Beitrag der Woche

Geistliche Kommunion III

Du bist höher als der Himmel und höher als die Welt, da sich der Schöpfer der Welt für Dich zum Kaufpreis dahingegeben. Was kann der an Dir ...

Donnerstag, 31. Januar 2013

Wir glauben an Gott, den Vater

Nach der Kurzversion kommt nun heute die Langfassung der 2. Papstkatechese zum Glaubensbekenntnis:
>>In den Betrachtungen über »Was ist Glaube?« in diesem Jahr des Glaubens sind wir in der letzten Katechese beim Credo angelangt und haben den Satz »Ich glaube an Gott« betrachtet. Das Wort »Gott« ist dann versehen mit zwei Zusätzen: »den Vater, den Allmächtigen«. Und heute möchte ich diese beiden Titel, vor allem den Titel »Vater« mit euch betrachten. Es ist heute schwer, von dem Wort »Vater« her ein Bild Gottes zu gewinnen, weil der Vater in unserer Gesellschaft kaum noch erscheint. Ein Theologe hat gesagt, heute müßte man nicht nur das Gleichnis vom verlorenen Sohn, sondern ein »Gleichnis vom verlorenen Vater« schreiben. Er ist nicht mehr da oder verzerrt vorhanden. Was sagt uns das Wort »Vater«? Wenn wir es hier in unserer heutigen Wirklichkeit kaum noch wahrhaft überzeugend ausgedrückt finden – obwohl wir die Krise nicht vergröbern sollen –, so zeigt uns jedenfalls die Heilige Schrift das Urbild dessen auf, was Vater-Sein sein sollte, was Vater-Sein Gottes bedeutet. Der Bezug auf die Gestalt des Vaters läßt uns etwas von Gottes Liebe verstehen, die größer ist als die eines jeden Menschen. Die Schrift sagt uns: Schon vor der Erschaffung der Welt hat Gott uns geliebt, und er begleitet unser ganzes Leben mit seiner Liebe und Gnade. Er ist ein Vater, der seine Kinder nie verläßt, sondern sie in Liebe und Treue trägt und hält, der seine Sonne über Böse und Gute aufgehen läßt (vgl. Mt 5,45), der die Vögel des Himmels und die Blumen kleidet und der um uns nicht weniger sorgt als um Vögel und Blumen (vgl. Mt 6,26ff). In Jesus Christus wird das Gesicht des Vaters offenbar. Er ist das »Ebenbild des unsichtbaren Gottes« (Kol 1,15). In ihm können wir sehen, was Vaterschaft Gottes heißt. An Gott Vater glauben heißt, unter dem Wirken des Heiligen Geistes an den Sohn glauben. Gott ist für uns Vater, da er seinen Sohn für uns hingibt, unsere Sünden verzeiht und uns den Geist schenkt, der uns rufen läßt: »Abba, Vater« (Röm 8,15). Im Ostergeheimnis leuchtet schließlich das Gesicht Gottes vollends auf. Und da ist nun das Wort von der Allmacht: Ist Gott wirklich allmächtig, wenn es so viel Böses in der Welt gibt, wenn es so eine ungeheure Macht des Negativen gibt? Viele zweifeln heute an der Allmacht Gottes. Aber Gottes Allmacht ist anders, als wir uns Macht vorstellen. Es ist nicht Macht, die zuschlägt, sondern Macht, die gütig ist, die Freiheit gibt und die heilt, die warten kann und die den anderen durch Liebe überzeugt. Gott hat einen Teil seiner Macht wirklich an uns abgetreten, als er uns die Freiheit gab, die er respektiert mit all ihren Konsequenzen. Freiheit ist ihm so kostbar, daß er auch diese Konsequenzen hinnimmt, und er, das ganze überblickend, weiß, daß er es kann und darf. Gottes Allmacht bedeutet, daß er auf unsere Bekehrung wartet, daß er nicht durch Gewalt uns vom Bösen abbringt, sondern durch die überzeugende Güte seines Erbarmens, durch die Güte seines Sohnes. Und ich glaube, wir sollten einmal darüber nachdenken, was das bedeutet: Gott wartet auf meine Bekehrung, wartet darauf, daß ich frei zu ihm komme, daß ich sein Gesicht erkenne, sein Herz erkenne, daß ich ihn lieben lerne und dadurch wahr werde. Und so ist er unser wahrer Vater, wie wir in dem Gleichnis vom verlorenen Sohn sehen, der auch wartet, der seinem Sohn die Freiheit läßt, sich zu verlieren, wissend, daß in seinem Herzen die Sehnsucht nach dem Vater stark ist und das Böse überwinden wird. Lassen wir uns von dieser Art von Gottes Macht überzeugen. Nicht die Macht, dreinzuschlagen und zu zerstören, ist die wahre Macht, sondern die Macht, gütig zu sein und mit der Macht der Vergebung zu verwandeln. Das ist die wirkliche Allmacht, die Macht Gottes, der wir uns anvertrauen und die uns ruft, der wir mit unserer Freiheit antworten wollen.<<

Mittwoch, 30. Januar 2013

Los Wochos: aus der Teenager-Zeit

Für mich, als eines der Blogoezesen-Kücken liegt der Los-Wochos-Aufruf von Johannes über "Hits aus der Teenagerzeit", noch gar nicht so lange zurück und deswegen kann ich mich ziemlich gut an meine Lieblingssongs zu Teenie-Zeiten erinnern. Heute würde ich dafür zwar vom Mainstream gesteinigt werden, aber wer Dschungelcamp u.ä. guckt, braucht mir nichts von Geschmack erzählen. Also stehe ich dazu: ich fand - und finde - die Kelly Family ziemlich gut! Da hatte ich mich ja schon geoutet, vor allem, da ich Paddys Berufungsgeschichte sehr berührend finde und auch, wie unverkrampft normal katholisch seine Geschwister sind.

 
"An Angel" aus dem Album "Over the hump" (1994)

Gott liebt jeden Einzelnen

Tweet des Tages:



Dienstag, 29. Januar 2013

Winter in Venedig

Da hatte der Morgenländer ein glückliches Händchen bei der Auswahl seiner 'Musik am Morgen'; das Largo aus dem Winter der 'Vier Jahreszeiten' von Don Antonio Vivaldi ist eines meines Lieblingsstücke. Danke dafür und auf Wiedersehen im März! :-)


Haben wir schon Sauregurken-Zeit?

Könnte man meinen, wenn man sich die mediale Aufregung um den diesen Spruch "Sie können ein Dirndl auch ausfüllen" von FDP-Politiker Rainer Brüderle so anschaut. 

Als eine im Land der Dirndl lebende Frau kann ich da nur müde lächeln. Ok, als Anmachspruch zeugt es nicht unbedingt von Stil und Geschmack, eine Dame zuallerst auf ihre sekundären Geschlechtsmerkmale zu reduzieren, aber hey, hat sich schon jemand den Ausschnitt eines Feld-Wald-Wiesen-Dirndls genauer beguckt? Die sind nicht unbedingt dezent und aus unerfindlichen Gründen gibt es sogar sog. "Dirndl-BHs", für die Damen, deren Ausstattung nicht an die von Frau Himmelreich heranreicht.

Ok, es definitiv nicht angenehm, wenn man von einem wildfremden Mann blöd von der Seite angequatscht wird, bloss weil man zufällig weiblichen Geschlechts ist und auch so aussieht. Aber genauso blöd fühlt es sich an, ausschließlich auf seine "Schlitzaugen" reduziert zu werden und wie oft ich mir in diesem Zusammenhang von sog. toleranten 'Gutmenschen' anhören musste, ich sollte mich doch nicht so anstellen... vor dem Hintergrund kann ich mir, denke ich, schon den Appell nach ein bisschen Zurückhaltung und Souveränität allerseits erlauben.

Montag, 28. Januar 2013

M wie Ministranten

Da sage noch mal einer, junge Menschen hätten es heute nicht mehr so mit Kirche, Glauben, Gott und so. Mir sind in meinem doch noch recht jungen Leben genug Jugendliche und junge Erwachsene begegnet, die diese Behauptung zumindest teilweise entkräften und mich hoffnungsfroh in die Zukunft schauen lassen. Besonders aktiv sind die Minis (Selbstbezeichnung vieler Ministranten/ Messdiener) in Marktoberdorf. Sie haben eine coole Website, einen YouTube Kanal, eine Ministranten Zeitung und auch sonst Einiges los. Mit ihrer Mini-Zeitung waren sie z.B. in Augsburg und haben es sogar geschafft, ein exklusives Interview mit S.E. Bischof Konrad Zdarsa zu führen. 


Kinder und Tauben für den Frieden

Die Kollegen vom Beiboot Petri fragen schon nach der Symbolik hinter dem kleinen Luftkampf vor den Festern des Apostolischen Palasts gestern Mittag. Ich lese da höchstens folgendes heraus: "im Hause Petri ist es gut sein. Es ist ein sicherer Hafen, in dem man Schutz suchen kann." Dazu passt auch, dass die Tauben der vorherigen Jahre kaum zu bewegen waren, das päpstliche Fenstersims zu verlassen.


Il gabbiano all'attacco della colomba del Papa
Bilder von LaRepubblica

Il gabbiano all'attacco della colomba del Papa 


 Il gabbiano all'attacco della colomba del Papa


"Wir wollen Hauptdarsteller für den Frieden werden: Mit Respekt, Verständnis und gerechtem Verhalten gegenüber anderen." Das versprachen die zwei Kinder gestern stellvertretend für die ganze Gruppe der 'Katholischen Aktion Rom', welche die 'Karawane des Friedens' von der Engelsburg zum Peterplatz organisiert hatte. "Und außerdem, lieber Papst, denke immer daran: wir werden dich immer lieb haben."

Sonntag, 27. Januar 2013

Erkenntnis zur Nacht

>>Denn ich begreife mein Handeln nicht: Ich tue nicht das, was ich will, sondern das, was ich hasse.
Wenn ich aber das tue, was ich nicht will, erkenne ich an, dass das Gesetz gut ist.[...] Das Wollen ist bei mir vorhanden, aber ich vermag das Gute nicht zu verwirklichen. Denn ich tue nicht das Gute, das ich will, sondern das Böse, das ich nicht will. Wenn ich aber das tue, was ich nicht will, dann bin nicht mehr ich es, der so handelt, sondern die in mir wohnende Sünde. Ich stoße also auf das Gesetz, dass in mir das Böse vorhanden ist, obwohl ich das Gute tun will. Denn in meinem Innern freue ich mich am Gesetz Gottes, ich sehe aber ein anderes Gesetz in meinen Gliedern, das mit dem Gesetz meiner Vernunft im Streit liegt und mich gefangen hält im Gesetz der Sünde, von dem meine Glieder beherrscht werden. [...] Dank sei Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn! Es ergibt sich also, dass ich mit meiner Vernunft dem Gesetz Gottes diene, mit dem Fleisch aber dem Gesetz der Sünde. << (Röm 7, 15-25)

Tag des Herrn

Päpstliches Tweet für heute: 

Rosen im Winter

 

Freitag, 25. Januar 2013

Der Papst und die sozialen Netzwerke

Papst Benedikt XVI bezeichnet in seiner Botschaft zum 47. Welttag der sozialen Kommunikationsmittel die sozialen Netzwerke als 'neue Agora, einen öffentlichen und offenen Marktplatz, auf dem die Menschen Ideen, Informationen, Meinungen austauschen und wo neue Formen von Beziehungen und Gemeinschaft entstehen'. Deswegen hat auch er sich mit seinem neuen Twitter Account und anderen Web-Auftritten auf diesen 'neuen Marktplatz' begeben, um, wie der hl. Apostel Paulus, dort den Menschen von Jesus zu sprechen.
>>Wenn diese Räume gut und ausgewogen genutzt werden, leisten sie einen Beitrag dazu, Formen von Dialog und Diskussion zu unterstützen, die die Einheit unter den Menschen stärken und wirksam die Harmonie der Menschheitsfamilie fördern können, sofern sie von Respekt, Rücksicht auf die Privatsphäre, Verantwortlichkeit und dem Bemühen um die Wahrheit geprägt sind. Der Austausch von Informationen kann wahre Kommunikation werden, die Beziehungen können zur Freundschaft reifen, die Kontakte die Gemeinschaftsbildung leichter machen. Wenn die networks dazu aufgerufen sind, dieses große Potential Wirklichkeit werden zu lassen, dann müssen die Menschen, die daran teilhaben, sich darum bemühen, authentisch zu sein, damit man in diesen Räumen nicht nur Ideen und Informationen miteinander teilt und austauscht, sondern letztlich sich selbst mitteilt.
Die Kultur der social networks sowie der Wandel in den Kommunikationsformen und -stilen stellen wichtige Herausforderungen für alle dar, die von Wahrheit und von Werten sprechen wollen. Es hat oft den Anschein, daß der Wert und die Wirksamkeit der verschiedenen Ausdrucksformen – wie es auch bei anderen sozialen Kommunikationsmitteln geschieht – mehr von deren Popularität bestimmt sind als von deren wirklicher Bedeutung und Stichhaltigkeit. Außerdem hängt die Popularität häufig eher mit Berühmtheit oder Strategien der Überredung zusammen als mit der Logik der Argumentation. Gelegentlich kann die leise Stimme der Vernunft vom Lärm zu vieler Informationen übertönt werden, und es gelingt der Vernunft nicht, Aufmerksamkeit zu erregen, die statt dessen denen zuteil wird, die sich auf verführerische Weise ausdrücken. Die social media brauchen also das Engagement all jener, die um den Wert des Dialogs, der Diskussion und der logischen Argumentation wissen; man braucht Menschen, die Diskurs- und Ausdrucksformen zu pflegen suchen, die die nobelsten Beweggründe der am Kommunikationsprozeß Beteiligten ansprechen. Dialog und Diskussion können auch dann blühen und wachsen, wenn man sich unterhält und jene ernst nimmt, die andere Ideen haben als wir selbst. „Angesichts der kulturellen Verschiedenheit muß dafür gesorgt werden, daß die Menschen nicht nur die Existenz der Kultur der anderen akzeptieren, sondern auch danach trachten, sich von ihr bereichern zu lassen sowie umgekehrt ihr das anzubieten, was sie selbst an Gutem, Wahrem und Schönem besitzen“ (Ansprache bei der Begegnung mit der Welt der Kultur, Belém, Lissabon, 12. Mai 2010).
Die Herausforderung, der sich die social networks stellen müssen, besteht darin, wirklich inklusiv zu sein; dann werden sie sich der vollen Beteiligung der Gläubigen erfreuen, die die Botschaft Jesu und die Werte der Würde des Menschen mitteilen möchten, die von seiner Lehre gefördert werden. In der Tat spüren die Gläubigen immer mehr, daß die Frohe Botschaft – wenn sie nicht auch in der digitalen Welt bekannt gemacht wird – in der Lebenswelt vieler Menschen, für die dieser Raum existentiell und wichtig ist, abwesend sein könnte. Die digitale Umwelt ist keine parallele oder rein virtuelle Welt, sondern ist Teil der täglichen Lebenswelt vieler Menschen, insbesondere der jüngeren Generation. Die sozialen Netzwerke sind die Frucht menschlicher Interaktion, aber sie geben ihrerseits dem Kommunikationsgeschehen, das Beziehungen schafft, neue Formen. Ein sorgfältiges Verstehen dieser Welt ist daher eine Vorbedingung für eine signifikante Präsenz in ihr.<<

Kurze Antworten auf wichtige Fragen

Manchmal kann es auf die großen Fragen auch ganz kurze Antworten geben, wie zum Beispiel bei den 3-Minuten-Credo Clips von Pfr. Johannes Maria Schwarz, dem Macher von "Mein Gott und Walter".

Was ist die Dreifaltigkeit?


Wer ist Jesus?


Wie unterscheidet sich Jesus von anderen Religionsgründern?


Die ganze Reihe hat 76 Episoden und es gibt sie auf 3mc.me. Einfach mal reinschauen!

Donnerstag, 24. Januar 2013

Gehorsam und Ehre

Olaf Tannenberg schreibt bei Mme Elsa über das Wesen des Soldaten. Ihm und allen Soldaten sei dieses Gedicht meines Großonkels gewidmet:


Soldat sein ist einfach
Gehorsam ist alles
aber gehorchen ist schwer;
nicht um den schweigenden Dienst
nein, manchmal bedrängt es die Ehr.

Ich bin Soldat
doch bleibe ich auch Mann
und meine Ehre ist’s die niemand flicken kann
ich halt sie fest, ich halt sie ganz allein
und immer soll sie mir
viel lieber als mein Leben sein.

Hermann Orgaß (1916-1943)

Expedition Emmaus bei Radio Horeb

Fortsetzungsromane haben eine lange Tradition. Charles Dickens, Theodor Fontane und andere publizierten auf diese Weise neue Werke. Radio Horeb kombiniert in seiner Sendereihe 'Erzählung' diese Tradition mit den neuen Hörbüchern. Auf diese Weise durfte ich die autobiographischen Aufzeichnungen von P.Gereon Goldmann aus seiner Soldatenzeit im 2. Weltkrieg kennen lernen. Zur Zeit (Mo-Fr, 11:15 Uhr) läuft dort der Geschichtsroman "Heiße Spur nach Nikopolis" von Karl-Heinz Fleckenstein, der unter dem neuen Titel "Expedition Emmaus" beim Novum Verlag und im KathShop erhältlich ist.

Karl-Heinz Fleckenstein
Expedition Emmaus
Verlag Novum 2007
632 Seiten
22,30 EUR

Hilf uns glauben wie Abraham

So heißt es in einem sog. "neuen geistlichen Lied" von Kathi Stimmer-Salzeder. Nicht nur in diesem Lied wird der große Stammvater als Vorbild im Glauben und Vertrauen herausgestellt, auch Papst Benedikt XVI stellt ihn zu Anfang seiner Katechesenreihe über das christliche Glaubensbekenntnis.
>>Im Rahmen der Mittwochskatechesen jetzt im »Jahr des Glaubens« möchte ich heute damit beginnen, das Glaubensbekenntnis zu besprechen. Es setzt mit dem bedeutsamen Satz ein: »Ich glaube an Gott.« Was heißt das? An Gott glauben heißt mit ihm verbunden sein, seine Offenbarung annehmen und mit Freude seinem Wort gehorchen und den Weg gehen, den es zeigt. Der Glaube ist ein personaler Akt. Gott kommt dem Menschen entgegen, der auf den Anruf antwortet. So ist der Glaube zugleich Geschenk und Aufgabe, göttliche Gnade und menschliche Antwort, ein Dialog der Liebe, in dem Gott zu den Menschen wie zu Freunden redet. Wie können wir das Sprechen Gottes hören? Die ganze Bibel berichtet davon, wie sich Gott dem Menschen mitteilt, und ist selbst Mitteilung Gottes an uns. Sie lehrt uns glauben, indem sie uns zeigt, wie Gott in der Geschichte oft verborgen, geheimnisvoll, unter Schmerzen sein Erlösungswerk fortführt. Sie erzählt von den Menschen, die er anrührt und die sich ihm anvertrauen, bis zur Fülle der Offenbarung in Jesus Christus. Als Beispiel eines solchen Menschen des Alten Bundes haben wir vorhin in der Schriftlesung vom Patriarchen Abraham gehört. Im Glaubensgehorsam verläßt er seine Welt, in der er geborgen ist, sein Zuhause hat, geht in ein fremdes, ihm unbekanntes Land, ins Dunkel hinein, in ein Land, das einmal seinen Nachkommen gehören soll, in dem er aber ein Fremder ist, dem nichts gehört. Ihm ist verheißen, daß er Vater vieler Völker sein wird, aber seine Frau ist unfruchtbar. In alledem bleibt er der Weisung Gottes treu und glaubt, daß das, was der Herr sagt, wahr ist und erfüllt wird. Das Leben Abrahams ist so reich an Prüfungen, aber er baut darauf, daß Gott die Grundlage seines Lebens ist, daß er dann recht geht, wenn er seinem Wort nachgeht. So ist er über die Jahrtausende hin zum »Vater der Glaubenden«, zum Bild auch für uns und für unseren Glauben inmitten einer Welt geworden, in der es oft widersprüchlich und unmöglich scheint zu glauben, Beispiel dafür, bei ihm zu bleiben und so wirklich der Zukunft entgegenzugehen.<<

Geduld und Mut

Wir müssen Geduld haben mit aller Welt, und in erster Linie mit uns selbst, da wir uns selbst lästiger fallen als irgendein anderer, seitdem wir zu unterscheiden wissen zwischen dem alten und dem neuen Adam, dem inneren und dem äußeren Menschen.

***
 
Mut, meine liebe Tochter, gehen, ja gehen wir diese niedrigen Täler entlang; leben wir - das Kreuz in den Händen - in Demut und Geduld. Was liegt uns daran, ob Gott aus Dornen oder aus Blumen zu uns spricht?


Franz von Sales (1567-1622), Bischof, Ordensgründer

Mittwoch, 23. Januar 2013

Ein starkes Mädchen

Andachtsbild zur Sel. Laura Vicuña

Ich wusste gar nicht, dass die Opfer sexuellen Missbrauchs eine Leidensgenossin im Himmel haben: die Selige Laura Vicuña, deren Gedenktag gestern war, wurde von ihrem Stiefvater missbraucht und geschlagen, auch weil sie schon als Kind in den Orden der Don-Bosco-Schwestern eintreten wollte. Ihrer einzige Sorge galt jedoch ihrer Mutter, die mit diesem Mann in 'wilder Ehe' zusammenlebte. Um ihre Bekehrung zu bewirken, bot Laura Jesus ihr Leben als Opfer an. Tatsächlich starb sie 13-jährig an einer schweren Krankheit.


Sel. Laura Vicuña bitte bei Gott für alle Opfer und Täter sexuellen Missbrauchs. 
 Für die Opfer, dass sie nicht verbittern und das traumatisch Erlebte überwinden.
Für die Täter, dass sie ihre Taten bereuen und sich bekehren.

Abtreibungsgrund Vergewaltigung?

>>Der "Kölner Stadt-Anzeiger" hatte berichtet, dass im Dezember zwei Kliniken in Trägerschaft der Stiftung der Cellitinnen zur heiligen Maria in der Domstadt die Behandlung einer 25-Jährigen abgelehnt hatten. Die Frau war bei einer Party mit K.o.-Tropfen betäubt worden und später auf einer Parkbank zu sich gekommen. Eine Notärztin hatte die Kliniken gebeten, Spuren einer eventuellen Vergewaltigung zu sichern. Die Einrichtungen verweigerten laut Bericht die Untersuchung, weil damit auch ein Beratungsgespräch über eine mögliche Schwangerschaft und deren Abbruch sowie das Verschreiben der "Pille danach" verbunden sei.<< (Dossier zum Thema auf domradio.de)
Nachdem die Meldung über eine junge Frau, die nach einer mutmaßlichen Vergewaltigung von einer Kölner Klinik in katholischer Trägerschaft abgewiesen worden war, durch sämtliche Medien gegangen war, wurde die Grundproblematik in der öffentlichen Meinung ziemlich schnell auf die Fragen reduziert, ob es überhaupt katholische Krankenhäuser geben darf (wer das fordert, hat meiner Meinung nach etwas Grundlegendes nicht verstanden, nämlich dass es das Gesundheitswesen in seiner heutigen Form ohne die katholische Kirche nicht gäbe) und ob man es einem Vergewaltigungsopfer überhaupt zumuten kann, ein bei der Tat gezeugtes Kind auszutragen, oder ob nicht in solchen Fällen Abtreibung stets das Mittel der Wahl sei.

Als jemand, der die genauen Umstände seiner eigenen Entstehung ebenfalls nicht kennt, erlaube ich mir, dazu eine Meinung zu haben: das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile und der Mensch ist gemeinhin mehr als seine DNS oder die Umstände seiner Zeugung. Persönlich bin ich sehr froh, weder vor- noch nachgeburtlich getötet worden zu sein. Besser als alles Beharren auf Theorien überzeugen zudem konkrete Zeugnisse und Schicksale, z.B. jenes von Rebecca Kiessling, die in einer Vergewaltigung gezeugt wurde und heute sagt, dass sie 'durch staatliches Gesetz beschützt wurde', weil in ihrem US-amerikanischen Heimatbundesstaat Michigan Abtreibung verboten ist. Ich gehe mit Ms Kiessling ebenfalls konform, wenn ich sage, dass diese ganze Abtreibungsdiskussion wie ein "Schlag ins Gesicht" denjenigen gegenüber wirkt, die aus einer Abtreibung o.ä. heraus entstanden sind.

Wer hat Angst vor'm weißen Mann?

Die lustigste Antwort auf die ganzen Debatten um Phobien und andere Ängste haben mal wieder die Kollegen von echoromeo. Klasse! :-D

HT: Bastian von echoromeo

Dienstag, 22. Januar 2013

Frühjahrsputz

Auch wenn meteorologisch erst mal wieder der Winter zurückgekehrt ist, so kann man trotzdem langsam Richtung Frühjahr und dem damit einhergehenden Groß-Reinemachen blicken. In den Modegeschäften versucht man sich von den Lagerbeständen des Winters zu trennen, um Platz für die schöne Frühjahrsmode zu machen. Da kann ich doch auch mal wieder mein Inneres aufräumen, mein Seelenstübchen, den Platz, in dem Jesus, der Gott und Mensch höchspersönlich wohnen möchte. Denn da sieht's oft ziemlich grauslich aus. Also:



Beichte!
Klar gehe ich, gehst du mit?

Montag, 21. Januar 2013

Päpstliches Tweet zur Gebetswoche für die Einheit der Christen

@pontifex_de >>Was will Gott, dass wir für die Einheit der Christen tun? Treu beten, recht handeln, anderen in Güte begegnen und deinen Weg mit Gott gehen.<<

Mittwoch, 16. Januar 2013

Kurze Pause

Die nächsten vier Tage wird es etwas ruhiger hier auf dem Blog, da klein-Gertie beruflich unterwegs ist.

Montag, 14. Januar 2013

Wo zwei oder drei...

Was machen 4 (in Worten: vier) 'Damen', die am Wochenende zuviel Zeit haben und zu wenig Aufmerksamkeit genießen? Antwort: sie stellen sich mit entblößten und bemalten Oberkörpern um 12:00 Uhr auf den Petersplatz in Rom. Ob dieses halbnackte 'Damenkränzchen' schon als 'Versammlung' zu bezeichnen wären, weiß ich nicht, aber lassen wir ihnen den Spaß, wenn schon der Focus unter dem Ganzen eine 'Demonstration' versteht. Ich verstehe unter 'oben-ohne-Rumstehen' bei den gegenwärtigen Temperaturen ja eher mangelnde Einschätzung der Wetterverhältnisse, aber was soll's!

Dass dagegen die rund 650.000 Teilnehmer der Pariser 'Manif pour tous' (dt. Kundgebung für alle) in den deutschen Mainstream Medien eine angemessene Berichterstattung erhalten, ist eher unwahrscheinlich. Persönlich finde ich es zwar nicht besonders rational, die französischen Frauen ob ihrer Geburtenraten stets als Vorkämpferinnen der Vereinbarkeit von Familie und Beruf anzupreisen, ihnen und ihren Familien aber im gleichen Atemzug das Recht abzusprechen, sich als solche zu bezeichnen, da nach politisch-korrekter Lesart sich eine Familie wahlweise aus Mama-Mama-Kind oder Papa-Papa-Kind, niemals aber aus Mama-Papa-Kind zusammenzusetzen habe. Aber, wie gesagt, was weiß denn ich? Die Tagesschau schreibt noch, dass die Kundgebung 'gegen die von der Regierung Hollande geplante Homo-Ehe' zwar von Laien organisiert werde, jedoch von katholischen Kirche unterstützt werde und sich 'politisch Konservative wie auch Muslime, Juden und Evangelikale' dem Aufruf angeschlossen haben. Somit hat die große öffentlich-rechtliche Fernsehanstalt wieder einmal von ihrer Deutungshoheit Gebrauch gemacht und dem geneigten Fernsehzuschauer einmal mehr die 'Buh-Persönlichkeiten' (Gender-Sprech kann ich auch)  in diesem Spiel vorgesetzt.

Und wieder einmal bleibt die Frage, wieso manche Menschen ständig 'Nein' verstehen, wenn andere doch unentwegt 'Ja' (zur Familie als Keimzelle der Gesellschaft, z.B.) sagen? Könnt ihr mal bitte eure Brillen putzen?

Samstag, 12. Januar 2013

Vorglühen auf die etwas andere Art

Dieses Lied habe ich erst heute Abend entdeckt und ich bin total von den Socken! Dass die französische Gruppe GLORIOUS was los hat, wusste ich schon länger, aber dieses hier ist echt das Beste von ihnen, das ich kenne. Es war ihr Vorschlag für eine Hymne zum Weltjugendtag in Madrid 2012. Und da nach dem Weltjugendtag bekanntlich immer vor der Weltjugendtag ist, wird heute Abend damit vorgeglüht ;-)

"En Cristo" von der Gruppe GLORIOUS

Freitag, 11. Januar 2013

Die Werte, die Wahrheit und das Glück

Wer wissen will, was es damit auf sich hat, der komme am Sonntag, 13.01.2013 um 18:00 Uhr ins Youcat Zentrum nach Augsburg. Dr. Manfred Lütz, linksrheinischer Vollblutkatholik, Psychiater und Bestsellerautor geht diesen Fragen in einem ernst-kabarettistischen Vortrag nach:
  • Was ist Glück und wie sieht der Weg dahin aus? 
  • Was hat Gott mit dieser Sehnsucht zu tun und was steckt eigentlich hinter dem hochinflationär verwendeten Wort "Werte"? 
Oder auch die ganz eigene Frage:
  • Ist die Kirche noch zu retten - oder rettet uns die Kirche?


Adel des Glaubens


Darin liegt der Adel und die Schönheit des Glaubens: 
Dass wir das Herz haben, etwas zu wagen!

sel. John Henry Kardinal Newman CO (1801 - 1890) 

Donnerstag, 10. Januar 2013

Von Narzissen und Mimosen

Nun ist sie also beendet, die Zusammenarbeit  der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) mit der Kriminologischen Forschungsstelle Niedersachsens (KFN) in Sachen 'Aufarbeitung der Missbrauchsfälle'. Und schon bricht er los, der Sturm aus Entrüstung, Schuldzuweisungen, Rechtfertigungen und Ermahnungen. Nicht nur die jeweils Beteiligten zelebrieren ihr zerbrochenes Vertrauen öffentlich, in einer Mediengesellschaft wie der unseren will natürlich jeden seinen Senf dazugeben. So trifft der Vorwurf der gekränkten Eitelkeit, den Matthias Dobrinski von der Süddeutschen Zeitung ganz bildungsbürgerlich als "Narzissmusfalle" den deutschen Bischöfen anheftet, ebenso auf Herrn Prof. Pfeiffer (mit drei 'f', von der KFN) zu, der nach Dobrinski lediglich über seine Wortwahl nachdenken sollte, um künftige Kooperationspartner nicht mit "unbedachten Äußerungen" zu verschrecken. Irgendwie muss er sich doch wehren, der arme Herr P., dem so plötzlich ein nicht nur prestigeträchtiger sondern wahrscheinlich auch finanzstarker Auftrag durch die Lappen gegangen ist. Und was passt besser zu den allgemeinen Klischees über die katholische Kirche, als sofort und laut "Zensur" zu schreien, wenn ein verantwortungsvollerer Umgang mit sensiblen, weil personenbezogenen Daten von Menschen angemahnt wird? Natürlich darf dabei auch die hehre politische Riege nicht mit Ermahnungen sparen, wenn die bösen 'Fürstbischöfe' die ihnen anvertrauten Priester unter ihre schützende Mäntel nehmen. Aber - unter uns - was kann man anderes erwarten von einer Ministerin, die im Eilverfahren einen Gesetzesentwurf durchpeitschen möchte, in dem man unter dem Deckmantel der "Barmherzigkeit" lästig gewordenen alten oder behinderten Menschen ungestraft einen tödlichen Medikamentencocktail verabreichen darf? Scheinbar ist kein Vorwurf zu altbacken, keine Ermahnung zu moralinsauer und keine Empörung zu doppelbödig, wenn es darum geht, der katholischen Kirche eins auszuwischen.

So verständlich ich die Reaktion der DBK auf dieses ganze mediale Getrommel des Herrn P. finde, irgendwie fehlt mir schon lange die Sachlichkeit in öffentlichen Diskussionen, gleich zu welchem Thema.

Im übrigen - und dies sei ausdrücklich als INFORMATION verstanden - stellt die katholische Kirche keineswegs die wissenschaftliche Aufarbeitung der Fälle sexuellen Missbrauchs durch Kleriker ein. Jedes Bistum hat einen unabhängigen Missbrauchsbeauftragten und das Institut für Forensische Psychatrie der Universität Essen Duisburg führte bereits eine Studie durch, die zu recht überraschenden Ergebnisse kam.

Mittwoch, 9. Januar 2013

Gott zeigt uns, wie man schenkt

Woran erkennt man wahres Genie? Wenn einer die ganz großen Wahrheiten sowohl mit klaren Sätzen als auch kurz und knackig ausdrücken kann. Das unser lieber Papa Benedetto dazu gehört, ist ja wohl klar. Beweis gefällig?

Da wäre zum einen die Katechese aus der heutigen Generalaudienz:

>>Was Weihnachten eigentlich ist, das eigentliche Zentrum von Weihnachten, hat der hl. Johannes im ersten Kapitel seines Evangeliums in einer großartigen und unerschöpflichen Form ausgedrückt mit dem Satz: »Das Wort ist Fleisch geworden« (Joh 1,14). Das Wort, der ewige Sinn, der alles trägt und hält, ist einer unter anderen geworden, ist eingetreten in diese Geschichte. Das Wort »Fleisch«, hebräischem Sprachgebrauch gemäß, besagt hier den Menschen in seiner Ganzheit – Leib und Seele und alles, was den Menschen ausmacht –, aber doch mit Betonung auf der Zerbrechlichkeit, der Armseligkeit dieses unseres Menschseins. Gott nimmt den Menschen an, wird einer von uns, sozusagen zu einem heiligen Tausch, damit wir Kinder Gottes werden können. Und dabei zeigt uns der Herr zugleich, was eigentlich Schenken bedeutet. Weihnachten ist nicht umsonst das Fest des Schenkens; es ist zuallererst das Fest, in dem Gott uns zeigt, wie man schenkt. Er schenkt nicht etwas, er schenkt sich selbst ganz. Und ein Geschenk, in dem nicht etwas von uns selbst enthalten wäre, in dem wir nur Teures geben würden, aber nicht unser Herz investieren, wäre kein wirkliches Geschenk. Und zugleich offenbart uns die Menschwerdung Gottes, daß die Liebe Gottes nicht nur aus Worten, aus einer ewigen Gesinnung besteht, sondern aus Taten und Leiden. Er nimmt das ganze Menschsein mit all seiner Last und Mühsal, mit seiner Schönheit und Größe, aber auch mit allem Armseligen bis in die kleinen Dinge des Alltags hinein auf sich. Er trägt Leben und Schicksal eines Menschen ganz. Er kennt Armut, Not, Flucht, Verfolgung – bis hin zum Tod am Kreuz. Und hier wird er unser Erlöser. Sein Leben soll uns Beispiel sein, sagen, was glauben, was Christsein heißt: nicht nur irgendwelche fromme Gedanken oder manchmal schöne Gefühle haben, sondern glauben heißt, mit der Ganzheit seines Lebens, mit Taten und Leiden sich in dieses Geheimnis Gottes hineinbegeben, sich von ihm führen lassen. Und endlich ist Christus der Sinn und der Höhepunkt der ganzen Schöpfung. Der hl. Paulus schreibt: »Alles ist durch ihn und auf ihn hin geschaffen« (Kol 1,16). Die Kirchenväter haben im Anschluß an Paulus Jesus und Adam gern gegenübergestellt. Christus ist der neue endgültige Mensch, in dem wirklich das Bild-Gottes-Sein voll ausgeprägt ist, und mit ihm beginnt ein neues Menschsein, in das wir hineintreten durch Taufe und Glaube.<<

Und dann in Tweet-Form in 140 Zeichen:
>>Dem Beispiel Christi folgen heißt, sich ganz den Mitmenschen zu verschenken. Alles andere ist nicht genug.<<

Dienstag, 8. Januar 2013

Fortschritt nach Adolph Kolping

Fortschritt, was heißt das? Im christlichen Sinne heißt das, zu der alten Wahrheit immer mehr Wahrheit erkennen und erhalten, heißt endlich, aus dem irdischen Leben in den Himmel zu kommen. 
(KP 13.3. 1846)

Youcef Nadarkhani endlich frei!

Das ist heute der Tag der verfolgten Christen, aber wenigstens ist diese Nachricht besser als die mit dem Weltverfolgungsindex von Open Doors.

Nach Meldung der Nachrichtenagentur idea befindet sich der iranische Pastor Youcef Nadarkhani wieder auf freiem Fuß.
>> Im Jahr 2009 war der frühere Leiter einer Untergrundgemeinde wegen „Abfalls vom Islam“ und „Verbreitung nicht-islamischer Lehren“ zum Tode verurteilt worden. Sein Fall hatte weltweit für Aufsehen gesorgt. Nachdem sich Politiker und Menschenrechtler intensiv für seine Freilassung eingesetzt hatten, war Nadarkhani im September nach 1.062 Tagen in Haft überraschend freigelassen worden. Kurz vor Weihnachten 2012 war er ebenso überraschend wieder verhaftet worden.
Am 7. Januar sei er unter Auflagen freigelassen worden, berichten die Menschenrechtsorganisationen Middle East Concern und Christian Solidarity Worldwide (Christliche Solidarität weltweit) in London. Nach ihren Angaben muss sich Nadarkhani binnen 30 Tagen wieder im Gefängnis melden, um weitere Dokumente ordnungsgemäß auszufüllen. Ursprünglich musste er täglich in der Justizvollzugsanstalt Lakan vorsprechen.<<

Weltverfolgungsindex 2013

Auch wenn ich es problematisch finde, Leid zu quantifizieren, ist der Weltverfolgungsindex von Open Doors doch jedes Jahr ein aufrüttelndes Dokument der überaus schmerzlichen Wahrheit, dass die meisten Menschen auf dieser Welt wegen ihres Glaubens an Jesus Christus, den Sohn des lebendigen Gottes und Erlösers der Menschheit, verfolgt werden.


Den ganzen Bericht als pdf, sowie weitergehende Informationen, etwa zu Methodik des Weltverfolgungsindex, aber auch Infos, wie man den verfolgten Christen von hier aus helfen kann, finden sich auf den Seiten von Open Doors.

An dieser Stelle sei noch einmal auf die exzellent recherchierte, sachlich und doch bewegend geschriebene Reihe Sanguis martyrum auf Elsas Nacht(b)revier hingewiesen.

Sanguis martyrum - Nordkorea (WVI: Platz 1)
Sanguis martyrum - Irak (WVI: Platz 4)
Sanguis martyrum - Syrien (WVI: Platz 11)
Sanguis martyrum - Ägypten (WVI: Platz 25)

Oremus!! 

Beten wir für die um Christi willen Verfolgten und für ihre Verfolger!

Montag, 7. Januar 2013

Youcat.tv im Januar 2013

Ein neues Jahr, eine neue Folge von Youcat.tv. Diesmal präsentiert Julia Strohmer die folgenden Themen:
  • Gemeinschaft und Gebet beim Taizé Treffen
  • Youcat Kreuz lockt junge Leute an
  • Infotage im Priesterseminar
  • Youcat Frage des Monats: Wann darf ein Christ die Gefolgschaft des Staates verweigern? (YC 377)
Zu sehen bei katholisch1.tv und demnächst hier. 



Übrigens, die 'Frage des Monats' darf auch diskutiert werden. Unter Nr. 377 im Youcat steht beispielsweise: 
>>Niemand darf Anordnungen von staatlicher Seite befolgen, die gegen die Gesetze Gottes verstoßen. [2242–2246, 2256–2257]
Der Apostel Petrus war es, der zu einem nur relativen Gehorsam dem Staat gegenüber aufgerufen hat: „Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen“ (Apg 5,29). Sollte ein Staat etwa rassistische, sexistische oder lebenzerstörende Regeln aufstellen und Maßnah- men treffen, so ist ein Christ im Gewissen verpflichtet, den Gehorsam zu verweigern, sich der Beteiligung zu entziehen und Widerstand zu leisten.<<
Wenn ihr nun eine Meinung oder eine Frage dazu habt, einfach hier einen Kommentar lassen oder den entsprechenden Thread im Youcat Blog kommentieren.

Wir haben noch mehr Bischöfe

Natürlich ist das Gesicht von S.E. Erzbischof Georg Gänswein das weltweit bekannteste, aber auch diese drei hochwürdigen Herren bekamen gestern ihre Mitren überreicht und ihre Bischofsringe angesteckt: Angelo Vincenzo Zani, Fortunatus Nwachukwu und Nicolas Henry Thevenin. Nach Meldung von Radio Vatikan wird Erzbischof Zani neuer Sekretär der Bildungskongregation und die anderen beiden gehen als Nuntii nach Mittel- und Südamerika. Erzbischof Nwachukwu kommt nach Nicaragua und Erzbischof Thevenin geht nach Guatemala.

Bildquelle hier

v.l.n.r. Die neuen Erzbischöfe Zani, Nwachukwu, Gänswein und Thevenin
 Bildquelle hier. 

Nicht nur diesen vier, sondern allen Apostel-Nachfolgern ins Stammbuch schrieb Papst Benedikt XVI gestern noch einmal eine Aufgabenbeschreibung ihrer Sendung als Bischof. Fast wirken die Worte in ihrer Eindringlichkeit wie ein Testament.
>>Wie muß ein Mensch sein, dem die Hände zur Bischofsweihe in der Kirche Jesu Christi aufgelegt werden? Wir können sagen: Er muß vor allem ein Mensch sein, dem es um Gott geht, denn nur dann geht es ihm auch wirklich um die Menschen. Wir könnten auch umgekehrt sagen: Ein Bischof muß ein Mensch sein, dem die Menschen am Herzen liegen, den das Geschick der Menschen bewegt. Er muß ein Mensch für die anderen sein. Aber das kann er nur dann wirklich, wenn er ein von Gott ergriffener Mensch ist. Wenn ihm die Unruhe zu Gott zur Unruhe für sein Geschöpf Mensch geworden ist. Wie die Weisen aus dem Morgenland, so darf auch ein Bischof nicht jemand sein, der bloß seinen Job ausübt und es dabei bewenden läßt. Nein, er muß von der Unruhe Gottes für die Menschen ergriffen sein. Er muß gleichsam mit Gott mitdenken und mitfühlen. Nicht nur dem Menschen ist die Unruhe für Gott eingeschaffen, sondern diese Unruhe ist Mitbeteiligung an der Unruhe Gottes für uns. Weil Gott nach uns unruhig ist, darum geht er uns nach bis in die Krippe, bis an das Kreuz. „Von der Suche nach mir bist du müde am Brunnen gesessen, hast zu meiner Erlösung das Kreuz erlitten. Laß diese Mühsal nicht umsonst gewesen sein“, betet die Kirche im Dies Irae. Die Unruhe des Menschen nach Gott und von ihr her die Unruhe Gottes nach dem Menschen muß den Bischof umtreiben. Das ist gemeint, wenn wir sagen, daß der Bischof vor allem ein Mensch des Glaubens sein muß. Denn Glaube ist nichts anderes als das innere Berührtsein von Gott, das uns auf den Weg des Lebens führt. Glaube zieht uns in das Ergriffensein von Gottes Unruhe hinein und macht uns zu Pilgern, die innerlich unterwegs sind zum wahren König der Welt und zu seiner Verheißung der Gerechtigkeit, der Wahrheit, der Liebe. Der Bischof muß in dieser Pilgerschaft vorausgehen, den Menschen Wegweiser zu Glaube, Hoffnung und Liebe hin sein.
Wie sollten wir bei einer solchen Situation nicht an die Aufgabe eines Bischofs in unserer Zeit denken? Die Demut des Glaubens, des Mitglaubens mit dem Glauben der Kirche aller Zeiten wird immer wieder in Konflikt geraten mit der herrschenden Klugheit derer, die sich ans scheinbar Sichere halten. Wer den Glauben der Kirche lebt und verkündet, steht in vielen Punkten quer zu den herrschenden Meinungen gerade auch in unserer Zeit. Der heute weithin bestimmende Agnostizismus hat seine Dogmen und ist höchst intolerant gegenüber all dem, was ihn und seine Maßstäbe in Frage stellt. Deshalb ist der Mut zum Widerspruch gegen die herrschenden Orientierungen für einen Bischof heute besonders vordringlich. Er muß tapfer sein. Und Tapferkeit besteht nicht im Dreinschlagen, in der Aggressivität, sondern im Sich-schlagen-Lassen und im Standhalten gegenüber den Maßstäben der herrschenden Meinungen. Der Mut des Stehenbleibens bei der Wahrheit ist unausweichlich von denen gefordert, die der Herr wie Schafe unter die Wölfe schickt. „Wer Gott fürchtet, zittert nicht“, sagt das Buch Jesus Sirach (34, 16). Gottesfurcht befreit von der Menschenfurcht. Sie macht frei.<<

Bei diesem Bild...

erübrigt sich jede weitere Frage zum Thema Abtreibung (früh oder spät).

[Warnung] Ober-hammer-Niedlichkeits-Faktor enorm hoch!

Bildquelle: Facebook

Sonntag, 6. Januar 2013

Nach der MEHR ist vor der MEHR

[Update!] Auf dem YouTube Kanal "Prayertube" des Gebetshauses ist die MEHR 2013 jetzt auch zum nach-sehen online. 

Üblicherweise werden Veranstaltungen ja vorher bekannt gegeben. Allerdings gehörte klein-Gertie dieser Tage zu den Verpeilten und so fiel mir erst heute ein, dass in Augsburg gerade die ökumenische MEHR Konferenz der Initative Gebetshaus zuende geht. Vier Tage vollgepackt mit hl. Messen, fetzigem Lobpreis, herausfordernd formulierten Lehr-Vorträgen von Dr. Johannes Hartl und vielen 'special guests'!


Gott sei Dank gibt's die modernen Medien katholischer Prägung: Radio Horeb war vor Ort und hat fleißig live übertragen und mitgeschnitten, so dass auch alle, die entweder zu beschäftigt oder zu verpeilt waren, die Vorträge nach-hören können. Was auch aus einem anderem Grund ganz praktisch ist: die Lehren von Johannes Hartl haben's nämlich echt in sich und oft kommt erst so richtig dahinter, wenn man so einen Vortrag zum wiederholten Male hören kann. Es ging z.B. um so spannende Themen wie:
  • "Die Erfüllung jeder Sehnsucht" (3.1.2013)
  • "Die Kraft heiliger Faszination" (4.1.2013)
  • "360 Grad: Der Lebensstil der Ehre" (5.1.2013)
  • "Der Sinn des Lebens in 70 Minuten" (5.1.2013)
  • und  leidenschaftliche Zeugnisse von Ernesto Antonio Cossa, Bob Fraser, Maximilian von Oettingen u.v.m.
Also, HIER geht's in den Podcast/Download Bereich von Radio Horeb; einfach den gewünschten Vortrag herunterladen, speichern, anhören, fertig.

Und dann gilt ja noch: nach der MEHR ist vor der MEHR!
Alle, die MEHR vom Leben und von Gott wollen - Auf Wiedersehen im nächsten Jahr!!

Frohe Weihnachten, liebe orthodoxe Christen und Auguri, Erzbischof Gänswein!

Da die orthodoxen Brüder und Schwestern nach dem julianischen Kalender am heutigen 6. Januar die Geburt des Herrn feiern und wir auch nach dem gregorianischen Kalender noch in der weihnachtlichen Festzeit stehen, passt dieses Lied heute ganz gut. In Italien ist es bekannter als 'Stille Nacht' und der Text ist fast poetischer als der Joseph Mohr. Außerdem kommen die Bilder des Videos aus dem Petersdom ziemlich gut an einem Tag, an dem 'Don Georg' zum Bischof geweiht und zum Erzbischof erhoben wird.


"Tu scendi dalle stelle" (Du kamst herab von den Sternen) 



Tu scendi dalle stelle, o Re del cielo,
e vieni in una grotta al freddo e al gelo.
O Bambino mio divino,
io ti vedo qui a tremar;
o Dio beato !
Ah, quanto ti costò l'avermi amato !
 
 A te, che sei del mondo il Creatore,
mancano panni e fuoco, o mio Signore.
Caro eletto pargoletto,
quanto questa povertà
più m'innamora,
giacché ti fece amor povero ancora.
 
Tu lasci il bel gioir del divin seno,
per giunger a penar su questo fieno. 
Dolce amore del mio core,
dove amore ti trasportò ?
O Gesù mio,
per ché tanto patir ? per amor mio !
 
Ma se fu tuo voler il tuo patire,
perché vuoi pianger poi, perché vagire ?
mio Gesù, t'intendo sì !
Ah, mio Signore !
Tu piangi non per duol, ma per amore.
 
Tu piangi per vederti da me ingrato
dopo sì grande amor, sì poco amato!
O diletto - del mio petto,
Se già un tempo fu così, or te sol bramo
Caro non pianger più, ch'io t'amo e t'amo

Tu dormi, Ninno mio, ma intanto il core
non dorme, no ma veglia a tutte l'ore
Deh, mio bello e puro Agnello
a che pensi? dimmi tu. O amore immenso,
un dì morir per te, rispondi, io penso.

Dunque a morire per me, tu pensi, o Dio
ed altro, fuor di te, amar poss'io?
O Maria. speranza mia,
se poc'amo il tuo Gesù, non ti sdegnare
amalo tu per me, s'io non so amare!

Samstag, 5. Januar 2013

Loyalität in einem Wappen

[Update] Klarer Fall von "zwei Seelen, ein Gedanken" oder "extrem-peinlich". Gerade habe ich beim Durch-Klicken gemerkt, dass Mme Elsa ihre Meldung des gänswein'schen Bischofswappens mit eben demselben Badde-Artikel serviert hat. Das hatte ich echt nicht vorher gesehen *schwör*!!! 'tschuldigung!!

Bildquelle: hier.
In diesem Tagen überschlagen sich die Meldungen rund um die Bischofsweihe von Georg Gänswein. Der Artikel von Paul Badde ist besonders zu empfehlen.
>>"Als Schutzengel wäre er eine Idealbesetzung", hieß es vor bald acht Jahren über "Monsignore Gänswein" an dieser Stelle in der "Welt", "doch in den letzten Jahren hat er sich immer mehr seinem Namenspatron angeglichen: an Georg, den Drachentöter." Der Fortgang der Geschichte scheint diese Einschätzung auch heute zu bestätigen. Erzbischof Gänswein hat für sein nun notwendiges Bischofswappen als Wahlspruch die Worte gewählt: "Testimonium perhibere veritati" ("Für die Wahrheit Zeugnis ablegen").
Noch sprechender aber ist das ganze Wappen. Da hängt sein Wappenschild an einem Patriarchalkreuz mit zwei Querbalken und hat zwei Hälften. Links darin befindet sich das Wappen Benedikt XVI., mit der Muschel des heiligen Augustinus und aller Jakobspilger, dem Freisinger Mohr und dem Bären des heiligen Korbinian. Rechts davon aber spuckt nun in Blau ein Drache Feuer gegen das Haus des Papstes – allerdings senkrecht durchbohrt von einer Lanze aus der Höhe unter dem Stern von Bethlehem. Es ist eine radikal kühne und undiplomatische Sprache, die "Pater Georg" nun als Erzbischof in seinen Schild aufgenommen hat. Vom heiligen Georg, dem Drachentöter, weiß er aber auch, dass dem Biest die Köpfe immer wieder nachwachsen.<<


Die Bischofsweihe findet morgen im Rahmen der Papstmesse zum Hochfest Erscheinung des Herrn statt, morgen, 06.01.2013, ab 9.00 Uhr. Live-Übertragung mit deutschem Kommentar wie immer bei Radio Vatikan, Radio Horeb, EWTN.

Donnerstag, 3. Januar 2013

Todesstrafe für's Bloggen?

[Update!] Jetzt gibt's auch eine Petition zur Unterstützung unserer vietnamesischen Blogger-Kollegen:


Ich glaub, mir brennt der Hut! War mir total durchgerutscht *erröt* und daher sage ich herzlich Dank an Josef Bordat, der a) wie immer wesentlich besser informiert war und b) mal wieder schneller zog als sein Schatten.
>>Am 28. Dezember 2012 wurden die drei Dissidenten Nguyen Van Hai, Nguyen Tri Dung und Maria Ta Phong Tan in einem „show trial“ (AsiaNews) zu insgesamt 25 Jahren Haft verurteilt. Die Katholiken hatten in ihren Blogs Korruptionsfälle der regierenden kommunistischen Partei bekannt gemacht. Bereits im Juli des vergangenen Jahres tötete sich die Mutter Maria Ta Phong Tans aus Protest über die Behandlung ihrer Tochter durch das Regime vor dem Sitz des kommunistischen Volkskomitees von Bac Lieu durch Selbstverbrennung, wie AsiaNews berichtete.Der Vorfall blieb im deutschsprachigen Raum weitgehend unkommentiert.Der Vorfall blieb im deutschsprachigen Raum weitgehend unkommentiert.Nun stehen nach Informationen von katholisches.info 14 weitere katholische Bloggerinnen und Blogger in Vietnam vor Gericht. Das Urteil gegen sie wird am 6. Januar erwartet. Ihnen droht für ihre „subversive Tätigkeit“ des Bloggens mit dem angeblichen Ziel, die „Herrschaft des Volkes zu stürzen“, im schlimmsten Fall die Todesstrafe.<<

Das Kind in der Krippe erneuert die Geschichte


Krippe in St. Johannes Baptist, Oberstdorf. Foto: privat


Erste Generalaudienz im neuen Jahr: über 7000 Pilger in der Aula 'Paolo VI'. 
>>Die ersten Tage des neuen Jahres stehen noch ganz im Licht von Weihnachten. Wir schauen auf das Kind in der Krippe, dessen Geburt die Geschichte erneuert hat. Immer wieder taucht die Frage nach der Herkunft Jesu auf. Viele seiner Zuhörer erkannten ihn nicht als Messias, weil sie zu wissen meinten, woher er stammt (vgl. Joh 7,27). Die Evangelien geben uns aber klar Auskunft, daß Jesus vom Vater, vom Himmel kommt. Seine Herkunft aus dem Geheimnis Gottes wird besonders deutlich bei der Verkündigung des Engels an Maria: »Der Heilige Geist wird über dich kommen … Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden« (Lk 1,35). Und demgemäß bekennen wir im Credo: »Er hat Fleisch angenommen durch den Heiligen Geist von der Jungfrau Maria.« Die Menschwerdung des ewigen Wortes ist so das Werk von Vater, Sohn und Heiligem Geist und verwirklicht sich im Schoß der Jungfrau. Maria gehört unverzichtbar zu unserem Glauben an den Gott, der handelt und in die Geschichte eintritt. Sie war bereit, Wohnstatt, Zelt Gottes zu werden. Und das, was durch das Wirken des Geistes in Maria geschieht, ist neue Schöpfung. Gott setzt damit den Beginn einer neuen Menschheit. Christus ist der neue Adam. In ihm werden wir durch die Taufe zu neuen Menschen. Als seinen Brüdern und Schwestern schenkt Christus uns die wahre Gotteskindschaft.<<
Besondere Grüße gingen u.a. an eine Gruppe des Youcat Zentrums aus Augsburg. Das ging doch bestimmt runter wie Öl, Freunde, da namentlich genannt zu werden? ;-)
>>Mit Freude heiße ich alle deutschsprachigen Gäste willkommen, besonders die Pilger des Youcat-Zentrums in Augsburg. Das Kind von Bethlehem ist wirklich der »Immanuel«, der »Gott mit uns«. Gott bleibt nicht irgendwo weit hinter den Wolken; er ist da, er hat seinen Sohn gesandt, um die Welt zu erneuern. Und so ist dies für uns ein Ansporn, daß auch wir uns erneuern lassen, verwandeln lassen, als neue Menschen aus diesem neuen Beginn her leben. Dabei ist uns Maria, in der er Fleisch angenommen hat durch ihr Ja, Vorbild im Glauben und im Vertrauen auf Gott, auf sein Handeln in uns. Der Herr begleite euch alle in diesem neuen Jahr. Allen wünsche ich ein gutes und gesegnetes neues Jahr!<<

Sanguis martyrum - der Kurzfilm

Den passenden Kurzfilm zu der faktenstarken und poetisch geschriebenen Reihe Sanguis martyrum gibt es bei Kirche in Not: "Verfolgt und vergessen: Christen als Opfer des Fundamentalismus" (6:39 min)

Der aktuellste Beitrag von Olaf Tannenberg dient dem Gedenken des Bombenanschlags  auf die Al-Qiddissine- Kirche in Alexandra in der Neujahrsnacht 2011, bei dem 21 Menschen starben und 97 schwer verletzt wurden.Oremus! Beten wir für die Verfolgten und vor allem auch für die Verfolger, die noch meinen, (ihrem) Gott einen Dienst zu tun.

Mittwoch, 2. Januar 2013

Jahresheilige 2013

Ein netter Brauch, den ich noch gar nicht kannte, ist das sog. "Jahresheiligenziehen". Das Hilfswerk 'Kirche in Not' hat für alle, die mittelerweile mehr online als offline leben, einen virtuellen Korb mit 100 Heiligen und Seligen erstellt.


Herausgekommen bei mir sind:

Heilige Therese vom Kinde Jesu 


Gedenktag: 1. Oktober

Zitat: "Ich erkenne, dass es genug ist, die eigene Unvollkommenheit anzuerkennen und mich wie ein Kind in die Arme Gottes zu begeben."

Mögliche Aktion: Um die Gnade eines tiefen Vertrauens in die Liebe Gottes beten.

Mehr Info:  Kirchenlehrerin; www.heiligenlexikon.de



 Seliger Charles de Foucauld

Gedenktag: 1. Dezember

Zitat:  "Das gesamte Universum ist nichts, verglichen mit dem Herrn des Universums, der im Tabernakel wohnt."

Mögliche Aktion:  Jesus im Allerheiligsten Sakrament anbeten.

Mehr Info:  www.heiligenlexikon.de



Selige Anna Katharina Emmerick

Gedenktag: 9. Februar

Zitat: "Herr, mein Gott! ... Stehe mir bei, gib mir Geduld und Ergebung in deinen allerheiligsten Willen."

Mögliche Aktion:  Für die Bekehrung der Ungläubigen beten.

Mehr Info: www.heiligenlexikon.de




Soviel Beistand im neuen Jahr :-) 
Halleluja!