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Es werden Posts vom Oktober, 2013 angezeigt.

Memento mori

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Musikalisches Memento mori von Thomas Fersen, hochgeholt von Halloween letzten Jahres. Dann lassen wir sie mal tanzen, die Skelette ;-)


"Monsieur" von Thomas Fersen

Wieso nimmt man einen Preis von jemanden an, über den man sich nur ärgert?

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So geschehen in Bonn, als Lara Katharina Fritzsche vom Süddeutsche Zeitung Magazin ihr Preisgeld  des Katholischen Medienpreises 2013 dem 'Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung' spendete. Dieses Bündnis setzt sich für Abtreibung und die rezeptfreie Vergabe der 'Pille danach' ein und ist unter anderem damit aufgefallen, beim jährlichen 'Marsch für das Leben' in Berlin eine hasserfüllte Gegendemo zu organisieren.


Einmal ganz abgesehen davon, dass mir spontan mehrere Initiativen (u.a. aus dem katholischenMedienbereich) einfallen würden, die diese 5.000,--€ ebenso gut gebrauchen könnten und diese sogar mit größerem Nutzen für die Gesellschaft verwenden würden, finde ich es ziemlich heuchlerisch, erst einen Preis anzunehmen und sich feiern zu lassen, um dann hinzugehen und dem Preisverleiher zu sagen, dass man quasi auf ihn und seine Ansichten spuckt. Was sagt das dann über den Preisempfänger aus?

Wie leben Gottes Diener in Frankreich?

Wie Gott in Frankreich lebt, scheinen alle zu wissen. Aber wie leben seine Diener in Frankreich?
Durch die strikte Staat-Kirche-Trennung gibt es dort bekanntlich keine Kirchensteuer im deutschen Sinne. Also, von was existiert der gewöhnliche "Curé" im Land des Heiligen von Ars? Was könnten wir von dort lernen? Bevor ich mich bei so einem heiklen Thema weit aus dem Fenster lehne, habe ich eine französische Freundin gefragt, für mich auf die Suche nach einigen Fakten, besonders zu der Bezahlung der Priester in Frankreich, zu gehen.

Gastbetrag von Lucie Schielin. Die rund 15.000 erwerbstätigen Priester (Weltpriester) in Frankreich erhalten durchschnittlich ca. 950 Euro pro Monat. Sie haben eine Wohnung, aber müssen für ihren Lebensunterhalt selbst sorgen. Ein Teil des Gehalts stammt von der Diözese und die nimmt das Geld wiederum von der „Denier du Culte“, einer freiwilligen Abgabe der Gläubigen zugunsten der katholischen Diözesen. Diese ist jedoch im Vergleich zu Deutschland…

Gebetskerze für den ' Capitano'

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Wer auch immer gerade einige Gebets-Kapaziäten frei hat, kann bitte mal an den Capitano Taras Sirko denken, dem geht's zur Zeit gar nicht gut.

Vergelt's Gott!

Gerties Handy-Taschen: Das Sortiment wächst

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Wer sein Handy/Smartphone/mp3-player dieses Jahr vor dem Erfrieren bewahren möchte, spendiert ihm dieses Jahr eine von Gerties Handy-Taschen. Zu erwerben auf dem Adventsmarkt der Kolpingsfamilie Oberstdorf oder direkt zu bestellen bei mir via pn. (Mailadresse im Profil).

Als Fundraiserin werde ich die Erlöse natürlich guten Zwecken spenden: zur Unterstützung der Arbeit von Kolping Indien und für Mess-Stipendien bei den Legionären Christi.
Preis pro Handy-Tasche daher: 5,- Euro (zzgl. Porto)


Natürlich höre ich bei 13 Hüllen noch nicht auf. Die Weihnachtsgeschenke für einige liebe Freunde sind bereits gesichert und die Waffen meiner Wahl gegen herbstlich-winterliche Langeweile und trübe Stimmungen liegen bereit:


Tag der Familie mit Papst Franziskus

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In der Predigt zum Tag der Familie schreibt der Heilige Vater den Familien dieser Welt folgende drei Punkte ins Stammbuch: 

Die Lesungen dieses Sonntags laden uns ein, über einige grundlegende Merkmale der christlichen Familie nachzudenken.
1. Das erste: die Familie, die betet. Der Abschnitt aus dem Evangelium stellt zwei Arten zu beten heraus, eine falsche – die des Pharisäers – und eine andere, echte – die des Zöllners. Der Pharisäer verkörpert eine Haltung, die nicht den Dank an Gott für seine Wohltaten und seine Barmherzigkeit, sondern vielmehr Selbstzufriedenheit ausdrückt. Der Pharisäer fühlt sich gerecht, er fühlt sich in Ordnung, er plustert sich darum auf wie ein Pfau und verurteilt die anderen von der Höhe seines Podestes aus. Der Zöllner dagegen macht nicht viele Worte. Sein Gebet ist demütig, nüchtern, durchdrungen von dem Bewusstsein der eigenen Unwürdigkeit, der eigenen Schwächen: Dieser Mann bekennt wirklich, dass er der V…

Roma locuta

und bis auf weiteres möchte ich jetzt nichts mehr hören über #Limburg31, besonders von den 'lieben' Mainstream-Medien.

PRESSEMITTEILUNG DES HEILIGEN STUHLS HINSICHTLICH DER DIÖZESE LIMBURG (DEUTSCHLAND)
Der Heilige Vater ist über die Lage in der Diözese Limburg zu jedem Zeitpunkt umfassend und objektiv informiert worden.In der Diözese ist es zu einer Situation gekommen, in welcher der Bischof, S.E. Mons. Franz-Peter Tebartz-van Elst, seinen bischöflichen Dienst zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht ausüben kann. Nach dem „brüderlichen Besuch" von S.Em. Giovanni Kardinal Lajolo im vergangenen September hat die Deutsche Bischofskonferenz, gemä$ einer Vereinbarung zwischen dem Bischof und dem Limburger Domkapitel, eine Kommission eingesetzt, um eine eingehende Prüfung im Hinblick auf den Bau des Bischofssitzes vorzunehmen. In Erwartung der Ergebnisse besagter Prüfung und der damit verbundenen Vergewisserung über diesbezügliche Verantwortlichkeiten hält der Heilige Stuhl es für …

Vanità di vanità!

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[Hochgeholt aus aktuellem Anlass.]

Dieses Lied von Angelo Branduardi aus dem Film 'State buoni, se potete' (dt. Himmel und Hölle - Bleibt gut, wenn ihr könnt) über den hl. Don Filippo Neri wird mir wohl die nächsten Tage als Ohrwurm bleiben. Vanità - Eitelkeit, nicht nur im Sinne von #Prunk und #Protz!




Alles vergeht, Gott allein bleibt in Ewigkeit!

Jeder ist #Limburg.

Ein Gastkommentar von Christoph Kraus.


Eine Zahnzwischenraumreinigung dauert für gewöhnlich – gründlich mit gewachster Zahnseide durchgeführt – eine gute Minute. Es ist sinnvoll investierte Zeit, wenn man bedenkt, dass man damit einerseits Karies vorbeugt, andererseits mit gutem Gewissen aus dem Haus gehen kann. Schließlich sind nach erfolgreicher Mundhygiene garantiert auch die letzten Spinatreste zwischen den Zähnen beseitigt. Also: Minimale Zeitinvestition für maximale Effizienz. Mehr geht nicht. Und das, wohlgemerkt, in einer Minute! Wie viele Stunden haben wir hingegen in den letzten Tagen damit verbracht, Neues über „Limburg“ zu lesen, so als ob mittlerweile schon der Name für sich steht? Wie viele Minuten unseres Lebens haben wir für Talkshows aufgewendet, in denen es um den materiellen Reichtum der Kirche geht?

Machen wir uns nichts vor: Wir alle haben gewaltig Dreck am Stecken – ohne Ausnahme. Dazu zähle ich mich dann aber auch. Schließlich ist der Mensch per se kein Unschuld…

Kirche in den Medien: das verzerrte Spiegelbild

>>Marginalisierung,  “Kirche” voll ins private abzudrängen, jeden öffentlichen Einfluß, ja jede öffentliche Wahrnehmung komplett zu unterbinden, es sei denn man kann sie skandalisieren, das hat Methode.<< So heißt es in einem beachtlichen Artikel von Peter Winnemöller zur medialen Rezeption des Limburger Dom- und Kostenberges.  Vielfach zeigen sich die Folgen bereits an der sog. 'Basis', z.B. wenn  die Argumente der Gesprächspartner so sehr den Schlagzeilen ähneln, dass kein Blatt mehr dazwischen passt. Nimmt man dann die Statistiken der Deutschen Bischofskonferenz zu den jährlichen Kirchenbesucherzahlen hinzu, scheint das Wort Marginalisierung voll zuzutreffen. Andererseits frage ich mich dann: "Wenn es tatsächlich immer weniger Menschen interessiert, was die katholischen Kirche lehrt, was den chrislichen Glauben ausmacht, warum ist es dann notwendig, diese derart zu skandalisieren?" Wenn einem eine Sache oder eine Institution egal ist, dann kümmert m…

Jesus nachfolgen, frei sein, nicht resignieren

Jesus nachfolgen heißt, ihn an die erste Stelle setzen, sich frei machen von den vielen Dingen, die unser Herz bedrücken.
— Papst Franziskus (@Pontifex_de) October 19, 2013

Resignieren wir nicht gegenüber dem Bösen. Gott ist die Liebe, die das Böse durch den Tod und die Auferstehung Christi besiegt hat.
— Papst Franziskus (@Pontifex_de) October 18, 2013

Die offene Tür - Teil X

Und zum guten Schluss von "Porta Fidei":

>> Als der Apostel Paulus bereits am Ende seines Lebens angelangt war, forderte er seinen Schüler Timotheus auf, mit derselben Beständigkeit nach dem Glauben zu streben (vgl. 2 Tim 2,22), die er in seiner Jugend hatte (vgl. 2 Tim 3,15). Diese Einladung spüren wir an einen jeden von uns gerichtet, damit niemand nachlässig im Glauben werde. Er ist ein Gefährte unseres Lebens, der es erlaubt, mit stets neuem Blick die Wunder wahrzunehmen, die Gott für uns vollbringt. Darauf bedacht, die Zeichen der Zeit im Heute der Geschichte zu erkennen, verpflichtet der Glaube jeden von uns, ein lebendiges Zeichen der Gegenwart des Auferstandenen in der Welt zu werden. Das, was die Welt von heute besonders braucht, ist das glaubhafte Zeugnis derer, die, vom Wort des Herrn im Geist und im Herzen erleuchtet, fähig sind, den Geist und das Herz vieler zu öffnen für die Sehnsucht nach Gott und nach dem ewigen Leben, das kein Ende kennt.„D…

Die offene Tür - Teil IX

>>Das Jahr des Glaubens wird auch eine günstige Gelegenheit sein, das Zeugnis der Liebe zu verstärken. Der heilige Paulus erinnert: „Für jetzt bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; doch am größten unter ihnen ist die Liebe“ (1 Kor 13,13). Mit noch kräftigeren Worten – die von jeher die Christen in die Pflicht nehmen – sagt des Apostel Jakobus: „Meine Brüder, was nützt es, wenn einer sagt, er habe Glauben, aber es fehlen die Werke? Kann etwa der Glaube ihn retten? Wenn ein Bruder oder eine Schwester ohne Kleidung ist und ohne das tägliche Brot und einer von euch zu ihnen sagt: »Geht in Frieden, wärmt und sättigt euch!«, ihr gebt ihnen aber nicht, was sie zum Leben brauchen – was nützt das? So ist auch der Glaube für sich allein tot, wenn er nicht Werke vorzuweisen hat. Nun könnte einer sagen: »Du hast Glauben und ich kann Werke vorweisen; zeig mir deinen Glauben ohne die Werke und ich zeige dir meinen Glauben aufgrund der Werke« “ (Jak 2,14-18). Der Glaube ohne…

Die offene Tür - Teil VIII

Was Glauben bewirken kann...

>>Aufgrund des Glaubens nahm Maria das Wort des Engels an und glaubte der Botschaft, daß sie im Gehorsam ihrer Hingabe die Mutter Gottes werden sollte (vgl. Lk 1,38). Als sie Elisabeth besuchte, stimmte sie ihren Lobgesang auf den Allerhöchsten an für die Wunder, die er bei denen vollbrachte, die sich ihm anvertrauen (vgl. Lk 1,46-55). Mit Freude und Bangen gebar sie ihren einzigen Sohn und bewahrte unversehrt ihre Jungfräulichkeit (vgl. Lk 2,6-7). Im Vertrauen auf Josef, ihren Bräutigam, brachte sie Jesus nach Ägypten, um ihn vor der Verfolgung des Herodes zu retten (vgl. Mt 2,13-15). Mit demselben Glauben folgte sie dem Herrn während seiner Verkündigung und blieb bei ihm bis zum Kalvarienberg (vgl. Joh 19,25-27). Im Glauben kostete Maria die Früchte der Auferstehung Jesu, und indem sie alle Erinnerungen in ihrem Herzen bewahrte (vgl. Lk 2, 19.51), gab sie diese an die Zwölf weiter, die mit ihr im Abendmahlssaal versammelt waren, um den Hei…

EU-Parlament gegen 1-von-uns

[Update, 22.10.2013, kath.net]
Der Bericht A7-0306/2013 oder auch "Estrela-Bericht", der ein "Recht auf Abtreibung" forderte, wurde heute im Plenum des Straßburger Europa-Parlaments an den zuständigen Frauenausschuss zurück verwiesen. Der CSU-Europaabgeordnete Bernd Posselt bezeichnete dies als "Etappensieg für den Lebensschutz". Nun seien die Fraktionsvorsitzenden von Sozialisten, Grünen, Linken und Liberalen in der Pflicht, zu verhindern, dass dieses von Millionen von Bürgern sowie von der Europäischen Volkspartei/Christliche Demokraten als stärkster Fraktion des Hauses "zutiefst abgelehnte ideologische Papier wieder ins Plenum zurückkommt".

***  [Berlin, 15.10.2013, Pressemeldung]
Kurz vor Ablauf der Zeichnungsfrist des Europäischen Bürgerbegehrens ONE OF US planen Teile des Europäischen Parlaments eine Entschließung zur EU-weiten Festschreibung von Abtreibung als Grundrecht. Damit könnte der überraschende Erfolg des EU-Bürgerbegehrens ONE …

Die offene Tür - Teil VII

>> In diesem Jahr kann deshalb der Katechismus der Katholischen Kirche ein wirklichesInstrument zur Unterstützung des Glaubens sein, vor allem für die, denen die Bildung der Christen am Herzen liegt, die in unserem kulturellen Kontext so ausschlaggebend ist. Zu diesem Zweck habe ich die Kongregation für die Glaubenslehre beauftragt, in Absprache mit den zuständigen Dikasterien des Heiligen Stuhls eine Note zu erstellen, mit der der Kirche und den Gläubigen einige Hinweise gegeben werden, um dieses Jahr des Glaubens auf höchst wirksame und geeignete Weise im Dienst des Glaubens und der Evangelisierung zu leben.Der Glaube sieht sich ja mehr als in der Vergangenheit einer Reihe von Fragen ausgesetzt, die aus einer veränderten Mentalität herrühren, die besonders heute den Bereich der rationalen Gewissheiten auf den der wissenschaftlichen und technologischen Errungenschaften reduziert. Die Kirche hat sich jedoch nie gescheut zu zeigen, dass zwischen Glauben und authentisc…

Frei nach der hl. Teresa von Avila

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Die offene Tür - Teil VI

>>Andererseits dürfen wir nicht vergessen, dass in unserem kulturellen Kontext viele Menschen zwar die Gabe des Glaubens selbst nicht kennen, doch ernstlich auf der Suche nach dem letzten Sinn und der endgültigen Wahrheit über ihr Leben und über die Welt sind. Diese Suche ist ein authentisches „Vorspiel“ zum Glauben, weil es die Menschen auf dem Weg bewegt, der zum Geheimnis Gottes führt. Die Vernunft des Menschen trägt selbst das Bedürfnis nach dem „immer Gültigen und Bleibenden“[19] in sich. Dieses Bedürfnis stellt eine unauslöschlich ins menschliche Herz eingeschriebene ständige Einladung dar, sich auf den Weg zu machen, um den zu treffen, den wir nicht suchen würden, wenn er uns nicht bereits entgegengekommen wäre.[20] Eben zu dieser Begegnung lädt der Glaube uns ein und öffnet uns vollends.Um zu einer systematischen Kenntnis der Glaubensgeheimnisse zu gelangen, können alle im Katechismus der Katholischen Kirche ein wertvolles und unentbehrliches Hilfsmittel finde…

Die offene Tür - Teil V

Das "Jahr des Glaubens", Vermächtnis von Benedikt XVI, endet am Christkönigstag 2013, doch die "Tür des Glaubens" bleibt immer offen. Deswegen kommen ab heute die letzten Teile aus dem Apostolischen Schreiben "Porta Fidei".

>>An dieser Stelle möchte ich einen Weg skizzieren, der nicht nur die Glaubensinhalte tiefer zu verstehen hilft, sondern zusammen mit ihnen auch den Akt, mit dem wir beschließen, uns Gott in völliger Freiheit gänzlich anzuvertrauen. Es besteht nämlich eine tiefe Einheit zwischen dem Glaubensakt und den Inhalten, denen wir zustimmen. Der Apostel Paulus ermöglicht es, ins Innere dieser Wirklichkeit einzudringen, wenn er schreibt: „Wer mit dem Herzen glaubt und mit dem Mund bekennt…“ (Röm 10,10a). Das Herz zeigt an, dass der erste Schritt, mit dem man zum Glauben kommt, eine Gabe Gottes und ein Akt der Gnade ist, die wirkt und den Menschen bis ins Innerste verwandelt.In diesem Zusammenhang ist das Beispiel der Lydia sehr bede…

Kreuz und Gebet

Das Geheimnis des Kreuzes – ein Geheimnis der Liebe – kann man nur im Gebet verstehen: auf Knien vor dem Kreuz beten und weinen.
— Papst Franziskus (@Pontifex_de) October 10, 2013

Weihe der Welt an das Unbefleckte Herz Mariens

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Papst Franziskus weihte heute Mittag, 13.10.2013, die Welt an das Unbefleckte Herz Mariens. Welch mächtiger Schutz vor den Kräften des Bösen, nachdem er am 13.05.2013 bereits sich und sein Pontifikat unter den Schutz der Muttergottes von Fatima stellte.

Selige Jungfrau Maria von Fatima
Stets dankbar für deine mütterliche Gegenwart
vereinen sich unsere Stimmen mit denen aller Generationen,
die dich selig preisen.
Wir feiern in dir die großen Werke Gottes,
der nicht müde wird, sich barmherzig der Menschheit zuzuneigen,
die vom Bösen bedrängt und von der Sünde verwundet ist,
um sie zu heilen und zu retten.
Nimm in mütterlicher Güte Den Weiheakt an,
den wir heute voller Vertrauen vollziehen,
im Angesicht Deines Bildes, das uns so teuer ist.
Wir sind sicher, dass ein jeder von uns in deinen Augen wertvoll ist
und dass dir nichts von dem fremd ist, was in unseren Herzen ist.
Wir lassen uns von deinem liebevollen Blick berühren
und wir empfangen die tröstende Zärtlichkeit Deines …

#Prunk zum Hören

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Kleiner akustischer Beitrag zur laufenden #Prunk-Debatte und zu den #Prunkwochen vom Beiboot Petri. Antonio Vivaldi war Priester in einer Zeit in der es noch tatsächliche #Fürstbischöfe gab und schrieb einige der glanzvollsten, in diesem Sinne auch 'prunkendsten' Musikstücke, die ich kenne. Und auch hier trifft das Argument zu, dass sich diese Schönheit an die Armen richtete, waren die ersten Adressaten und Interpreten seiner Musik doch die Bewohnerinnen des venezianischen Waisenhauses, wo Don Antonio Musiklehrer war.

L'estro armonico op. 3, Nr. 6. Konzert für Violine in  a-Moll Antonio Vivaldi (1711)

Limburg kocht

...was wird das für 'ne Suppe geben?
Neuerdings vergeht kein Tag, an dem nicht irgendjemand vorbei kommt und einem ungefragt seine Meinung zu den Limburger Verhältnissen aufdrängt. Eigenartigerweise ähneln diese Meinungen den veröffentlichten Artikeln in Spiegel, Focus und diversen Tageszeitungen so sehr wie die Kessler Zwillinge. Sie haben dieselben Stärken in der teils tendenziösen Sicht auf den christlichen Glauben im Allgemeinen und die katholische Kirche im Besonderen, jedoch die gleichen Schwächen in wahrheits- und faktengetreuer Berichterstattung.

Ich bin ja echt keine Freundin von Verschwörungstheorien, aber schön langsam könnte man wirklich auf alle möglichen und unmöglichen Ideen kommen, wenn man sich anschaut, woher sich die Leute so ihre Informationen holen, wenn doch andrerseits fast alle Fakten offen im Internet herumliegen. Es ist ja nun nicht die Aufgabe der Krümel, dem Kuchen zu sagen, wo es lang geht. Genauso wenig ist es meine Aufgabe als kleine Bloggerin, den…

Loblied auf den Herbst

Jedes Jahr dasselbe: Du kommst auf leisen Sohlen. Ganz plötzlich bist du da. Breitest eine Decke aus Nebel über das Land. Mit feinem Regen weckst du uns. Mit der Morgendusche von Mutter Natur. Blätter und Früchte färbst du bunt. Wirbelst sie umher und uns dazu. Genauso leise wie kommst gehst du wieder mit den ersten Flocken. (Miriam Moißl, 2013)  

R.I.P. Erik Folkerts

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Ich bin richtig erschrocken, als ich über verschiedene Meldungen erfahren habe, dass der katholische Blogger Erik Folkerts verstorben ist und noch mehr, als ich gesehen hab, wie alt (oder eben nicht alt) er geworden ist. Leider hatte ich nicht das Glück, ihn persönlich gekannt zu haben, aber ich habe ihn immer wieder gern gelesen, hat er doch Über Gott und die Welt geschrieben.

Hat die Blogoezese jetzt einen eigenen Fürsprecher beim Herrn? Auf jeden Fall möchte ich um reichlich Gebet für Erik und seine Angehörigen bitten.

Kolpings Traum - und unserer?

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Des Reiseberichtes Teil 3

Ziel und Höhepunkt der dreitägigen Reise war der Besuch einer Aufführung des temporeichen Musicals „Kolpings Traum“ am 04.08.2013 in Fulda. Die Spotlight Musicalproduktion GmbH aus Wuppertal hat sich auf die Umsetzung kirchenhistorischer und ähnlicher Stoffe in spannende Musicals spezialisiert. So waren in den letzten Jahren der hl. Bonifatius, die hl. Elisabeth von Thüringen und die legendäre Päpstin Protagonisten erfolgreicher Musicals.



Anlässlich des 200. Geburtstags Adolph Kolpings beschäftigten sich die Produzenten mit dem Leben des rheinischen Priesters und Gesellenvaters, wie auch mit der Zeit, in der er gelebt und gewirkt hat. Mit Beginn der Industrialisierung Mitte des 19. Jahrhunderts führten viele Zeitgenossen Kolpings ein „Leben unter Dampf“, wie es in dem Eingangssong eindrucksvoll besungen wird.
Auf der Drehbühne des Schlosstheaters und vor beeindruckend realistischen Kulissen entfaltete sich in Rückblenden der Weg des ehrgeizigen Schusterges…

Beten wir wirklich?

Beten wir wirklich? Ohne eine beständige Beziehung zu Gott ist es schwer, ein wahrhaft christliches Leben zu führen.
— Papst Franziskus (@Pontifex_de) October 1, 2013

Selbstverfasstes in der Messfeier

Was haltet ihr von Priestern, die in der Hl. Messe (ordentlicher römischer Ritus) von den Texten des Messbuches abweichen und diese durch selbstverfasste Gebete ersetzen?

Mich kosten diese Hochwürdens einen beträchtlichen Teil der Konzentration und der Sammlung. Aber das ist wahrscheinlich nur mein ureigenstes Problem.

Baby Ballerina - elegant und kuschelig

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Da die Geduld leider nicht zu den Tugenden gehört, die mir besonders leicht fallen, sind solch  kleine Projekte wie Handy-Taschen oder Baby-Schuhe die ideale Beschäftigung für neblige Herbstnachmittage für mich und meine Häkelnadel.

Fertig ist bisher ein rechter Schuh aus der grauen Kuschelwolle. Linker Schuh... in progress



Größe:     10cm Fußlänge; ab 6 Monate Material:  Wolle Rödel "Davos", grau meliert (70% Baumwolle, 30% Polyamid),
                 Pro Lana Basic Cotton, weiß (100% Baumwolle) Waschbar: 30°C  


Fern und doch nah

"Wenn ich auch nicht mit dir spreche, so bedeutet das nicht, dass ich fern von dir bin. Ich bin gleichzeitig überall gegenwärtig und widme mich jeder Seele, als wäre sie allein auf der Welt."
(29.09.1939, Jesus zu G.B.)

E wie Erntedank

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Erster Gedenktag der hl. Anna Schäffer

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Am 05.Oktober 1925 verstarb die hl. Anna Schäffer, tat sie den großen Schritt von der Erde in den Himmel. Nachdem sie am 21.10.2012 in das Verzeichnis der Heiligen aufgenommen wurde, ist heute der erste Gedenktag der "neuen" Heiligen. Auch wenn ca. 1 Stunde ein wenig lang zum Zuhören ist, möchte ich euch heute doch diesen Vortrag über den geistlichen Weg der hl. Anna Schäffer von Pfr. Johann Bauer ans Herz legen, den der Pfarrer von Mindelstetten kurz vor der Heiligsprechung bei k-tv hielt.

Die Kirche - Berufung zur Heiligkeit für alle Getauften

Nach "Papst bezeichnet sich als Sünder" aus dem mittlerweile berühmten Interview von  P. Spadaro SJ stürzen sich die Mainstreamer nach der Generalaudienz vom 02.10.2013 wohl besonders auf den Halbsatz, dass "die heilige Kirche in ihrem Schoß auch Sünder umfasst". Uhhh, welche Überraschung! Ich sehe mir dagegen lieber die Definition der heiligen Kirche an, die eben kein "Verein" oder eine "Institution" ist, sondern direkt von Gott kommt.

>>Die Kirche ist heilig, weil sie von Gott kommt, der selbst der Heilige ist, der ihr treu ist und sie nicht verlässt. Die Kirche ist heilig, weil Christus sich für sie hingegeben hat und auf untrennbare Weise mit ihr verbunden ist; sie ist heilig, weil sie vom Heiligen Geist geleitet, gereinigt, erneuert und verwandelt wird. Die heilige Kirche umfasst in ihrem Schoß Sünder, sie besteht aus uns sündigen Menschen. Sie weist niemanden zurück, sondern will, dass alle Menschen umkehren und so Gottes Erbar…

Franziskus bei Franziskus

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Wenn ein großer Bruder Geburtstag hat, geht man gewöhnlicherweise hin und schmeißt eine Riesenparty. In diesem Fall ist es der Geburtstag zum Himmel und daher feiert der "kleine Bruder" heute mit denjenigen, die besagtem "großem Bruder" besonders am Herzen lagen und wir feiern mit.


7.00 Abflug vom vatikanischen Heliport 7.45 Landung auf dem Sportplatz des "Istituto Serafico" in Assisi 8.00 Begegnung mit den kleinen Patienten des Instituts "Serafico" für Blinde und Taubstumme 9.00 Privater Besuch im Marienheiligtum St. Damian 9.30 Begegnung mit den von der Caritas betreuten Armen im Erzbischofspalast von Assisi 10.00 Privater Besuch der Kirche Santa Maria Maggiore 10.20 Privater Besuch der Oberkirche der Franziskus-Basilika und Gebet am Grab des hl. Franziskus in der Krypta 11.00 Heilige Messe auf dem Franziskus-Platz in Assisi Segnung des Öls der Votivlampe für das Grab des hl.  Franziskus, Patron Italiens, auf dem Franziskus-Plat…

Thérèse, die Dichterin

Jesus, meine einzige Liebe! Wie liebe ich es,
Jeden Abend dir am Fuß des Kreuzes Blumen zu streuen!
Die Frühlingsrose für dich entblätternd,
Möchte ich deine Tränen trocknen.

Blumen streuen bedeutet, als Erstlingsgaben
Die leisesten Seufzer, die größten Schmerzen darzubringen,
Meine Leiden und meine Freuden, meine kleinen Opfer.
Das sind meine Blumen.

Herr, von deiner Schönheit ist meine Seele begeistert.
An dich möchte ich meine Wohlgerüche und meine Blumen verschwenden.
Indem ich sie für dich dem Wind anvertraue,
Möchte ich die Herzen entzünden.

Blumen streuen, Jesus, das ist meine Waffe,
Wenn ich kämpfen will, um die Sünder zu retten.
Der Sieg ist mein ... Immer entwaffne ich dich
Mit meinen Blumen!!!

Die Blumenblätter, die dein Gesicht liebkosen,
Sagen dir, dass mein Herz ohne Widerruf dir gehört.
Du verstehst die Sprache meiner entblätterten Rose
Und du lächelst zu meiner Liebe.

Blumen streuen, deinen Lobpreis wiederholen,
Das ist mein einziges Vergnügen im Tal der Tränen.
Im Him…

27. April 2014 - der große Kanonizationstag!

Laut Meldung von Radio Vatikan werden die seligen Päpste Johannes XXIII. (1958-1963) und Johannes Paul II. (1978-2005)amBarmherzigkeitssonntag 2014heiliggesprochen. Das gab Papst Franziskus am Montag, 30.09.2013 bei einem Konsistorium vor den in Rom versammelten Kardinälen bekannt. Während für den polnischen Papst Karol Wojtyla das Kanonisierungsverfahren vollständig abgeschlossen wurde, gelangt der Konzilspapst Angelo Roncalli ohne die offizielle Anerkennung eines zweiten Heilungswunders zu Ehren der Altäre.

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Kath.net organisiert eine Kurzreise nach Rom zur Heiligsprechung: 26. bis 28. April 2014.

Route A:
Linz – Salzburg – Innsbruck. 7.00 Abfahrt in Linz.
Route B: Heiligenkreuz bei Wien – Graz – Klagenfurt. 7.00 Abfahrt in Heiligenkreuz bei Wien. (Weitere Zustiegsstellen und Zeiten nach der Anmeldung)