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Es werden Posts vom 2019 angezeigt.

Beten wir mit dem Papst im Oktober 2019: Mission heißt, den eigenen Glauben an Jesus bekennen, so dass andere zum Glauben kommen können

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Wir beten zu Gott, unserem Vater, dass der Heilige Geist einen mutigen missionarischen Aufbruch in der Kirche entfacht.

Filmidee zu "Das fremde Kind" von Gertrud von Le Fort - Teil 2

Fortsetzung von Teil 1
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Szene 4.1
Wohnung, innen, morgens.

Die Tür öffnet sich und mit der Frau betreten wir ein kleines Wohnzimmer. Auf der Fensterbank stehen einige alte Fotos in kleinen Rahmen, davor steht ein Tisch mit drei Stühlen. An der gegenüberliegenden Wand steht etwas abgewetzte Couch, die offensichtlich auch als Schlafstätte benutzt wird; es sind ein verdrücktes Kissen und eine aufgeschlagene Bettdecke zu sehen. Dazwischen sitzt ein Mann bereits angezogen und blickt der Frau ruhig entgegen. Er lächelt nicht und um seine Mund liegt ein leicht angespannter Zug um seine Mundwinkel. Der Mann ist schlank, wenngleich nicht so durchtrainiert, wie er einmal war. An der aufrechten Haltung seines Kopfes und Oberkörpers erkennt man den ehemaligen Soldaten. Die Hände liegen gefaltet in seinem Schoß.
Die Frau geht auf ihn zu und grüßt ihn, wobei sie sich bemüht, ihrer Stimme einen heiteren Klang zu geben: "Guten Morgen, Jeskow. Es ist so ein schöner Morgen. Wollen wir heute ei…

Wozu ist die Kirche wirklich da?

Der Masterplan der Liebe Gottes ist die Rettung und Erlösung aller Menschen durch seinen Sohn Jesus Christus. Die Kirche gibt es, weil Jesus uns eingeladen hat, in tiefe, rettende Gemeinschaft mit ihm zu kommen. Diese Gemeinschaft, der „Leib Christi“, ist die Kirche. Durch die Taufe und die anderen Sakramente gehören wir zu Christus und werden durch ihn mit neuem, unvergänglichem Leben beschenkt. Durch das Hören des Wortes Gottes, folgen wir seinem Willen. Die Kirche ist der Ort, in dem Menschen sich in Gottes Liebe entfalten können. Die Kirche ist kein Selbstzweck. Sie trägt Verantwortung für Mensch und Gesellschaft und muss mit ihrem Wirken zum Heil, zum Frieden und zur Entfaltung der Menschheitsfamilie beitragen.
DOCAT, 20 aus: youcat.org/de/daily

Das fremde Kind - Eine Erzählung über Versöhnung

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Von allen Erzählungen Gertrud von Le Forts ist "Das fremde Kind" eine meiner liebsten. Die 1961 erstmals erschienene kleine Geschichte gehört zu ihrem Spätwerk. Ungewöhnlich ist, dass hierin zum ersten Mal nicht in die weitere Historie zurück gespiegelt wird, sondern die Handlung klar erkennbar in Deutschland und zwischen 1900 und 1945 spielt. Lediglich die Ortsnamen sind fiktiv oder vage angedeutet, ein Bezug zur Biographie der Autorin ist jedoch klar erkennbar. Auch hier wird das plötzliche Ende einer ganze Epoche thematisiert. Der Übergang von der Monarchie, mit Adel, Grundbesitzern und Bildungsbürgertum zu einer Demokratie, die all das zu verachten schien und den Fokus bewusst auf die Arbeiter legte. Zudem wurde dieser Wechsel mit Ende des Ersten Weltkriegs herbeigeführt. Vielleicht waren diese beiden grundlegenden gesellschaftlich-politischen Brüche zu viel, zu rasch und auch zu schonungslos für manche Menschen. Wie in Margaret Mitchells berühmtem Roman "Vom Winde …

Filmidee zu "Das fremde Kind" von Gertrud von Le Fort - Teil 1

Bei der Beschäftigung mit dem Thema Drehbuch habe ich gelernt, dass man die Handlung zunächst auf maximal zwei Sätze zusammenfassen können sollte, in denen der zentrale Konflikt schon anklingt. Für die Filmidee zu "Das fremde Kind" klingt die Zusammenfassung wie folgt: Eine Frau rettet ein kleines jüdisches Kind vor der Deportation und bezahlt dafür mit ihrem Leben. Ihr Freund nimmt sich des fremden Kindes an und findet darin Sühne für im Weltkrieg begangene Schuld. Eröffnungsszene Man sieht einen Park im herbstlichen Dämmerlicht. Schemenhaft sind Bäume, Rasen und Büsche zu erkennen. Eine Gruppe Kinder kommt mit ihren Laternen, die ihr flackerndes Licht werfen, die Kinder selbst bleiben schemenhaft. Leise hört man ihre Schritte knirschen und den kindlichen Gesang "brenne auf, mein Licht, brenne auf, mein Licht. Nur meine liebe Laterne nicht. " Die Kinder entfernen sich langsam mit flackernden Laternen. Plötzlich zerreißt ein Schuss die Idylle.   Szene 2 Eine Frau …

Heute erfüllt sich die Schrift

So kam er auch nach Nazaret, wo er aufgewachsen war, und ging, wie gewohnt, am Sabbat in die Synagoge. Als er aufstand, um vorzulesen, reichte man ihm die Buchrolle des Propheten Jesaja. Er öffnete sie und fand die Stelle, wo geschrieben steht:  Der Geist des Herrn ruht auf mir; denn er hat mich gesalbt. Er hat mich gesandt, damit ich den Armen eine frohe Botschaft bringe; damit ich den Gefangenen die Entlassung verkünde und den Blinden das Augenlicht; damit ich die Zerschlagenen in Freiheit setze und ein Gnadenjahr des Herrn ausrufe.
Dann schloss er die Buchrolle, gab sie dem Synagogendiener und setzte sich. Die Augen aller in der Synagoge waren auf ihn gerichtet. Da begann er, ihnen darzulegen: Heute hat sich das Schriftwort, das ihr eben gehört habt, erfüllt. Alle stimmten ihm zu; sie staunten über die Worte der Gnade, die aus seinem Mund hervorgingen, und sagten: Ist das nicht Josefs Sohn? Da entgegnete er ihnen: Sicher werdet ihr mir das Sprichwort vorhalten: Arzt, heile dich se…

Beten wir mit dem Papst im September 2019: Umweltschutz beginnt im Meer

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Wir beten zu Gott, unserem Vater, dass Politiker, Wissenschaftler und Ökonomen zusammenarbeiten, um die Weltmeere und Ozeane zu schützen.

Wer schreibt mit mir ein Drehbuch?

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber wenn ich Erzählungen oder Romane von Gertrud von Le Fort lese, dann startet direkt das Kopfkino. Die Szenen und Dialoge sind derart anschaulich und farbig geschildert, dass man sich zurückversetzt fühlt in die Zeit prächtiger Paläste, opulenter Roben und rauschender Feste. Man sieht selbstlose Liebe, aber auch eiskaltes Machtkalkül und immer auch ein Ringen um tiefe philosophische und religiöse Fragen. Eigentlich ideale Stoffe für die darstellenden Künste. Georges Bernanos und Francis Poulenc haben das ebenso verstanden, wie Pierre Goursat. Tatsächlich ist aber "Die Letzte am Schafott" das bisher einzige Werk Le Forts, das dramaturgisch aufgearbeitet wurde. Nicht einmal ihr bekanntestes Werk "Das Schweißtuch der Veronika" oder die Fortsetzung "Der Kranz der Engel" haben es auf Bühne oder Leinwand geschafft. Dabei wären solche Adaptionen gerade in der heutigen Zeit, die sehr audiovisuell geprägt ist, ein besonders gee…

Ferienlektüre

Da sich meine Urlaube in diesem Jahr eher in mehrere Kurztrips aufteilen werden, gestaltet sich auch meine Ferien-Leseliste eher kurz. Allerdings mit einem deutlichen Schwerpunkt. Ich habe mich nämlich wieder auf das Erbe der vor wenigen Jahren verstorbenen Renate Krüger besonnen und den damit verbundenen Auftrag, das Werk Gertrud von Le Forts ins 21. Jahrhundert zu tragen.

Am Wochenende geht es mit dem besten Menschenkind von allen mal wieder in die Niederlande. Ich packe also meinen Koffer und nehme mit:

Der Kurier der Königin
Einen historischen Roman aus der Zeit Ludwig XIII, der 1927 unter dem Pseudonym Petrea Vallerin erschien.  Das Gericht des Meeres 
Wenn man nach starken weiblichen Hauptfiguren sucht, wird man fast immer bei den vielen Erzählungen Gertrud von Le Forts fündig.  Das fremde Kind
Die einzige Erzählung Gertrud von Le Forts, die nicht historisch gespiegelt ist, sondern tatsächlich im 20. Jahrhundert spielt. 1961 erschienen verarbeitet die Dichterin darin deutsche Zeitg…

Beten wir mit dem Papst im August 2019: Für die Familien

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Wir beten zu Gott, unserem Vater, dass der Familienalltag durch Gebet und liebevollen Umgang immer deutlicher eine „Schule menschlicher Reife“ wird.

Berufung ist Hoffnung

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"Gesichter der Hoffnung" lautet der Titel des Flyers, der zur diesjährigen Professfeier der Legionäre Christi am 7. September 2019 nach Altötting einlädt. Es stimmt tatsächlich hoffnungsvoll, die fröhlichen Gesichter der jungen Männer zu sehen, die sich derart angenommen von der Liebe Gottes fühlen, dass sie aus ganzem Herzen und in vollen Bewusstsein der Konsequenzen "Ja" zu dem Plan sagen können, den er für ihr Leben hat. Natürlich wird auch in diesen Leben nicht alles glatt laufen, es wird Höhen und Tiefen geben, wie überall. Immerhin ist dies die Erde und noch nicht der Himmel.

Einer der jungen Männer, die September ihre erste Ordensprofess ablegen ist Bruder Mieszko Konarski nLC. Mit den folgenden Zeilen hatte ich ihn zu Beginn seines Noviziats 2017 vorgestellt und sie stammen aus einem der lustigsten und ausführlichsten Interviews, die ich während meiner Laufbahn in der Öffentlichkeitsarbeit führen durfte. Zu dem ganzen Artikel, der am 12. September 2017 auf …

Religion vs Kultur: Warum Frauen wirklich benachteiligt werden

Eigentlich habe ich schon länger auf eine Einlassung wie den Artikel von Ninve Ermagan gewartet. In der Internetzeitschrift ruhrbarone.de stellt die Studentin die These auf, dass nicht nur der Islam ein massives Frauenproblem hat, sondern auch im Christentum emanzipatorischer Nachholbedarf besteht. Ermagan ist syrisch-orthodoxe Christin und ihre sehr persönlich gehaltenen Zeilen über eine Jugendzeit, die sich doch irgendwie anders anfühlte, als die ihrer deutschen Mitschüler und Freunde, berühren mich. Einerseits schreibt sie von einer großen Freiheit, in Deutschland als Mädchen ebenso rauchen und auf Partys gehen zu können wie die Jungen. Andererseits waren da wohl doch Erwartungen, Prägungen, die ihr eine innere Hemmschwelle eingebaut haben: beim Thema vorehelicher Sex war Schluss. Die Verantwortung für diese Prüderie, wie sie es nennt, sieht die syrisch-orthodoxe junge Frau, die in Hessen aufwuchs, bei ihrer Religion, der sie dabei eine Ungleichberechtigung von Mann und Frau vorwir…

Was Zero Waste, DIY und Umweltschutz mit Gott zu haben

Dass der Schutz der Umwelt von großer Wichtigkeit ist, habe ich bereits in der Grundschule gelernt. Papst Franziskus spricht von der Erde als "gemeinsamem Haus" aller Menschen, wenn er schreibt:
Die dringende Herausforderung, unser gemeinsames Haus zu schützen, schließt die Sorge ein, die gesamt e Menschheitsfamilie in der Suche nach einer nachhaltigen und ganzheitlichen Entwicklung zu vereinen, denn wir wissen, dass die Dinge ändern können. Der Schöpfer verlässt uns nicht, niemals macht in seinem Plan der Liebe einen Rückzieher, noch reut es ihn, uns erschaffen zu haben. Die Menschheit besitzt noch die Fähigkeit zusammenzuarbeiten, um unser gemeinsames Haus aufzubauen. (DOCAT 256, Laudato Si 13)  Doch anders als all jene, die auf lautstarke Worte und Demos setzen, bin ich eher ein pragmatischer Typ und bevorzuge konkrete Taten. Diese müssen auch nicht medial groß inszeniert sein, denn bekanntlich können auch "viele kleine Leute, die an vielen kleinen Orten viele klein…

On the road again

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ich bin wieder da! Nachdem das Blog im Frühjahr aus mangelnder Schreibinspiration und einem Anfall von Resignation in einen erweiterten Frühjahrsmüdigkeitsschlummer gefallen war, bin ich jetzt wieder online und motivierter denn je. Es brennt an vielen Ecken und auch, wenn zu den meisten Dingen schon alles gesagt wurde, muss man manche Fakten scheinbar öfter wiederholen, da die dazugehörigen Klischees mit unschöner Regelmäßigkeit lautstark gefordert werden, wie z.B. die Abschaffung des Zölibats, zu dem ich vor einigen Monaten eine ausführliche Stellungnahme geschrieben habe.
Des Weiteren sind in Planung:
Eine Betrachtung, warum Zero Waste und DIY tatsächlich etwas mit Gott zu tun haben. Gleiches Tun muss nicht unbedingt die gleichen Gründe haben. Eine Erwiderung auf Ninve Ermagans Artikel vom 19.07.2019 auf Ruhrbarone.de. Die Autorin sieht Grund für emanzipatorischen Nachholbedarf im syrisch-orthodoxen Christentum und findet die Ungleichberechtigung von Mann und Frau religiös begründet.…

Die Kathedrale nach der Schlacht

Meiner leuchtenden Fenster vergossenes Blut färbt die Gassen. Meines Chores sprießende Pfeilerhut hat Blüten gelassen. Meiner Tore zerschmetterte Flügelpracht steht weithin offen: Tragt denn herein, was die wilde Schlacht gleich mir getroffen.  Tragt her, was die Welt an Wunden nicht fasst, hier wollt sie betten: Noch habe ich Kraft für der Wölbung Last, noch kann ich retten.

(Gertrud von le Fort, 1941)

Wie man Müll vermeidet #2: Benutze selbst gemachtes Waschmittel

Seit einigen Monaten bin ich dazu übergegangen, oft benutzte Verbrauchsartikel wie Spülmittel, Allzweckreiniger und Waschmittel selbst zu machen. In erster Linie um die Kunststoffverpackungen zu sparen, die nur dazu angetan sind, die Müllberge anwachsen zu lassen. Dass die unverpackt eingekauften Zutaten sehr ergiebig und daher günstiger sind, als die gekauften Produkte und dass  konkrete Selber-zusammenrühren der Mittelchen auch noch Spaß bringt, sind nur zwei positive Nebeneffekte.

Für die reguläre Wäsche verwende ich dieses Rezept für Waschpulver zum Selbermachen, nachdem das selbstgemachte Flüssigwaschmittel für mich nicht so anwenderfreundlich war. Diese Rezepte basieren jedoch auf Soda, was weniger geeignet für feine Fasern wie Wolle und Seide ist, da die Fasern durch Soda aufquellen würden. Deshalb habe ich mich zum Waschen wollener Kleidungsstücke oder Accessoires, wie den Taschen aus der Peacemaker-Collection auf die Suche nach einem Rezept für ein selbst gemachtes Fein- und …

Pflicht als Freude

Findet ihr Wäsche waschen im Allgemeinen auch so lästig wie ich? Noch dazu hab ich in meiner kleinen Stadtwohnung keine Waschmaschine. Gott sei Dank gibt es ja Waschsalons, wo man natürlich auch mit seinem selbstgemachten Waschpulver anrücken darf.

Mit einer leckeren Brotbox á la Mamiblock, selbstgemachter Zitronenlimonade und meinem Häkelzeug wird aus einer lästigen Pflicht eine echte "metime". Bilder davon findet ihr auf meinem Instagram-Profil. Da könnt ihr ohnehin mal vorbei schauen. Wenn ihr auch noch ein Abo oder ein Herzchen da lasst, freue ich mich gleich doppelt. Wie bei vielen im Leben kommt es also darauf an, wie man darauf schaut. In einem Gedicht des indischen Dichters Rabindranath Tagore heißt es: Ich schlief und träumte
Das Leben sei Freude.
Ich erwachte und sah
Das Leben ist Pflicht.
Ich handelte und begriff
Pflicht ist Freude.

Beten wir mit dem Papst im April 2019: Für Die Ärzte in den Krisenregionen dieser Erde

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Kreative Zeichen setzen

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Ich bin mal wieder kreativ geworden. Um das Streben und die Suche nach Frieden zu unterstützen, muss es nicht immer der große Wurf sein. Man kann im täglichen Leben aktiv werden. Zum Beispiel kann man einfach einmal in Bus oder Bahn miteinander ins Gespräch kommen, denn dabei erfahren wir oft, dass das Interesse für Frieden, Freiheit und Gleichberechtigung von vielen Menschen geteilt wird. Als Eisbrecher können dabei schon ungewöhnliche Accessoires dienen. Die sogenannten To-Go-Becher, die wir postmodernen Nomaden gerne mit uns herumtragen, sehen fast alle gleich aus: funktional und langweilig oder schrill und aufdringlich, wobei sie in letzterem Fall meist als Werbefläche oder Merchandise herhalten. Dabei war schon die Idee geboren, mit einem Gegenstand, den man täglich in der Hand hält, die Botschaft von Project Peacemaker e.V. zu verknüpfen.


Da ich immer schon Fan davon war, das Nützliche mit dem Angenehmen zu verbinden, entstand in meinem Kopf, die Idee zu einer Peacemaker Access…

Beten wir mit dem Papst im März 2019: Für die verfolgten christlichen Gemeinschaften

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Wir beten zu Gott, unserem Vater, dass christliche Gemeinschaften – vor allem jene, die unter Verfolgung leiden – sich Christus nahe wissen und in ihren Rechten geschützt werden.

Alle Menschen werden Brüder

Zum Papstbesuch in den Vereinigten Arabischen EmiratenEs war eine kurze, aber bedeutsame Reise. Ein historischer Moment und der Auftakt zu einem neuen Kapitel im Dialog zwischen Christentum und Islam. So bewertete Papst Franziskus in der Generalaudienz am 06.02.2019 seine dreitägige Reise in die Vereinigten Arabischen Emirate. Grund des Besuches war die Einladung der emiratischen Regierung zu einer Interreligiösen Konferenz in Abu Dhabi, an der neben dem Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche und dem Großimam der renommierten Al-Azhar-Universität, Ahmad al-Tayyeb , auch der Generalsekretär des Weltkirchenrates, Pastor Olav Fykse Tveit, sowie Vertreter des Judentums, des Buddhismus und der Baha'i teilnahmen. Die Teilnehmer beschäftigten sich in Vorträgen und Workshops mit Themen wie „Menschliche Geschwisterlichkeit“ und „Gemeinsame Verantwortung“. Ausgegangen wurde dabei von der „Erkenntnis, dass Gott der Ursprung der einen Menschheitsfamilie ist“, wie Papst Franziskus in seine…

Beten wir mit dem Papst im Februar 2019: Für die Opfer des Menschenhandels

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Für Opfer des Menschenhandels: Dass Menschen, die dem Menschenhandel zum Opfer gefallen sind, mit offenen Armen in unserer Gesellschaft willkommen geheißen werden.


Nimm mein Ja

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Große Ereignisse werfen gerne große Schatten voraus. Dem Weltjugendtag geht in der Regel sogar eine ganze Woche in einer ausgewählten Diözese des Gastgeberlandes voraus, um den jungen Pilgern einen Einblick in das Leben der Menschen vor Ort zu geben.  In wenigen Tagen wird das  weltweit größte Treffen katholischer Jugendlicher in Panama und damit zum ersten Mal in Mittelamerika stattfinden. Durch die räumliche Nähe haben dann auch Jugendliche aus Südostasien und den Pazifikstaaten eine größere Chance zu diesem Jugendtreffen zu kommen. Das Motto lautet „Ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast“ (Lk 1,38) und die Hymne, deren Text sich wie üblich daran orientiert, wurde bereits in den ersten 48 Stunden nach Veröffentlichung mehr als 100.000 Mal angeklickt. Die deutsche Fassung kommt diesmal aus Augsburg, wurde von dem bischöflichen Portal "credo-online" in Auftrag gegeben und von dem Musiker Raphael Schadt komponiert und getextet.
Die Magd des Herren sei…

Neujahrsvorsatz von Adolph Kolping

"Wenn das neue Jahr kein glückseliges wird, dann kann unser Herrgott nichts dafür, dann dürfen wir das uns nur selbst auf die Rechnung schreiben. Wenn wir unser Glück, unsere Zufriedenheit nur in den Dingen dieser Welt suchen, es machen wie die anderen Narren auch, dann klagen wir nur ja nicht, wenn wir uns hintennach betrogen finden; wollen wir es aber in Gott suchen, nun, dann müssen wir auch frisch und herzhaft zugreifen, dann müssen wir auch mit unserem Christentum Ernst, tatkräftigen Ernst machen, noch viel umfassender und durchgreifender, als es, wenigstens im allgemeinen, bisher geschehen ist. Erst wenn das geschieht, dann wird auch das neue Jahr glückseliger, als das alte gewesen, weil dann wir selbst besser und glückseliger werden." Adolph Kolping