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Es werden Posts vom Dezember, 2016 angezeigt.

Wende die Not

Jahresheiligen-Ziehen ist ein schöner Brauch. Man kann es sich elektronisch per Zufallsgenerator ermitteln lassen oder die Zettel in geselliger Runde ziehen. Mir wurde für 2017 die hl. Notburgazugedacht. Was eine "Büromaus" mit der Schutzheiligen der Dienstboten zu hat, bleibt mir ein Rätsel. Vielleicht dass ich über das außerordentliche Jubiläumsjahr der (Göttlichen) Barmherzigkeit  hinaus barmherzig und großherzig bleiben soll? Denn Notburga war besonders dafür bekannt, dass sie Speisereste ihrer Herrschaft an die Armen verteilte. Und als ihr dies verboten wurde, fastete sie und verteilte das so gesparte Essen.  Vielleicht möchte mich der Herr auch ermutigen, dass ich auch im Jahr 2017 A.D. die Hoffnung nicht aufgebe, die Augen nicht vor der Not verschließe und sie versuche zu wenden, wo es in meinen Kräften liegt.

Hosianna in excelsis, der Herr ist geboren!

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Frage des Tages: Wer klopfet an?

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Wir beten für Berlin!

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Da wacht man auf und dann war da über Nacht ein Attentat. Mit 12 Toten. Im eigenen Land. Wahrlich, eine "Affentat",wie mein kleiner Bruder das Wort früher zu verballhornen pflegte. (Wobei, selbst Affen wären wohl anständiger, als mit einem LKW in eine friedliche Menschenmenge zu rasen). Beten wir also für Berlin - für die Opfer um das ewige Leben und für den Täter, dass er sich bekehrt und seine Tat bereut.





Über die Sinnhaftigkeit der Weihnachtsspende

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Am Ende des Jahres einen Teil seines Gehalts an Zwecke zu spenden, die dem Allgemeinwohl dienen, ist ein sehr alter Brauch in den meisten Ländern des christlichen Abendlandes. Der bereits verstorbene Pater Gereon Goldmann erinnerte sich aus seiner Kindheit in den 1920er Jahren:
"Vater erhielt das ganze Jahr hindurch ganze Stöße von Bittbriefen verschiedener Klöster, besonders aus den Missionen. Alles wurde bis Weihnachten in eine große Kiste getan. Am Weihnachtsmorgen wurden die Briefe gemeinsam geöffnet und gelesen. Wir Kinder durften das Geld in die vielen Umschläge tun. Jede einzelne Bitte wurde mit einer Gabe bedacht, je nach Verdienst des Vaters während des Jahres."  So werden Kinder an die edlen Tradition des Gebens herangeführt und gleichzeitig daran erinnert, dass viele gute Dinge in der Welt erst durch Spenden möglich werden. Tatsächlich ist Spenden eine Art aktiv die Welt um uns herum zu gestalten. Über selbst erwirtschaftetes Geld kann man schließlich nach Gutdün…

Gegrüßt seist du Maria, jungfräuliche Zier

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Wir brauchen ein neues Lepanto!

Aleppo versinkt im Chaos, man kennt nicht mehr Freund noch Feind, im Jemen verhungern die Menschen unbemerkt von der Weltöffentlichkeit, im Irak kämpfen die verbliebenen Jesiden weiterhin verzweifelt um ihr Überleben... und das sind nur einige der aktuellen Meldungen aus dem Nahen Osten. Schaut man sich in der Welt um, so entdeckt man noch viel mehr Beweise dafür, dass der Mensch dem Menschen zum Wolf werden kann. In Pakistan verrottet eine junge Mutter zum Beispiel seit Jahren im Gefängnis, weil sie es als Christin gewagt hatte, Wasser aus einem Brunnen geschöpft zu haben, der auch von Muslimen genutzt wird. In Nordkorea wird man schon ins Konzentrationslager gesteckt, wenn man eine Bibel nur anfasst. Und mit Konzentrationslager sind Konzentrationslager gemeint. Durchaus auch solche nach den Massstäben, welche die Deutschen vor 70 Jahren gesteckt haben. Der Zustand der Welt könnte also zum Verzweifeln sein! Könnte, wenn mit der Verzweiflung eines einziges Menschenkindes nur ein einzi…

Kann man Vergebung im Film darstellen?

Wer von meinen lieben Lesern da draußen wollte schon immer mal ein Drehbuch schreiben? Dieses prickelnde Gefühl erleben, seine Idee verfilmt zu wissen und auf der Leinwand zu sehen? Wenn man dann auch noch Gott wieder ins Gespräch bringen kann, sollte einen doch nichts mehr davon abhalten, an der neuen Storymaker-Aktion von Mannaplace e.V. teilzunehmen. Naja, bis auf eine fehlende Muse vielleicht. Ihr erinnert euch? Mannaplace, das waren mit dem berührenden Filmchen "Philipp und ich".

Wenn ihr eine zündende Kurzfilmidee rund um das Thema "Vergebung" habt, dann schreibt sie auf und schickt sie bis zum 31. Dezember 2016 über das Geschichten Formular ein

Da sich diese coole Truppe hundertprozentig auf Gott verlässt und darum ausschließlich aus Spenden finanziert, sind sie gerade wieder auf der Suche nach verlässlicher finanzieller Hilfe. Bis 29. Dezember 2016 wollen sie 50 neue Produzenten, d.h. monatliche Dauerspender, finden. Alle Infos dazu und die Möglichkeit …

Was wäre, wenn es kein Weihnachten gäbe...?

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...weil Jesus nicht geboren wurde. Er müsste nicht notwendigerweise in einer Abtreibung gestorben sein, wie es linksextreme Abtreibungsbefürworter alljährlich beim Marsch für das Leben herbei phantasieren. Es würde schon reichen, wenn Maria "Nein" statt "Mir geschehe nach Deinem Wort" zum Engel gesagt hätte. Weil es ihr gerade nicht in den Kram gepasst. Weil sie sich ihr Leben keusch und kontemplativ geplant hatte und nicht Mutter hätte sein wollen. Ja, was dann?
Zunächst gäbe es kein Weihnachten. Juhu, kein Stress, keine ständiges Jingle-Bells-Gedudele, keine Geschenke-Kauf-Rennerei, kein  "Wir-sind-jetzt-gemütlich"- Zwang, der doch jedes Jahr in den großen Familienstreit ausartet. Diejenigen, die ein wenig bildungsbürgerlicher unterwegs sind, könnten sogar darauf schließen, dass es ohne Weihnachten - Jesu Geburt - auch kein Ostern - Jesu Tod und Auferstehung - geben würde. Also auch Christentum und keine Kirche. Hier höre ich schon die Jubelschreie der…

Dezember ist Muttertags-Monat

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Hier nun mein Betrag in der Reihe Blogoezesen-Adventskalender-2016. Vielen Dank an Heike für die Organisation. Morgen, 14.12., geht es dann bei den Wegkreuzen weiter. 



Im katholischen Brauchtum gelten der Mai und der Oktober als klassische Marienmonate. Es gibt Flurprozessionen mit Anrufungen der Muttergottes und das Rosenkranzgebet wird verstärkt gepflegt. Für alle Skeptiker, das ist jenes meditative Gebet, an dem die Geheimnisse von Jesu und Mariens Leben an einer Perlensschnur "betrachtet" werden. Fünf mal zehn Ave-Maria mit eingestreuten Vater-Unser-Gebeten, das wirkt beruhigender als alle hinduistisch-buddhistisches "Ohms" es jemals könnten. Aber ich schweife ab...
Warum finde ich nun, dass eigentlich auch der Dezember in die Reihe der Marienmonate hinein gehörte? Die Antwort ist einfach: In welchem anderen Monat sind soviele Feste und festliche Gedenktage versammelt, die unmittelbar mit der Muttergottes zu tun haben? Natürlich ist Weihnachten zunächst einmal …

Was die Unbefleckte Empfängnis Mariens mit Jesus zu tun hat.

Johannes Hartl, katholischer Theologe und Leiter des ökumenischen Gebetshaus Augsburg hat sich auf Facebook mit dem, gerade in freikirchlich-evangelischen Kreisen oft erhobenen Vorwurf befasst, die Marienfeste und gerade die Unbefleckte Empfängnis Mariens würden einen unguten Personenkult befördern, ja Maria quasi zu einer "Nebengöttin" erheben. Das ist Unsinn, die Marienfeste verweisen alle auf Jesus Christus, als den Gottmenschen und Erlöser, sagt Johannes Hartl und untermauert dies mit einer sehr schlüssigen Herleitung aus Schrift und katholischer Tradition.

>> Wie, so mag einer fragen, kann man nur auf eine so absurde, ein Geschöpf überhöhende, unbiblische Lehre kommen? Steht sie nicht im krassen Widerspruch zu Röm 3,23, wonach „alle gesündigt“ haben und die Herrlichkeit Gottes verloren haben? Diese Lehre steht so tatsächlich nicht in der Bibel, sondern ist Frucht der Reflexion der frühen Kirche auf das Geheimnis der Menschwerdung. Dass Jesus wahrer Mensch un…

Was hat Evita mit Donald Trump zu tun?

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Seit der Wahl von Donald J. Trump zum 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika überschlagen sich die Zeitungen, Online-Magazine, Rundfunk- und Fernsehstationen. Während die einen jubeln, wittern die anderen den nahenden Weltuntergang. Gleichgültig scheint der Mann mit dem blonden Toupet niemanden zu lassen. Und selten schien nicht nur Amerika, sondern auch die Welt so tief gespalten. Dabei ist Trump nur ein Sympton für das tiefsitzende Misstrauen weiter Teile der Bevölkerung gegenüber denjenigen, die sie als "die Eliten" erfahren. Ja, es ist wieder soweit. Jahrhunderte nach Abschaffung der Ständegesellschaft ist die Klassengesellschaft zurück. Nicht auf dem Papier, aber in den Köpfen. Statt Adeliger und Grundbesitzer sind es nun bestimmten Berufsgruppen - Politiker, Journalisten, Manager - die als "die da oben" empfunden werden. Das Gefühl, dort mit den eigenen Problemen nicht gehört zu werden, ohnmächtig ausgeliefert zu sein, dieses Gefühl scheint zu bl…

Ein Lebensstand ändert sich

Ben hat mir tatsächlich die Frage gestellt, die gemeinhin als die "Frage aller Fragen" bezeichnet wird. Gestern abend, nach unserem ersten gemeinsamen Jahr. Und wie er das gemacht hat; also da merkt man die angehende "Rampensau". Er ist schon ein bisschen verrückt, aber der liebste Verrückte, den ich kenne. Und wir können uns gegenseitig so gut ergänzen, dass die hl. Zélie doch ein gutes Augenmaß bewiesen hat, als sie uns einander zugeführt hat. Bei aller Gegensätzlichkeit.

#gutmensch: Was ist gut?

Seit einigen Tagen ist sie nun online, die Aktion #gutmensch. Das Erzbistum Köln und der Kölner Caritasverband möchten das Bewusststein dafür schärfen, wie sich ein Begriff verselbständigen und ins Gegenteil verkehren kann. Besonders seit der Flüchtlingskrise wurden Menschen als "Gutmenschen" tituliert, die sich bedingungslos den "refugees welcome" und "wir schaffen das" - Rufen anschlossen. Da diese Bezeichnungen meist von Gegnern der deutschen Flüchtlingspolitik kamen, waren damit die Atribute "naiv, dumm oder weltfremd" mit eingeschlossen, was natürlich einer Verunglimpfung hilfsbereiter Menschen gleichkommt. Das geht natürlich gar nicht. Engagement für andere ist erst mal per se gut!

Gleichzeitig sollte ich vielleicht anmerken, dass in meiner Wahrnehmung das Wort "Gutmensch" erst dann mit einem negativen Unterton gebraucht wurde, wenn der Sprecher sich mit seinen Bedenken rund um die Flüchtlingsproblematik nicht ernst genommen oder…

Berufungsgeschichte von Pater Nikolaus Klemeyer LC

Der Blogger von Herzen die sprechen wird Priester! Aus tiefgläubiger evangelischer Familie stammend, mit Respekt und wachsender Zuneigung für den katholischen Glauben aufwachsend, wird P. Nikolaus Klemeyer LC nun am 10. Dezember 2016 mit 35 Mitbrüdern zum Priester geweiht.

>> Ich möchte die Berufungsgeschichte im Bremerkreis, in Norddeutschland, anfangen. Dort findet man den „Klemeyerhof“, einen wunderbaren alten Bauernhof im Besitz einer tief evangelisch-lutherischen Familie. Mein Großvater war evangelischer Pfarrer und deutscher Offizier. Aus Treue zu seiner Truppe ist er in die russische Gefangenschaft gegangen und dort geblieben. Ein Jahr nach Kriegsende starb er in einem sibirischen Kriegsgefangenenlager. Meine Großmutter hat als Kriegswitwe ihre drei Söhne allein im Umkreis von Göttingen großgezogen. Sie war tief religiös und noch tiefer evangelisch, so dass meine Mutter sie einmal spaßeshalber einen “evangelischen Kardinal” nannte. Sie war Mitbegründerin des 

Gebetsmeinung des Heiligen Vaters für Dezember 2016

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Advent, Advent

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Gute Vorsätze gehören zum neuen Jahr wie Glühwein zum Christkindlesmarkt. Das gilt auch für Kirchenjahre und so ist der diesjährige Online-Adventskalender der katholischen Blogger ein willkommener Anlass für mich, meine gallopierende Faulheit zu bekämpfen. Am 13. Dezember werde ich meinen Teil zu diesem Gemeinschaftsprojekt beitragen, das inzwischen schon eine kleine Tradition ist.


Also, klickt euch rein in den --> Blogoezese-Adventskalender 2016 und verpasst keinen Eintrag bis Heiligabend!