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Es werden Posts vom Januar, 2015 angezeigt.

Habt ihr euch auch schon mal über "kreative" Priester geärgert?

Was kann man als Laie tun, wenn der zelebrierende Priester sein eigenes Süppchen kocht und das offizielle Messbuch der katholischen Kirche in der Ecke verstauben lässt?

Wenn ihr euch diese oder ähnliche Fragen auch schon mal gestellt haben solltet, findet ihr auf katholon.de Rat.

Soldaten gehören zur Christenheit

so zitiert Mme Elsa aus George Bernanos' großem Roman "Tagebuch eines Landpfarrers". Mir fiel da natürlich, neben den tapferen Peschmerga Kämpfern u.v.a. unserer Tage, prompt der dichtende Soldatengroßonkel ein.

Ach ja, und er hier... P. Gereon Goldmann (1916- 2003), den es als Franziskaner-Seminaristen zur SS verschlug. 

Menschenfischer

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Nachdem man Johannes ins Gefängnis geworfen hatte, ging Jesus wieder nach Galiläa; er verkündete das Evangelium Gottes und sprach: Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um, und glaubt an das Evangelium! Als Jesus am See von Galiläa entlangging, sah er Simon und Andreas, den Bruder des Simon, die auf dem See ihr Netz auswarfen; sie waren nämlich Fischer. Da sagte er zu ihnen: Kommt her, folgt mir nach! Ich werde euch zu Menschenfischern machen. Sogleich ließen sie ihre Netze liegen und folgten ihm. Als er ein Stück weiterging, sah er Jakobus, den Sohn des Zebedäus, und seinen Bruder Johannes; sie waren im Boot und richteten ihre Netze her. Sofort rief er sie, und sie ließen ihren Vater Zebedäus mit seinen Tagelöhnern im Boot zurück und folgten Jesus nach. ( Markus 1,14-20)


Papst: Kinderreiche Familien sind ein Trost.

„Es schenkt Trost und Hoffnung, viele kinderreiche Familien zu sehen, die die Kinder als wahres Geschenk Gottes aufnehmen“, so der Papst: „Sie wissen, dass jedes Kind ein Segen ist. Ich habe sagen hören – einige meinen das so –, dass die kinderreichen Familien und die Geburt vieler Kinder zu den Ursachen der Armut gehören. Das scheint mir eine zu vereinfachende Meinung zu sein. Ich kann sagen, wir alle können sagen, dass die Hauptursache der Armut ein Wirtschaftssystem ist, das die Person aus dem Zentrum genommen und an deren Stelle den ‚Gott Geld’ gesetzt hat. Ein Wirtschaftssystem, das ausschließt, das immer ausschließt: das die Kinder, die alten Menschen, die arbeitslosen jungen Menschen ausschließt... und das die Wegwerfkultur schafft, in der wir leben“. „Wir haben uns daran gewöhnt“, so Franziskus weiter, „zu sehen, wie Menschen ‚weggeworfen’ werden. Das ist die Hauptursache der Armut, nicht die kinderreichen Familien“.

(Aus dem Artikel zur heutigen Generalaudienz von Armin Schwi…

#Karnickelgate II oder Wer lesen kann, ist klar im Vorteil

Und hier das Originalzitat von Papst Franziskus, aus der fliegenden Pressekonferenz vom 19.01.2015.
Some think that — excuse the language — that in order to be good Catholics, we have to be like rabbits. No. Responsible parenthood. This is clear and that is why in the Church there are marriage groups, there are experts in this matter, there are pastors, one can search; and I know so many ways that are licit and that have helped this.
(Einige glauben - entschuldigt den Ausdruck - dass wir, um gute Katholiken zu sein, wie die Kaninchen sein müssen. Nein. Verantwortliche Elternschaft, die muss man suchen. Und ich kenne viele erlaubte Methoden, die dabei geholfen haben.)

Wenn jemand einen Satz mit "Einige glauben..." einleitet, folgt gewöhnlich die Wiedergabe einer Meinung, die meist nicht die eigene wiederspiegelt. Im Hinblick auf die Absage der Kirche an künstliche Verhütungsmittel ist sogar mir dieses Vorurteil mehrfach begegnet, meist von Leuten die keine Ahnung haben und …

#Karnickelgate

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Papstzitate, aus dem Zusammenhang gerissen, unsauber gelesen oder falsch übersetzt. Wie bei dem Wort über die "Kaninchen" bei der fliegenden Pressekonferenz von Manila. Da braucht man sich dann nicht wundern, wenn sich selbst der Kaninchenzüchterverband zu eienr Ermahnung hinreißen lässt. Das kommt dann von das...

Gertrud von le Fort über den Umgang mit Armen und Vertriebenen.

Millionen über Millionen
Hast du die Heimat versagt,
Millionen über Millionen
Ins nackte Elend gejagt! 
Sie schlafen in fremden Betten
Se tragen geschenktes Gewand –
Und du willst dein Dach erretten,
Christloses Abendland!
Sieh, o sieht doch mit Schauern
Winkt nicht ein blutrotes Tuch?
Um deine bebenden Mauern
Schleicht der Entrechteten Fluch.
Senke die eisgrauen Fahnen
Fege das uralte Haus,
Sprich den Bußpsalm der Ahnen
Und dann zieh aus:
Zieh aus dem eitlen Gepränge
Moderverfallener Zeit,
Sprenge Fesseln und Enge
Werde brüderlich weit!
Gib ihre Heimat den Armen,
Traue nicht Gold noch Erz,
Sühne im großen Erbarmen
Dein versteinertes Herz,
Dass es im Opfervollbringen
Junges Leben gewinnt –
Mit überwundenen Dingen
Spielt das göttliche Kind.
(Gertrud von le Fort)

Tränen und Heilung

Ich habe dein Gebet gehört und deine Tränen gesehen. Nun heile ich dich. (2 Könige 20,5)

St. Marien, Königstein im Taunus

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Besichtigung nach der Hl. Messe. Mit puttigen Details und der berühmten "Königsteiner Madonna".

Geliebt

Wie mich der Vater geliebt hat, so habe auch ich euch geliebt. Bleibt in meiner Liebe!  (Joh 15, 9)

Standhaftigkeit

Durch eure Standhaftigkeit werdet ihr euer (künftiges) Leben gewinnen. (Lk 21,19)

Junge Kirche auf den Philippinen

Die Philippinen sind ein Zeugnis dafür, dass die Kirche jung und lebendig ist.
— Papst Franziskus (@Pontifex_de) 16. Januar 2015
Wie lebendig die Kirche auf den Philippinen ist, beweisen nicht nur die Aktivitäten rund um das zu entstehende YOUCAT Center in der Diözese San José/Nueva Ecija. Auch Hashtags wie #PapalVisitPH, #PopeFrancisPH und #PopeinPH legen auf Twitter und Facebook davon Zeugnis ab (in Echtzeit). Außerdem kann man natürlich die live-Berichterstattung der katholischen Radio- und TV-Sender mitverfolgen.

Worte gesucht...

Mme Elsa sucht nach Ausdrücken für solche "Kreaturen, die kleinen Mädchen einen Sprengstoffgürtel umschnallen und sie in einen Laden/ein gut besuchtes Café schicken, um dann die Zündung zu initiieren". 
Das ist so widerwärtig; da würde wahrscheinlich nicht mal William Shakespeare was zu einfallen. Der Herr selber hatte da auch hin und wieder nette Bezeichnungen, von denen man sich inspieren lassen kann. "Natterngezücht", "übertünchte Gräber", zum Beispiel. Wobei, würde man in oben erwähnten Fall nicht sogar den Nattern und den Gräbern unrecht tun?

Bibel - Challenge des Tages

Neues Jahr, neue Challenge!
Jeden Tag mit einem Bibelvers beginnen, den ich mir von Gott schenken lasse. Das heißt, zuerst spreche ich ein kurzes Gebet, dann ziehe ich den Vers und dann schaue ich in der Bibel nach, was Er mir für diesen Tag mitgibt. Zum Ziehen empfehlen ich besonders BiblioSan von der Karl-Leisner-Jugend.
Du aber, Mann Gottes, fliehe davor. Strebe vielmehr nach Gerechtigkeit, Frömmigkeit, Glauben, Liebe, Geduld und Sanftmut. (1 Timoth 11)

Hintergründe und Geschichten aus dem Donbass

Wer auch der unseligen Mischung aus Fakten und Propaganda zu den kriegerischen Zuständen im Donbass (vulgo: Ostukraine) müde ist oder, wie ich, einfach sagt, das er sich in diesem Winkel der Welt einfach zu wenig auskennt, der schaue auf die Seiten Steppensturm I und II. Der gute Taras Sirko schreibt wohl recherchiert, ausgewogen im Tonfall und manchmal fast poetisch in der Sprache über politische und militärische Hintergründe und menschliche Schicksale aus den Städten Donezk, Lugansk und dazwischen.

Besonders empfehlenswert:
"Russischer Frühling" (Steppensturm)
"Gesichter des Donbass" (Steppensturm II)

P.S. Wer für die Menschen im Donbass, z.B. den 9jährigen Ivan Volotov und seine Angehörigen, beten möchte, kann dies gern tun und vielleicht auch eine Kerze anzünden in der Virtuellen Kapelle von Kirche in Not.

Back to work

Let's get started! First day of publishing & licence department of @YOUCAT_Official at @acn_intl_org. Please support us with your prayers!
— Gertie di Sasso (@gertie_sasso) 12. Januar 2015
Wie dieser Tweet vermuten lässt, steht mein Schreibtisch nun im schönen Taunus. Die Verlagsabteilung der YOUCAT Foundation ist umgezogen, mitten hinein in die Räumlichkeiten des internationalen katholischen Hilfswerks Kirche in Not. Weltkirche zum Anfassen und das mitten in Deutschland! Da ein Umzug immer auch ein Neuanfang im Kleinen bedeutet, wird es hier die nächsten Tage wohl etwas ruhiger zugehen.

Allen Lesern, die sich trotzdem hierher "verirren", wünsche ich von Herzen ein gesegnetes, glückliches Jahr 2015!

Für #CharlieHebdo, Franck, Ahmed und die anderen.

Nach dem feigen und brutalen Anschlag auf die Redaktion des Satiremagazins #CharlieHebdo durch radikal-islamistische Terroristen geht eine Welle der Solidarität durch die digitalen und analogen Medien, die mich in ihrer Geschwindigkeit doch überrascht hat. Jeder erzählt er wäre Charlie (#JeSuisCharlie) und feiert die getöteten Karikaturisten als Helden der Meinungsfreiheit. Dass dabei die ebenfalls getötet Leibwächter und Polizisten gern unterschlagen werden, hat Elsa schon angemerkt.  Aber auch Stimmen, welche die zugegebenermaßen extrem spitzen und teils auch blasphemischen Zeichnungen von Charlie Hebdo quasi als Rechtfertigung dafür anführen, dass die Zeichner brutal ermordet wurden, wollen das Ereignis meiner Ansicht nach lediglich für ihre Zweck instrumentalisieren.
Haben die Menschen das trauern verlernt? Das stumme innehalten und beten, wenn etwas so schreckliches passiert, dass es im ersten Moment das eigene Begreifen übersteigt. Warum müssen die Opfer immer gleich nochmal i…

"Selig die Barmherzigen" - Hymne des Weltjugendtages 2016 - Out now!

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Sacerdos in aeternum: Josef Orgaß

Der  Dezember ist ein beliebter Monat für Priesterweihen. So feierte Papst Franziskus am 13. Dezember 2014 den 45. Jahrestag dieses hehren Ereignisses. Für einen anderen Priester war es am 22.12.2014 genau 80 Jahre her, allerdings wird Josef Orgaß im Himmel feiern. Sein Leben umfasste beinahe das gesamte 20. Jahrhundert und er bewies, dass man auch in der Stille eines "ganz normalen Priesterlebens" nachhaltig wirken kann, wenn man dies in der Treue des Heiligen Geistes tut. Und schließlich ist es mir auch ein Bedürfnis, den Priester hinter jenem Mann zu würdigen, den ich als liebenswerten, weißhaarigen, Canasta-und-Klavier-spielenden Großonkel kennen lernen durfte. Bestimmte Dinge, wie sein Engagement in einer Münsteraner Studentenverbindung oder die Tätigkeit als Seemannspastor 1935 sind bislang nicht bestätigt, auch wenn der Verdacht (durch Fotos, Anekdoten und Zeitungsausschnitte) schon recht nahe liegt. 

Um diese Rohskizze zu einem dem Porträtierten würdigen Artikel abzur…

15 Krankheiten, 15 Vorsätze

Die "Gardinenpredigt", die Papst Franziskus vor Weihnachten 2014 den Kurienmitgliedern gehalten, gilt auch jedem einzelnen von uns. Wer sind wir, dass wir über "die da oben"  die Nase rümpfen dürften. Niemandes Weste ist ständig so rein, als er sich nicht angesprochen fühlen könnte. Außerdem erwähnt Papst Franziskus selbst, dass "diese Krankheiten und diese Versuchungen natürlich eine Gefahr für jeden Christen und für jede Kurie, Gemeinschaft, Kongregation, Pfarrei und kirchliche Bewegung [sind], und sie können auf individueller wie auf gemeinschaftlicher Ebene auftreten". Daher werde ich - als das kleinste Glied am Leib Christi, das ich bin - mich für die Vorsätze des noch jungen Jahres 2015 von den 15 Krankheiten inspirieren lassen.
Ein Kurienmitglied das sich nicht täglich von dieser Speise ernährt, wird ein Bürokrat (ein Formalist, ein Funktionalist, ein bloßer Angestellter): eine Rebe, die austrocknet und allmählich stirbt und weggeworfen wird. D…

Gebetsanliegen des Heiligen Vaters: Januar 2015

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Wir beten zu Gott, unserem Vater, 

1. für die Mitglieder verschiedener religiöser Traditionen, dass sie mit allen Menschen guten Willens für Frieden und Gerechtigkeit zusammenarbeiten. 

2. für die Männer und Frauen des gottgeweihten Lebens, dass sie die Freude in der Nachfolge Jesu neu entdecken und mit Eifer danach streben, den Armen zu dienen.