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Es werden Posts vom April, 2012 angezeigt.

Zum Priester geweiht... vom Papst

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In seiner Predigt bei der Priesterweihe am "Sonntag des guten Hirten" erinnerte der hl. Vater die neun Weihekandidaten gestern daran, dass sie nur durch die Hingabe ihres ganzen Lebens und durch Nachahmung seines Tuns Christus immer ähnlicher werden und so die ihnen anvertrauten Menschen führen können.




Ganze Predigt zum nachlesen hier.

Gebet für die Priester

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Jesus, ewiger Hoherpriester,
bewahre deine Priester im Schutze deines Heiligsten Herzens,
wo ihnen niemand schaden kann.
Bewahre unbefleckt ihre gesalbten Hände,
die täglich deinen heiligen Leib berühren.
Bewahre rein die Lippen,
die gerötet sind von deinem kostbaren Blute.
Bewahre rein und unirdisch ihr Herz,
das gesiegelt ist mit dem erhabenen Zeichen deines glorreichen Priestertums.
Laß sie wachsen in der Liebe und Treue zu dir
und schütze sie vor der Ansteckung der Welt.
Gib ihnen mit der Wandlungskraft über Brot und Wein auch die Wandlungskraft über die Herzen.
Segne ihre Arbeiten mit reichlicher Frucht
und schenke ihnen dereinst die Krone des ewigen Lebens. Amen

(der hl. Therèse von Lisieux zugeschrieben) 


Jesus, bewahre uns, deine Gläubigen, davor, nur die menschliche Hülle deiner Diener zu sehen. Wie oft ertappe ich mich dabei, schlecht oder gering von einem deiner Priester zu reden oder zu denken.  Hilf mir, noch mehr als sonst, alles "Ärgern über" oder "Leide…

aus der Feder einer Kirchenlehrerin

Auch Mme Elsa und Bernard Luthe von Deutschland pro Papa haben sich wohl gefragt, was wohl "dottore della Chiesa" Caterina zu diesen Umtrieben gesagt hätte und haben sie einfach selbst zu Wort kommen lassen:
Wer dem Christus auf Erden, der den Christus im Himmel vertritt, nicht gehorcht, der nimmt am Blute des Gottessohnes nicht teil. Denn Gott hat es so eingerichtet, daß durch dessen Hände Christi Blut und alle Sakramente der Kirche zu uns kommen. Es gibt keinen anderen Weg und keine andere Pforte für uns.

Unsere Ehrfurcht gilt ja nicht ihm, sondern dem Blut und der Autorität, die Gott ihm verliehen hat. Wer gegen den Papst aufsteht, erhebt sich gegen den, dessen Stelle er vertritt. Wenn Ihr mir sagt: 'Wir handeln nicht gegen Gott!', so sage ich: Ihr handelt gegen den, der seine Stelle vertritt. Von diesem Gift seid Ihr alle angesteckt.Ich bitte Euch um der Liebe Christi des Gekreuzigten willen, unternehmt nie mehr etwas gegen Euer Oberhaupt.
Gebt Euch nicht…

Du bist ein wunderbarer Hirt

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Gleich ist Abfahrt zum Nightfever in Nürnberg. Es wird bestimmt wieder sehr schön! Für alle, die nicht dabei sein können oder die an anderen Orten im Gebet verbunden sind, ist diese kleine musikalische Einstimmung auf den "Sonntag des Guten Hirten", der Jesus selbst ist.


"Ich bin der gute Hirt. Der gute Hirt gibt sein Leben hin für die Schafe."(Joh 10, 11-18)

Ja zum Leben

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Bevor die offizielle Woche für das Leben ganz vorbei ist, kommt hier eine kleine Erinnerung an den Marsch für das Leben im am 22. September 2012 durch Berlin.





Heutzutage geht man für alles mögliche auf die Strasse, demonstriert für Rechte (tatsächliche oder eingebildete), schreit seine Wut und Enttäuschung hinaus;  da kann man sich doch gerade für die Schwächsten unserer Gesellschaft einsetzen, diejenigen die noch nicht oder nicht mehr für sich selbst sprechen können und die sich dennoch gerne des Lebens erfreuen.



Ein Heiliger für den Blick über den Tellerrand

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„Zwanzig Taufen - vier von Erwachsenen, die übrigen von Kindern, und alle in Todesgefahr - sind die ganze Ernte, die ich in achtzehn Monaten eingebracht habe.“, so schrieb Peter Chanel, der erste Märtyrer Ozeaniens, in einem Brief.

Er wurde 1803 in Frankreich geboren. Drei Jahre nach seiner Priesterweihe trat er bei den Maristen ein (1831) und wirkte seit 1837 auf der Insel Futuna (Ozeanien). Trotz großer Mühe sah er so gut wie keinen Erfolg. 1841 ließ ihn der König der Insel aus Zorn über die Bekehrung seines Sohnes und aus Angst um seine Herrschaft ermorden. Wenige Monate nach dem Tod des Missionars wurde die ganze Insel katholisch, und sie ist es geblieben bis heute.




Hl. Peter Chanel, bitte für uns, dass wir nicht in einer kurzsichtigen Betrachtung unseres Erfolges stehenbleiben und immer daran denken, dass Gott den größeren Überblick und viel mehr Geduld hat - auch mit uns.

Zum Beispiel: sie....und Du?

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Auch wenn normalerweise am Weltgebetstag für geistliche Berufe besonders für viele gute und heilige Priester gebetet wird, startet dieses Jahr einer der Verbände mit den vier Buchstaben eine Aktion, die an Unsäglichkeit kaum zu überbieten ist. Darüberhinaus drücken sie das Patronat dafür auch noch einer Heiligen auf, die ihnen wahrscheinlich so einiges zu erzählen gehabt hätte, hätte man ihr diese "Ehre" zu Lebzeiten antun wollen.

Als kleine Antwort kommt deswegen hier eine geballte Ladung (geweihtes) Leben: nämlich Sr. Maria Lucilla Hauser vom Orden der “Schulschwestern von Unserer Lieben Frau”, Br. Julius aus dem Kloster St. Ottilien und einige Seminaristen der Legionäre Christi. Und aus der Blogoezese natürlich diese zweiBräute






pro multis - Linkrutsche

Es rauscht mal wieder gewaltig im medialen Blätterwald. Der hl. Vater hat sich in die schon länger laufenden Bemühungen um eine korrekte Übersetzung der Einsetzungsworte, konkret des Kelchwortes eingeschaltet. Da soll noch mal einer sagen, Rom wäre weit weg und der Papst würde sich nicht um die Sorgen der deutschsprachigen Katholiken kümmern.
"In diesem Zusammenhang ist vom Heiligen Stuhl entschieden worden, dass bei der neuen Übersetzung des Missale das Wort „pro multis“ als solches übersetzt und nicht zugleich schon ausgelegt werden müsse. An die Stelle der interpretativen Auslegung „für alle“ muss die einfache Übertragung „für viele“ treten. Ich darf dabei darauf hinweisen, dass sowohl bei Matthäus wie bei Markus kein Artikel steht, also nicht „für die vielen“, sondern „für viele“. Wenn diese Entscheidung von der grundsätzlichen Zuordnung von Übersetzung und Auslegung her, wie ich hoffe, durchaus verständlich ist, so bin ich mir doch bewusst, dass sie eine ungeheure H…

Eucharistie - Ziel und Herzmitte des christlichen Glaubens

Nimm einem Menschen das Brot und er wird eine Woche überleben.  Nimm einem Menschen das Wasser und er wird einen Tag überstehen.  Nimm einem Menschen sein Ziel und er wird ein Mann des Todes. 

Mit diesem Sprichwort aus der südlichen Sahelzone beendete S. E. Weihbischof Anton Losinger aus Augsburg einen sehr guten Vortrag zum Thema Eucharistie, der am Sonntag abend bei Radio Horeb zu hören war und hier heruntergeladenwerden kann.

Hauptsächlich ging es um die Wichtigkeit der Eucharistie für unser christliches Leben und wie man dies wieder mehr ins Bewusstsein der Menschen (vor allem der Kinder) rücken kann. Aber er kam natürlich auch auf die Diskussionen und Aufregungen, die derzeit dieses Bistum so umtreiben, zu sprechen.

Prädikat: sehr empfehlenswert!

never getting old

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Da Thomas vom Abendland denBegriff"Punkrock" bereits etwas weiter ausgelegt hat, wage ich, das folgende zu posten: bitte sehr, eine Runde "Renaissance-Punk"! *fg*


Sting und Edin Karamazov mit "Come again" von John Dowland

Das Gebet ist der Atem der Seele

Am Festtag des heiligen Evangelisten Markus vor über 20.000 angemeldeten Pilgern und Besuchern führte Papst Benedikt XVI seine „Schule des Gebets“ fort: es ging um Beten und Leben in der ersten christlichen Gemeinde in Jerusalem.
"Heute möchte ich eine andere Situation beleuchten, nämlich das Problem, das das Wachstum der Urgemeinde mit sich brachte. Es gab die Gefahr der Spaltung zwischen aramäisch und griechisch sprechenden Gläubigen, denn die Bedürftigen der griechisch sprechenden Gläubigen fühlten sich vernachlässigt bei der Zuteilung der guten Gaben. In dieser Situation einer drohenden Spaltung riefen die Apostel die Jünger zusammen, um diese für das Leben der Kirche grundlegende Frage zu entscheiden. Sie selber, die Apostel, wollten gemäß dem Auftrag des Herrn dem Gebet und der Verkündigung des Wortes Gottes den ersten Platz geben. Die ebenfalls wichtige Aufgabe der Sorge um die Notleidenden, die sie nicht angemessen mitbewältigen konnten, vertrauten sie daraufhi…

einfach nur Gott-mit-uns

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Als Antwort auf die ständigen Beschwerden und Demonstrationen in den letzten Tagen und auf die AktioneinesVereins, von dem ich mich noch nie vertreten fühlte, selbst als "cradle catholic" nicht, kommt hier ein Erfahrungsberichtvom WinterforumderGemeinschaft Emmanuelin Paray le Monial. In der kleinen Stadt im französischen Burgund wird besonders das heiligste Herz Jesu verehrt, weil Jesus dort 1673 Sr. Marguerite-Marie Alacoque erschienen ist.


Ein Gastbeitrag von Lucie Schielin

Das war so toll! Was ist solch ein Ereignis? Es dauert 2 Tage, von Samstagvormittag bis Sonntagmittag. Ein typischer Tag beginnt mit dem gemeinsamen Frühstück – dort kann man schon neue Leute kennenlernen und interessante Gespräche erfahren! – dann ist Zeit für einen Lobpreis. Loben bedeutet für Gott singen, wir danken Ihm für alles, was Er uns gibt, wir erkennen, dass wir nur kleine Menschen gegenüber unserem allmächtigen Gott sind. Und dank im Lobpreis fließt die Liebe unseres Gottes in unsere Herze…

Papstsonntag in Bamberg

Nachdem im Beiboot Petri beklagt wurde, dass der gestrige Papstsonntag wohl nur in München groß gefeiert würde, kann ich sagen, in Bamberg wohl auch! Zwar kann ich nicht mit einem solch eindrucksvollen Augenzeugenbericht eines Pontifikalamtes aufwarten, aber die Predigt von S. Ex. Erzbischof Schick soll durchaus bemerkenswert gewesen sein:

„Der Dienst des Papstes besteht darin die Einheit im Glauben, in der Hoffnung und in der Liebe für eine Milliarde Katholiken zu erhalten“, sagte der Bamberger Oberhirte im Dom. Die Aufgabe des Papstes sei es, dass die Kirche „einig, heilig, katholisch und apostolisch“ bleibe. Die Trennung von einzelnen Gruppen von der Kirche zu überwinden und Spaltungen zu überwinden gehöre zum Dienst des Papstes. Zudem erinnerte er daran, dass der Papst vor allem die Christen stärke, die in schwierigen Situationen leben. „Manche Kirchen können sich gegenüber totalitären Systemen nur behaupten, weil sie den Papst im Rücken wissen und er ihnen Schutz und Ermu…

In Sachen hl. Maria Goretti

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[einer ganz besonders lieben Freundin gewidmet - dédié à une copine très précieuse, en raison des circonstances actuelles ;-)]

Die Geschichte des unschuldigen Mädchens Maria Goretti und die ihres Mörders, Alessandro Serenelli, auf eine ganz bezaubernde Art nacherzählt von Barbara Wenz, u.a. in den "Poetischen Pilgerorten" und im Nacht(b)revier der Mme Elsa. 
<< Die kleine Maria wächst als älteste von fünf Kindern des Kleinbauern Luigi und seiner Frau Assunta auf. Sie wird schon früh Verantwortung für ihre Geschwister übernommen, im Haus und bei der Arbeit mitgeholfen haben. Die Erde um Corinaldo ist ungewöhnlich schwer und äußerst lehmhaltig, die Feldarbeit anstrengender als anderswo. Saubohnen und Mais, Mais und Saubohnen, viel mehr Abwechslung wird der Küchentisch der Gorettis nicht gesehen haben. Als die Felder einfach nicht mehr genug hergeben, beschließen die Gorettis in die Nähe von Nettuno ans Tyrrhenische Meer zu ziehen, also just auf die andere Seite de…

Jesus, dein Licht

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Es ist unmöglich, dass ein Mensch in die Sonne schaut, ohne dass sein Angesicht hell wird.

Friedrich von Bodelschwingh (1877–1946) 


Glück und Wünsche

liegen manchmal nahe beieinander. So wie bei P. Federico Lombardi SJ, dem Leiter der Sala Stampa, also dem Pressesprecher des Papstes. In einer italienischen Fernsehsendung hat er quasi eine 10 Prioritäten-Liste vorgestellt, von Dingen, die er dem hl. Vater für sein achtes Pontifikatsjahr wünscht:
1. Der Dialog mit der Priesterbruderschaft Pius X. solle erfolgreich abgeschlossen werden und so ein schmerzender Bruch überwunden werden, ohne dass neue Brüche entstehen.
2. Der Papst möge den Familien eine Botschaft der Liebe und der Hoffnung übermitteln bei seinem geplanten Besuch beim Weltfamilientreffen in Mailand.
3. Die Mahnungen des Papstes an Gruppen in der Kirche im Dissens sollten mit Respekt und Aufmerksamkeit gehört und in ihrer Bedeutung verstanden werden.
4. Die Kirche in Irland solle – auch durch den Eucharistischen Kongress –in ihrem Weg der Erneuerung gestärkt werden.
5. Die Aufarbeitung der Missbrauchsskandale in der katholischen Kirche solle überall auf Welt konsolidi…

Er ruft

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Gott hört nicht auf zu rufen, nach Männern, die, wie die Apostel, den Weg seiner Nachfolge bis in die letzte Konsequenz hinein gehen; man muss Ihn nur hören wollen. (Auch in Zeiten des vielzitierten Priestermangels, aus dem dann gern die Forderung erhoben wird, alles zu weihen, was zwei Beine hat)

Beweis: u.a. diese drei jungenMänner aus dem Bistum Saratow an der Wolga in Russland.

Herr, behüte sie und alle jungen Männer, die eine Sehnsucht zu Dir in sich tragen und die Du zum Priestertum rufen willst. Mache klar ihren Verstand, glühend ihr Herz und fest ihre Schritte, damit sie die richtigen Entscheidungen treffen und sich dann auf ihrem Weg zu Dir nicht beirren lassen. Herr, schenke uns viele und heilige Priester! Amen.

Alles ist Wirklichkeit

Ausgehend vom Evangelium des dritten Ostersonntags (Lk 24,35-48) setzte sich Papst Benedikt XVI. in seiner Ansprache vor dem traditionellen Gebet des „Regina caeli“ mit der Gegenwart des auferstandenen Herrn unter seinen Jüngern auseinander, die zunächst glaubten, ein Gespenst zu sehen. Wie oft wird uns Christen das vorgehalten von Leuten, die uns einreden wollen, dass Jesus gar nicht wirklich tot, sondern nur betäubt oder scheintot war. Aber nein, "es ist alles Wirklichkeit. Veränderte Wirklichkeit, die dennoch berührbar ist."   Der Auferstandene lässt sich und die Wunden seiner Kreuzigung berühren. Er isst wahrhaftig einen gebratenen Fisch, um den Jüngern zu zeigen, wie wirklich er ist. Oder, wie es ein Priester einmal bei Radio Horeb sagte: "Wenn Jesus ein Gespenst gewesen wäre, wäre ja der Fisch auf den Boden gefallen." :-)
Dank dieser sehr realistischen Zeichen „überwinden die Jünger den anfänglichen Zweifel und öffnen sich dem Geschenk des Glaubens“, so…

wo laufen sie denn?

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[sorry, Post zwischendurch versehentlich gelöscht.]

Das Rascheln im medialen Blätterwalddieser Tage will uns verkünden, dass die schismatische Priesterbruderschaft St. Pius X. kurz davor steht in den Schoß der Una Sancta zurückzukehren.

"Es wäre eine historische Sensation, denn ein solcher Vorgang würde ein Schisma beenden. Mit dem Ende des Schismas können wir uns dann allerdings auf ein Anheben des Shitstorms in den Mainstreammedien einstellen. Aber auch von kirchlichen Gruppierungen aus der Provinz, die sich selbst als den Nabel der Weltkirche sehen, wird es ganz undialogische Kritik hageln."
Das wäre es in der Tat und auch wenn ich die Beendigung eines solchen Schismas genauso begrüßen würde wie S. Exz. Erzbischof Schick, bin ich nicht klug genug, um mich hier für Spekulationen in welche Richtung auch immer aus dem Fenster zu lehnen. Deshalb mache ich es dieser Dame von Jean-Baptiste Chardin gleich und mir erst mal eine schöne Tasse Tee.

Der gute Felix

Mendelssohn-Bartholdy hatte mal wieder recht ;-) Diese Aussage, mit der er die Vertonung der Verse "Sie sollen ihn nicht haben den freien deutschen Rhein" verweigerte, könnte auch als Reaktion auf die verschiedenenlautstarkenUmtriebe der Vereine mit den drei oder vier Buchstaben genommen werden:

"So schreien kleine Jungen und furchtsame Leute, aber rechte Männer machen kein Wesen aus dem, was sie haben, sondern haben es und damit gut."(*)
Man ersetze "haben" durch "sein wollen" und die "Männer" durch die durchgegenderten Leute von WisiKi, ZDK u.ä. und dann hat man doch die passende Antwort.





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* aus dem Anekdotenbuch "Der Himmel voller Geigen", Hrsg. R. Thiel (1951)

Jubiläumsjahr für Nightfever!

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Nicht allein

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[Etwas verspätet, zum eigentlich Pontifikatsjubiläum am 19. 04. 2012]

Danke, carissimo Santo Padre, für sieben wundervolle Jahre!Tanti auguri! Ad multos annos!!
"Wer glaubt, ist nie allein"  Lied zum Besuch Papst Benedikt XVI in Bayern 2006
Wie verlassen fühlten wir uns nach dem Heimgang von Johannes Paul II., der gut 26 Jahre unser Hirt und Führer auf dem Weg durch diese Zeit gewesen war. Nun hatte er die Schwelle ins andere Leben – ins Geheimnis Gottes hinein überschritten. Aber er ging nicht allein. Wer glaubt, ist nie allein – im Leben nicht und auch im Sterben nicht. Nun konnten wir die Heiligen aller Jahrhunderte herbeirufen – seine Freunde, seine Geschwister im Glauben. [...] Wiederum war es so, als wir den schweren Zug ins Konklave gingen, um den zu finden, den der Herr erwählt hat. Wie sollten wir nur den Namen erkennen? Aber wieder wußten wir: Wir sind nicht allein. Wir sind von den Freunden Gottes umgeben, geleitet und geführt. Und nun, in dieser Stunde, muß …

Benedikt, der Arbeiter

Er ist halt ein echter "Arbeiter" im Weinberg des Herrn :-) In der Katechese der Generalaudienz direkt nach seinem 85. Geburtstag kehrt der hl. Vater wieder "zum Alltag zurück, zu dem Thema, das seit einem Jahr etwa uns beschäftigt und das immer aktuell und gerade auch in Geburtstags- und Festtagszeiten wichtig ist: das Thema »Gebet«."
Ich hatte in der letzten Katechese vor Ostern über das Gebet der Kirche gesprochen, durch das sie Pfingsten erbetet hat. Nun sind wir nach Pfingsten in diesem Weg der Kirche: Petrus und Johannes waren verhaftet worden wegen der Heilung des Lahmen und der Verkündigung Jesu. Und nun, nach ihrer Freilassung, die aber prekär bleibt, versammelt sich die Gemeinde. Und was tut sie? Sie denkt nicht nach, wie man sich verteidigen kann, wie man solche Unfälle vermeiden kann, sondern sie richtet sich auf Gott hin, sie betet zusammen, um von Gott her die Lösung und den Weg zu finden. Das sagt auch uns etwas. Gebet ist immer eine wesent…

Amen, sister!

aus der Reihe: "Wahrheiten, die nicht oft genug gesagt werden können" - Klappe, die Zweite: ein grandioses Interview der "godmother of bloggers" zum beliebten Thema "Frauen in der Kirche".

kath.net: Frau Wenz, die öffentliche Meinung vertritt häufig die Vorstellung, dass alle katholischen Frauen – sofern sie mitten im Leben stehen und einigermaßen gescheit sind – sich diskriminiert fühlen, weil die katholische Kirche keine Frauen zur Priesterweihe zulässt. Leiden auch Sie darunter, dass katholische Priester grundsätzlich immer Männer sind?

B. Wenz: Ich leide unter manchen katholischen Priestern, in der Tat. Das verdankt sich allerdings nicht dem Umstand, dass sie Männer sind. (lacht) Aber ernsthaft: Ich fühle mich nicht diskriminiert. [...]
Wenn man einmal erfasst hat, was genau da vorne am Altar in jeder Heiligen Messe gefeiert wird, wenn man das verstanden hat, erledigt sich die Frage nach der Zulassung für Frauen zur Priesterweihe ganz von se…

Tanti auguri, Papa Benedetto!

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Hier die Glückwünsche der deutschsprachigen "Blogoezese" für den Santo Padre <3 <3
und herzlichen Dank an die Mannschaft vom Beiboot Petri für die Bastelarbeit!!

Verfilmte Jugend eines deutschen Papstes

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[Update 1] Spielfilme sind bereits in Planung. Der Produzent Marcus Mende von H & V Entertainment, einer Tochterfirma der Münchner Odeon Film, und Peter Weckert haben sich die Rechte an der für Frühjahr 2014 erwarteten Joseph-Ratzinger Biografie von Peter Seewald gesichert. Vorgesehen sei ein internationaler Kinofilm, der das "außergewöhnliche Leben und Wirken" Ratzingers von der Geburt 1927 in oberbayerischen Marktl am Inn bis zum Pontifikat von Papst Benedikt XVI. beleuchte.

[Update 2] Auch ein mehrteiliger Fernsehfilm zu dem Leben unseres lieben Papa emerito ist geplant. Als Vorlage dafür dient das Buch von Michael Hesemann "Mein Bruder der Papst". Dafür hat sich die „Rat Pack Filmproduktion GmbH“, eine Tochtergesellschaft der „Constantin Film AG“ sowie die der katholischen Kirche gehörende Produktionsgesellschaft „Tellux Film GmbH“, bereits Ende 2011 die Verfilmungsrechte gesichert.

In der "langen Nacht des Papstes" des ZDF im September 2011 w…

Carissimo Santo Padre!

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Auch wenn ich mit Jahrestagen im Allgemeinen so meine Schwierigkeiten habe, Ihren Geburtstag konnte ich mir immer gut merken. Meine Großmutter ist nämlich in demselben Jahr geboren und der Tag fällt mit dem Geburtstag einer Großtante zusammen.

Deshalb erlaube ich mir, Ihnen die herzlichsten Glückwünsche auszusprechen, verbunden mit einem tief empfundenen Dank für Ihre wunderbaren Katechesen, Enzyklen, Ansprachen, Homelien und alles, was Sie in den letzten Jahren für die Kirche Christi getan haben! Auch wenn Sie sich auf einen ruhigeren Lebensabend eingestellt hatten, wir sind alle sehr froh, Sie als obersten Hirten und Lehrer des Glaubens zu haben. Der allmächtige Gott erhalte Ihnen noch lange Ihre Gesundheit und wachen Verstand und die Muttergottes möge Sie beschützen. In diesem Sinne: 

Ois guade!Buon compleanno, caro Papa !

Matussek lacht

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Hier rockt noch einer...eigentlich sind es ja zwei "Hardrocker" :-P


Benedikt XVI ist die unterhaltsamste Störung, die sich der liebe Gott einfallen lassen konnte. 
Wir sind ganz ausgesprochen NICHT Papst. Weder das Land noch seine Katholiken. Wir legen außerordentlichen Wert darauf, NICHT Papst zu sein. Zumindest sagen das die diversen deutschen Gegenpäpste, allen voran Heiner Geißler, der erstens ohne Sünde ist, wie er jüngst in einer Talkshow noch einmal bekräftigte, und der zweitens die Sexualmoral korrigiert haben möchte, als sei immer noch 1968 und das freie Rammeln ein revolutionäres Programm, und als gäbe es jenseits der 80 nicht doch heilsnähere Fragen, mit denen man sich beschäftigen sollte.Sie haben da übrigens, Heiliger Vater, in ihren Enzykliken und Predigten eine Fülle von Anregungen gegeben. Und nun muss ich wieder mit Ihnen lächeln: Ihre erste Enzyklika galt der Liebe, der wahren Liebe: "Deus caritas est". Und eine Bemerkung zu Ihrer Garderob…

Ozean der Ewigkeit

"Versenke dich in den Ozean der Ewigkeit, in jenen Frieden, der wir die Morgenröte still leuchtet. Erinnerst du dich noch an Neapel? An die leuchtenden Farben des Himmels vor dem Aufgang der Sonne? Das ganze Firmament, das ganze Meer erstrahlte in Heiterkeit und tausend Farbabstufungen.
Vergleiche sie mit der Vollkommenheit meines Herzens und seinen Unendlichkeiten. Kannst du seine Schönheit ermessen? Bete an, auch wenn du nichts davon weißt. Und weil ihr trotz eurer Blindheit angebetet habt, wird es euch vergolten werden." (Jesus an G. B.)

Nur den Saum Deines Gewandes einen Augenblick berühr'n

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Nach der Lektüre von Douglas' "Gewand des Erlösers" und weil ich schon länger gern mit der Begebenheit aus Markus 6,53-56 vor dem inneren Auge bete,  fand ich DAS Gewand recht spannend. Deswegen war ich auch freudig überrascht, als die Wallfahrt zu dieser einzigartigen Reliquie verkündet wurde. Nach Trier, wohin es den Rock wohl mal verschlagen hatte. Nur, dass so ein Theater darum gemacht wurde, um auf Biegen und Brechen ein ökumenischen Ereignis herbeizuzwingen, das verstehe ich bis jetzt nicht. (Die Lutheraner haben doch ein ganz anderes Verständnis von Wallfahrten)

Und als ich dann unter den Bilder des Hochamtes zur Eröffnung den Schrein gesehen habe, in den sie diese wunderbare Reliquie gezwungen haben, da bin ich doch fast... erblindet. Da drin liegt das Gewand, das Jesu Körper bedeckt hat, vor über 2000 Jahren! Und ihr legt es in so eine...Nussschale!


Und da hat der Hl. Vater so eine liebevolle Botschaft geschickt, in welcher er sich sogar des Mottos dieser Veran…

Koran Verteilaktion, ja und?!

Wieso regen sich eigentlich alle so auf? Nur weil ein paar salafitische Muslime es den Zeugen Jehovas nachmachen und in Fußgängerzonen sich die Füße platt stehen und Koranexemplare verteilen? Weihbischof Jaschke, der in der Deutschen Bischofskonferenz für den Dialog mit den Muslimen zuständig ist, verstieg sich sogar zu der Mahnung, dass "solche Aktionen den Religionsfrieden stören. Sie wecken Aggressivität und schüren Misstrauen." Ein bisschen mehr Souveränität, Exzellenz. Man kann doch immer noch "Nein" sagen; tut man bei anderem Werbematerial, dass einem ungefragt in die Hände gedrückt wird, auch. Oder man macht es wie Giovanni:
Was mich angeht: ich werde die Gabe, falls sie mir offeriert wird höflich nicht annehmen, außer mein salafitischer Missionar akzeptiert im Gegenzug ein Andachtsbild zur Hl. Dreifaltigkeit  mit ausführlicher Erklärung-  Geschenk gegen Geschenk, wie es sich für fromme Muslime gehört.

Von wegen "Altmännerkirche"

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Wieso eine Protestantin meint, ihre Meinung zum Papstamt abgeben zu müssen, weiß kein Mensch. Ebensowenig, warum sie sich für besonders qualifiziert dafür hält. Wahrscheinlich will sie sich nur zum 500. Jahrestag der Reformation (2017) auf Kosten der katholischen Kirche profilieren (als ob's da was zu feiern gäbe), wobei sie folgerichtig auch zu dem Schluss kommt : "Niemand braucht diesen alten Papst mit seiner Altmännerkirche".

  Zum Glück hat Mme Elsa es mal wieder treffendst kommentiert, also brauch ich hier nur einen Gegenbeweis liefern: ...aus einem Interview mit Domvikar Florian Wörner, dem Leiter des neuen Instituts für Neuevangelisierung in Augsburg.


Nehmen wir an, ich lasse mich neu evangelisieren. Was passiert dann mit mir? Wo das Evangelium ankommt, bewirkt es immer ein Umdenken, ein Denken von Gott her. Das ist gemeint mit „Umkehr“, einen neuen Lebensstil,ein neues Leben suchen. Dann wird sich so manche religiöse Wissenslücke schließen, der Glaube wird tiefer…

Unterstützung für Bischof Konrad

Nachdem die Unterschriften-Aktion des Forums Deutscher Katholiken wohl bereits seit Ende März abgeschlossen ist (was ich erst herausbekam, als ich den Link mal testete.), sind wir alle gespannt, was nun daraus wird. Hierzu hat die "Freiburgbärin" ein Interview mit dem Vorsitzenden des Forums, Prof. Dr. Hubert Gindert geführt.


Wie lange läuft die Unterschriftensammlung?
Die Unterschriftenaktion für Bischof Konrad Zdarsa wird Ende März abgeschlossen.Was passiert mit den Unterschriften,  wem werden sie übergeben?
Wir wollen dem Diözesanbischof von Augsburg die rund 1200 Unterschriften überreichen, wenn wir dafür einen Termin haben. Bischof Zdarsa ist noch bis 29.03.12 mit seinen Priesterstudenten im heiligen Land. Anschließend werden wir uns um einen Termin für die Übergabe der Unterschriften bemühen.

Werden die Listen veröffentlicht?
Wir werden die Unterschriften nicht veröffentlichen.

Wird berichtet, wie die Übergabe verlaufen wird und welche Auswirkungen die Aktion hatte?
Über…

statt Freitagsopfer

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Da wir ja noch mitten in der Osteroktav stehen, kommt heute das hier. Außerdem braucht die Osterfreude bei mir immer ein paar Tage, bis sie mich voll durchdrungen hat, nach den sehr intensiven Kartagen.

[Mit freundlichem Gruß an einen bestimmten Organisten/Glockenfetischisten/kleinen Bruder; man merke die Glocken am Anfang :-P ]


Regina Coeli laetare; Arrangement: Marco Frisina

Kleine Siege

Das Leben besteht aus kleinen Handlungen und die Tugend aus kleinen Siegen.

Katharina von Siena (1347–1380)

Maulbeeren zum Umhängen

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[Update 3: fertig!!!]



[Update 2: es wächst!]


[Update: Habe gerade die ultimative Anleitung für ein Muster entdeckt]

Aus diesen kleinen Knäueln in der schönen Farbe "Maulbeer" (hoffentlich!) soll demnächst so was wie ein Chapel veil werden. Form und Muster hab ich schon grob im Kopf; also schau'n wir mal ;-)

Herr, gib mir ein hörendes Herz

Eigentlich hatte ich bei der Wahl des Titels für dieses kleine Blog mehr an die Rede des Hl. Vaters im Deutschen Bundestag letzten September gedacht. Er zitierte da den jungen König Salomo, der sich bei seiner Krönung von Gott ein "hörendes Herz wünscht, um das Gute vom Bösen zu unterscheiden." (1 Kön 3,9).

Aber einer der Artikel (2008) über den Gehörlosenchor "Singende Hände" macht es auch sehr schön klar: mit den Ohren am Kopf hören zu können ist gut, aber ein hörendes Herz zu haben, ist wichtiger. 

Surrexit Christus, spes mea!

"Liebe Brüder und Schwestern! Wenn Jesus auferstanden ist, dann –und nur dann –ist etwas wirklich Neues geschehen, das die Lage des Menschen und der Welt verändert. Dann ist er –Jesus –jemand, dem wir unumschränkt vertrauen können,nicht nur seiner Botschaft, sondern ihm selbst,denn der Auferstandene gehört nicht der Vergangenheit an, sondern er ist gegenwärtig,heute, und lebt. Christus ist Hoffnung und Ermutigung besonders für die christlichen Gemeinschaften, die aufgrund des Glaubens am meisten unter Diskriminierung und Verfolgung zu leiden haben. Und als Kraft der Hoffnung ist er durch seine Kirche gegenwärtig, ist er jeder menschlichen Situation von Leid und Ungerechtigkeit nahe."


(ganze Osterbotschaft zum Segen "urbi et orbi" von Papst Benedikt XVI hier)

Der Glaube ist die wahre Aufklärung, die wahre Erleuchtung

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(aus der Homilie des Hl. Vaters <3 <3 während der Ostervigil; vor wenigen Stunden erst gehalten, dank begeisternder Technik bereits online!)


Allen Lesern <3 ein frohes, gesegnetes Osterfest und vielen Dank für die herzliche Aufnahme (in die Blogoezese)!

Gott sprach: Es werde Licht“ (Gen 1, 3). Der Schöpfungsbericht beginnt zeichenhaft mit der Schöpfung des Lichts.[...] Was will der Schöpfungsbericht damit sagen? Licht ermöglicht Leben. Es ermöglicht Begegnung. Es ermöglicht Kommunikation. Es ermöglicht Erkenntnis, Zugang zur Wirklichkeit, zur Wahrheit. Und indem es Erkenntnis ermöglicht, ermöglicht es Freiheit und Fortschritt. Das Böse verbirgt sich. Licht ist daher auch Ausdruck für das Gute, das Helligkeit ist und schafft. Es ist Tag, an dem wir zu wirken vermögen. Daß Gott das Licht geschaffen hat, bedeutet: Gott hat die Welt als einen Raum der Erkenntnis und der Wahrheit, als einen Raum der Begegnung und der Freiheit, als Raum des Guten und der Liebe geschaffen.…