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Asia Bibi ist endlich frei!

Was das eine Zitterpartie! Der Meldung, dass Asia Bibi, die seit mehreren Jahren in einem pakistanischen Gefängnis schmort, auf Veranlassung ihrer Regierung endlich frei gelassen wurde, war das Highlight der letzten Woche. Was war damals noch mal ihr Verbrechen gewesen? In einem Dorf mit mehrheitlich muslimischer Bevölkerung hatte sie aus demselben Brunnen wie einige Muslime getrunken. Nach dem in Pakistan geltenden, sog. Blasphemiegesetz wurde sie daraufhin der Gotteslästerung angeklagt und ohne weiteres faires Gerichtsverfahren zum Tode verurteilt. Irgendwann und nach mehrfachen Appellen der internationalen Gemeinschaft, darunter die Päpste Benedikt XVI und Franziskus wurde dieses Todesurteil zumindest zeitlich ausgesetzt. Das ändert jedoch nichts daran, dass dieses unsägliche Blasphemiegesetz Pakistan in eine Barbarei führt, wie sie Europa noch von den Hexenverfolgungen kennt. Wenn Menschen schon wegen eines Schlucks Wassers angezeigt werden, können andere Leute ihre Nachbarn, auf…

Beten wir für den Frieden unsrer Erde

Lasset uns beten für den Frieden unsrer Erde,
          denn der Friede der Erde ist todkrank.
Hilf ihm, süße Jungfrau Maria, hilf uns sprechen:
Friede sei dem Frieden unsrer armen Welt.

Die du vom Geist des Friedens gegrüßt wurdest,
Erbitte uns den Frieden -
Die du das Wort des Friedens in dich aufnahmst,
Erbitte uns den Frieden -
Die du das heil'ge Kind des Friedens zur Welt geboren hast,
Erbitte uns den Frieden -
Du Helferin des Allversöhners,
Du Willige des Allverzeihers,
Du Hingegebne an sein ewiges Erbarmen,
Erbitte uns den Frieden.

Du milder Mond in den wilden Nächten der Völker,
Wir begehren den Frieden -
Du sanfte Taube unter den Geiern der Völker,
Wir ersehnen den Frieden -
Du sprießender Ölzweig in den dürren Wälder ihrer Herzen,
Wir verzehren uns nach Frieden -
Dass die Gefangenen endlich erlöst werden,
Dass die Vertriebenen endlich ihre Heimat finden,
Dass sich alle Wunden endlich, endlich wieder schließen:
Erbitte uns den Frieden.

Um der Lieblichkeit der Erde willen,

Menschenrechte sind nicht verhandelbar, für jeden Menschen

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Es wird Zeit…!
Zeit etwas zu bewegen…!
Zeit die Realität anzunehmen…!

Zeit zu akzeptieren, dass wir in einer globalisierten und hochkommunikativen Welt zusammenwachsen.
Und wenn dies geschieht, muss uns bewusst sein, dass jeder von uns gefragt ist.

Denn Spannungen, Ängste, Sorgen....sind unvermeidbar.
Doch wir können dagegen etwas tun!
Wir können damit beginnen zu begreifen, dass der Wille zum Dialog Voraussetzung ist, um weltweit eines Tages Frieden zu schaffen.

Unser Planet ist inzwischen ein Dorf.
Das muss die Menschheit als Herausforderung begreifen.
Wir können uns nicht mehr aus dem Weg gehen.
Die Alternative wären Konflikte, an denen sich einige wenige bereichern und viele zu leiden hätten.
Fangen wir an.......mit den Mitteln die uns zur Verfügung stehen.

Mit einem ehrlichen Konsens.

Ich wünsche mir, dass diese Dokumentation, die von Flüchtlingen, ehemaligen Flüchtlingen, Muslimen, Christen, Atheisten ....produziert wurde, in den Schulen, Universitäten, Stiftungen, politischen …

Herbstzeit ist Kimchizeit

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Wenn man das Wort "Kimchi" stellvertretend für jede Art einzulegendes Gemüse liest. Ähnlich wie Sauerkraut wird beim koreanischen Nationalgericht das Gemüse durch Milchsäuregärung haltbar gemacht, was es gerade in den Wintermonaten zu einem beliebten Vitamin-C-Lieferanten macht. Da es bei uns in der Österlichen Bußzeit meist noch arg kalt ist, habe ich diese Gericht in einem anderen Blogpost mal als ideale Fastenspeise bezeichnet. Ein Rezept war ich damals schuldig geblieben, was ich heute nachholen möchte.

Es heißt, dass gerade von diesem Gericht so viele Varianten und unterschiedliche Zubereitungsweisen gibt, wie Korea Einwohner hat. Zumindest soll jede koreanische Familie ihr eigenes Kimchi Rezept haben und hüten. Da ich im Land der Morgenstille leider keine leibliche Familie mehr habe, greife ich auf das Rezept meiner lieben Freundin Laeri - einer Expat-Koreanerin aus dem Großraum Frankfurt - zurück.


Rezept: 

Zunächst werden die Blätter des Chinakohl einzeln gewaschen, ge…

Nach der Tasse Kaffee...

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...mit dem Kaffeesatz peelen
Eigentlich bin ich ja vor der ersten Tasse Kaffee am Morgen kein Mensch. Also, kein wirklich umgänglicher oder vernünftiger Mensch. Es ist erstaunlich, was ein wenig Koffein mit den Gehirnzellen anstellt. Mein Körper setzt Koffein unmittelbar in Texte um. Grund genug, mal zu überlegen, was man mit dem übrig gebliebenen Kaffeesatz so anstellen. Dass man mit übrig gebliebenen Teeblättern Teppiche reinigen kann, wusste ich schon, aber dass die kleinen Körnchen im Kaffeesatz einen richtiggehenden Peelingeffekt haben können, war mir neu. Wozu doch das Internet gut ist, obwohl das wahrscheinlich auch schon die (Ur)großeltern wussten. À propos "Großeltern": Kaffeemühle und Geschirr sind Erbstücke. Danke, liebe Oma!

Hier das Rezept zum selber machen: Peeling mit Kaffee, Olivenöl und Quark
Nein, das ist kein Stracciatella-Eis. :-) Das ist selbst angerührtes Kaffeesatz-Peeling.



Zunächst fängt aber alles mit dem Kaffee an. Manche kaufen den schon fertig g…

Beten wir mit dem Papst im September 2018

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Wie Josef Bordat bereits so richtig festgestellt hat, ist "Migration nicht die Mutter, sondern eher die Tochter der Probleme". Die "Mutter" sind die Probleme vor Ort, u.a. in vielen Ländern Afrikas, wo es den Menschen an einem flächendeckenden Bildungssystem und guten Arbeitschancen vor Ort mangelt. Natürlich kann man diesen beklagenswerten Umstand nicht allein auf die Folgen der Kolonisation schieben. Ebenso sind es korrupte Regime und verkrustete Clanstrukturen. Und dennoch haben wir eine Mitverantwortung und wenn es nur die vor Gott ist.

Beten wir also im September mit dem Papst für Bildung und Arbeit in Afrika
Wir beten zu Gott, unserem Vater, um freien Zutritt aller Jugendlichen zu Bildung und Arbeit in den jeweiligen Ländern Afrikas.