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Es werden Posts vom 2015 angezeigt.

Heute ist der Sohn Gottes geboren : Alles wird anders.

Der Retter der Welt kommt, um Anteil zu haben an unserer Menschennatur, wir sind nicht mehr allein und verlassen. Die Jungfrau bietet uns ihren Sohn dar als Anfang eines neuen Lebens. Das wahre Licht kommt, um unser oft in den Schatten der Sünde eingeschlossenes Leben zu erhellen. Heute entdecken wir von neuem, wer wir sind! In dieser Nacht wird uns der Weg aufgezeigt, der zurückzulegen ist, um ans Ziel zu gelangen. Jetzt müssen jede Angst und jeder Schrecken enden, denn das Licht weist uns den Weg nach Bethlehem. Wir dürfen nicht in Trägheit verharren. Es ist uns nicht gestattet, unbeweglich zu bleiben. Wir müssen aufbrechen, um unseren Retter zu sehen, der in eine Krippe gelegt ist. Und dies ist der Grund für den Jubel und die Freude: Dieses Kind ist für uns geboren, »ist uns geschenkt«, wie Jesaja ankündigt (vgl. 9,5). Einem Volk, das seit zweitausend Jahren überall in der Welt unterwegs ist, um jedem Menschen Anteil an dieser Freude zu geben, wird die Sendung übertragen, den „Frie…

O Heil'ge Nacht

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Frohe und gesegnete Weihnachtstage  allen  Lesern!

Einmal werden wir noch wach

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Emmanuel, das heißt, Gott mit uns

O Emmanuel, unser König und Gesetzgeber, Du Erwartung und Heiland der Völker. Komm, uns zu erlösen. Herr, unser Gott.

Du König der ganzen Welt!

O König und Ersehnter der Völker, Du Eckstein, der Du aus zweien eine Einheit schaffst. Komm und erlöse den Menschen, den Du aus Erde gebildet.

O Morgenstern!

O Morgenstern, Glanz des ewigen Lichtes und Sonne der Gerechtigkeit. Komm und erleuchte jene, die in Finsternis und Todesschatten sitzen

O Clavis David (2015)

O Schlüssel Davids und Zepter des Hauses Israel, was Du öffnest, kann niemand schließen; was Du verschließest, kann niemand öffnen. Komm und führe den Gefesselten aus der Enge des Kerkers, wo er in Finsternis und Todesschatten sitzt.

O Radix Jesse (2015)

O Wurzel Jesse Du bist zum Zeichen gesetzt über die Völker, vor Dir werden Könige ihren Mund verschließen und Völker zu Dir beten. Komm, uns zu befreien, säume nicht länger.

Benjamin

Ich schrieb vor einiger Zeit,  dass ich da ein Menschenkind kenne, dem ich von Herzen gut bin. Dieses Menschenkind hört auf den Namen Benjamin. Ich finde, es ist eine wunderschöne Sache, nach dem jüngsten Sohn Jakobs benannt zu sein. Über den biblischen Benjamin ist nicht allzu viel bekannt, außer dass ihn seine Brüder als Faustpfand in Ägypten lassen mussten und dass er einen der 12. Stämme Israels begründete. Hier geht's auch eher um seinen Namensvetter in meinem Leben. "Sohn des Glücks" bedeutet der Name. Aber eigentlich bin ich die Glückliche, weil er mich gesehen hat, eine unter Tausenden. Auch auf diese Art kann man also erwählt sein. Ich danke dem Herrgott täglich, dass er unsere Wege sich kreuzen ließ. Er wird uns auch weiter führen.
#bloggerinlove

O Adonai (2015)

O Herr und Führer des Hauses Israel, Du bist dem Moses in den Flammen des brennenden Dornbusches erschienen und hast ihm auf Sinai das Gesetz gegeben. Komm, strecke Deinen Arm aus, uns zu erlösen.

O Sapientia (2015)

O Weisheit, Du bist aus dem Munde des Allerhöchsten hervorgegangen, umfassest alles von einem Ende zum andern und ordnest es machtvoll und sanft. Komm, uns den Weg der Klugheit zu lehren. ________________________ *Dieses und die folgenden O-Antiphonen werden gesungen von Dominikanerstudenten aus Oxford, England.

Herzlichen Glückwunsch zum 79. Geburtstag, Papst Franziskus!

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B wie Barmherzigkeit

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>>Das Wort „Barmherzigkeit“ist eine Lehnübersetzung des lateinischen „misericordia“, das aus zwei Begriffen zusammengesetzt ist: miseria = Elend und cors = Herz. Das Herz bezeichnet die Fähigkeit zu lieben; die Barmherzigkeit ist die Liebe, die das Elend des Menschen umgreift. Es ist eine Liebe, die unsere Bedürftigkeit und Ärmlichkeit „mitfühlt“, als sei sie die eigene, um uns aus ihr zu befreien. »Nicht darin besteht die Liebe, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns [zuerst] geliebt und seinen Sohn als Sühne für unsere Sünden gesandt hat« (1 Joh 4,10). »Das Wort ist Fleisch geworden (Joh 1,14)« – auch am Gnostizismus hat Gott kein Gefallen – und wollte all unsere Gebrechlichkeiten mit uns teilen. Gott wollte unseren menschlichen Zustand erfahren bis zu dem Punkt, am Kreuz alles Leid des menschlichen Lebens auf sich zu nehmen. Das ist der Abgrund seines Mitleids und seiner Barmherzigkeit: ein Sich-Entäußern um zum Gefährten und Diener der verwundeten Menschheit zu we…

Chiara und Enrico: Eine Liebe für die Ewigkeit

Alles annehmen, was aus Gottes Hand kommt. Chiara Corbella Petrillo tat dies und noch viel mehr mit einem Lächeln. Geboren 1984, im selben Jahr wie meine Wenigkeit, gehörte sie zur "Generation Weltjugendtag". Eine junge Frau, aufgewachsen in Italien, katholisch sozialisiert, auf den ersten Blick eine unter Tausenden. Und doch bekamen die Menschen bei ihrer Beerdigung eine Ahnung vom Himmel. Heute noch haben ihre Freunde Sternchen in den Augen, wenn sie von Chiara erzählen. Von ihrer Freude, ihrem Lachen und ihrer inneren Stärke. Ihr Ehemann Enrico spricht von einer "Liebesgeschichte am Kreuz".

Die Geschichte beginnt in einer Pilgergaststätte in Medjugorje, sie ist 18, er 23 Jahre alt. Auf den ersten Blick klingt es nach Hollywood, Liebe auf den Blick, jung, gläubig und verliebt. Natürlich verlief auch diese Beziehung nicht geradelinig, welche Liebesgeschichte tut das schon. Mehrere Male trennten sie sich, beschlossen jedoch nach einer gemeinsamen Pilgerfahrt nach A…

Was wäre gewesen, wenn der hl. Josef bereits facebook gehabt hätte?

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Andrea Doria, ein Gnadenbild und unverhoffte Rettung

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>> Die Schlacht vor Lepanto war schon so gut wie verloren, die Flotte war direkt in eine Falle gesegelt, sie war klar unterlegen und der Wind stand auch noch gegen sie; das Flaggschiff des Oberkommandos war bereits geentert. Da stürzte Giovanni Andrea Doria (der Kommandant der genuesischen Streitkräfte) unter Deck und warf sich vor einem neuen Gnadenbild Marias nieder. Nur die Königin des Himmels könne ihm jetzt noch helfen, flehte er, wenn nicht alles verloren sein sollte. Wenn ihr die Christenheit noch irgendwie lieb und teuer war. Unter Tränen rief der junge Condottiere die fremde Jungfrau mit dem Kreuzmedaillon an. Es war die erste Kopie der Morenita in Europa, es war Maria von Guadalupe. <<

So beschreibt Paul Badde in seinem Buch über die Jungfrau von Guadalupe jene Begebenheit bei der Seeschlacht von Lepanto, als ein überraschend auftretender Wind die türkische Flotte auseinander trieb und damit die Schlacht zugunsten der Heiligen Liga entschied. Die christlichen Ri…

Ein Völkermord und die Welt schaut zu

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Bei den letzten Jeziden im Shingal - Gebirge im Irak.  Was ist die Schuld dieser Frauen und Kinder?  Und wieso schaut die Welt bei diesem Schlachten zu?

Die Heilige Pforte ist geöffnet

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Das Jahr der Barmherzigkeit kann kommen! Und Benedikt XVI war auch dabei. 

Simon Jacob und der echte Nikolaus

Eine der ersten Etappen der Peacemaker Tour in der Türkei war Demre, das frühere Myra und natürlich dreht sich in diesem Eintrag von Simons Reisetagebuch alles um den hl. Bischof Nikolaus.
Nikolaus wirkte im 4. Jahrhundert als Bischof in Myra, Region Lykien. Damals noch Teil des römischen, später des byzantinischen Reiches. Ihm wurden viele Wunder nachgesagt. Im Besonderen faszinierte mich die Geschichte, in der es um einen verarmten Familienvater ging, der seine drei Töchter in die Prostitution schicken wollte. Er konnte sie aufgrund der fehlenden Mitgift nicht verheiraten. Nikolaus, Erbe eines größeren Vermögens und noch nicht zum Bischof geweiht, entschied sich heimlich auszuhelfen und rettete dadurch die drei Töchter vor einem Schicksal, in das heute, gerade aufgrund des Elends und der Flüchtlingsströme dieser Welt, besonders viele Frauen und auch Kinder getrieben werden. Auf meiner Reise habe ich z.B. erfahren, dass junge Frauen beim Versuch nach Europa zu gelangen, verschleppt we…

Entweltlichung, die Zweite

Kolping zur Ehe

Unser Herrgott aber hat den heiligen Ehestand von Anfang an nicht zu einem Bußwerk bestimmt; wenn er es doch wird, dann hat der törichte Mensch ihn selbst dazu gemacht.

(Adolph Kolping, 1857)

Allen Barbaras zum Namenstag!

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Herzliche Namenstagsgrüße an alle Barbaras, insbesondere in Richtung des Nacht(b)reviers mit diesen Bildchen der kleinen Kirche St. Barbara in Tiefenbach bei Oberstdorf.

Exotische Besucher

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Was will denn einer aus den Vereinigten Arabischen Emiraten bei mir? Oder aus Russland, wo wir schon dabei sind. Egal, herzlich willkommen!

Der Papst und die Kondome

Sie können es einfach nicht lassen. Es scheint da so einen inneren Zwang zu geben, der Journalisten  dazu bringt, sofort das K-Wort in den Mund zu nehmen, sobald nur die Wörter "Papst" und "Afrika" im Raum stehen. Als ob dazu nicht schon alles gesagt wäre, von jedem Papst, seitdem HIV zum weltweiten Problem wurde. Und als ob die Menschheit keine größeren Probleme kenne, als dieses Stückchen Gummi. Entsprechend ungehalten ranzt Franziskus dann auch bei der fliegenden Pressekonferenz auf dem Rückflug vom afrikanischen Kontinent: "Diese Frage scheint mir zu eng gestellt, und es scheint eine partielle Frage zu sein. Ja, es [die Verwendung von Kondomen] ist eine der Methoden. Die Morallehre der Kirche steht in dieser Frage vor einer Perplexität: was ist mit dem fünften oder sechsten Gebot? Das Leben verteidigen, dass sexuelle Beziehungen offen sind für das Leben...aber das ist alles nicht das Problem."
Und weiter unten führt dann noch aus: "Mangelernähru…

Vom Ich zum Du

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"Wieder mehr vom Ich weg, hin zum Du denken. Weniger auf mich selbst, mehr auf Gott schauen."
(Rat aus der letzten Beichte)

Die Dichterin, der Großonkel und ich

Eigentlich hat alles mit diesem Zettel angefangen. Ich war in den Schulferien bei meiner Großmutter zu Besuch und habe ein bisschen in ihren Sachen gekramt, alte Bücher, alte Fotos usw angeguckt. Zu beinahe jedem Stück wusste meine Großmutter spannende Geschichten zu erzählen. Zu hören, wie es früher zuging, als meine Mutter noch klein war, war von jeher mein liebster Zeitvertreib. Ich saß also im Zimmer meiner Großmutter und flippte durch einen Stapel alter Karten und Briefe. Dabei stieß ich mit einem Mal auf eine Unterschrift mit einem bekannten Namen. Ein sehr bekannter Name, den ich allerdings nie in unserem familiären Umfeld vermutet hätte: Gertrud von le Fort. Für alle die sie nicht kennen, kommt hier ein kurzer biografischer Einschub:
Gertrud Freiin von le Fort, geboren 1876 in Minden und aufgewachsen auf dem Gut ihres Vaters in Mecklenburg und gestorben 1971 in einer Etagenwohnung in Oberstdorf, war eine der bekanntesten Dichterinnen deutscher Zunge in der Mitte des 20. Jahrhu…

Bloggertreffen 2015: Es ist zwar schon alles gesagt, nur nicht von allen.

Das Bloggertreffen 2015 war zwar nicht das erste Treffen seiner Art, aber das erste Mal nicht institutionell organisiert. Die Organisiation hatte dankenswerterweise der liebe Peter Winnemöller übernommen und anscheinend waren die Blogger doch so handzahm, dass er sich auch die Vorbereitung für das Treffen im Jahr 2016 zutraut.

Dieses Jahr konnten die Blogger ihre Themen selbst bestimmen. Rund um die Begriffe "Professionalität" und "Relevanz" wurde darüber gesprochen, warum überhaupt Blogs geführt werden und was damit bezweckt wird, wie Zugriffszahlen gesteigert werden können und wie man sich on- und offline besser vernetzen kann. Letzteres gilt sowohl für den Kontakt der Blogger untereinander, als auch mit offiziellen kirchlichen Stellen. Nach wie vor genießen die katholischen Blogs dort nämlich noch so etwas wie "Exotenstatus": Sie werden bestaunt, ungläubig bis skeptisch betrachtet oder abgetan, wie das Bonmot der "Verblödung" des Vorsitzenden…

Adventskalender der Blogger

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Abgesehen davon, dass es bei den jährlichen Bloggertreffen spannend ist, die Schreiber hinter den Tastaturen kennen zu lernen, kommen dabei regelmäßig schöne Gemeinschaftsaktionen heraus. Der "Blogoezesane Adventskalender" ist eine davon. Jedes Jahr fällt wenige Tage vor dem neuen Kirchenjahr einem treuen Blogger ein, dass man doch auch dieses Jahr wieder einen virtuellen Adventskalender anbieten könnte, dann trommelt er (oder sie) auf allen social media - Kanälen und unversehens kommen 24 katholische Blogger (nicht jedes Jahr dieselben, selbstverständlich) aus ihren Löchern gekrochen und erklären sich bereit, jeweils einen Beitrag pro Tag des kommenden Advent zu schreiben. Als kleine Lesehilfe wird das Ganze dann noch formschön an einem Ort zusammengefasst bzw. verlinkt und das Internet ist um einen schöne Möglichkeit reicher, im Advent täglich Atem zu schöpfen.  => Hier geht's lang zum Türchen öffnen. 
Dieses Jahr hat sich die gute Heike dankenswerterweise die Mühe …

Gebetsanliegen des Heiligen Vaters für Dezember 2015

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Wir beten zu Gott, unserem Vater,

1. für uns alle, dass wir im alltäglichen Wechsel des Lebens nie vergessen, dass Gott, unser Vater, nicht müde wird, uns zu vergeben.

2. für die Familien in Not, die unter quälender Armut leiden, dass sie in der Menschwerdung Gottes stets ein Zeichen neuer Hoffnung finden.

Herr, komm und hilf mir sprechen

Wenn es dunkel wird um mich
Sei du mein Licht.
Wenn ich keine Worte mehr habe
Sei du das Wort.
Lass mich nicht sein,  wie Menschen die längst gestorben sind
Und wenn ich es bin
Sei du mein Leben.
Amen.

Komm, Herr Jesus!

Da bin ich wieder

Habt ihr mich vermisst?

In der Zwischenzeit ist ja wieder einiges passiert. In Frankreich und dem Libanon hat's gekracht, die Friedensstifter haben mittlerweile die dritte Etappe ihrer Tour erreicht und sind nun in Armenien, katholische Blogger haben sich in Essen getroffen und Gedanken ausgetauscht, der Papst liest den deutschen Bischöfen die Leviten und wird prompt missverstanden und auch in meiner eigenen, kleinen Welt hat sich etwas angesponnen, ein Kontakt zu einem anderen Menschenkind, dem ich von Herzen gut sein könnte.

Aus verschiedenen Gründen fehlten mir in den letzen Wochen manches Mal die Worte und so blieben verschiedene Gedanken nur halb formuliert. Deswegen war es hier so ruhig. Aber nun geht's wieder los: ein neues Kirchenjahr, sogar ein außerordentliches Heiliges Jahr sollte mir genug Auftrieb geben.

Das Königsfest Christi II

II
Man soll den Liebpreis der Braut singen
       vor allen Herzen der Erde:
       auf ihrem Scheitel liegt der Kuß des Gekrönten.
Ihre Seele ist in seine Herrlichkeit verbetet.
Ihr Leib ist das Geheimnis seiner Liebe.
Er schmückt ihre Hände mit seiner Gnade,
     die strömt über alle unsre Grenzen.
Er schmückt ihr Haupt mit einem Stern der Hoffnung,
     der lichtet bis über Gräber.
Verlanget für sie, und er schenkt ihr den Frieden der Völker
     und zum Besitz die Pforten des Himmels!
Er schenkt ihr alle Seelen seiner Herrschaft,
     er schenkt ihr noch die verlorenen Seelen zur Seligkeit.
Er mächtigt in ihrer Rede,
     und er gewaltigt in ihrem Schweigen;
Er einsamt in ihrer Verlassenheit,
     und er herrlicht in ihrer Ehre:
Man soll den Liebpreis der Braut singen
      vor allen Herzen der Erde;
      man soll sie auf den Thron der Seele heben! -

Das Königslied endet mit der Liebe,
      die ist der Kranz der ewiglich Erwählten.

(aus: Hymnen an die Kirche, GvlF)

Gebetsanliegen des Heiligen Vaters im November 2015

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Wir beten zu Gott, unserem Vater, 

1. für uns, dass wir in persönlicher Begegnung und in wohlmeinendem Dialog mit Andersgläubigen unserer Glaubensüberzeugung treu bleiben. 

2. für die Hirten der Kirche, dass wie mit wachem Herzen ihre Herde begleiten und immer wieder auf frische Weiden führen, die Nahrung und Zukunft schenken.

Das Beste kommt noch

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Nämlich dann, wenn wir uns dem himmlischen Reigen anschließen dürfen. Keine Ahnung, wie es sein wird, aber es haben sich schon viele Künstler Gedanken gemacht, wie Fra Angelico. Ganz schön viel heiliges Gewusel!

At home with Saint François de Sales

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Ein Heiliger zum Heiraten?

Vor einigen Tagen entschlüpfte mir auf Twitter der Stoßseufzer an die hl. Zélie Martin, wo man heute noch einen Mann wie ihren lieben Louis findet. Das mag sich jetzt ein bisschen sehr nach Torschlußpanik an, aber wenn man bei einem Mann ein bisschen mehr sucht, als es einem durch Hochglanzmagazine, Funk und Fernsehen so vermittelt wird, kann man sich schon manchmal wie die Letzte Mohikanerin fühlen.
@gertie_sasso 1. Gebet (Maria Knotenlöserin!) 2. sich selbst genau kennen 3. Geduld - half bei mir (trotz meiner Ungeduld) — Suse Du (@seady2010) October 19, 2015
Ob die Bischöfe der Welt an so jemanden wie mich auch denken bei Ihrer synodalen Beratungen? Immerhin haben ein paar von ihnen schon festgestellt, dass es mit der Ehevorbereitungen inzwischen nicht mehr weit ist. Ein halber Nachmittag beim Pfarrer, eine Woche vor der Trauung, ich bitte euch. Da geht's dann mehr um Protokollarisches, wer mit wem in die Kirche einzieht, wer welchen Text liest, wer welches Lied singt. Tief blick…

Gertie gratuliert: Navid Kermani

"Ein Friedenspreisträger soll nicht zum Krieg aufrufen. Doch darf er zum Gebet aufrufen", sagt der Schriftsteller und Orientalist am Ende seiner Dankesrede zur Verleihung des Friedenspreises des deutschen Buchhandels. --> Weitere Infos u.a. auf katholisch.deVielleicht braucht es diesen Blick von außen, den Blick des Anderen, des Ungläubigen, damit wir selbst die Schönheit und den Reichtum unserer Kultur und des Christentums überhaupt wieder entdecken. Und deshalb: Danke, Navid Kermani!

A family that prays together, stays together

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Ab heute haben wir zwei neue Heilige, da freut sich nicht nur die kleine heilige Thérèse drüber. Orate pro nobis, Louis et Zélie Martin!

"Huhn meets Ei" on Air

Am Freitag, 16.10.2015 war das legendäre Blog "Huhn meets Ei" auf Radio Horeb. Es ging u.a darum, wie Bloggen überhaupt geht, was man sich unter der Bezeichnung "Blogoezese" vorzustellen hat, was das für Leute sind, die "katholisch bloggen", zu welchen Themen sie das tun und wie sie untereinander kommunizieren, aber nicht zuletzt natürlich auch um persönlichen Erfahrungen mit dem Bloggen.Und wenn ihr's verpasst habt, gibt es die Sendung auf der Seite von Radio Horeb als Podcast und mp3-Download.

Leseliste zur Buchmesse 2015

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Dreimal Gott:
In Seinem Wort, in der Kunst, in der Erfahrung. Alle drei Bücher werden hier noch ausführlicher vorgestellt, also bleibt dran.

Simon Jacob in der Ägäis

Die Peacemaker Tour regt scheinbar auch zu Poesie an, wie diese Zeilen von Simon Jacob bei der Betrachtung des ägäischen Meeres zeigen:

Während ich die Straße entlangfahre, schweifen die Gedanken ab.
Das Licht blendet.
Und ich bleibe stehen.
Der Anblick der Quell dessen was Leben schenkt ist unermesslich groß.
Die Strahlen verheißen Leben.
Doch dieser Ort, der so viel gesehen hat, trägt die Vergangenheit der Völker in sich.
Unzählige Schlachten und Kriege, die Leben gekostet haben
und unserer Welt für immer ein anderes Antlitz gaben.
Die Sonne, dieser göttliche Funke der das Feuer des Lebens entzündet,
so friedlich wie er am bläulich strahlenden Himmel steht,
wird er auch weiterhin sein Werk vollbringen.
Tagein, tagaus.
In der Nacht versinkt der lebensspendende Stern in der Tiefe der Nacht.
Um uns am Morgen mit einem sanften Strahl, unsere Haut berührend, 
im rötlichen Glanz der ersten Stunde friedlich aus dem Schlaf zu wecken.
Wenn wir diesen Frieden, kostbar verwoben in jedem einzelnen Band aus…

A Church that moves the world

"I don't want a church that moves with the world. I want a church that moves the world."

(G.K. Chesterton)

Beten wir für die Weltbischöfe

An #Gottes#Segen ist alles gelegen. #Beten wir für #Weltbischofssynode und für die #Familien! — Gertie di Sasso (@gertie_sasso) 5. Oktober 2015

Erster internationaler YOUCAT Kongress auf den Philippinen: 5.-7. November 2015

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Als Gebetsanliegen für diesen Monat Oktober empfiehlt Papst Franziskus u.a. die katholischen Christen in Asien, dass sie nicht nachlassen, das Evangelium dort zu verkünden, wo Menschen in ihrer Umgebung auf die frohe Botschaft warten. Da kommt die Einladung der philippinischen Sektion der YOUCAT Foundation zum ersten internationalen Kongress "Echo der Barmherzigkeit" (engl. Echoes of mercy) gerade recht. Die katholische Communities in Asien sind jung, lebendig und mit Liebe zu Jesus und den Mitmenschen erfüllt. Sie sind sich bewusst, dass sie viel empfangen haben (die Missionare werden dort häufig ganz anders gesehen, als in unseren westlichen Augen), und sie wollen der Welt etwas (zurück) geben.

Meine Mama sagt was zu #bloggergate

Mittlerweile ist wohl schon alles gesagt worden zum #bloggergate von Kardinal Marx, nämlich z.B.  --> hier, --> hier und --> hier, und das wesentlich pointierter und ausführlicher als ich es könnte, aber dann hat sich meine Mama in die Diskussion eingeschaltet. Ja, meine 71jährige Mama, die sich ohne Zwang nicht auf 100m einem PC nähert. Meine Mama und Kardinal Marx haben eins gemeinsam: sie kennen die katholische Bloggerszene in Deutschland lediglich vom Hörensagen. Vielleicht kennt meine Mama sogar mehr Blogartikel als Seine Eminenz, einfach weil ich ihr von Zeit zu Zeit mal einen zum Lesen ausdrucke. (Ja, ich drucke das Internet aus - hier bitte den nächsten Witz einfügen). Von daher findet sie es nicht schlimm, dass sich Kardinal Marx auf die bewusste Frage  nach "fundamentalistischen, anonymen Bloggern im Raum der Kirche" zunächst mal als Nicht-Kenner outet. Mit 62 Jahren wäre er ja auch nicht mehr ganz die Generation, die sich mit solchen Dingen auskenne. Aber…

70 Jahre nach dem Film "Ich klage an"

sind wir wieder soweit, dass im Deutschen Bundestag über Gesetzentwürfe zum Assistierten Suizid abgestimmt werden soll. "Assistierter Suizid", das ist schönfärberisch gesprochen, die Erlaubnis für Ärzte und Pflegepersonal ihren Patienten ein Medikament in tödlicher Dosis verabreichen zu dürfen, ohne dafür strafrechtlich belangt zu werden. Faktisch ist es also der erlaubte Giftmord. Und das alles unter dem Deckmantel einer Humanität, die "unmenschliches Leiden" verhindern will, Menschen, die durch schwere Krankheiten zu "Krüppeln" gemacht werden und "dahinvegetieren" müssen, "erlösen will" und Kinder nur noch mit bei perfektem genetischen Code auf die Welt kommen lässt.

Vor kurzem sah ich auf arte eine Dokumentation über die Arbeit der Friedrich - Wilhelm - Murnau - Stiftung. Diese verwaltet den größten Teil der Filme, die zwischen 1933 und 1945, oft im direkten Auftrag des Propagandaministeriums gedreht wurden und heute als volksverhet…

Gebetsmeinung des Heiligen Vaters im Oktober 2015

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Wir beten zu Gott, unserem Vater,

1. für alle, die dem modernen Menschenhandel unterworfen wurden, dass ihrer Menschenwürde Rechnung getragen wird.

2. für die katholischen Christen in Asien, dass sie nicht nachlassen, das Evangelium dort zu verkünden, wo Menschen in ihrer Umgebung auf die frohe Botschaft warten.

Erkenntnis des Tages

"...und unter einem Blick der dir mit Schmerz folgte, hast du alles getan, was du wolltest und was Er nicht wollte."

(Jesus zu G.B., Tagebuch "Er und ich")

Ein Engel zum Geleit

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Kardinal Marx: "Verbloggung führt zu Verblödung"

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Kardinal Marx kennt keine Blogs, sagt aber, dass sie "zur Verblödung führen" und wirft katholischen Bloggern vor, lediglich Selbstbestätigung zu suchen und Dialog zu verweigern. 
Ja, ne, ist klar!

Hilfe! Montag!

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Herbst-Vollversammlung der deutschen Bischöfe: Flüchtlinge, Dialogprozess, Barmherzigkeit und Familie

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>> Vom 21. bis 24. September 2015 findet in Fulda die Herbst-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz statt. An ihr nehmen 65 Mitglieder der Deutschen Bischofskonferenz unter Leitung des Vorsitzenden, Kardinal Reinhard Marx, teil.

Während der Herbst-Vollversammlung werden die Bischöfe über die aktuellen Herausforderungen der Flüchtlingsproblematik sprechen. In den beiden ersten Tagen werden sie sich mit Experten aus der Flüchtlingsarbeit, kommunalen Vertretern und ehrenamtlichen Helfern beraten. Weitere Schwerpunkte der Vollversammlung sind der kurz zuvor beendete Dialogprozess der Deutschen Bischofskonferenz sowie die Planungen zum Heiligen Jahr der Barmherzigkeit. Außerdem steht auf der Tagesordnung die Vorbereitung der Weltbischofssynode in Rom unter dem Thema „Die Berufung und Sendung der Familie in Kirche und Welt von heute“.<<  So steht es auf der offizielle Seite der DBK. Über das Programm informiert ein Flyer.

Besonders wenn man verschiedene Bemerkungen der …

St. Martin in Idstein - meine neue Kirche?

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Marsch für das Leben 2015

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[Update!] 
Von den verehrten Bloggerkollegen waren da und haben berichtet: der kingbaer, die Rezitatorin und Dichterin, der JoBo, die Suse (leicht lädiert, aber mit edlem Ritter), Maria (als relativ neue Stimme)

"Für ein Europa ohne Euthanasie und Abtreibung" ist das Motto des Marsches für das Leben, der heute zum 11. Mal viele Menschen durch Berlin führen wird. Ich hoffe, wer auch immer Zeit und Gesundheit genug hat, ist heute in Berlin, vor dem Bundeskanzleramt. Lasst uns ein Zeichen setzen gegen eine gesellschaftliche Atmosphäre, in denen Menschen nach Nützlichkeit für andere beurteilt und aussortiert werden, wobei dafür dann auch die christliche Barmherzigkeit missbraucht werden soll.
Stehen wir auf für das Leben, jeden Lebens!

Papst Franziskus reist nach Kuba und die USA - Beten wir für ihn

Ich lade euch ein, zusammen mit mir für meine Reise nach Kuba und in die Vereinigten Staaten zu beten. Ich brauche eure Gebete. — Papst Franziskus (@Pontifex_de) 18. September 2015

28.09.2015 starten die Peacemaker in Istanbul

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Ab sofort und für die nächsten Monate seht ihr links oben in der Sidebar das Logo der Globalo Youth Peacemaker Tour, die --> hier vorgestellt wurde. Ein kleines Zeichen meiner Unterstützung dieses Projekts, dessen Budget von ca. 30.000 € noch nicht ganz erreicht ist. Daher freuen sich Simon und seine Reisegefährten auch über Spenden. Bisher hat Simon viel aus eigener Tasche vorgestreckt und ehrenamtliche Helfer investieren ihre Zeit, um das Projekt zu realisieren. Auch hier gilt natürlich das bewährte Fundraiser-Motto "Jeder Euro hilft!" Spendenquittungen können ausgestellt werden, Bankdetails findet ihr --> hier.

Aber auch durch weitersagen, liken, teilen, kommentieren auf facebook und twitter könnt ihr eure Unterstützung zeigen. Terroristen nutzen nur zu gern die Vorteile der sozialen Medien, halten wir ihnen etwas entgegen und zwar ohne uns gegeneinander zu zerfleischen.

Arthur Maximilian Miller über Gertrud von le Fort

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"Eine Gestalt von kleiner Statur, in ein schlichtes, vornehmes, graues Kleid gehüllt, aus dessen leicht gebauschten Ärmeln ihre zierlichen Unterarme und Hände hervorkamen, die fast etwas Kindliches hatten. Das geistvolle Gesicht mit der adeligen Nase, der hohen Stirn, den feinen, empfindsamen Zügen zwischen den starken Brauen, von einer hochfrisierten Wolke silbernen Haares umgeben, der Mund von pretiöser Entschiedenheit. Das ganze Haupt wie das gesammelte Bildnis einer langen Reihe adeliger Geschlechter, die hier noch einmal die Essenz ihres Geistes ausgegossen hatten. Das Seltsamste aber waren die Augen, die eine graue, kristallartige Helle ausstrahlten und wie von einem lichten Ring umgeben waren. Man sah in sie hinein, ohne irgendwie darinnen Halt zu finden, sie sprühten weder von Feuer noch leuchteten sie vom wärmenden Glanz der Seele, sie hatten etwas Unberührbares und Unbegreifbares. Sie waren nicht forschend und durchdringend, wie ich geglaubt hatte, auch nicht warm entg…

Auch Mütter waren mal klein

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Bilder einer Ausstellung

Eine Kurzgeschichte
(Miriam Moißl, 2004)

Rot, grün, blau, gelb, rot, grün, blau, gelb – wie ein Kaleidoskop ziehen die Farben an ihm vorbei, ohne mehr zu hinterlassen, als flüchtige Impressionen. Auch Motive wechseln sich in schneller Folge ab – ein fröhlicher Blumenstrauß dort links, Pferde auf einer Wiese dort neben der Tür, sogar das düstere Panorama einer aufstrebenden Industriestadt ist zu sehen und natürlich fehlt auch das berühmteste Bild Edvard Munchs nicht, das in den knalligsten Farben die Verzweiflung der ganzen Welt hinausschreit. Seit einem Monat kommt er Tag für Tag in die Ausstellung, immer um dieselbe Zeit, um 16.00 Uhr und geht durch die klimatisierten Räume, auch dies immer auf dieselbe Weise: zuerst bist ganz nach hinten durch, um sich dann gewissenhaft nach vorne durchzuarbeiten. Natürlich fingen meine Kollegen irgendwann an zu tuscheln über diesen älteren Herrn, der jeden Tag hierher kommt, um sich eine Kunst anzusehen, die aus einer sehr rebellischen Jugendhaltung…

Der Papst zu Krieg und Flüchtlingen

Der Krieg ist die Mutter allen Elends, er ist ein großer Wüterich gegen das Leben und die Seele. — Papst Franziskus (@Pontifex_de) 4. September 2015 Analog zur Aussage Jesu aus dem Evangelium "Was ihr dem Geringsten eurer Brüder getan habt, das habt ihr mir getan" empfahl der Papst beim heutigen Angelus: "Jede Pfarrei, jede Gemeinschaft, jedes Kloster in Europa sollte mindestens eine Flüchtlingsfamilie aufnehmen und meine Pfarrei in Rom wird damit anfangen."

Papst vergibt Abtreibung?

So oder ähnlich lauten die Schlagzeilen der letzten Tage. So gesehen auf tagesschau.de, im Spiegel, aber auch in der Zeitung Die Welt und Die Süddeutsche. Dabei wird teilweise so getan, als ob das jetzt die große Sensation wäre, das Zeichen der Lockerung, welches Franziskus einer rigiden Kirche entgegenhalte. *Gähn*
Tatsächlich ist das "Drama der Abtreibung" nur ein Punkt in einem Schreiben des Heiligen Vaters an Erzbischof Fisichella, in dem er die Regelungen des Ablass im außerordentlichen Jubiläumsjahr der Barmherzigkeit festlegt, damit "das Jubiläum eine lebendige Erfahrung der Nähe des Vaters sei, seine Zärtlichkeit gleichsam mit Händen greifen zu können, damit der Glaube aller Gläubigen gestärkt und so das Zeugnis stets wirksamer werde". In diesem Schreiben geht es zunächst um die verschiedenen Möglichkeiten, den Jubiläumsablass zu erlangen, auch für Kranke und Gefangene. Dass er dann allen Priester im Jubiläumsjahr die Vollmacht gewährt "von der Sünde d…

Unter Friedensstiftern

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Die Peacemaker Tour wurde am Sonntag, 30.08.2015, vorgestellt.

"Wenn einer eine Reise tut, dann kann er viel erzählen" heißt es in einem gebräuchlichen Sprichwort. Das bezieht sich dann meist auf hinterher. Dass auch vor Reiseantritt bereits einiges bekannt gegeben werden kann, bewiesen die "Peacemaker" (dt. Friedensstifter) am Sonntag, 30.08.2015 bei der Infoveranstaltung in der syrisch-orthodoxen Gemeinde Augsburg.

Simon Jacob berichtete dort vom Stand der Vorbereitungen seiner anstehenden Reise in den Nahen Osten. Die Tour startet in den nächsten Wochen. Erste Etappe wird die Türkei sein, dann geht es über Georgien und Armenien in den Iran, die Emirate, Irak und Syrien. Danach folgen Jordanien, Ägypten und der Libanon und schließlich endet die Reise in der heiligen Stadt Jerusalem. So es die Sicherheitsverhältnisse zulassen ist auch ein kleiner Abstecher in die palästinensischen Gebiete geplant. Überhaupt wurde oft auf die unwägbaren Sicherheitszustände in manch…