Montag, 29. April 2013

Am Amte hängt, zum Amte drängt doch das alles

Schön langsam fühlt man sich wirklich wie in dem Film "...und täglich grüßt das Murmeltier". Pünktlich zum Gedenktag der hl. Caterina von Siena werden wieder die üblichen Forderungen nach "mehr Frauenrecht in Kirche" und dem ominösen "Diakonat der Frau" lautstark erhoben. Dabei wäre die große Patronin Europas wohl die Erste, die derartiges Geschwätz als Humbug abtun würde. "Immer diese Machtkämpfe!", würde sie vielleicht rufen. "Versucht euch eher darin zu übertreffen, heilig zu werden."

Der Weg dahin führt allerdings nicht über Titel und Ämter, wie die Dominikaner-Tertiarin genau wußte. Wieviele Frauen wirkten im Verborgenen aus der echten christlichen Nächstenliebe heraus, beteten und pflegten Arme und Kranke und sie waren es zufrieden, dass niemand von ihnen wusste als Jesus. Diese Frauen waren bestimmt nicht weniger intelligent als ihre Geschlechtsgenossinnen heute und ihre Demut und Bescheidenheit verächtlich zu machen, heißt nichts anderes, als sie noch posthum zu beleidigen. Auch die viel zitierten Katecheten und Katechetinnen die in weiten Teilen der Erde in der tiefsten Diaspora (z.B. im brasilianischen Amazonas) den christlichen Glauben verbreiten und am Brennen halten, weil die Priester aus rein geografischen Gründen vielleicht nicht öfter als einmal im Monat kommen können, wissen, dass am Amte eben nicht alles hängt.  Denn lebt der christliche Glaube nicht zuallererst vom persönlichen (Lebens-)Zeugnis? Und liegt es nicht vor allem an dem Glaubenseifer und der Begeisterung der Einzelnen, dass die Sekten dort einen so massiven Zulauf erfahren? Dies ändert sich nicht von heute auf morgen, wenn man wie Frau Holle das Priesteramt plötzlich über alle ausschüttete.

Mit einer anderen starken und großen Frau in der katholischen Kirche möchte ich daher rufen: "Ich fühle mich in der Kirche nicht diskriminiert!"

Sonntag, 28. April 2013

Mariathon 2013

Dass Radiowellen nicht nur unsichtbar und schwer zu fassen sind, sondern konkrete Hilfe bedeuten können, wissen die Hörer von Radio Horeb schon lange. Dass die Radio Maria Weltfamilie, die inzwischen über 60 Länder umfasst, nach klassischen Sozialprinzipien funktioniert und die reicheren Radiostationen so auch ganz konkrete Entwicklungs- und Aufbauhilfe leisten, ist vielleicht noch weniger bekannt. Der jährliche große Fundraisingtag dafür ist der sog. Mariathon.


Dieses Jahr findet er vom 8.- 12. Mai 2013 statt; Radio Horeb ist am 10.und 11.05.2013 dabei. An diesem Tag wird mit Zuschaltungen von Radio Maria Cameroun über die dortige Arbeit berichtet, die auch durch Spenden aus Deutschland ermöglich wird. Daher bitte ich die geneigten Leser: einschalten!!

Unter dem Motto "Helfen wir der Muttergottes, uns zu helfen" werden 11 Projekte vorgestellt, mit denen weltweit Sendestudios aufgebaut, Mitarbeiter geschult und die Arbeit von Radio Maria unterstützt werden kann, welche die Verkündigung der besten Botschaft der Welt und die Unterstützung der Menschen in ihrem täglichen Leben ist. Gerade in Afrika leisten die Radio Maria Stationen einen nicht zu unterschätzenden Beitrag zur Bildung und Aufklärung der Landbevölkerung gerade auch in gesundheitlichen und sozialen Fragen. Außerdem bieten sie Beschäftung und Gemeinschaft.

Dieses Jahr stehen besonders Äquatorialguinea, Liberia, Madagaskar, Mali, Nigeria, Republik Guinea, Haiti, China, Indien, Irland und Lettland im Fokus der Aufmerksamkeit. Spenden kann man auf der Homepage des Mariathons via PayPal, Kreditkarte, Überweisung, Scheck und per SMS. Auch hier gilt selbstverständlich: jeder Euro hilft!

Socks, Lügen und ... ZDK

[Update: besagte Dame nahm ihre "sachlich falsche Behauptaung zur Fußwaschungspraxis von Papst em. Benedikt XVI" kürzlich zurück. Immerhin, aber ob sie das ohne den 'Sockensturm' auch so schnell eingesehen hätte, wer weiß?]

***
Da gondelt man friedlich durch die Lande, möchte sich daheim wieder so ein bisschen sortieren, und dann haben plötzlich die 'Socken' die facebook- und twitter-Timeline geentert. :-D

Auf jeden Fall habe ich mich gestern köstlich amüsiert, auch ohne zu wissen, um was es bei dem 'Sockrament' genauer ging. Bei Licht betrachtet ging es bei dem 'Gesocks' wohl vor allem darum, den Unterschied zwischen den Päpsten Benedikt XVI und Franziskus so weit auf zu machen, dass man da auch noch mit einem LKW durch passt. Und da in der Diktion des ZDK (Zentralkommitee der Deutschen Katholiken, für der Abkürzung Unkundige) Papst Franziskus der Super-Über-Papst zu sein hat, muss Benedikt XVI der Mozetta-tragende-Darth Vader sein. Wenn man es mit der schlichten schwarz-weiß-Logik gewisser CDU Politikerinnen dann noch als ach so provokativ und revolutionär verkaufen möchte, dass man sich an Bonner Tischen zum x-ten Mal unter die Gürtellinie begibt, dann darf man freilich auch erfinden, dass Benedikt XVI bei der jährliche Fußwaschung am Gründonnerstag in der Regel Priestern“, die Füße gewaschen hätte, „die sie ihm mit angezogenen Socken entgegen halten, damit er ihnen einige wenige Tropfen Weihwasser draufsprengen kann“. Ich muss mich bei diesem Zitat auf die Quelle bei kath.net verlassen. Der Vortrag ist jedoch auf einem Audio-File auf der ZdK-Website zu hören. Dass dieses Anekdötchen mit wenigen Klicks als Unwahrheit entlarft werden kann, stört dabei wenig, es ist nur ein Mittel bei dem Zweck, den einen Papst zu demontieren, um den anderen medial hoch zu loben.

Dass ein solches 'Gegeneinander-ausspielen' nicht unbedingt von Vertrauen in den derart Gelobten zeugt, scheint den werten Damen und Herren vom ZDK nicht bewusst zu sein. Ihre Sympathie und Begeisterung für Papst Franziskus bleiben ihnen unbenommen. Auch ich finde seine joviale und offene Art herzerfrischend und seine kurzen Botschaften schlicht stark. Aber das heißt nicht, dass ich Benedikt XVI oder Johannes Paul II deswegen weniger bewundern würde. Mein atemloses Staunen vor der turmhohen Brillianz der Theologie Benedikts oder dem einprägsamen Lehramt des Leidens von Johannes Paul II nimmt meiner Haltung gegenüber Franziskus nichts weg. Im Gegenteil.

Wenn das ZDK also weiterhin für sich in Anspruch nimmt, die römisch-katholischen Laien in Deutschland (derer ich eine bin) zu vertreten, dann hätte ich hier eine dringende Bitte:  

Vertretet mich gefälligst besser!

Sonntag, 21. April 2013

Kleine Blogpause

Falls es hier in den nächsten Tagen wieder etwas ruhiger wird, keine Panik. Klein-Gertie lebt noch, ist aber zurzeit beruflich viel unterwegs. Selbst für eine so gute Sache wie das 'Radio im Auftrag der Gottesmutter' kommen die Förderer in der Regel nicht von selbst.

Diesmal geht's nach Berlin zum Deutschen Fundraising Kongress, die Netze enger knüpfen und vielleicht den einen oder anderen Blogger-Kollegen live und Farbe sehen. 

Wo ist dein Herz?

"Erhebet die Herzen. - Wir haben sie beim Herrn." So beten wir in jeder hl. Messe, doch diesmal war es der kleinen Seele, als ob Er in aller Sanftheit fragte:
"Ist dein Herz wirklich bei mir, meine kleine Tochter? Ist es bei meinem Herzen, das sich aus Liebe zu dir hat durchbohren lassen? Ist es bei mir, so treu und einfach, wie du es mir versprochen hast? Oder geht es unter in den Wirrnissen des Alltages? Wo ist dein Herz?"
(Jesus zu einer kleinen Seele)

Weide meine Lämmer

Das Bild des Tages kommt heute wieder einmal aus der Pfarrkirche St. Johannes Baptist in Oberstdorf. Es gehört zu den Reliefs an der Kanzel.



Carissimo Papa emerito - offener Geburtstagsbrief von Elsa

Auch wenn der 86. Geburtstag unseres geliebten Papa emerito schon einige Tage her ist, Liebe bleibt zeitlos und so bleiben es auch die Worte unserer "godmother of bloggers":
Ich hätte heute so Deinen Geburtstag richtig schön gefeiert, aber tatsächlich ersticke ich fast an meinen Tränen. Während deines Pontifikats wurde ich einmal gefragt, ob ich die "Zehn Fragen, die ich Benedikt gerne einmal stellen würde", formulieren wolle. Ich sagte damals, ich könne das nicht. Ich hätte keine Fragen mehr - denn Du warst für mich die Antwort auf alles. Hinter Dir gab es für mich keine Fragezeichen mehr. Ich war wohl eine schlechte Schülerin. Sonst säße ich jetzt nicht da, mit all meiner Trauer und meinem Unverständnis, meiner Verzweiflung und meinem Groll über das, was zur Zeit in der Welt passiert. Syrien, Afrika, Ägypten, Nordkorea - und nun auch noch die herzzereißenden Berichte über die Anschläge in Boston. Noch nie in meinem Leben haben mich Not und Elend auf diesem Erdball so erschüttert wie in den letzten Monaten. [...]
Und ich weiß genau, was Du mir sagen würdest, wenn wir uns jetzt gegenübersäßen:
"Du bist einfältig geworden, mein Kind, und das ist gut so. Und jetzt wirst Du aufhören, verzweifelt zu sein, sondern dich von den - im ungeheuer positiven Sinne - schlichten Ermahnungen, Predigten und Äußerungen meines Nachfolgers trösten, aufrichten, aufbauen und dir helfen lassen. Auch wenn Du mehr Fragen hast an ihn, als an mich - tu es einfach. Horche und diene. Bete und liebe. Die Welt wirst du nicht ändern können, aber vielleicht wirst du also doch nun bald noch die Frau, die Gott im Sinn hatte, als er dich schuf."

Alles in allem ergeht ein Lesebefehl für diesen Brief und auch für den anderen Geburtstagsbrief von Mme Elsa an Papa emerito. 

Berufung - Zeichen der Hoffnung

Dass Berufungen zum geistlichen Leben, ob im Priestertum oder Ordensleben, immer ein Zeichen der Hoffnung, kommt besonders am Ostersonntag, der gemeinhin wegen des Evangeliums als "Sonntag des Guten Hirten" bezeichnet wird, zum Ausdruck. An diesem 50. Welttag um geistliche Berufungen weihte Papst Franziskus 10 Diakone zu Priestern. Wie Armin Schwibach zu berichten weiß, stammen von den Neupriestern vier aus dem römischen Priesterseminar, vier aus dem neokatechumenalen Diözesanseminar „Redemptoris Mater“ und zwei aus dem Seminar der Oblaten, Söhne der Gottesmutter von der Göttlichen Liebe.
In seiner Predigt rief Franziskus dazu auf, aufmerksam darüber nachzudenken, was die Weihe zum Priester bedeutet. Jesus Christus sei der einzige Hohepriester des Neuen Testaments. Doch in ihm sei auch das ganze heilige Volk Gottes zum priesterlichen Volk geworden. Der Herr, so der Papst, „will einige besonders auswählen, damit sie öffentlich in der Kirche in seinem Namen das Priesteramt zugunsten aller Menschen ausüben und seine persönliche Sendung als Meister, Priester und Hirt fortsetzen“.

Die Blogger-Kollegin von Medio in mundo lädt via Facebook zu einer 40-tägigen Gebetsaktion um geistliche Berufungen an, damit der Herr noch mehr Arbeiter in seinen Weinberg sendet, die sich darum mühen "Christus gleichgestaltet zu werden", um so nach Vorbild des "wahren Hohenpriesters" die beste Botschaft der Welt mit einem "ungeteilten Herzen" zu verkündigen.

Herzlich schließe ich mich dieser Gebetseinladung an. Selbstverständlich kann dabei jeder selbst entscheiden, wie er mitbeten möchte.

Donnerstag, 18. April 2013

Die Kirche lebt und sie ist jung

Diese Worte von Papa emerito haben sich beim Internationalen Nightfever Wochenende in Paderborn mal wieder so richtig schön bewahrheitet. Allen Unkenrufen ("Hype, der schon wieder am abflauen" / "interessiert niemanden") zum Trotz, kamen die Verantwortlichen der lokalen Nightfever-Abende aus ganz Deutschland und weit darüber hinaus.

Für die deutschsprachige Blogoezese und alle anderen, die leider nicht vor Ort sein konnten, war Peter Winnemöller dort und hat fleißig berichtet.

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Bildrutsche --> hier klicken
Fazit --> hier klicken


Nightfever ist ein klassisches Beispiel, was passieren kann, wenn man sich dem Heiligen Geist einmal ganz einfach und ohne Vorbehalte öffnet und hinausgeht, anstatt zu diskutieren und schlecht zu reden.

Mittwoch, 17. April 2013

Durch die Himmelfahrt bleibt Christus so richtig gegenwärtig

Auch wenn Christ Himmelfahrt noch ein bisschen hin ist, kann man ja trotzdem schon mal drüber nachdenken, besonders wenn man Franziskus heißt und Papst ist. Außerdem hat das den gut pastoralen Effekt, dass die Menschen dann am Fest Christi Himmelfahrt selber bereit Zeit hatten, darüber nachzudenken und in diesem Tag nichts nur eine Gelegenheit sehen, ihre Väter mit Bier aus dem Haus zu schicken.
>>Heute wollen über den Satz im Großen Glaubensbekenntnis nachdenken, in dem es heißt: Jesus Christus ist „aufgefahren in den Himmel. Er sitzt zur Rechten des Vaters“. Das Leben Jesu kulminiert in der Himmelfahrt, bei der er von dieser Welt zum Vater geht. Der Weg in die Herrlichkeit des Vaters führt Jesus allerdings über das Kreuz, über den Gehorsam gegenüber dem Plan Gottes, der den Menschen die Liebe des Schöpfers offenbart.
Auch für uns Christen ist klar, dass wir nur dann in die Herrlichkeit Gottes eintreten können,wenn wir uns in der täglichen Treue zum Herrn und zu seinem Willen bewähren. Und dies bedeutet auch Opfer zu bringen, eigene Pläne und Vorstellungen aufzugeben.
Zwei Aspekte werden aus dem Himmelfahrtsbericht deutlich; erstens vollzieht Jesus hier eine priesterliche Geste, er segnet. In Christus, dem wahren Gott und wahren Menschen, wird unser Menschsein zu Gott getragen. Jesus ist am Gipfel angekommen und er zieht uns hoch, wenn wir uns an ihn binden und ihm unser Leben anvertrauen.
Der zweite Aspekt besteht in der Freude, die die Jünger nach der Himmelfahrt verspüren. Die Freude ist angesichts der Trennung eigentlich paradox. Aber mit den Augen des Glaubens verstehen die Jünger, dass Jesus jetzt auf tiefere Weise immer bei ihnen bleibt. Betrachten wir das Geheimnis der Herrschaft Jesu, um von ihm die Kraft zu erhalten, das Evangelium in unserem Alltag zu bezeugen. Er ist auf eine neue Weise lebendig in unserer Mitte. Er ist nicht mehr an einen bestimmten Ort gebunden. Die Gegenwart Christi durchdringt Zeiten und Räume. Er bleibt jedem von uns nahe. In der Gemeinschaft mit ihm und mit den Brüdern und Schwestern vermögen wir den Glauben täglich zu leben und die Herrschaft der Liebe Gottes zu den Menschen zu bringen.<<

Der Schutzheilige der "Progressiven"

Im Vatican-Magazin gibt es eine Rubrik, welche die Aphorismen des kolumbianischen Philosophen Nicolás Gómez Dávila veröffentlicht. Sie sind auch zu gut, zu scharfsichtig, um in der Abstellkammer der Geschichte zu verstauben.
>>Der Primat des heiligen Petrus stört den progressiven Klerus, der Mystizismus des heiligen Johannes ist ihm lästig, die Theologie des heiligen Paulus irritiert ihn.
Ist sein Schutzheiliger nicht jener Apostel, der soziales Gewissen hatte, der gegen die zeremonielle Verschwendung von Salben protestierte, der vorschlug, die liturgische Myrrhe zu verkaufen, um den Erlös unter den Armen zu verteilen?<<

Kommt das bekannt vor? ;-)

Sonntag, 14. April 2013

Wochenend-Trips

...sind doch was feines, besonders wenn's dahin geht, wo ich grad bin ;-)

Gott anbeten, nicht irgendwelche Götzen

Donnerstag, 11. April 2013

Gebet für die kleine Mia

Mia Sophie Kraus (*28.03.2013)

Dieses kleine, tapfere Engelchen ist die Tochter von Christoph Kraus, Autor mehrerer Gastbeiträge hier. Er bittet um euer Gebet:  
"Bereits im Vorfeld der Geburt wiesen uns die Ärzte auf einen Herzfehler hin, der unbedingt im Herbst operiert werden müsse. Infolgedessen ist nun sogar eine OP an der Lunge nötig, und zwar bereits am kommenden Montag. Bitte begleitet uns alle im Gebet, damit alles gut verläuft. Vergelt's Gott!"

Die Braut finden

Zu diesen Ausführungen von P. Eugen Mederlet OFM, die gerade im Beiboot Petri in Häppchen veröffentlicht werden, finde ich dieses Bild, das ich auf facebook sah, recht passend.



Das Herz einer Frau sollte so tief in Gott verloren / verankert sein, 
dass ein Mann zuerst Gott suchen muss, um die Frau zu finden. 

Konservativ oder progressiv?

Auf diese, zugegebenermaßen nervtötende,  Frage hatte Xavier Novell, Bischof im spanischen Solsona eine klasse Antwort. So richtig schön schlagfertig. Seine Exzellenz hat auch ansonsten ziemlich vernünftige Ansichten, wie er im El Pais Interview anlässlich seiner Ernennung 2011 bewies.
>>Wenn konservativ sein heißt: Christus in seiner Kirche lieben, dann bin ich erzkonservativ. Wenn Papist sein heißt: in Einheit mit der Kirche leben, dann bin ich streng ultramontan. Und rechtgläubig selbstverständlich, wir sind ja Kinder der Tradition. Wenn aber der Wille zur Erneuerung, die Fähigkeit, den Glauben heute auf neue Weise einsichtig zu machen, progressiv sein heißt, dann bin ich Progressist. Wenn Engagement bedeutet, an nichts Anstoß nehmen, mit den Weinenden weinen und dem, der Furchtbares getan hat, sagen, dass Gott sein Leben ändern kann, dann bin ich der Erste, der sich engagiert.<<
Da könnten sich einige Katholiken in Deutschland, die nichts besseres zu tun haben, als Lager zu bilden, eine nicht unbeträchtliche Scheibe von abschneiden. 

Franziskus von Assisi - Pfr. Dr. Kocher über das Vorbild des Papstes

Radio Horeb hat jetzt auch einen eigenen YouTube-Kanal. Da werden unter anderem die Predigten des Programmdirektors, Pfr. Dr. Richard Kocher zum nachsehen eingestellt. Am 14.03.2013 ging es um den hl. Franziskus von Assisi, der im Jahr 2000 vom Time Magazine zu einem der Männer des Jahrtausends bezeichnet wurde und den unser neuer Heiliger Vater als Namensvorbild genommen hat.


Mittwoch, 10. April 2013

Esther ringt mit Gott

Aus Kindern werden Leute, aus Youcat-Jugendlichen werden Schriftsteller von einer Sprachgewalt, die es auch mit J.D. Salinger aufnehmen kann. Naja, nicht zwingend, aber in diesem Fall stimmt es wohl. Auf jeden Fall hat Ester Maria Magnis' erstes Buch "Gott braucht dich nicht" eingeschlagen wie eine Bombe. Bernhard Meuser, der sie auch schon aus dem Youcat Camp kannte, schreibt in seiner Rezension:
„Ein Buchdebut der Königsklasse. Eine junge Katholikin betritt die literarische Bühne, und legt bei Rowohlt ein dunkel funkelndes, starkes, radikal ehrliches Buch vor. Eine Freundin meinte: ´Ich kann dieses Buch nicht lesen. Es ist genial geschrieben, aber es ist ungeheuerlich!´ Was soll man mehr rühmen: die Sprachkraft dieser jungen Frau, oder die wilde, bohrende, selbstquälerische Intensität, mit der sie in einem privaten Horrorszenario nach Gott sucht. Ein solches Buch schreibt man nur einmal in seinem Leben – und ein Muss für all solche, die sich nicht mit billigen Antworten auf die Frage nach Gotte zufrieden geben.“
Wer wissen will, wie der Ringkampf von Ester Maria Magnis mit und um Gott ausgegangen ist, der komme am Freitag, 12. April 2013, 19:30 Uhr ins Youcat Zentrum nach Augsburg. 

Höchster, glorreicher Gott, erleuchte die Finsternis meines Herzens

 und schenke mir
rechten Glauben, 
gefestigte Hoffnung und 
vollendete Liebe. 
Gib mir, Herr, mein Gott
das rechte Empfinden und Erkennen, 
damit ich deinen heiligen und wahrhaften 
Auftrag erfülle. 



Lied "Wer wird mir helfen" aus dem Musical "Poverello"
T: nach einem Gebet des hl. Franziskus von Assisi
M: Pfr. Markus Wittal, 2008

Bloggertreffen 2013 zum Thema Kirche - Medienlandschaft - Blogoezese

HT: sende-zeit
Welche Rolle spielt der christliche Glaube in unserer Medienlandschaft? Welches Bild der römisch-katholischen Kirche vermitteln unsere Leitmedien? Wie ist die Situation der katholischen Publizistik? Welche Strategien der Online-Kommunikation verfolgen offizielle kirchliche Stellen? Und: Welchen Platz hat die katholische Bloggerszene in dieser Medienlandschaft?

Nachdem ich es letztens leider nicht nach Freiburg zum 1. Treffen der deutschsprachigen Blogger geschafft habe, steht das Treffen dieses Jahr sicher in meinem Terminkalender.

Vom 10. bis 12. Mai 2013 lädt also Norbert Kebekus vom Referat für Medienpastoral des Bistums Freiburg in Kooperation mit dem Internetportal www.katholisch.de nach Bonn zum 2. Bloggertreffen. Dabei wird's u.a. darum gehen:
  • sich mit der Rolle der Blogs in der kirchlichen und säkularen Medienlandschaft
    auseinanderzusetzen
  • sich "face to face" kennenzulernen und Praxistipps auszutauschen
  • Perspektiven für eine weitere Vernetzung der Blogözese zu entwickeln.



Ich freu' mich schon! :-)

Freiheit der Kinder Gottes - nach Franzikus

Die Bedeutung der Auferstehung für das Leben der Christen als Kinder Gottes, die zu ihm „Papa“ sagen dürfen, stand im Mittelpunkt der Katechese von Papst Franziskus zur heutigen Generalaudienz. Der Papst setzte seine Ausführungen zu den Fundamenten des Glaubens fort und betonte, dass der Glaube ohne die Auferstehung nur leer wäre, da sie dessen Grund und Fundament des Heils ist.

Christus ist gestorben und auferstanden, um uns zu Kindern Gottes zu machen“, so der Papst abschließend: „Wir wollen den Menschen um uns die Freude, Gottes Kinder zu sein, weiterschenken. Wenn wir in Christus leben, dann sind wir wirklich frei“. Dabei handle es sich um die Freiheit, die eben dieses Leben in Christus schenke, „der die wahre Freiheit ist, jene Freiheit, die von der Knechtschaft des Bösen, der Sünde und des Todes befreit! Schauen wir auf die himmlische Heimat! So werden wir neues Licht und neue Kraft in unserem Engagement und in unseren alltäglichen Mühen haben. Es ist dies ein kostbarer Dienst, den wir dieser unserer Welt schulden, der es oft nicht mehr gelingt, den Blick nach oben zu erheben, der es nicht mehr gelingt, den Blick zu Gott zu erheben“.


Zum ganzen Bericht vom 'rasende Reporter' vom Petersplatz, Armin Schwibach, hier entlang.

Montag, 8. April 2013

Hl. Walter - bitte für uns!

Bild bei Wiki Italien
Einer der eher unbekannten Heiligen ist der hl. Walter von Pontoise (1030- 08.04.1099), im 11. Jahrhundert Abt des Benediktinerabtei St. Martin in Pontoise, nordwestlich von Paris. Der frühere Professor für Philosophie und Rhetorik war auch den Reformen des Klosters nicht abgeneigt und wirkte auch in seinem eigenen Kloster in diesem Sinne.

Er gilt u.a. als Patron der Gefangenen, da er als Novize einmal einem Gefangenen des Klostergefängnisses heimlich die Flucht aus der Haft ermöglicht haben soll.

Fun-Fact: Der Kirchenhistoriker Prof. Dr. Walter Kardinal Brandmüller hat ein spannendes Buch über seinen Namenspatron geschrieben.

Sonntag, 7. April 2013

Sabatina zum Nachhören

Nach mehreren Rückmeldungen von Leuten, die mein Interview mit Sabatina James verpasst haben, ist es nun zum nachhören online.

Was Papst Franziskus den Priestern sagt


Und in Marseille gibt es noch einen, der dies lebt. Morgens um 8.00 Uhr sperrt er seine Kirche auf und sitzt jeden Abend bis spät in die Nacht im Beichtstuhl.



Und für uns Gläubige hat Papa Francisco auch gleich einen Rat: "Betet für die Priester, damit sie Hirten sein können nach dem Herzen Jesu"

Tweet zum Barmherzigkeitssonntag

Lektüre für die Osterzeit

und darüber hinaus: "Einführung in das Christentum" von Papa emerito, damals noch Prof. Dr. Joseph Ratzinger.

Wie die Bloggerbekenntnisse geht auch dieses Buch, das 1967 aus Vorlesungsmitschriften entstanden ist, am christlichen Glaubensbekenntnis entlang und erklärt den Glauben so von innen her. Es ist eines seiner meistverkauften Bücher, und das weltweit. Die Menschen auf der ganzen Welt haben also einen Durst nach der Wahrheit, nach der vollen, funkelnden Wahrheit, die in Jesus Christus gekommen ist und durch Papa emerito hier so wunderbar erklärt wird. 


Joseph Ratzinger
Einführung in das Christentum
Kösel Verlag, 13.Aufl., 2000
ISBN-13: 978-3466204557
EUR 21,95

Schönen Barmherzigkeitssonntag!

Der sel. Johannes Paul II war es, der den sog. "Weißen Sonntag" unbenannte und den Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit einführte. Dieser Gedenktag beruht auf den Visionen der hl. Sr. Faustina Kowalska. Passenderweise gehen an diesem Sonntag immer noch die Kinder zum ersten Mal zur hl. Kommunion. Dieses Bild, das ich auf der Facebook-Seite der Klarissen-Kapuzinerinnen von Markt Bibart gefunden habe, drückt sehr berührend die Hoheit des Geheimnis der Heiligen Eucharistie aus.



Allen Kindern, die heute zur 1. Heiligen Kommunion gehen wünsche ich 
die Erfahrung der liebevollen Ansprache Jesu 
und eine Freundschaft mit Ihm für das ganze Leben!!

Samstag, 6. April 2013

Bis jetzt haben sie überlebt...

...die Osterhasen. Wie lange sie wohl noch aushalten?

Novene zur göttlichen Barmherzigkeit: 9. Tag

HT an das Rosenkranz Atelier
Jesus zu Sr. Faustina: 
Heute führe Mir erkaltete Seelen herbei und tauche sie ein in den Abgrund meiner Barmherzigkeit. Diese Seelen verwunden mein Herz am schmerzlichsten. Im Ölgarten erfuhr meine Seele den größten Abscheu von einer (einzigen) erkalteten Seele. Kalte Seelen waren der Grund für meine Worte: "Vater, nimm diesen Kelch hinweg, (doch nur) wenn es dein Wille ist." Ihr letzter Rettungsanker ist die Flucht zu meiner Barmherzigkeit.

Gebet:
Barmherzigster Jesus, Du bist das reinste Erbarmen; ich bringe in die Wohnung deines Barmherzigsten Herzens erkaltete Seelen. Mögen sich diese vereisten Seelen, die toten Leibern ähneln und Dich mit solchem Ekel erfüllen, am Feuer deiner reinen Liebe aufwärmen. O Barmherzigster Jesus, gebrauche die Allmacht deiner Barmherzigkeit und ziehe sie hinein in die Glut deiner Liebe und schenke ihnen heilige Liebe, denn Du vermagst alles.





Herzlichen Dank für's mitbeten und morgen

einen wunderschönen Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit!

Freitag, 5. April 2013

Novene zur göttlichen Barmherzigkeit: 8. Tag

HT an Rosenkranz Atelier
Jesus zu Sr. Faustina: 
Heute führe jene Seelen zu Mir, die im Gefängnis des Fegfeuers sind, und tauche sie ein in den Abgrund meiner Barmherzigkeit. Mögen die Ströme meines Blutes ihren Brand kühlen. Diese Seelen werden von Mir sehr geliebt. Sie leisten meiner Gerechtigkeit Genugtuung. Es steht in deiner Macht, ihnen Linderung zu bringen. Nimm aus dem Schatz meiner Kirche alle Ablässe und opfere sie auf für sie. Oh, würdest du ihre Qualen kennen, du würdest ununterbrochen geistige Almosen für sie opfern und ihre Schuld an meine Gerechtigkeit abtragen.

Gebet: 
Barmherzigster Jesus, Du selbst hast gesagt, dass Du Barmherzigkeit verlangst. So führe ich in die Wohnung deines Barmherzigsten Herzens die Seelen des Fegfeuers, die Du sehr lieb hast, die sich aber donnoch aus deiner Gerechtigkeit loskaufen müssen. Mögen die Ströme deines Blutes und Wassers, die deinem Herzen entrinnen, die Glut des reinigenden Feuers löschen, auf dass auch dort die Macht deiner Barmherzigkeit gepriesen werde.



Happy Friday

Schönes Wochenende allerseits!

  
Bildquelle: facebook

Donnerstag, 4. April 2013

Nicht nur einer

...sondern 106.815 von uns durften allein in Deutschland 2012 nicht auf die Welt kommen. Dabei ist es immer noch geltendes Recht in der EU, dass zum Zeitpunkt der Verschmelzung von Ei und Samenzelle ein neuer Mensch entsteht (EuGH Urteil vom 18.10.2011). Die europaweite Bürgerinitiative "One of us", dessen Banner auch hier in der Seitenleiste klebt, will erreichen, daß die EU sich an ihr eigenes Recht hält und die Finanzierung sämtlicher Aktivitäten beendet, welche zur Tötung menschlicher Embryonen führen.



Europaweit werden bis zum 1. November 2013 mindestens eine Million Menschen gesucht, die noch soviel Verstand und Herz haben, dass ihnen das menschliche Leben zumindest eine Unterschrift wert ist. Das wären für Deutschland mindestens 80.000 Unterschriften.Deshalb meine Bitte an die geneigten Blog-Leser:

Bitte helft unseren ungeborenen Mitbürgern.
1. Unterzeichnet die Bürgerinitiative online hier.Unterschriften können auch in Papierform gesammelt werden. Nutzt dazu bitte unbedingt das Original-Unterschriftenformular der EU, das ihr hier ausdrucken können.
2. Informiert eure Familien, Freunde und Bekannten, indem ihr sie auf "one of us" aufmerksam macht.

Wer kann unterschreiben?
Jeder Bürger und jede Bürgerin mit aktivem Wahlrecht in einem EU-Mitgliedsstaat kann unterschreiben. Das Mindestalter in Deutschland beträgt 18 Jahre, in Österreich 16 Jahre.

Was erreichen Sie mit Ihrer Unterschrift?
Mit Ihrer Unterschrift fordern Sie die EU-Kommission auf, das geltende Gemeinschaftsrecht in der EU-Politik und allen Mitgliedsstaaten anzuwenden und die EU Finanzierung von Aktivitäten, mit denen die Tötung menschlicher Embryonen einhergeht, zu untersagen.

Novene zur göttlichen Barmherzigkeit: 7. Tag

Bild via Rosenkranz Atelier
Jesus zu Sr. Faustina: 
Heute führe die Seelen zu Mir die meine Barmherzigkeit besonders ehren und rühmen und tauche sie ein in meine Barmherzigkeit. Diese Seelen haben mein Leiden am meisten beklagt und sie sind am tiefsten in meinen Geist eingedrungen. Sie sind das lebendige Spiegelbild meines Barmherzigsten Herzens. Diese Seelen werden im künftigen Leben in besonderer Helligkeit erstrahlen. Keine von ihnen verfällt dem Feuer der Hölle; in der Stunde des Todes werde Ich jede von ihnen besonders verteidigen.

Gebet: 
Barmherzigster Jesus, dein Herz ist die Barmherzigkeit selbst. Nimm in die Wohnung deines Barmherzigsten Herzens jene Seelen auf, die die Größe deiner Barmherzigkeit besonders verehren und verherrlichen. Diese Seelen sind mächtig durch die Kraft Gottes selbst in jeder Pein und Widerwärtigkeit; sie gehen voran im Vetrauen auf deine Barmherzigkeit. Diese Seelen sind mit Jesus vereint und tragen auf ihren Schultern die gesamte Menschheit. Strengem Gericht werden sie nicht unterzogen, weil sie im Tode von deiner Barmherzigkeit umhüllt sein werden.


Wovon das Herz voll ist....

 Dass der Papst halt der Papst ist und das zu Recht, merkt man nicht nur an der weißen Soutane, sondern auch daran, dass er Dinge, an denen wir "Normalos" immer wieder mal zu knacken haben, in wenigen Sätzen klar ausdrücken kann. 

Mit dieser kurzen Aussage über das Osterereignis gibt die Kirche weiter, was die Jünger erlebt und wie sie das Erlebte vor dem Hintergrund der Heiligen Schrift verstanden haben. Schon der heilige Paulus bemerkt dazu, wie wir eben gehört haben: „ich habe euch überliefert, was auch ich empfangen habe“ (1 Kor 15,3). Paulus ist sich der Tatsache der Auferstehung gewiss. Anfangs sind es knappe zusammenfassende Formeln, mit denen dieser Kern des Glaubens weitergegeben wurde. Sie zeigen uns, dass die Kirche von ihren Ursprüngen her an der Wahrheit des Geheimnisses des Todes und der Auferstehung Jesu unerschütterlich festhält. Daneben gab es von Beginn an auch Berichte, die auf Beobachtungen von Augenzeugen beruhten und die in den Evangelien aufgeschrieben worden sind. Dazu zählen als erstes die Erlebnisse der Frauen, die das Grab leer vorfinden (vgl. Mk 16,1). Ihre Liebe lässt sie hinausgehen. Sie nehmen die Botschaft, die sie am Grab erwartet, ernst und geben sie weiter, sie behalten sie nicht für sich. Diese Haltung der Frauen mag auch uns ein Vorbild sein. Sie macht uns deutlich, dass der Blick des Glaubens immer des schlichten und zugleich tiefen Blicks der Liebe bedarf. Sodann ist der Glaube immer mit dem Mund und mit dem Herzen zu bekennen, also mit Worten, die mit Liebe gesagt werden.

106.815

Abtreibungen wurden 2012 offiziell gemeldet.

Über 100.000 Babys haben nicht die Chance bekommen, zu leben und zu zeigen was in ihnen steckt und wie sie die Gesellschaft zu Besseren hätten verändern können, weil sie ihren Eltern oder deren Umfeld "nicht in den Kram passten".

[Discalimer:Natürlich ist jede Frau, die in eine Situation kommt, in der Abtreibung plötzlich ein Thema ist, eine eigene Persönlichkeit, sie hat ihr Schicksal, ihre Tragik und es sind ihre eigenen Entscheidungen.Auf gar keinen Fall sollen hier pauschalisiert oder gar irgendwer kriminalisiert werden. Wer dieses Blog aufmerksam liest, weiß allerdings auch, dass ich in dieser ganzen Diskussion eher die Sichtweise des betroffenen Kindes vertrete, zum einen, weil ich sie bis jetzt am ehesten nachvollziehen kann und weil ich finde, dass sie manchmal fehlt.]

Mittwoch, 3. April 2013

Novene zur göttlichen Barmherzigkeit: 6. Tag

HT an das Rosenkranz Atelier
Jesus zu Sr. Faustina: 
Heute bringe stille und demütige Seelen und auch die der kleinen Kinder zu Mir und tauche sie ein in meine Barmherzigkeit. Diese Seelen haben die größte Ähnlichkeit mit meinem Herzen. Sie stärken Mich in meinen bitteren Todesqualen. Ich betrachte sie als meine Engel auf Erden, die meine Altäre bewachen werden. Über sie ergieße Ich ganze Ströme von Gnaden. Meine Gnade kann lediglich eine demütige Seele entgegennehmen; demütige Seelen schenke ich Mein Vetrsuen.

Gebet: 
Barmherzigster Jesus, Du selbst hast gesagt: "Lernt von Mir, Ich bin sanftmütigen und demütigen Herzens." Nimm in die Wohnung deines Barmherzigsten Herzens sanfmütige und demütige Seelen auf und die Seelen kleiner Kinder. Diese Seelen entzücken den ganzen Himmel und finden beim Himmlischen Vater besonders Wohlgefallen. Sie sind der Blumenstrauß vor Gottes Thron und Gott selbst erfreut sich an ihrem Duft. Diese Seelen haben im Herzen Jesu eine ständige Wohnung und sie singen ununterbrochen das Loblied der Liebe und Barmherzigkeit bis in Ewigkeit.


Dienstag, 2. April 2013

Für dich, Jesus

"Wenn du anderen zu gefallen suchst, so geschehe es allein um meinetwillen. Deine Absichten seien lauter und rein. Dies muss dir so zu Gewohnheit werden, dass du aufhörst, in dir und für dich selbst zu leben. In deinem Tun ist noch viel Menschliches, das du überwinden musst.

Beherrsche dich - für mich.
Lege dir Zügel an - für mich.
Oft sei stumm - für mich.
Lächle - für mich.

Dann wirst du über dich hinauswachsen - um meinetwillen; und dabei wirst du soviel Freude erleben, dass du deine Liebe noch stärker einsetzen wirst: Liebe mit deinem ganzen Willen."  (Jesus zu G.B.)

Über das Blut der Märtyrer aus Mali

Der Capitano ist wieder da und bringt einen Bericht aus Mali mit. Wie immer faktenstark und ergreifend. Oremus!

Sinn des Lebens, auch im Leiden?!

Dass das Leben auch in langer, schwerer Krankheit seinen gottgegebenen Sinn behält, ist klar. Theoretisch. Praktisch hat es zuletzt die hl. Anna Schäffer eindrucksvoll vorgelebt.

Aber was sagt man ganz konkret, wenn eine liebe Bekannte unversehens mit einer Demenzerkrankung 'geschlagen ist', die sie physisch zusehends verfallen lässt. Was entgegnet man, wenn selbst ihre nächsten Angehörigen sagen, dass es besser wäre, wenn sie jetzt bald gehen könnte? "Wer weiß, für was es gut ist?", mit diesem Gedanken bin ich heute von dort weg gegangen, aber kann man so etwas laut sagen? Oder sollte man es sogar und ich bin mal wieder nur zu feige?

Und wenn noch einer nichts zu sagen weiß, wär ich sehr froh um ein Gebet für sie und alle Kranken. 

Novene zur göttlichen Barmherzigkeit: 5. Tag

HT an Rosenkranz Atelier
Jesus zu Sr. Faustina: 
Heute führe die Seelen der Häretiker und Abtrünnigen zu Mir und tauche sie ein in das Meer meiner Barmherzigkeit. Im bitteren Leiden zerrissen sie meinen Leib und mein Herz - das ist meine Kirche. Wenn sie zur Einheit der Kirche zurückkehren, dann heilen meine Wunden und damit lindern sie meine Qualen.
Gebet: 
Barmherzigster Jesus, Du bist die Güte selbst. Du versagst denen, die Dich darum bitten, die Erleuchtung nicht. Nimm in die Wohnung Deines Barmherzigsten Herzens die Seelen der Häretiker und Abtrünnigen auf und führe sie in deinem Licht zur Einheit der Kirche. Entlasse sie nicht aus der Wohnung deines Barmherzigsten Herzens und bewirke, dass auch sie die Großzügigkeit deiner Barmherzigkeit preisen.



Montag, 1. April 2013

Novene zur göttlichen Barmherzigkeit: 4. Tag

HT an Rosenkranz-Atelier
Jesus zu Sr. Faustina:
Heute bringe Mir die Heiden und jene, die Mich noch nicht kennen. Auch an sie habe Ich während meiner bitteren Leiden gedacht. Ihr künftiger Eifer tröstete Mein Herz. Tauche sie ein in das Meer Meiner Barmherzigkeit.

Gebet: 
Gnädigster Jesus, Du bist das Licht der ganzen Welt. Nimm in die Wohnung deines gnädigsten Herzens die Seelen der Heiden, die Dich noch nicht kennen, auf. Mögen die Strahlen deiner Gnade sie erleuten, damit auch sie gemeinsam mit uns die Wunder deiner Barmherzigkeit preisen und lasse sie aus der Wohnung deines Barmherzigsten Herzens nicht mehr fortgehen.


Päpstliches Oster-Tweet