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Beten wir mit dem Papst im Juni 2026: Für die Werte des Sports

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Wir beten, dass der Sport ein Instrument des Friedens, der Begegnung und des Dialogs unter den Kulturen und Nationen sei und die Werte wie Respekt, Solidarität und persönliches Wachstum fördere.

Beten wir mit dem Papst im Mai 2026: Für eine gute Ernährung für alle Menschen

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  Wir beten, dass sich alle, von den großen Erzeugern bis zu den kleinen Verbrauchern, dafür einsetzen, die Vergeudung von Lebensmitteln zu vermeiden, und dass jede Person Zugang zu einer qualitätsvollen Nahrung hat.

Beten wir mit dem Papst im April 2026: für Priester in Krisen

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Wir beten für die Priester, die mit Momenten der Krise in ihrer Berufung kämpfen, dass sie die ihnen nötige Begleitung finden und dass die Gemeinschaften sie mit Verständnis und Gebet unterstützen.

St. Josef: Wahre Männlichkeit ist nicht laut

Wenn die Heiligen in katholischen Kirche als Vorbilder gelten können, dann ist der heilige Josef beinahe wie das platonsche Urbild von Männlichkeit überhaupt. Ein Mann, wie er von Gott gedacht war. "Peak Masculinity", wie es die social media des 21. Jahrhunderts ausdrücken würden. Das heißt natürlich nicht, dass der Mann keine menschliche Fehler hatte. Jede Charaktereigenschaft, die für etwas  Gutes eingesetzt werden kann, kann manchmal auch problematisch werden. Je nach Umständen, Stimmung, Emotionen, etc. So fällt er zum Beispiel im Evangelium vor allem durch sein Schweigen auf. Kein einziges Mal ist eine wörtliche Rede von ihm aufgezeichnet. Er verarbeitet Dinge im Stillen, bespricht sie eher mit Gott als mit seinen Mitmenschen (das nennt man Gebet) und kommt im Stillen zu seinen Entscheidungen, die er dann in die Tat umsetzt. Eine solch ruhige Entschlossenheit ist gut in Krisenzeiten, wie es sich bei der Flucht mit Frau und Baby vor dem Häschern des Herodes erwies. Zu and...

St. Patrick, Hirte von Schafen und Menschen

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Den 17. März feiert die Kirche und die irlandfreundliche Welt als "Saint-Patricks-Day". Auch wenn die Menschen, die sich an diesem Tag grün anziehen, mit Guiness oder Whiskey betrinken und bei Paraden mitlaufen, es sich vielleicht nicht bewusst machen, so feiern sie an diesem Tag den Todestag (oder vielmehr Geburtstag zum Himmel) eines Heiligen der katholischen Kirche. Der Mann hinter all dem Grün ist auch viel spannender, als man vielleicht auf den ersten Blick meint. Denn, um mit dem Dichter Oscar Wilde zu sprechen, "jeder Heilige hat eine Vergangenheit".  Patrick von Irland, wie er inzwischen allgemein genannt wird, wurde um das Jahr 400 in England, damals römische Provinz Britannien geboren. Sein Vater Calpurnius war wohl ein römischer Beamter. Er war Christ und arbeitete in der örtlichen Gemeinde als Diakon mit. Patrick wurde also bereits als Kind im christlichen Glauben erzogen. Allerdings scheint er dies nicht sonderlich ernst genommen zu haben. Er gleicht da...

Leben mit dem Kirchenjahr: ein Zwischenfazit

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oder:  Wie mir mein katholischen Planer im Alltag hilft Da ich meinen selbst gestalteten Planer mittlerweile im zweiten Jahr nutze, wird es, denke ich, Zeit für ein Zwischenfazit, insbesondere was die Praktikabilität der ganzen Idee angeht.  Eigentlich wurde das ganze Projekt ja ein bisschen aus der Not geboren. Einfach aus dem Frust heraus, dass mir keiner Planer, die da draußen auf Buchmarkt erhältlich sind, wirklich 100 % zugesagt hat. Und ich habe einige über die Jahre ausprobiert. Dabei habe ich entdeckt, dass gerade in Zeiten von digitalen Kalendern und Smartphones, ein Taschenkalender dabei hilft, Bildschirmzeit zu reduzieren und den Stress herauszunehmen. Außerdem bleiben Dinge noch einmal ganz anders im Gedächtnis haften, wenn man sie tatsächlich von Hand schreibt, nicht nur tippt. Dieses alte Argument kam auch immer in der Schule oder Uni, wenn uns die Lehrer den Sinn von Mitschriften erklären wollte. Klingt abgedroschen, trifft aber tatsächlich zu. Allerdings hielt ...

Licht unsrer dunklen Vernunft

Heute möchte ich von einem Geschenk berichten. Keines zum auspacken und anfassen, vielmehr ein Erlebnis, das umso schöner war, gerade weil es so überraschend kam. Angefangen hat es mit einer Ankündigungsmail von einem katholischen Fernsehsender, dass ein gewisser norwegischer Bischof in Köln sein würde. Und obwohl ich nicht die spontanste Person auf Erden bin, hat diese kurze Nachricht gereicht, damit ich meine ganzen üblichen Sonntagspläne über den Haufen geworfen habe. Aber es hat sich definitiv gelohnt. Bischof Erik Varden OCSO hatte für mich bereits einen sehr guten Ruf durch diverse Vorträge, Interviews und seinen Podcast über die Wüstenväter, außerdem ist dieser Trappist (für mich) der Goldstandard  des liturgischen Gesangs – und all dies wurde in der heiligen Messe , die er in der romanischen Basilika St. Ursula feierte, bestätigt. Der Anlass war wohl eine Veranstaltung im benachbarten Maternushaus, daher war die Kirche wirklich gut gefüllt, mit Menschen allen Alters. Musi...