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Ice, Ice Tea, Baby

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In diesen Sommerwochen habe ich ein neues Rezept für einen erfrischendenEistee entwickelt: Roiboos-Minze-Zitrone.  Er ist schnell gemacht, spart Geld und Plastikverpackungen (von Trinkpäckchen) und schmeckt so viel besser als die Getränke mit künstlichen Aromen, die man im Handel kaufen kann. 
Zutaten: 1 Tl Roiboos Tee 1 Tl Pfeffeeminztee  1-2 Tl Honig oder Agavendicksaft Saft einer halben Zitrone
Zubereitung: 1 Liter Wasser kochen und mit dem Roiboos und dem Pfeffeeminztee aufsetzen. Honig oder Agavendicksaft unterrühren. Die halbe Zitrone auspressen und den Saft zum Tee geben. 6-8 Minuten ziehen und abkühlen lassen. Den Eistee in eine Flasche füllen und im Kühlschrank aufbewahren. 
Prost!

Beten wir mit dem Papst im Mai 2020: Für die Diakone

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Wir beten dafür, dass die Diakone durch ihren treuen Dienst am Wort und an den Armen ein inspirierendes Zeichen für die ganze Kirche sind.

Durch das Jahr 2020 AD mit... hl. Paul vom Kreuz

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Zu meinen liebsten Silvesterbräuchen gehört das sog. Jahresheiligen-Ziehen. Damit lost man sich nach dem Zufallsprinzip einen Heiligen als besonderen Begleiter für das kommende Jahr. Das geht entweder klassisch,wenn man die Namen der Heiligen vorher auf Zetteln notiert hat oder modern mit dem Algorithmus von Kirche in Not. Mein Begleiter für das Jahr 2020 ist... der hl. Paul vom Kreuz. Ora pro nobis!

Warum die Priesterinnenfrage in der katholischen Kirche kein Fall für den Diskriminierungsbeauftragten ist

Nachdem ich in dem Beitrag "Religion vs. Kultur" geklärt habe, dass das Patriarchat mit seiner Überhöhung des Männlichen bei gleichzeitiger Abwertung des Weiblichen sozio-kulturellen und nicht religiösen Ursprungs ist, können wir uns nun einem weiteren alten Klischee zuwenden: der Behauptung, dass der Vorbehalt der katholischen Weiheämter (Diakon, Priester, Bischof) für von Gott berufene Männer eine Diskriminierung von Frauen sei. Da dieses Klischee aktuell mit der "Bewegung Maria 2.0." und der Rezeption des Synodalen Weges medial wieder virulent geworden ist, verweise ich auf einen Post zum selben Thema vom 25. Mai 2016. Dort schrieb ich:
Wenn man also den lauten Forderungen glaubt, könnte man auf die Idee kommen, dass in der Kirche nur derjenige zählt, der irgendwelchen formellen Einfluss hätte. Ein offizielles Amt innehaben, eine Funktion bekleiden, mit einem Titel angesprochen zu werden, Macht auszuüben, darauf scheint es anzukommen. Als "einfacher Gläubig…

Besser als "Reign": das Leben der hl. Elisabeth von Thüringen

"Es waren einmal ein König und eine Königin, die lebten glücklich mit ihren Kindern auf ihrer Burg. Eines Tages kamen Boten aus einem fernen Land und teilten dem König mit dass ihr Herrscher eine Braut für seinen ältesten Sohn und Erben suche. Und so verlobten der König und Königin eine ihrer  kleinen Töchter mit dem unbekannten Prinzen und ließen sie in das ferne Land ziehen."

Was bis hierher wie ein Märchen oder wie die bekannte Fernsehserie "Reign" klingt, war im Mittelalter (und bis weit in die Neuzeit) gängige Praxis in der Welt des Adels. Nicht nur Mädchen verließen ihr Elterhaus früh. Auch Jungen, die zum Ritterdienst ausgewählt waren, wurden bereits im Kindesalter zum Pagendienst von der elterlichen Burg geschickt. Dabei ging man davon aus, dass sich Kinder besser in ihren künftigen Lebensaufgaben zurechtfinden, wenn sie möglichst früh mit der dazugehörigen Umgebung konfrontiert werden. 
Auch das kleine Mädchen, das im Jahr 1211 von der Ungarn nach Thüringen …

Beten wir mit dem Papst im Dezember 2019

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Wir beten zu Gott, unserem Vater, dass jedes Land eine gesicherte Zukunft der Jüngsten – besonders derer, die Leid tragen – zur Priorität erklärt und dementsprechend die notwendigen Schritte unternimmt.

Synodaler Zirkelschluss und hohle Expertenmeinungen

Zum 1. Advent, mit dem die katholische Kirche üblicherweise ein neues Kirchenjahr beginnt und der heuer auf den 1. Dezember 2019 fällt, soll nun der medial groß angekündigte sogenannte Synodale Weg der Katholischen Kirche in Deutschland beginnen. Angekündigt ist es vollmundig als ein Dialogprozess von Amtskirche mit Kirchenvolk über strittige, weil angeblich nicht mehr einsehbare lehramtliche Fragen, an deren Ende gemeinsam verbindlich über diese Fragen abgestimmt werden soll. Bevor sich mir hier die Fußnägel aufrollen, machen wir den Faktencheck: 1. Wer redet denn hier mit wem? Die katholische Kirche in Deutschland zählt noch immer mehrere Millionen Mitglieder, die bestimmt nicht alle in eine Synodenaula passen. Tatsächlich wird es eine geschlossene Veranstaltung zwischen der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) und dem Zentralkomitee der Deutschen Katholiken (ZDK) werden. Altersdurchschnitt beider Gremien ist auf jeden Fall 50+, was die jüngere Hälfte der Bevölkerung schon mal kategoris…