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St. Patrick, Hirte von Schafen und Menschen

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Den 17. März feiert die Kirche und die irlandfreundliche Welt als "Saint-Patricks-Day". Auch wenn die Menschen, die sich an diesem Tag grün anziehen, mit Guiness oder Whiskey betrinken und bei Paraden mitlaufen, es sich vielleicht nicht bewusst machen, so feiern sie an diesem Tag den Todestag (oder vielmehr Geburtstag zum Himmel) eines Heiligen der katholischen Kirche. Der Mann hinter all dem Grün ist auch viel spannender, als man vielleicht auf den ersten Blick meint. Denn, um mit dem Dichter Oscar Wilde zu sprechen, "jeder Heilige hat eine Vergangenheit".  Patrick von Irland, wie er inzwischen allgemein genannt wird, wurde um das Jahr 400 in England, damals römische Provinz Britannien geboren. Sein Vater Calpurnius war wohl ein römischer Beamter. Er war Christ und arbeitete in der örtlichen Gemeinde als Diakon mit. Patrick wurde also bereits als Kind im christlichen Glauben erzogen. Allerdings scheint er dies nicht sonderlich ernst genommen zu haben. Er gleicht da...

Leben mit dem Kirchenjahr: ein Zwischenfazit

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oder:  Wie mir mein katholischen Planer im Alltag hilft Da ich meinen selbst gestalteten Planer mittlerweile im zweiten Jahr nutze, wird es, denke ich, Zeit für ein Zwischenfazit, insbesondere was die Praktikabilität der ganzen Idee angeht.  Eigentlich wurde das ganze Projekt ja ein bisschen aus der Not geboren. Einfach aus dem Frust heraus, dass mir keiner Planer, die da draußen auf Buchmarkt erhältlich sind, wirklich 100 % zugesagt hat. Und ich habe einige über die Jahre ausprobiert. Dabei habe ich entdeckt, dass gerade in Zeiten von digitalen Kalendern und Smartphones, ein Taschenkalender dabei hilft, Bildschirmzeit zu reduzieren und den Stress herauszunehmen. Außerdem bleiben Dinge noch einmal ganz anders im Gedächtnis haften, wenn man sie tatsächlich von Hand schreibt, nicht nur tippt. Dieses alte Argument kam auch immer in der Schule oder Uni, wenn uns die Lehrer den Sinn von Mitschriften erklären wollte. Klingt abgedroschen, trifft aber tatsächlich zu. Allerdings hielt ...

Licht unsrer dunklen Vernunft

Heute möchte ich von einem Geschenk berichten. Keines zum auspacken und anfassen, vielmehr ein Erlebnis, das umso schöner war, gerade weil es so überraschend kam. Angefangen hat es mit einer Ankündigungsmail von einem katholischen Fernsehsender, dass ein gewisser norwegischer Bischof in Köln sein würde. Und obwohl ich nicht die spontanste Person auf Erden bin, hat diese kurze Nachricht gereicht, damit ich meine ganzen üblichen Sonntagspläne über den Haufen geworfen habe. Aber es hat sich definitiv gelohnt. Bischof Erik Varden OCSO hatte für mich bereits einen sehr guten Ruf durch diverse Vorträge, Interviews und seinen Podcast über die Wüstenväter, außerdem ist dieser Trappist (für mich) der Goldstandard  des liturgischen Gesangs – und all dies wurde in der heiligen Messe , die er in der romanischen Basilika St. Ursula feierte, bestätigt. Der Anlass war wohl eine Veranstaltung im benachbarten Maternushaus, daher war die Kirche wirklich gut gefüllt, mit Menschen allen Alters. Musi...

Leben mit dem Kirchenjahr: Plan mit mir – Update 2026

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Nun ist das neue Jahr bereits im dritten Monat, das Wetter bewegt sich spürbar in Richtung Frühjahr und dieses Blog liegt noch im tiefsten Winterschlaf. Dafür möchte ich mich in aller Form bei der geneigten Leserschaft entschuldigen. Aber ich komme nicht mit leeren Händen. Ich habe die Vorlagen für den Planer „Leben mit dem Kirchenjahr“ für das Jahr 2026 A. D. aktualisiert und erweitert, damit ihr auch in diesem Jahr euer tägliches Leben mit Gott und den Kirchenfesten feiern könnt.  Ebenso wie im Vorjahr besteht der Planer vor allem aus Vorlagen für die Monate und Wochenplanung, die individuell angepasst bearbeitet und angepasst werden können. Erstellt wurden die Vorlagen im Format DIN A4, aber sie können je nach Bedarf in einem anderen Format ausgedruckt werden. Ich verwende den Planer im Format DIN A5 im Einband eines Filofax Planers.  Neben den Monats- und Wochenplänen gibt es den „7 Wochen näher“ – Plan für die Fastenzeit vor Ostern.  Neu habe ich einen Mahlzeitenplan...

Beten wir mit dem Papst im März 2026: Für Abrüstung und Frieden

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Wir beten, dass die Nationen in einer wirksamen Abrüstung vorankommen, besonders in der nuklearen Abrüstung, und dass die Verantwortlichen in der Welt den Weg des Dialogs und der Diplomatie wählen statt der Gewalt.

Beten wir mit dem Papst im Februar 2026: Für Kinder mit unheilbaren Krankheiten

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Wir beten, dass die von unheilbaren Krankheiten betroffenen Kinder und ihre Familien die medizinische Betreuung und die notwendige Unterstützung erhalten, ohne je die Kraft und die Hoffnung zu verlieren.

Beten wir mit dem Papst im Januar 2026: Für das Gebet mit dem Wort Gottes

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Wir beten, dass das Gebet mit dem Wort Gottes Nahrung für unser Leben und Quelle der Hoffnung in unseren Gemeinschaften sei und uns hilft, eine geschwisterlichere und missionarische Kirche aufzubauen.