.

Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus, 11, 28-30 „Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen. Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seele. Denn mein Joch drückt nicht und meine Last ist leicht.“ Jesus fällt. Die Wunden, das Gewicht des Kreuzes, die ansteigende, holprige Straße. Und das Gedränge der Menschen. Aber nicht nur das hat ihn so entkräftet. Vielleicht ist es die Last der Tragödie, die sich in seinem Leben auftut. Es gelingt nicht mehr, Gott in Jesus zu sehen, in dem Menschen, der sich als so gebrechlich erweist, daß er stolpert und fällt.

Jesus, nachdem du dort, auf jener Straße,
mitten unter all diesem Volk, das schreit und lärmt,
zu Boden gestürzt bist,
er…

Kreuzweg für Familien: Station 2

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Jesus nimmt das Kreuz auf sich

V. Adoramus te, Christe, et benedicimus tibi.
R. Quia per sanctam crucem tuam redemisti mundum.

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes, 19, 16-17 Da lieferte Pilatus ihnen Jesus aus, damit er gekreuzigt würde.  Sie übernahmen Jesus. Er trug sein Kreuz und ging hinaus zur sogenannten Schädelhöhe, die auf Hebräisch Golgota heißt. Pilatus liefert Jesus in die Hände der führenden Priester und der Wachleute aus. Die Soldaten legen ihm einen purpurroten Mantel über die Schultern und setzen ihm eine Krone aus dornigen Zweigen aufs Haupt, sie verhöhnen ihn in der Nacht, richten ihn übel zu und geißeln ihn. Am Morgen laden sie ihm dann ein schweres Holz auf, den Kreuzesbalken, an den die Räuber angenagelt werden, damit alle sehen, welches Ende die Übeltäter nehmen. Viele der Seinen flüchten.
Dieses Ereignis von vor 2000 Jahren wiederholt sich in der Geschichte der Kirche und der Menschheit. Auch heute. Der Leib Christi ist es, die Kirche, die geschlagen…

Kreuzweg für Familien: Station 1

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Jesus wird zum Tode verurteilt




V. Adoramus te, Christe, et benedicimus tibi.
R. Quia per sanctam crucem tuam redemisti mundum.

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes,18, 38b-40 Nachdem er [Pilatus] das gesagt hatte, ging er wieder zu den Juden hinaus und sagte zu ihnen: „Ich finde keinen Grund, ihn zu verurteilen. Ihr seid gewohnt, daß ich euch am Paschafest einen Gefangenen freilasse. Wollt ihr also, daß ich euch den König der Juden freilasse?“ Da schrien sie wieder: „Nicht diesen, sondern Barabbas!“ Barabbas aber war ein Straßenräuber. Pilatus findet keine besondere Schuld, die man Jesus anrechnen könnte; er weicht dem Druck der Ankläger, und so wird der Nazarener zum Tode verurteilt.
Es ist uns, als hörten wir dich: „Ja, ich bin zum Tode verurteilt worden.
Viele, die mich zu lieben und zu verstehen schienen,
haben auf die Lügen gehört und mich angeklagt.
Sie haben nicht verstanden, was ich sagte.
Verraten, h…

Kreuzweg für Familien

Jesus, in der Stunde, in der wir deines Todes gedenken,
wollen wir unseren Blick voller Liebe
auf die unsagbaren Leiden richten, die du durchgemacht hast.
Leiden, verdichtet in dem geheimnisvollen Schrei,
den du am Kreuz vor deinem Sterben ausgestoßen hast:
„Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“
Jesus, es schien, als seist du ein Gott,
der unterging wie die sinkende Sonne am Horizont:
der Sohn ohne den Vater, 
der Vater ohne den Sohn.
Dieser dein menschlich-göttlicher Schrei,
der auf Golgota schneidend die Luft durchdrang,
stellt uns noch heute vor Fragen, versetzt uns in Verwunderung,
zeigt uns, daß etwas Unglaubliches geschehen ist.
Etwas Heilbringendes:
Aus dem Tod ging das Leben hervor,
aus der Finsternis das Licht,
aus der äußersten Trennung die Einheit.
Das Verlangen, dir ähnlich zu werden,
läßt uns dich erkennen als den Verlassenen,
wo und wie auch immer:
in den persönlichen und den gemeinsamen Leiden,
in den Nöten deiner Kirche und in den Nächten der Mens…

Sohn meiner Liebe

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Joseph's Song © Performed by Gabe Hughes; hughesvillemusic.com

St. Patrick und die Dreifaltigkeit

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Eine der schönsten Legenden über den hl. Patrick von Irland ist die, wie der Bischof den Iren die göttliche Dreifaltigkeit erklärte: Er nahm ein Kleeblatt und fragte: "sind das drei Blätter oder ist es ein Blatt?" und die Leute antworteten: "es ist natürlich ein Blatt". Und der hl. Patrick erwiderte: "Genauso ist es mit Gott!"


Der Katechismus der Katholischen Kirche bezeichnet Gottes Dreifaltigkeit als Geheimnis, von dem wir nur durch die Offentbarung Jesu wissen.
YOUCAT 35: "Christen beten nicht drei verschiedene Götter an, sondern ein einziges Wesen, das sich dreifach entfaltet und doch eins bleibt. Das Gott dreifaltig ist, wissen wir von Jesus Christus." YOUCAT 36: "Menschen können die Dreifaltigkeit Gottes mit den Mitteln der eigenen Vernunft nicht erschließen. Sie erkennen aber die Vernünftigkeit dieses Geheimnisses, wenn sie die Offenbarung Gottes in Jesus Christus annehmen. Wäre Gott allein und einsam, könnte er nicht von Ewigkeit he…

Glaube ist wie WLAN

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Papst Franziskus ruft Heiliges Jahr der Barmherzigkeit aus

Gottes Barmherzigkeit mit uns allen, das  scheint ein Leitwort über dem Pontifikat Franziskus' zu sein. Und welch wunderbare Idee, den 50. Jahrestag des Abschlusses des Zweiten Vatikanischen Konzils 1965 als Jubeljahr der Barmherzigkeit zu feiern. Von Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit 2015 bis zum selben Festtag 2016 feiert man sich (beinahe) hinein zum Weltjugendtag in Krakau, der ebenfalls die Barmherzigen selig preist.
[Mehr dazu bei Radio Vatikan]

Zwei Jahre, zwei Päpste

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Seit zwei Jahren haben wir nun die einzigartige Situation dass der eine Papst mit der Gebetsunterstützung des anderen regiert. Tanti auguri, Papa Francesco und langes Leben in Gesundheit, Papa emeritus Benedikt!

12.-15.03.2015: Treffpunkt Weltkirche in Würzburg

Von Donnerstag, 12. bis Sonntag, 15. März 2015 findet der 5. Internationale Kongress "Treffpunkt Weltkirche"im Congress-Centrum in Würzburg statt. Die Veranstaltung wird von dem Päpstlichen HIlfswerk Kirche in Not organisiert und steht in diesem Jahr unter dem Motto  „Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch herabkommen wird; und ihr werdet meine Zeugen sein bis an die Grenzen der Erde” (Apg 1,8). Neben Berichten und Podiumsgesprächen zu weltkirchlichen Themen stehen die Freude am lebendigen katholischen Glaubens im Mittelpunkt.
In Podiumsgesprächen geht es unter anderem um die Themen „Arabischer Winter – Islamisierung des Nahen Ostens”, „Die Ökumene der Katholischen und der Orthodoxen Kirche unter Papst Franziskus”, „Aberglaube im aufgeklärten Europa und die christliche Sicht” sowie „Gegen den Strom von Meinungsdiktatur und Political Correctness”.  >> Hier könnt ihr das Programmheft herunterladen.

Außerdem nimmt die YOUCAT Foundation heu…

Gott, unser Vater

Denkt auch in den schlimmsten Momenten daran: Gott ist unser Vater. Er verlässt seine Kinder nicht.
— Papst Franziskus (@Pontifex_de) March 10, 2015 Und was machen wir mit unseren Kindern?

13./14. März 2015: 24 Stunden für Gott!

Der Päpstliche Rat, zur Förderung der Neuevangelisierung, hat im Auftrag von Papst Franziskus auch in diesem Jahr wieder zur Aktion „24 Stunden für den Herrn“ aufgerufen. Einmal im Jahr eine Nacht mit Eucharistie und Beichte ganz für Jesus da sein, das kann doch nicht zuviel sein. In Deutschland laden Nightfever Augsburg (13.03.2015 ab 18:00 Uhr, Dom Augsburg) und viele andere Pfarreien zu dieser weltweiten Gebetsaktion ein.

Eine hervorragende Gelegenheit Gottes Vergebung zu erfahren um gestärkt und froh dem hohen Osterfest entgegen zu gehen!



Kann Abtreibung Menschenrecht sein?

Das Europaparlament hat am Dienstag die Diskussion über zwei Berichte begonnen, die Paragraphen für ein „Recht auf Abtreibung" enthalten. Der nach dem belgischen Sozialisten Marc Tarabella benannte Bericht fordert freie und ungefährliche Abtreibung als "Recht der Frauen, allein über ihren Körper zu verfügen" im Zuge der "Reduzierung von Ungerechtigkeit". 

Dazu einige lose, unsortierte Gedanken: 

Menschenrechte sind als Rechte definiert, auf die ein Mensch allein weil er ein Mensch ist, einen Anspruch hat. Sie sind keine Privilegien, die einem nach Lust und Laune entzogen werden können. Es ist also etwas, was alle Menschen betrifft, also etwas, das verallgemeinert werden kann. Die individuelle Notsituation einer Frau nun so zu verallgemeinern, finde ich nicht richtig. Die Entscheidung, die eine Frau in einer Notsituation trifft, kann für eine andere Frau in einer ähnlichen Situation grundverkehrt sein.   Hier werden biologische Fakten negiert. Ein Mensch entste…

Blumengrüße an die Mama

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Gedanken zum Rosenkranzgebet

Ich gehe durch eine wunderschöne bunte Blumenwiese, streife umher mit dem Wunsch der Gottesmutter, meiner Mutter, einen Blumenstrauß zu pflücken. Den schönsten, buntesten, dicksten Strauß den es gibt. Einfach so. Als kleinen kindlichen Gruß. Mit jedem "Ave Maria" pflücke ich eine Blume, lege sie zusammen und mit dem abschließenden "Ehre sei dem Vater" binde ich den Strauß mit einem feinen Seidenband fest.

Bischof Hofmann zu Meinungsdiktatur und Kirche in Not

Bei Schwester Robusta gab es mal die Kategorie "Kluge Antworten auf doofe Fragen". In selbige passt dieses Interview in Christ und Welt mit S.E. Bischof Friedhelm Hofmann. Der Bischof soll hier mit Fragen rund um den anstehenden Kongress "Treffpunkt Weltkirche" und das Hilfswerk Kirche in Not auf's Glatteis geführt werden und kontert so souverän wie eindeutig. Amen, Exzellenz!

Christ & Welt:
Warum übernehmen Sie die Schirmherrschaft über das Treffen Weltkirche von Kirche in Not?

Bischof Hofmann:
Kirche in Not ist eine anerkannte Institution, die seit Langem vielfach Hilfe für Menschen erwirkt und besonders pastorale und seelsorgliche Begleitung ermöglicht. Bei der Zusammenkunft in Würzburg werden viele engagierte, beherzte und gutwillige Christen versammelt sein.

Christ & Welt:
Ist ein Wort wie „Meinungsdiktatur“ Kritik an der Demokratie oder Diffamierung?

Bischof Hofmann:
Ich möchte mir den Begriff nicht zu eigen machen, aber als Aufgabe begreifen, di…

Fastenspeisen: Pizza für Arme

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Hefeteig, Tomatensauce, Zwiebeln, Paprika und Käse. Bei 180°C - 200°C im Ofen backen, bis der Kase verlaufen und der Teig leicht gebräunt ist. 

14. März 2015: ESM Musical über den Apostel der Aussätzigen

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Der hl. P. Damian de Veuster stammte aus Belgien und wirkte im 19. Jahrhundert auf Hawaii, wo er Leprakranke auf der Quarantäne-Insel Molokai pflegte. Der belgische Missionar steht im Mittelpunkt des Musicalprojekts des Jahrgangs 2014/2015 der Emmanuel School of Mission in Altötting, die damit auf dei Einladung Papst Franziskus' antworten wollen, die eigene Komfortzone zu verlassen und zu den Menschen an den Rändern hinzugehen. In diesem  Musical geht es nicht um eine reine Nacherzählung. Es werden immer wieder Brücken zu aktuellen Themen und Nöten geschlagen.

Die Premiere findet am Samstag, 14. 03.2015 um 15:00 Uhr im Kultur + Kongress Forum Altötting statt, danach gehen die Studenten wieder für Tournee durch die deutschsprachigen Lande. Auperdem wird es bestimmt auch wieder einen Mitschnitt auf DVD geben.

Herzliche Einladung an alle, insbesondere an diejenigen, die gerade selbst Kranke und Alte pflegen.

Frauentag?!

Am Sonntag ist Internationaler Frauentag.

In Deutschland bejubelt Frau Schwesig die Frauequote. Die Grüne Jugend möchte den sog. Inzuchtparagraphen abschaffen. Herr Kretschmann möchte Schulkinder mit Sexspielzeugen spielen lassen. Und im EU-Parlament beratschlagen sie, ob Abtreibung ein Menschenrecht ist.

Währenddessen werden überall auf der Welt Mädchen...
abgetrieben entführt --> #BringBackOurGirlsvergewaltigtauf Sklavenmärkten verkauft beschnittengeschlagenzur Konversion zum Islam oder zu einer Heirat gezwungen. 

Auch gegen Ende des Lebens....

...und im Bett liegend, kann man Einsichten verbreiten und anderen Menschen helfen. Das sollte eigentlich auch die belgische Konferenz der katholischen Bischöfe wissen. (Mit Bezug auf diese Meldung.)


Our mission is more than a struggle for breath,
For a few extra rounds in a fight to the death.
When our mission is love, and compassion and grace,
It's not a test of endurance, or a marathon race.
For love is the sabre, and love is the shield,
Love is the only true power we wield,
An eternal love is all ye should seek,
That ship will be ready to sail...So to speak.




Gebetsmeinung des Heiligen Vaters im März 2015: Für Verantwortliche in Wissenschaft und Kirche

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Wir beten zu Gott, unserem Vater,

1. für die Männer und Frauen in der Wissenschaft, dass sie in ihren Forschungen das menschliche Leben aufmerksam werten und beachten.

2. für die Frauen, die sich in Kirche und Gesellschaft engagieren, dass sie in ihrem einzigartigen Beitrag in der Kirche stets hoch geschätzt und anerkannt werden.