Posts

Posts mit dem Label "Adolph Kolping" werden angezeigt.

Beten wir mit dem Papst im April 2026: für Priester in Krisen

Bild
Wir beten für die Priester, die mit Momenten der Krise in ihrer Berufung kämpfen, dass sie die ihnen nötige Begleitung finden und dass die Gemeinschaften sie mit Verständnis und Gebet unterstützen.

Neujahrsvorsatz von Adolph Kolping

"Wenn das neue Jahr kein glückseliges wird, dann kann unser Herrgott nichts dafür, dann dürfen wir das uns nur selbst auf die Rechnung schreiben. Wenn wir unser Glück, unsere Zufriedenheit nur in den Dingen dieser Welt suchen, es machen wie die anderen Narren auch, dann klagen wir nur ja nicht, wenn wir uns hintennach betrogen finden; wollen wir es aber in Gott suchen, nun, dann müssen wir auch frisch und herzhaft zugreifen, dann müssen wir auch mit unserem Christentum Ernst, tatkräftigen Ernst machen, noch viel umfassender und durchgreifender, als es, wenigstens im allgemeinen, bisher geschehen ist. Erst wenn das geschieht, dann wird auch das neue Jahr glückseliger, als das alte gewesen, weil dann wir selbst besser und glückseliger werden." Adolph Kolping

Haben wir eigentlich richtig verstanden, was die Ehe ist?

„Eine rechtschaffene Ehe kommt mir vor wie ein schweres, inhaltreiches Buch, drin eine sehr reiche, sehr tiefe, sehr vielfältige Lebensweisheit steht, zwar für jedermann verfaßt, aber von wenigen wirklich gefaßt und begriffen.“ Adolph Kolping

Kolping zur Ehe

Unser Herrgott aber hat den heiligen Ehestand von Anfang an nicht zu einem Bußwerk bestimmt; wenn er es doch wird, dann hat der törichte Mensch ihn selbst dazu gemacht. (Adolph Kolping, 1857)

Der Gebildete als Publizist - Heilpflanze oder Giftkraut?

Bild
Anregung des sel. Adolph Kolping zum Publizistendasein. Übertragbar je nach Wunsch auf TV-, Zeitungs- und andere Journalisten. Auch für Blogger?

Wie man Dinge richtig macht

Wer das rechte Herz für die Sache hat,  lernt gern, was der Sache dient,  opfert gern,  was die Sachen fördert,  denn das Herz wird von der Liebe regiert und die Liebe zur Sache ist der beste Lehrmeister und die sublimste Regierungskunst. (Adolph Kolping ,  1863)

Von Gott aus gedacht

Sieht man einmal das Leben und seine Pflichten und Forderungen mit religiösen Augen,  gewissermaßen aus dem Lichte des Glaubens heraus an,  dann erscheint eben alles ganz anders,  als wenn man es mit bloß irdischen Augen ansieht.  Gewisse Dinge sinken gewaltig im Werte,  auf die der gewöhnliche Mensch gar viel hält,  andere steigen bis zur Unschätzbarkeit,  die man sonst kaum beachtet.  (Adolph Kolping,  1855)

Ein Narr

Das ist ein Narr,  der an geringfügige Dinge Zeit und Kräfte setzt und das Wichtige darüber versäumt.  (Adolph Kolping ,  1851)

Gebet für die Heiligsprechung des sel. Adolph Kolping

Bild
Allmächtiger, ewiger Gott ! Du hast uns den Seligen Adolph Kolping als Fürsprecher und Vorbild geschenkt. Sein Leben war erfüllt von der Sorge für junge Menschen in religiöser und sozialer Not. Vielen war er ein unermüdlicher Seelsorger, väterlicher Ratgeber, geduldiger Lehrer und treuer Freund. Er hat uns die Liebe zu deinem Sohn vorgelebt. Seine Treue zur Kirche ist uns ein Vorbild. Sein Anliegen war es Arbeit, Familie und Gesellschaft im Licht unseres Glaubens zu verstehen. Gegenseitige Hilfe in der Gemeinschaft verstand er als die Erfüllung christlicher Nächstenliebe. Aus den Sakramenten, der Heiligen Schrift und dem Gebet schöpfte er die Kraft, ein Werk zu schaffen, das dir und den Menschen dienen soll. Zu allen Zeiten hast du uns Menschen zur Mitarbeit am Aufbau deines Reiches berufen, darum bitten wir dich: Lass uns heute mitwirken an der Überwindung von Armut, Ungerechtigkeit und Hoffnungslosigkeit. Hilf uns, auf die Fürsprache des Seligen Adolph Kolpin...

Bundespräses lädt zum 200. Geburtstag von Adolph Kolping

Bild
Am Ende des Jubiläumsjahres für den sel. Adolph Kolping lädt der Bundespräses des Kolpingwerkes Deutschland, H.H. Pfarrer Josef Holtkotte, zum 200. Geburtstag des sel. Adolph Kolping am 08.12.2013 ein.

4

"Sicherheit, ja ja. Und ich sitze hier fest", brummte der Junge vor sich hin, während er verbissen an dem neuen Leisten herumschnitzte. Eigentlich war es gar nicht so schlecht hier, sinnierte er weiter. Aber ach, wenn er doch nur noch viel mehr hätte lesen können in den letzten Jahren! Die Berichte der Seefahrer und Entdecker aus dem Geographieunterricht hatten ihn am meisten fasziniert. Kerpen dagegen war klein. Seine Welt bestand aus der Kirche, der Schule, nun der Werktstatt und hörte bei Vaters Weide hinter dem Neffelbach auf. Hier kannte er Jeden und konnte alles überschauen. Wie das wohl war, wenn rings um einen herum nur noch Wasser war, die endlosen Wellen wogten? Über die Jahre war ihm auch der Bücherschrank des verehrten Lehrers zu klein geworden. Aber der Pfarrer hatte ihm auch hin und wieder eine Schrift über einen Missionar in fernen Ländern zugesteckt, wenn er in der Frühmesse gewesen war. Da waren die nebligen Täler und Wiesen für ihn verschwunden, der Horizont...

3

Ja, der Vater. Der pflegte auch nicht viele Worte zu machen, wenn er ihn frühmorgens in den Stall mitgenommen hatte, um die Schafe zu versorgen, die behaglich vor sich hin blökten. "Die Schafe kümmert es nicht, ob einer gescheit zu reden versteht", sagte er oft, "sie wollen Hirten, die sie auf gute Weidegründe führen und sie gegen Wölfe und andere Gefahren verteidigen." Gerne erinnerte sich der Junge an die ruhigen Abendstunden, an denen er im Gras gelegen hatte, während der Vater auf seinen Stock gestützt, versonnen über die Auen des Neffelbaches in die Ferne geblickt hatte wie in eine unbekannte Zukunft. Jetzt war die Reihe an Wilhelm, mit dem Vater hinaus zu gehen. Oder durfte der große Bruder bereits allein einen Teil der Herde hüten? Vor Kurzem war die Zusage des Gutsherrn gekommen, dass Wilhelm die Nachfolge des Vaters in der Schäferei würde antreten können. Wilhelm ein Schäfer, er selbst ein Schuhmacher. "Das Handwerk ist ein ehrbares Werk" hatte de...

2

"Mist, verd…!" Schuhmachermeister Meuser legte die Stirn in Falten, als er seinen jüngsten Lehrbuben am anderen Ende des Tisches unterdrückt schimpfen hörte. Den Fluch schien er sich gerade noch verbeißen zu wollen; "so ein frommer Junge", schmunzelte der Meister im Stillen. Allerdings war es an diesem Morgen bereits das fünfte Mal, dass der Junge beim Schnitzen des neuen Leistens mit dem Messer abgerutscht war. Irgendwie schien er nicht richtig bei der Sache zu sein. Er lies den Blick wohlgefällig, wenn auch milde besorgt an diesem Morgen auf dem braunen Haarschopf ruhen, der tief über den Schnitzklotz gebeugt war. Dass dieser hier stiller war als alle Lehrbuben zuvor, daran hatte sich der Meister inzwischen gewöhnt. Er schien nur dann ein wenig aufzutauen, wenn er wieder eines der Bücher fertig gelesen hatte, die er sich in großer Zahl aus der Bibliothek des Schulmeisters Statz borgte. Meist fand es der gute Kerpener Schuhmachermeister furchtbar trocken und er ver...

1

[Auch Heilige und Sozialreformer waren mal klein. Versuch einer Annäherung an die Person Adolph Kolpings in Szenen und Schlaglichtern. Arbeitstitel/Label: Gutes vom Rhein] Huh, war das kalt. Der Junge, der die Tür des kleinen Häuschens hinter sich zuzog, schlug den Kragen seiner Jacke hoch, um sich wenigstens ein bisschen vor dem Wind zu schützen. Bald würde es schneien, das roch er. Der gute Meister Meuser mochte diese Jahreszeit, nicht nur wegen der bunten Blätter. "Der Herbst ist eine gute Zeit für uns Schuhmacher", sagte er oft und zwinkerte dabei vergnügt mit den braunen Augen. Nach Aussaat und Ernte brauchten die Bauern nicht selten neues Schuhwerk. Der Junge mochte den Winter auch, wenn auch eher aus dem Grund, dass dann die Abende länger waren und er sich öfter mit einem Buch in eine stille Ecke zurückziehen konnte. Letztes Jahr war er noch in die Schule des kleinen Ortes gegangen und als er nun das Gebäude passierte, blieb er wie jeden Morgen kurz davor stehen. Dr...

Kolpings Traum - und unserer?

Bild
Des Reiseberichtes Teil 3 Ziel und Höhepunkt der dreitägigen Reise war der Besuch einer Aufführung des temporeichen Musicals „Kolpings Traum“ am 04.08.2013 in Fulda. Die Spotlight Musicalproduktion GmbH aus Wuppertal hat sich auf die Umsetzung kirchenhistorischer und ähnlicher Stoffe in spannende Musicals spezialisiert. So waren in den letzten Jahren der hl. Bonifatius, die hl. Elisabeth von Thüringen und die legendäre Päpstin Protagonisten erfolgreicher Musicals.   © Spotlight Musicalproduktion GmbH Anlässlich des 200. Geburtstags Adolph Kolpings beschäftigten sich die Produzenten mit dem Leben des rheinischen Priesters und Gesellenvaters, wie auch mit der Zeit, in der er gelebt und gewirkt hat. Mit Beginn der Industrialisierung Mitte des 19. Jahrhunderts führten viele Zeitgenossen Kolpings ein „Leben unter Dampf“, wie es in dem Eingangssong eindrucksvoll besungen wird.   Auf der Drehbühne des Schlosstheaters und vor beeindruckend realistischen Kulissen entfalt...

Das Köln Adolph Kolpings

Tag 2 des Reiseberichts Samstag, der 03.08.2013 war ganz der Erkundung Kölns gewidmet. Dafür standen den Kolpinggruppen, die aus dem Bistum Augsburg mit insgesamt drei Bussen angereist waren mehreren Möglichkeiten offen: Führung durch die Domgrabung Besichtigung und Verkostung im Schokoladenmuseum  Besichtigung des Senfmuseums Stadtführung durch Köln auf den Spuren Adolph Kolpings Besichtigung der Minoritenkirche Bei der Stadtführung durch Köln durften die Kolpingmitglieder auch eher unbekannte Seiten des Gesellenvaters kennenlernen, z.B. die innige Beziehung desselben zur Muttergottes. So hatte Adolph Kolping aus Dankbarkeit für das 1854 verkündete Dogma von der unbefleckten Empfängnis Mariens Geld für die Errichtung der Mariensäule bei der Kirche St. Gereon gesammelt. Wie der hl. P. Maximilian Kolbe, P. Werenfried van Straaten und viele andere, die für die Verwirklichung einer Vision auf ganz irdische und finanzielle Unterstützung angewiesen sind, entwickelte auch der ...

An alle Lehrer

Nachdem nun in Süddeutschland die Sommerferien endlich beginnen, während sie anderswo bereits wieder zuende gehen, ist es mal an der Zeit, allen Lehrern zu danken, die sich tagaus, tagein um die Lernfortschritte ihrer Schüler bemühen, auf den Gebieten des Wissens und manchmal auch der Menschlichkeit. Johann Wilhelm Statz muss ein solch guter Lehrer für den sel. Adolph Kolping gewesen sein, was dieser in einem Sonett würdigte, das er zum Namenstag des verehrten Lehrers dichtete. Festlich feiern frohe Kinderscharen Ihren Tag voll ungetrübter Lust, Liebe für den Lehrer hegt die Brust, Die nicht schwindet bei gereiften Jahren.  Hab' dies selber ja an mir erfahren, Denke heute gern der heit'ren Zeit,  Wo des Lehrers Wort mir bot Geleit, Auf dem Lebensweg und in Gefahren.  Viele Jahr sind schon hingeschwunden, Manche Träne wurden schon geweint,  Und es blühten schon des Frohsinns Stunden.  Und das Leben wechselt die Gestalten, Aber wa...

Eine Schwarze Madonna gibt es nicht nur in Polen

Bild
sondern auch in Köln. Das kleine Gnadenbild von Maria in der Kupfergasse ist nicht nur genauso dunkel wie jenes in Tschenstochau, sondern wird wohl ebenso innig verehrt. Wie viele Kölner kam auch der sel. Adolph Kolping oft hierher, um bei der Muttergottes Trost zu suchen und in vielen Anliegen des Katholischen  Gesellenvereins ihre Hilfe und Fürsprache zu erbitten.

Von Kerpen über Köln nach Fulda zum Musical Kolpings Traum - Tag 1

Ein Reisebericht. Das Jahr 2013 ist für alle "Kolpingler" ein besonderes Jahr. Der sel. Adolph Kolping, Gründer der Katholischen Gesellenvereine, aus denen das Kolpingwerk entstand, wurde am 08.12.1813 geboren und würde daher in diesem Jahr 200 Jahre alt werden! Grund genug, ein Jubiläumsjahr auszurufen, in dem Kolpingfamilien auf der ganzen Welt und natürlich auch hier bei uns, sich mit dem Leben und der Person Adolph Kolpings vertieft beschäftigen und vielleicht auch ganz neue Aspekte für sich entdecken. Der Diözesanverband Augsburg organisierte deshalb eine Fahrt zum Musical "Kolpings Traum" , das extra für dieses Jahr geschrieben wurde und am Freitag, 02.08.2013, im Schlosstheater in Fulda Weltpremiere feiert. Die Kolpingfamilie Oberstdorf hat diese Fahrt zu ihrem diesjährigen Jahresausflug erkoren. Pünktlich um 7:00 Uhr startete ein Wertacher Bus vom Busbahnhof Oberstdorf Richtung Norden. Unser freundlicher Busfahrer Hans ("Ein Hoch auf unseren Busfa...

In der Minoritenkirche

Bild
drehte sich am Wochenende nicht nur alles um den König und geistliche Gemeinschaften, sondern es liegt auch einer seiner bekanntesten Diener dort begraben. Der 'Gesellenvater'. Ein Gotteshaus steht zu Köln am Rhein. Die wandernden Burschen sie treten dort ein, zu Füßen des Altars am steinernen Grab, da knien sie nieder mit Bündel und Stab. Ihr wandernden Burschen, o saget mir an, was hat der im Grabe euch Gutes getan: läg´ Vater und Mutter dort unter dem Stein, ihr könntet nicht stiller und dankbarer sein. Einst war´s um uns Burschen gar trostlos bestellt, wir waren verstoßen und fremd in der Welt. Da tat er sein Haus auf und rief uns hinein, wollt mehr noch als Vater und Mutter uns sein. Vordem war er selbst mit dem Stab in der Hand, gezogen als Schustergeselle durchs Land. Der Schustergeselle von Köln am Rhein, ward Priester und schuf den Gesellenverein. Man hat ihn begraben hier unter dem Stein, doch schließet der St...