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Menschenrechte sind nicht verhandelbar, für jeden Menschen

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Es wird Zeit…!
Zeit etwas zu bewegen…!
Zeit die Realität anzunehmen…!

Zeit zu akzeptieren, dass wir in einer globalisierten und hochkommunikativen Welt zusammenwachsen.
Und wenn dies geschieht, muss uns bewusst sein, dass jeder von uns gefragt ist.

Denn Spannungen, Ängste, Sorgen....sind unvermeidbar.
Doch wir können dagegen etwas tun!
Wir können damit beginnen zu begreifen, dass der Wille zum Dialog Voraussetzung ist, um weltweit eines Tages Frieden zu schaffen.

Unser Planet ist inzwischen ein Dorf.
Das muss die Menschheit als Herausforderung begreifen.
Wir können uns nicht mehr aus dem Weg gehen.
Die Alternative wären Konflikte, an denen sich einige wenige bereichern und viele zu leiden hätten.
Fangen wir an.......mit den Mitteln die uns zur Verfügung stehen.

Mit einem ehrlichen Konsens.

Ich wünsche mir, dass diese Dokumentation, die von Flüchtlingen, ehemaligen Flüchtlingen, Muslimen, Christen, Atheisten ....produziert wurde, in den Schulen, Universitäten, Stiftungen, politischen …

Herbstzeit ist Kimchizeit

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Wenn man das Wort "Kimchi" stellvertretend für jede Art einzulegendes Gemüse liest. Ähnlich wie Sauerkraut wird beim koreanischen Nationalgericht das Gemüse durch Milchsäuregärung haltbar gemacht, was es gerade in den Wintermonaten zu einem beliebten Vitamin-C-Lieferanten macht. Da es bei uns in der Österlichen Bußzeit meist noch arg kalt ist, habe ich diese Gericht in einem anderen Blogpost mal als ideale Fastenspeise bezeichnet. Ein Rezept war ich damals schuldig geblieben, was ich heute nachholen möchte.

Es heißt, dass gerade von diesem Gericht so viele Varianten und unterschiedliche Zubereitungsweisen gibt, wie Korea Einwohner hat. Zumindest soll jede koreanische Familie ihr eigenes Kimchi Rezept haben und hüten. Da ich im Land der Morgenstille leider keine leibliche Familie mehr habe, greife ich auf das Rezept meiner lieben Freundin Laeri - einer Expat-Koreanerin aus dem Großraum Frankfurt - zurück.


Rezept: 

Zunächst werden die Blätter des Chinakohl einzeln gewaschen, ge…

Nach der Tasse Kaffee...

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...mit dem Kaffeesatz peelen
Eigentlich bin ich ja vor der ersten Tasse Kaffee am Morgen kein Mensch. Also, kein wirklich umgänglicher oder vernünftiger Mensch. Es ist erstaunlich, was ein wenig Koffein mit den Gehirnzellen anstellt. Mein Körper setzt Koffein unmittelbar in Texte um. Grund genug, mal zu überlegen, was man mit dem übrig gebliebenen Kaffeesatz so anstellen. Dass man mit übrig gebliebenen Teeblättern Teppiche reinigen kann, wusste ich schon, aber dass die kleinen Körnchen im Kaffeesatz einen richtiggehenden Peelingeffekt haben können, war mir neu. Wozu doch das Internet gut ist, obwohl das wahrscheinlich auch schon die (Ur)großeltern wussten. À propos "Großeltern": Kaffeemühle und Geschirr sind Erbstücke. Danke, liebe Oma!

Hier das Rezept zum selber machen: Peeling mit Kaffee, Olivenöl und Quark
Nein, das ist kein Stracciatella-Eis. :-) Das ist selbst angerührtes Kaffeesatz-Peeling.



Zunächst fängt aber alles mit dem Kaffee an. Manche kaufen den schon fertig g…

Beten wir mit dem Papst im September 2018

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Wie Josef Bordat bereits so richtig festgestellt hat, ist "Migration nicht die Mutter, sondern eher die Tochter der Probleme". Die "Mutter" sind die Probleme vor Ort, u.a. in vielen Ländern Afrikas, wo es den Menschen an einem flächendeckenden Bildungssystem und guten Arbeitschancen vor Ort mangelt. Natürlich kann man diesen beklagenswerten Umstand nicht allein auf die Folgen der Kolonisation schieben. Ebenso sind es korrupte Regime und verkrustete Clanstrukturen. Und dennoch haben wir eine Mitverantwortung und wenn es nur die vor Gott ist.

Beten wir also im September mit dem Papst für Bildung und Arbeit in Afrika
Wir beten zu Gott, unserem Vater, um freien Zutritt aller Jugendlichen zu Bildung und Arbeit in den jeweiligen Ländern Afrikas.

Die Großeltern hatten doch recht

Wie ich mit "Zero Waste", "Foodsaving" und "Upcycling" angefangen habe Ich mache ja wirklich nicht jeden Trend mit. Eigentlich lebe ich seit jeher nach dem bekannten Gedicht Christian Morgensterns, der einmal geschrieben hat "Sieh nicht, was andere tun / der anderen sind so viel. / Du kommst nur in ein Spiel / das nimmermehr wird ruhen." Getreu dieser Devise fand ich Ausdrücke wie "Zero Waste Lifestyle", "DIY", "Upcycling" oder "Foodsaving" bisher fürchterlich affig. Nicht dem Wortsinn nach, der aller Ehren wert ist. Wir alle sollten die natürlichen Ressourcen viel mehr schützen und unseren Müll soweit es geht reduzieren, denn wir alle leben zusammen auf dieser einen Erde, für die es (bisher) keinen Ersatz gibt. Aber dieses Gehabe, alte Dinge oder Tätigkeiten hervorzuholen und unter einem fancy Namen als eigene, neue und hippe Erkenntnis zur Weltrettung zu präsentieren, geht mir auf die Nerven. Eigentlich.

Ave Roma (jetzt erst recht!)

Fremde glaubt' ich zu grüßen,  Heimat winkt mir nun:  Rom, zu deinen Füßen Ist tief zu ruhen!
Rom, vor deinen Mauern Gelten nicht Volk noch Land,  Wie mit Todesschauern Machst du verwandt!
Auf deinen Hügeln klagen Schatten jeder Zeit,  Aber darüber ragen Wächter der Ewigkeit. 
Uns're Geschlechter umranken  Dich wie welkes Laub,  Doch uns're höchsten Gedanken Sind in dir gebaut. 
Lehre von Stunden, die schwinden,  Lehre von Wahn und Streit,  Ewige, heim mich finden Zur Ewigkeit!
Über den Pfad, den ich schreite,  Über das Los, das mir fällt,  Hebe mich aufwärts, weite Mich, Herz der Welt! - 
Heimat ward mir beschieden Wie im Meere dem Strom:  Gib meiner Seele Frieden,  Heiliges Rom!
Gertrud von Le Fort, 1907

K wie Kirchenführung

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Diese Kirche hat mich mein Leben lang begleitet: Taufe, Erstkommunion, Firmung, Jahre des Ministrierens und des Messbuchs und nächstes Jahr - so Gott will - meine Hochzeit. Sie ist dem heiligen Johannes dem Täufer gewidmet und regelmäßig finden hier, wie fast überall, kunstgeschichtliche und geistliche Kirchenführungen statt.

Es gibt viele Wege zu Gott, einer geht über die Berge

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Diesen Ausspruch des christlichen Schriftstellers Reinhold Schneiders pflegte mein Vater oft zu zitieren. Er war, wie unser damaliger Ortspfarrer, begeisterter Bergsteiger. Für beide war die unberührte Natur der Allgäuer Alpen auch immer wieder Ort der Gottesnähe. Davon zeugen nicht zuletzt die jährlichen Wallfahrten übers Mädelehoch ins Lechtal, sondern auch die zahlreichen Bergmessen rund um Oberstdorf.


Als Antwort auf einen Beitrag des Kingbären, der jüngst eher traumatisierende Erfahrungen mit "Outdoor"-Messen gemacht hat, möchte ich hier eine Bergmesse als positives Gegenbeispiel einer heiligen Messe unter freien Himmel bringen. Die Filmemacherin, Verena Scherm, gehört übrigens genau wie ich zur ersten Generation weiblicher Ministranten in Oberstdorf. Anders als viele andere hat sie ihr kirchliches Engagement über die Pubertät gerettet, worunter ich auch ihre Tätigkeit für das katholische Online-TV-Format katholisch1.tv des Bistums Augsburg subsummiere.

Haben wir eigentlich richtig verstanden, was die Ehe ist?

„Eine rechtschaffene Ehe kommt mir vor wie ein schweres, inhaltreiches Buch, drin eine sehr reiche, sehr tiefe, sehr vielfältige Lebensweisheit steht, zwar für jedermann verfaßt, aber von wenigen wirklich gefaßt und begriffen.“

Adolph Kolping

Warum der Krieg im Nahen Osten auch uns angeht

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Es ist eines der besten Sachbücher, die ich in den letzten Jahren gelesen habe und es könnte alles, was ihr über die zahlreichen Konflikte im Nahen Osten, wie den jüngsten Terror Krieg des IS, zu wissen glaubt, auf den Kopf stellen. Denn Simon Jacob sieht genauer hin. Mehr noch, er geht hin, hört hin, sucht bewusst das Gespräch, den Dialog mit den unterschiedlichsten Menschen in dieser Region. Er kann dies tun, weil er als Angehöriger eines weit verzweigten syrisch-orthodoxen, also christlichen Clan im Tur Abdin, im Südosten der Türkei, über Verbindungen verfügt, die bis nach Syrien und in den Irak hineinreichen. Vor einem solchen Hintergrund fällt es leichter, die "innere Stimme" zu verstehen, die Simon dazu gedrängt hat, sein bequemes Leben im Topmanagement eines großes Unternehmen zu verlassen und sich immer wieder den schmerzerfüllten Erfahrungen von Hass, Blut und Tod auszusetzen. Er will verstehen. Verstehen, warum diese uralte Kulturregion zwischen Euphrat und Tigris…

Beten wir mit dem Papst im Juli 2018: Für die Priester, die sich in ihrem Dienst aufreiben

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Brotbox in der Mittagspause

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Ja, es gibt mich noch. Aktuell sitze ich gerade an mehreren Artikeln für die Arbeit und stehe etwa unter Zeitdruck. Da wird dann die Mittagspause auch mal an Schreibtisch verbracht. Ich bringe mir ja gerne Essen von zuhause mit. "Food-prep" - "Vorbereitetes Essen" heißt das auf Englisch und gilt als Trend in den sozialen Netzwerken wie Instagram und Pinterest. Ich find's einfach nur praktisch, weil ich selbst bestimmen kann, was ich esse . Gerne achte ich auch darauf,  dass es abwechslungsreich, lecker und gesund ist. Und ich finde es eine gute Übung für spätere Tage, wenn ich Brotdosen für Kindergarten oder Schule werde vorbereiten müssen. Wie jetzt schon Sari und Julia von "mamiblock", deren Videos ich sehr inspirierend finde. 
Heute gibt es also Brote mit Salat, Schinken und Leberpastete, dazu Kirschtomaten. Außerdem etwas Nudelsalat vom Vortag mit Hackbällchen.

Work in progress...

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Ein Sachbuch ist selten spannend. Selten, aber nicht unmöglich. Gerade lese ich so ein spannendes Sachbuch. Es geht um Kriege, Terror und Tote, aber auch um Glauben und Mut, ja sogar Poesie ist Simon Jacob auf seinen zahlreichen Reisen in die Krisengebiete des Nahen Ostens begegnet. Die Gegend kennt er schon lange, weil er zwar Deutscher ist, aber aus einem Clan im Tur Abdin stammt, der beste Vernetzungen im Irak und in Syrien hat.

Auf seiner Reise traf sich Simon immer mehr  mit Menschen, die, wie er, auf der Suche nach Frieden sind. Denn im Nahen Osten leben nicht nur Terrorristen, sondern viel mehr ganz normale Menschen, die in ihren Ländern für eine bessere Zukunft kämpfen.  Die einfach nur "einen Job, ein Smartphone und eine Jeans" möchten. So wie du und ich. Dabei wird auch klar, was dieser Konflikt mit "dem Westen", mit jedem Einzelnen von uns, zu tun hat. Wir haben einfach nur Glück, dass wir in Frieden und Sicherheit hinein geboren wurden. Aber wir alle …

"Es geht um Leben und Tod" - Kardinal Woelki an Fronleichnam

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Die Predigt, die Kardinal Woelki beim gestrigen Fronleichnamsfest auf dem Roncalli-Platz hielt, erinnerte fast an seinen Vorgänger im Amt, den legendären Kardinal Meisner. Vielleicht ist Woelkis "rote Linie" in kirchenpolitischen Angelegenheiten weiter draußen als Meisners, aber irgendwann ist sie auch erreicht. Schön zu sehen, dass ihm die Kronjuwelen des katholischen Glaubensgutes ebenso am Herzen liegen.

Seht, wie sie einander lieben

Passend zu der Gebetsmeinung des Heiligen Vaters für diesen Monat Juni stelle ich diesen Artikel jetzt doch online. Er gurgelt bereits seit Monaten in der Entwurfsansicht herum und ist deswegen nicht mehr ganz brandaktuell. Das Unbehagen, das ich darin formuliere, ist leider nicht nur einmalig oder punktuell.
 *** Ich habe ich da vor einiger Zeit eine interessante Entdeckung gemacht. In einer Gruppe auf Facebook, in der sich von mir sehr geschätzte und gemochte Personen tummeln und einander ihr Leid über verunglückte Verkündigung in den Social - Media klagen, habe ich vor einiger Zeit mein Unbehagen formuliert, das mich in letzter Zeit bei der Lektüre aus diesen Kreisen immer öfter beschleicht. Zugegeben, der Ort war schlecht gewählt, der Artikel unter den ich diesen Kommentar platzierte, gehörte zu den ausgewogeneren jenes Blogger-Kollegen. Dafür möchte ich hier in aller Form um Verzeihung bitten. Ich sage bewußt nicht "entschuldigen", denn wie wir alle wissen, gibt es ein…

Beten wir mit dem Papst im Juni 2018: Für den Umgang in den sozialen Netzwerken

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Wir beten zu Gott, unserem Vater, dass die Menschen durch das Geschehen in den sozialen Netzwerken zu einem Miteinander finden, das die Vielfalt der Einzelnen respektiert.

Beten wir mit dem Papst im Mai 2018: Für die Laien in der Kirche

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Beten wir mit dem Papst im April 2018: Für die Verantworlichen in der Wirtschaft

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Die Weltwirtschaft möge sich dahingehend wandeln, dass es strukturell keine Benachteiligten mehr gibt.

Beten wir mit dem Papst im März 2018: Für die Förderung der geistlichen Unterscheidung

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Wir beten zu Gott, unserem Vater, dass die Kirche erkennt, wie dringend die Ausbildung zu geistlicher Unterscheidung ist, und diese sowohl auf persönlicher als auch auf der Ebene der Gemeinden fördert.



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Diesmal kommt die Gebetseinladung des Heiligen Vaters mit einer Hörempfehlung von Radio Horeb. Seit einigen Monaten sind RH regelmäßig im Noviziat der Legionäre Christi zu Gast und zeichnen dort Vorträge von Einkehr- und Fortbildungstagen auf, damit auch Menschen jenseits von Neuötting-Alzgern an den Inhalten teilhaben können. Am heutigen 13.03.2018 um 20.30 Uhr beschäftigt sich Pater Nikolaus Klemeyer LC mit der Frage, was die genannte Unterscheidung der Geister mit Selbsterkenntnis und dem geistlichen Wachstums des Menschen tun haben. 

Pater Nikolaus bloggt auch unter "Herzen, die sprechen". Schaut mal vorbei!

Beten wir mit dem Papst im Februar 2018 und sagen "Nein" zu Korruption

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Dass jene, die über wirtschaftliche, politische oder religiöse Macht verfügen, ihre Position nicht missbrauchen.

Beten wir mit dem Papst im Januar 2018: Für religiöse Minderheiten in Asien

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Dass Christen und andere religiöse Minderheiten in asiatischen Ländern ihren Glauben in voller Freiheit leben können.