Montag, 6. Februar 2017

Treue der Kirche

Du allein suchtest meine Seele!
    Wer will das Recht deiner Treue schmälern?
Meine Seele war wie ein Kind,
     das man im Verborgenen aussetzt.
Sie war eine Waise an allen Tischen des Lebens
      und eine Witwe im Arme des Geliebten.
Meine Brüder haben sie verachtet,
      und meine Schwestern haben ihr fremd getan.
Die Klugen der Welt haben sie verraten.
Wenn sie dürstete, gaben sie ihr Vergängnis,
      und wenn sie sich ängstigte, sprachen sie: du bist ja gar nicht!
Sie haben sie zu mienem Herzen geschickt,
      als wäre sie ein Tropfen seines Blutes.
Sie haben sie zu meinem Verstand geschickt,
      als wäre sie ein Gedanke.
Sie war wie ein Wild in den Wäldern dunkler Triebe
      und wie ein gescheuchter Vogel im toten All.
Sie war wie eine, die lebenslang stirbt.
Du aber hast für sie gebetet, das hat sie errettet.
Du hast für sie geopfert, davon hat sie gezehrt.
Du hast sie wie ein Kleinod beweint,
      darum jauchzt sie deinen Namen.
Du hast sie wie eine Königin erhoben,
      darum liegt sie dir zu Füßen.
Wer will das Recht deiner Treue schmälern?


aus: Gertrud von Le Fort, Hymnen an die Kirche

Wir brauchen gute Priester...

...und gute Priester brauchen eine gute Ausbildung!

Eine wirklich gute und fundierte Ausbildung braucht Zeit. Und leider ist sie auch nicht ganz kostenlos zu haben. Das kennen wir alle. Fast jeder hatte einen Nebenjob zum Studium, wenn er nicht von Bafög oder Mama unterstützt wurde.

Wie hat man dieses Problem eigentlich früher gelöst?
Ein Blick in die Kirchengeschichte verrät uns, dass mit dem Ablegung der Gelübte, der Orden für den Unterhalt des jungen Ordensmannes (oder der Ordensschwester) verantwortlich ist. "Armut" heißt ja nicht "dahin vegetieren". Auch ein Minderbruder beispielweise muss ja was essen. Und die Bücher für seine Priesterausbildung waren schon damals kostspielig. Damals funktionierte das nur durch das Mäzenatentum: Privatleute spenden Geld, Lebensmittel, Kleidung, oder was immer die Ordensleute für Ausbildung und zum Überleben brauchten. Im Gegenzug wurden den großzügigen Förderer im Gebet und regelmäßigen Heiligen Messen gedacht.

Zum Beispiel heute: Die Legionäre Chrisi
Nach demselben Prinzip vertrauen die Legionäre Christi auch heute ganz auf die Vorsehung Gottes. Er hat diese Kongregation und ihr Wirken in der Arbeit für Kinder und Jugendliche gewollt und hat dies mit der, durch die Kirche begleiteten, Erneuerung der Statuten bekräftigt. Also vertrauen sie darauf, dass Er auch Menschen findet, die dabei mithelfen, dass diese Kongregation ihre Arbeit weiterführen kann. Und dazu gehört die Ausbildung neuer Priester. Zwischen 12 und 14 Jahren kann diese Ausbildung in der Kongregation der Legionäre Christi dauern. Nach der zweijährigen Orientierungszeit des Noviziats und der Ablegung der ersten Profess, beginnt der junge Ordensmann seine akademische Ausbildung mit humanistischen, philosophischen und theologischen Studien. Daneben beinhaltet die Ausbildung auch ein zwei- bis dreijähriges Praktikum in apostolischen Projekten. Dieses ist vergleichtbar mit der Kaplanszeit der Diözesanpriester, nur ist das Praktikum in die Ausbildung integriert, denn danach gehen die jungen Ordensmänner zurück an die Universität und schließen das Theologiestudium ab. Sie können also zwischenzeitlich ihre akademischen Kenntnisse schon mal auf "Praxistauglichkeit" prüfen.

Zurzeit studieren rund 10 Ordensmänner aus dem mitteleuropäischen Territorium in Rom, weitere 10 Novizen bereiten sich auf den Eintritt ins Ordensleben vor. Wenn ihr die Ausbildung dieser jungen Männer unterstützen möchtet, könnt ihr das gerne tun mit einer Spende auf das Konto des Legionäre Christi e.V. bei der Pax Bank in Köln (IBAN: DE45 3706 0193 0032 4200 10 und BIC: GENODED1PAX). Ihr könnt auch online spenden über folgenden LINK ⇀ https://www.regnumchristi.org/sslforms/spendepriesterausbildung.php

Wer ein Studium absolviert hat, wird sich über monatlichen Kosten zwischen 700 und 800 Euro pro Person nicht wundern, besonders wenn man bedenkt, was darin alles enthalten ist: von den Lehrmaterialien, Bücher, Computer, Lebensmittel, Kleidung, Krankenversicherung, sowie die Unterbringungen an den jeweiligen Ausbildungsorten. Für ca. 30 Euro kann also ein Ordensmann einen Tag lang leben und studieren.

Auch wenn es bis zur österlichen Bußzeit noch ein wenig hin ist, wäre das nicht eine Idee für ein Fastenopfer?

Freitag, 3. Februar 2017

Fatima-Gedenken im "hörenden Herz"

 Keiner hätte es sich vorstellen können: Es begann am 13. Mai 1917 nahe des kleinen portugiesischen Ortes Fatima, als drei Hirtenkinder, die ihr Vieh hüteten, mehrere Erscheinungen sahen. Zunächst erscheint ihnen ein Engel in Gestalt eines jungen Mannes, der sie lehrt den Rosenkranz zu beten und sie darum bittet, dies täglich und inbrünstig zu tun. Hernach erscheint ihnen die Gottesmutter Maria selbst als wunderschöne, weiß gekleidete Dame und vertraut ihnen Geheimnisse über den Fortgang der Geschichte und die Zukunft der Menschheit an. So sehen die drei kleinen Zeugen zunächst die Hölle mit all ihren Schrecknissen, die himmlischen Herrlichkeiten und als Drittes die Schilderung eines "Bischofs, ganz in weiß gekleidet, der durch eine zerstörte Stadt geht und niedergestreckt wird von Schüssen". Jene rätselhafte Schilderung also, die seither als das berüchtigte "dritte Geheimnis von Fatima" Eingang in ungezählte Fantasien und Verschwörungstheorien rund um den Vatikan gefunden hat. Abseits von aller Fiktion waren diese Geschehnisse jedoch Realität. Manchmal schreibt das Leben eben doch die spannendsten Geschichten.


Die drei Hirtenkinder von Fatima haben es gesehen, in ihrem Herzen und Gedächtnis bewahrt und und Lucia, die Zeugin, die überlebt hat, schrieb es nieder in dem Augenblick, als sie vom Bischof von Leiria den Auftrag und von Unserer Lieben Frau die Erlaubnis erhielt. Und das konnte sie, weil zu jenem Zeitpunkt die Erscheinungen geprüft und kirchlich anerkannt waren. Daher wissen wir auch, dass selten zuvor Ereignisse unserer eigenen Geschichten so präzise vorhergesagt wurden wie vor 100 Jahren in der portugiesischen Provinz. Aufstieg und Fall des sowjetischen Reiches, sowie der Beginn des Zweiten Weltkriegs während des Pontifikats von Pius XII, den die Muttergottes nebenbei ebenfalls prophezeite, denn 1917 hieß der Papst immer noch Benedikt XV. Die Päpste nach ihm haben Fatima und seine Botschaften immer sehr ernst genommen. Johannes Paul II. hat schließlich 1981 die verlangte Weihe der Welt an das Unbefleckte Herz Mariens vollzogen. Zehn Jahre später fiel der Eiserne Vorhang und die Christen in der ehemalige Sowjetunion bzw. Russland konnten ihren Glauben wieder in Freiheit leben. Das ging dann schon in die Richtung "Russland wird sich bekehren", wie von der Muttergottes 1917 vorausgesagt hat.

⇒ Fern von aller Schwarzmalerei soll es im Laufe dieses 100-Jahre-Jubiläumsjahres darum gehen, die Bedeutung der Prophezeihungen der Muttergottes von Fatima näher vorzustellen. Dabei soll es natürlich besonders darum, was das für mein persönliches Leben mit Jesus in der Katholischen Kirche bedeutet.

Gebetsanliegen des Heiligen Vaters im Februar 2017

Dienstag, 10. Januar 2017

Salat im Glas

Als ich das erste Mal von dieser Idee hörte, dachte ich, jetzt sind sie total übergeschnappt. Es gibt ja immer wieder so Trends beim Essen, irgendetwas, was gerade total angesagt ist, weil es gesünder, schmackhafter oder einfach hipper ist als alles bisher dagewesene. Praktikabiliät wird seltener beworben, aber in Zeiten von Single - Haushalten und Vollzeit-Beschäftigten verliert auch das "Essen zu mitnehmen" seinen spießigen Ruf. Da wir aber natürlich den alten Brotboxen vom Schulhof längst entwachsen sind, wird es umbenannt und in auch die Verpackungsmöglichkeiten werden ausgefallener. Da bekommt auch Mamas altes Marmeladenglas eine neue Verwendung. (Wobei auch das Einkochen von Gemüse oder Einwecken von Obst wieder eine Renaissance erlebt in meiner Generation, nebenbei bemerkt. Aber das wäre ein anderes Thema). Auf jeden Fall wollte ich das jetzt auch mal ausprobieren; denn es stimmt schon, ständig Döner oder Kantine ist auch fad. 

...und es ist fertig zum Mitnehmen.
Wenn man verschiedene Lebensmittel im Glas schichtet, ist das Wichtigste, dass man mit dem Dressing am Glasboden beginnt. Daher habe ich mich für den Anfang für einen Nudelsalat entschieden, weil ich nicht wusste, welche Lebensmittel mehr oder weniger Flüssigkeit absorbieren. Und das Ganze soll ja nicht ganz durchgematscht ankommen. Für einen leicht mediterranen Touch habe ich italienische Kräuter für das Dressing genommen, dazu Essig, Öl, Pfeffer und Salz. Danach habe ich mit einigen Cocktailtomaten begonnen, darüber kommen dann gekochte Spirrelli Nudeln und kleine Mozzarella Kugeln. Dann noch Zwiebeln und Salatblätter, damit das Glas voll wird.

Kleiner Tipp! Für den Transport ist die Schichtung im Glas sehr gut geeignet. Zum Essen sollte man es dann schütteln und den Inhalt auf einen großen Teller geben.

Donnerstag, 5. Januar 2017

Für alle Eltern von Priestern

Die Entscheidung, einer geistlichen Berufung nachzugeben, "Ja" zu sagen zu Gott und diesen Weg zu gehen, der zu Priestertum oder Ordensleben führt, ist immer eine ganz persönliche Sache. Die Freunde, ja selbst Eltern und Geschwister, bleiben im Prozess der Entscheidungsfindung meist außen vor. Raten können sie, doch die Entscheidung muss jeder für sich allein treffen. Wie geht es Eltern, Geschwistern, Freunden, wenn sie den Sohn, Bruder, besten Freund dann als Priester wiederfinden? Das aktuelle L-Magazin (Ausgabe 02_2016) der Legionäre Christi und des Regnum Christi geht dieser Frage nach. Auf Seite 17 könnt ihr nachlesen, was die Priesterweihe für Eltern und Geschwister der am 10. Dezember 2016 geweihten Neupriester bedeutet. Und während die gedruckte Fassung  in diesen Tagen produziert wird und sich auf den Weg zu den Lesern macht, könnt  ihr das ganze L-Magazin auch hier direkt online lesen oder als pdf herunterladen.

Auch das Lied "Your Song" von Pater Albert Gutberlet beschäftigt mit diesem Thema. Es ist jenen Eltern gewidmet, die einen Priester als Sohn haben. Ab 2:07 Minuten heißt es dort:
We have been longing for this moment all those years;
A time of hope, a time of struggles, joys and tears.
Am if I'm here today and faithful to God's call,
It's sure His work, but after all:
How much is due to what you've done!
From you I've learned to walk
I've learned to talk,
I've learned to pray,
To make my stand, to go my way.
Now let me thank you with this song.

Die kleine Träumerei ist versunken

Da ist sie nun dahin gegangen und ich habe es nicht bemerkt. Dabei wollte ich ihr noch soviel sagen. Die Neuausgabe der Erzählung "Das fremde Kind" von Gertrud von le Fort hatte sie mir geschickt, einfach nur, weil ich sagte, dass ich es noch nie gelesen hätte. Dafür wollte ich mir bei ihr bedanken, genauso wie für ihre kenntnisreichen Ausführungen im Nachwort. Still ist sie gegangen. Nicht unerwartet, angesichts ihres hohen Alters und Lebenshaltung, aber plötzlich. So heißt es in der Meldung auf der Seite der Getrud-von-le-Fort-Gesellschaft, in welcher sie Mitstreiter für ihr Streben gefunden hatte, Leben und Werk der Schriftstellerin, Dichterin und Essayistin aus Boek bekannter zu machen.

Die Rede ist von Dr. Renate Krüger, die am 27. Mai 2016 zum himmlischen Vater heim gegangen ist. Ich bedauere besonders, dass ich diese eloquente, charmante Dame nun nicht mehr persönlich treffen werde. Via Facebook und Blogs hielten wir eine Verbindung, die sie - seltsam genug! - schließlich dazu bewegte, mir ihre Sammlung von Le-Fort Werken ebenso zu vererben, wie die Betreuung der Facebook-Seite für die Dichterin. Ihr zur Ehren werde ich mich nun mehr bemühen, die Fackel weiterzutragen, die sie mir in die Hand gedrückt hat. Um das Vertrauen zu rechtfertigen, das sie in mich gesetzt hat und weil es die Werke Gertrud von le Forts wirklich wert sind, wieder gelesen zu werden. Und vielleicht auch wieder adaptiert...für Theater, Film oder Hörfunk? Immerhin, Le Fort  sprach zwar in historischen Metaphern, meinte aber immer Ereignisse, die zur ihrer Zeit aktuell waren.

Dienstag, 3. Januar 2017

Auf eine Tasse Tee mit Goethes Mutter



Man nehme 12 Monate, putze sie sauber von Neid, Bitterkeit, Geiz, Pedanterie und zerlege sie in 30 oder 31 Teile, so dass der Vorrat für ein ganzes Jahr reicht. 

Jeder Tag wird einzeln angerichtet aus 1 Teil Arbeit und 2 Teilen Frohsinn und Humor. Man füge 3 gehäufte Eßlöffel Optimismus hinzu, 1 Teelöffel Toleranz, 1 Körnchen Ironie und 1 Prise Takt. Dann wird die Masse mit sehr viel Liebe übergossen.

Das fertige Gericht schmücke man mit Sträußchen kleiner Aufmerksamkeiten und  serviere es täglich mit Heiterkeit und einer wohltuenden Tasse Tee.

© Catharina Elisabeth Goethe, 1731-1808

Sonntag, 1. Januar 2017

Gebetsanliegen des Heiligen Vaters im Januar 2017

Für die Einheit der Christen: Alle Christen mögen sich treu zur Lehre des Herrn in Gebet und Nächstenliebe intensiv um die Wiederherstellung der kirchlichen Gemeinschaft bemühen und sich gemeinsam den humanitären Herausforderungen stellen.

Samstag, 31. Dezember 2016

Wende die Not

Jahresheiligen-Ziehen ist ein schöner Brauch. Man kann es sich elektronisch per Zufallsgenerator ermitteln lassen oder die Zettel in geselliger Runde ziehen. Mir wurde für 2017 die hl. Notburga zugedacht. Was eine "Büromaus" mit der Schutzheiligen der Dienstboten zu hat, bleibt mir ein Rätsel. Vielleicht dass ich über das außerordentliche Jubiläumsjahr der (Göttlichen) Barmherzigkeit  hinaus barmherzig und großherzig bleiben soll? Denn Notburga war besonders dafür bekannt, dass sie Speisereste ihrer Herrschaft an die Armen verteilte. Und als ihr dies verboten wurde, fastete sie und verteilte das so gesparte Essen.  Vielleicht möchte mich der Herr auch ermutigen, dass ich auch im Jahr 2017 A.D. die Hoffnung nicht aufgebe, die Augen nicht vor der Not verschließe und sie versuche zu wenden, wo es in meinen Kräften liegt.

Dienstag, 20. Dezember 2016

Wir beten für Berlin!

Da wacht man auf und dann war da über Nacht ein Attentat. Mit 12 Toten. Im eigenen Land. Wahrlich, eine "Affentat",wie mein kleiner Bruder das Wort früher zu verballhornen pflegte. (Wobei, selbst Affen wären wohl anständiger, als mit einem LKW in eine friedliche Menschenmenge zu rasen). Beten wir also für Berlin - für die Opfer um das ewige Leben und für den Täter, dass er sich bekehrt und seine Tat bereut.





Montag, 19. Dezember 2016

Über die Sinnhaftigkeit der Weihnachtsspende

Am Ende des Jahres einen Teil seines Gehalts an Zwecke zu spenden, die dem Allgemeinwohl dienen, ist ein sehr alter Brauch in den meisten Ländern des christlichen Abendlandes. Der bereits verstorbene Pater Gereon Goldmann erinnerte sich aus seiner Kindheit in den 1920er Jahren:
"Vater erhielt das ganze Jahr hindurch ganze Stöße von Bittbriefen verschiedener Klöster, besonders aus den Missionen. Alles wurde bis Weihnachten in eine große Kiste getan. Am Weihnachtsmorgen wurden die Briefe gemeinsam geöffnet und gelesen. Wir Kinder durften das Geld in die vielen Umschläge tun. Jede einzelne Bitte wurde mit einer Gabe bedacht, je nach Verdienst des Vaters während des Jahres."   
So werden Kinder an die edlen Tradition des Gebens herangeführt und gleichzeitig daran erinnert, dass viele gute Dinge in der Welt erst durch Spenden möglich werden. Tatsächlich ist Spenden eine Art aktiv die Welt um uns herum zu gestalten. Über selbst erwirtschaftetes Geld kann man schließlich nach Gutdünken verfügen. Diese Erkenntnis gehört zur wirtschaftlichen Grundbildung. Statt auf "den Staat" und "die da oben" zu schimpfen, sollte man also seine Energie lieber dazu verwenden, sich nach Organisationen und privaten Intiviativen umzusehen, die sich mit Dingen beschäftigen, die man selbst gefördert sehen möchte.
 
Aber kommt mein Geld auch bei den gewünschten Zwecken an?
Nachdem ich nunmehr in meiner dritten Stelle im sogenannten Dritten Sektor arbeite, kann ich sagen, dass die allermeisten Organisation sehr verantwortungsbewusst mit den ihnen anvertrauten Mitteln umgehen. Natürlich gab und gibt es auch immer wieder schwarze Schafe; mir ist persönlich kein solcher Fall bekannt. Natürlich haben auch diese Organisationen einen gewissen Verwaltungsbedarf. Menschen wie meine Kollegen (und ich) sind dazu da, über die Projektarbeit zu informieren; darüber wofür die Spendengelder verwendet werden und was gebraucht wird. Wir halten also den Menschen, die in den Projekten arbeiten, den Rücken frei. Die meisten Spenden werden dafür gebraucht, um die einmal begonnene Arbeit fortzusetzen. Not hat ja die Angewohnheit, sich zu potenzieren und wenn z.B. eine Generation ausgebildet ist, wartet schon die nächste. Das ist aber auch immer ein gutes Zeichen, denn es zeigt, wie viele Dinge auch ohne staatliche Hilfe möglich sind.

In diese Sinne: Traut euch, gebt eine Weihnachtsspende! Es kommt auch auf euch an (ob viele gute Sachen weitergehen).
Mit diesem freundlichen Schweinchen werden künftig Beiträge gekennzeichnet,
die von unterstützendswerten Initiativen berichten. 


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