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Leihmutterschaft: Was ist überhaupt das Problem?

 In den vergangenen Tagen war die Aufregung – nicht nur online – groß, weil nach Hendrik Streeck auch  Jens Spahn als der zweite hochrangige CDU Politiker in kurzer Zeit seinen Erwerb eines Kindes von einer Leihmutter bekannt gegeben hatte. Viel wurde bereits gesagt über die Doppelmoral eines Mannes, der sich in Regierungsverantwortung noch vor wenigen Jahren der Legalisierung Leihmutterschaft in Deutschland entgegengestellt hatte. Da Leihmutterschaft in Deutschland also gesetzlich verboten ist, ging mit seinem Partner Ausland, namentlich die USA, um dort seinen ungestillten Kinderwunsch zu befriedigen. Dass hier etwas nicht zusammenpasst und nicht nur seine persönliche Glaubwürdigkeit, sondern auch die seiner Partei und mithin der Regierung in Zweifel gezogen wird, ist offensichtlich. Inzwischen ist Herr Spahn auf die öffentliche Aufregung hin von seinem Posten als Vorsitzender der CDU-CSU-Fraktion des Deutschen Bundestages zurückgetreten.  Damit sollte jetzt alles gut s...

Beten wir mit dem Papst im Juli 2026: Für den Respekt des menschlichen Lebens

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  Wir beten um Respekt und Verteidigung des menschlichen Lebens in jedem seiner Abschnitte, indem es als Gabe Gottes angesehen wird.  

Beten wir mit dem Papst im Juni 2026: Für die Werte des Sports

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Wir beten, dass der Sport ein Instrument des Friedens, der Begegnung und des Dialogs unter den Kulturen und Nationen sei und die Werte wie Respekt, Solidarität und persönliches Wachstum fördere.

Beten wir mit dem Papst im Mai 2026: Für eine gute Ernährung für alle Menschen

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  Wir beten, dass sich alle, von den großen Erzeugern bis zu den kleinen Verbrauchern, dafür einsetzen, die Vergeudung von Lebensmitteln zu vermeiden, und dass jede Person Zugang zu einer qualitätsvollen Nahrung hat.

Beten wir mit dem Papst im April 2026: für Priester in Krisen

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Wir beten für die Priester, die mit Momenten der Krise in ihrer Berufung kämpfen, dass sie die ihnen nötige Begleitung finden und dass die Gemeinschaften sie mit Verständnis und Gebet unterstützen.

St. Josef: Wahre Männlichkeit ist nicht laut

Wenn die Heiligen in katholischen Kirche als Vorbilder gelten können, dann ist der heilige Josef beinahe wie das platonsche Urbild von Männlichkeit überhaupt. Ein Mann, wie er von Gott gedacht war. "Peak Masculinity", wie es die social media des 21. Jahrhunderts ausdrücken würden. Das heißt natürlich nicht, dass der Mann keine menschliche Fehler hatte. Jede Charaktereigenschaft, die für etwas  Gutes eingesetzt werden kann, kann manchmal auch problematisch werden. Je nach Umständen, Stimmung, Emotionen, etc. So fällt er zum Beispiel im Evangelium vor allem durch sein Schweigen auf. Kein einziges Mal ist eine wörtliche Rede von ihm aufgezeichnet. Er verarbeitet Dinge im Stillen, bespricht sie eher mit Gott als mit seinen Mitmenschen (das nennt man Gebet) und kommt im Stillen zu seinen Entscheidungen, die er dann in die Tat umsetzt. Eine solch ruhige Entschlossenheit ist gut in Krisenzeiten, wie es sich bei der Flucht mit Frau und Baby vor dem Häschern des Herodes erwies. Zu and...

St. Patrick, Hirte von Schafen und Menschen

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Den 17. März feiert die Kirche und die irlandfreundliche Welt als "Saint-Patricks-Day". Auch wenn die Menschen, die sich an diesem Tag grün anziehen, mit Guiness oder Whiskey betrinken und bei Paraden mitlaufen, es sich vielleicht nicht bewusst machen, so feiern sie an diesem Tag den Todestag (oder vielmehr Geburtstag zum Himmel) eines Heiligen der katholischen Kirche. Der Mann hinter all dem Grün ist auch viel spannender, als man vielleicht auf den ersten Blick meint. Denn, um mit dem Dichter Oscar Wilde zu sprechen, "jeder Heilige hat eine Vergangenheit".  Patrick von Irland, wie er inzwischen allgemein genannt wird, wurde um das Jahr 400 in England, damals römische Provinz Britannien geboren. Sein Vater Calpurnius war wohl ein römischer Beamter. Er war Christ und arbeitete in der örtlichen Gemeinde als Diakon mit. Patrick wurde also bereits als Kind im christlichen Glauben erzogen. Allerdings scheint er dies nicht sonderlich ernst genommen zu haben. Er gleicht da...