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Die Kathedrale nach der Schlacht

Meiner leuchtenden Fenster vergossenes Blut färbt die Gassen. Meines Chores sprießende Pfeilerhut hat Blüten gelassen. Meiner Tore zerschmetterte Flügelpracht steht weithin offen: Tragt denn herein, was die wilde Schlacht gleich mir getroffen.  Tragt her, was die Welt an Wunden nicht fasst, hier wollt sie betten: Noch habe ich Kraft für der Wölbung Last, noch kann ich retten.

(Gertrud von le Fort, 1941)

Wie man Müll vermeidet #2: Benutze selbst gemachtes Waschmittel

Seit einigen Monaten bin ich dazu übergegangen, oft benutzte Verbrauchsartikel wie Spülmittel, Allzweckreiniger und Waschmittel selbst zu machen. In erster Linie um die Kunststoffverpackungen zu sparen, die nur dazu angetan sind, die Müllberge anwachsen zu lassen. Dass die unverpackt eingekauften Zutaten sehr ergiebig und daher günstiger sind, als die gekauften Produkte und dass  konkrete Selber-zusammenrühren der Mittelchen auch noch Spaß bringt, sind nur zwei positive Nebeneffekte.

Für die reguläre Wäsche verwende ich dieses Rezept für Waschpulver zum Selbermachen, nachdem das selbstgemachte Flüssigwaschmittel für mich nicht so anwenderfreundlich war. Diese Rezepte basieren jedoch auf Soda, was weniger geeignet für feine Fasern wie Wolle und Seide ist, da die Fasern durch Soda aufquellen würden. Deshalb habe ich mich zum Waschen wollener Kleidungsstücke oder Accessoires, wie den Taschen aus der Peacemaker-Collection auf die Suche nach einem Rezept für ein selbst gemachtes Fein- und …

Pflicht als Freude

Findet ihr Wäsche waschen im Allgemeinen auch so lästig wie ich? Noch dazu hab ich in meiner kleinen Stadtwohnung keine Waschmaschine. Gott sei Dank gibt es ja Waschsalons, wo man natürlich auch mit seinem selbstgemachten Waschpulver anrücken darf.

Mit einer leckeren Brotbox á la Mamiblock, selbstgemachter Zitronenlimonade und meinem Häkelzeug wird aus einer lästigen Pflicht eine echte "metime". Bilder davon findet ihr auf meinem Instagram-Profil. Da könnt ihr ohnehin mal vorbei schauen. Wenn ihr auch noch ein Abo oder ein Herzchen da lasst, freue ich mich gleich doppelt. Wie bei vielen im Leben kommt es also darauf an, wie man darauf schaut. In einem Gedicht des indischen Dichters Rabindranath Tagore heißt es: Ich schlief und träumte
Das Leben sei Freude.
Ich erwachte und sah
Das Leben ist Pflicht.
Ich handelte und begriff
Pflicht ist Freude.

Beten wir mit dem Papst im April 2019: Für Die Ärzte in den Krisenregionen dieser Erde

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Kreative Zeichen setzen

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Ich bin mal wieder kreativ geworden. Um das Streben und die Suche nach Frieden zu unterstützen, muss es nicht immer der große Wurf sein. Man kann im täglichen Leben aktiv werden. Zum Beispiel kann man einfach einmal in Bus oder Bahn miteinander ins Gespräch kommen, denn dabei erfahren wir oft, dass das Interesse für Frieden, Freiheit und Gleichberechtigung von vielen Menschen geteilt wird. Als Eisbrecher können dabei schon ungewöhnliche Accessoires dienen. Die sogenannten To-Go-Becher, die wir postmodernen Nomaden gerne mit uns herumtragen, sehen fast alle gleich aus: funktional und langweilig oder schrill und aufdringlich, wobei sie in letzterem Fall meist als Werbefläche oder Merchandise herhalten. Dabei war schon die Idee geboren, mit einem Gegenstand, den man täglich in der Hand hält, die Botschaft von Project Peacemaker e.V. zu verknüpfen.


Da ich immer schon Fan davon war, das Nützliche mit dem Angenehmen zu verbinden, entstand in meinem Kopf, die Idee zu einer Peacemaker Access…

Beten wir mit dem Papst im März 2019: Für die verfolgten christlichen Gemeinschaften

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Wir beten zu Gott, unserem Vater, dass christliche Gemeinschaften – vor allem jene, die unter Verfolgung leiden – sich Christus nahe wissen und in ihren Rechten geschützt werden.

Alle Menschen werden Brüder

Zum Papstbesuch in den Vereinigten Arabischen EmiratenEs war eine kurze, aber bedeutsame Reise. Ein historischer Moment und der Auftakt zu einem neuen Kapitel im Dialog zwischen Christentum und Islam. So bewertete Papst Franziskus in der Generalaudienz am 06.02.2019 seine dreitägige Reise in die Vereinigten Arabischen Emirate. Grund des Besuches war die Einladung der emiratischen Regierung zu einer Interreligiösen Konferenz in Abu Dhabi, an der neben dem Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche und dem Großimam der renommierten Al-Azhar-Universität, Ahmad al-Tayyeb , auch der Generalsekretär des Weltkirchenrates, Pastor Olav Fykse Tveit, sowie Vertreter des Judentums, des Buddhismus und der Baha'i teilnahmen. Die Teilnehmer beschäftigten sich in Vorträgen und Workshops mit Themen wie „Menschliche Geschwisterlichkeit“ und „Gemeinsame Verantwortung“. Ausgegangen wurde dabei von der „Erkenntnis, dass Gott der Ursprung der einen Menschheitsfamilie ist“, wie Papst Franziskus in seine…

Beten wir mit dem Papst im Februar 2019: Für die Opfer des Menschenhandels

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Für Opfer des Menschenhandels: Dass Menschen, die dem Menschenhandel zum Opfer gefallen sind, mit offenen Armen in unserer Gesellschaft willkommen geheißen werden.


Nimm mein Ja

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Große Ereignisse werfen gerne große Schatten voraus. Dem Weltjugendtag geht in der Regel sogar eine ganze Woche in einer ausgewählten Diözese des Gastgeberlandes voraus, um den jungen Pilgern einen Einblick in das Leben der Menschen vor Ort zu geben.  In wenigen Tagen wird das  weltweit größte Treffen katholischer Jugendlicher in Panama und damit zum ersten Mal in Mittelamerika stattfinden. Durch die räumliche Nähe haben dann auch Jugendliche aus Südostasien und den Pazifikstaaten eine größere Chance zu diesem Jugendtreffen zu kommen. Das Motto lautet „Ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast“ (Lk 1,38) und die Hymne, deren Text sich wie üblich daran orientiert, wurde bereits in den ersten 48 Stunden nach Veröffentlichung mehr als 100.000 Mal angeklickt. Die deutsche Fassung kommt diesmal aus Augsburg, wurde von dem bischöflichen Portal "credo-online" in Auftrag gegeben und von dem Musiker Raphael Schadt komponiert und getextet.
Die Magd des Herren sei…

Neujahrsvorsatz von Adolph Kolping

"Wenn das neue Jahr kein glückseliges wird, dann kann unser Herrgott nichts dafür, dann dürfen wir das uns nur selbst auf die Rechnung schreiben. Wenn wir unser Glück, unsere Zufriedenheit nur in den Dingen dieser Welt suchen, es machen wie die anderen Narren auch, dann klagen wir nur ja nicht, wenn wir uns hintennach betrogen finden; wollen wir es aber in Gott suchen, nun, dann müssen wir auch frisch und herzhaft zugreifen, dann müssen wir auch mit unserem Christentum Ernst, tatkräftigen Ernst machen, noch viel umfassender und durchgreifender, als es, wenigstens im allgemeinen, bisher geschehen ist. Erst wenn das geschieht, dann wird auch das neue Jahr glückseliger, als das alte gewesen, weil dann wir selbst besser und glückseliger werden." Adolph Kolping