Beitrag der Woche

Geistliche Kommunion III

Du bist höher als der Himmel und höher als die Welt, da sich der Schöpfer der Welt für Dich zum Kaufpreis dahingegeben. Was kann der an Dir ...

Freitag, 25. Dezember 2015

Heute ist der Sohn Gottes geboren : Alles wird anders.

Der Retter der Welt kommt, um Anteil zu haben an unserer Menschennatur, wir sind nicht mehr allein und verlassen. Die Jungfrau bietet uns ihren Sohn dar als Anfang eines neuen Lebens. Das wahre Licht kommt, um unser oft in den Schatten der Sünde eingeschlossenes Leben zu erhellen. Heute entdecken wir von neuem, wer wir sind! In dieser Nacht wird uns der Weg aufgezeigt, der zurückzulegen ist, um ans Ziel zu gelangen. Jetzt müssen jede Angst und jeder Schrecken enden, denn das Licht weist uns den Weg nach Bethlehem. Wir dürfen nicht in Trägheit verharren. Es ist uns nicht gestattet, unbeweglich zu bleiben. Wir müssen aufbrechen, um unseren Retter zu sehen, der in eine Krippe gelegt ist. Und dies ist der Grund für den Jubel und die Freude: Dieses Kind ist für uns geboren, »ist uns geschenkt«, wie Jesaja ankündigt (vgl. 9,5). Einem Volk, das seit zweitausend Jahren überall in der Welt unterwegs ist, um jedem Menschen Anteil an dieser Freude zu geben, wird die Sendung übertragen, den „Friedensfürsten“ bekannt zu machen und sein wirksames Werkzeug inmitten der Nationen zu werden.

Wenn wir also von der Geburt Christi reden hören, wollen wir im Schweigen verharren und jenes Kind sprechen lassen; prägen wir seine Worte in unser Herz ein, ohne den Blick von seinem Antlitz abzuwenden. Wenn wir es in die Arme nehmen und uns von ihm umarmen lassen, wird es uns den Herzensfrieden geben, der niemals endet. Dieses Kind lehrt uns, was wirklich wesentlich ist in unserem Leben. [...]

In einer Gesellschaft, die oft trunken ist von Konsum und Vergnügung, von Überfluss und Luxus, von Augenschein und Eigenliebe, ruft er uns zu einem nüchtern-besonnenen, d.h. einfachen, ausgewogenen und gradlinigen Verhalten auf, das fähig ist, das Wesentliche zu erfassen und zu leben. In einer Welt, die allzu oft hart gegenüber dem Sünder ist und lässig-weich gegenüber der Sünde, ist es notwendig, einen starken Gerechtigkeitssinn zu pflegen und nach dem Willen Gottes zu suchen und ihn zu verwirklichen. In einer Kultur der Gleichgültigkeit, die am Ende nicht selten erbarmungslos ist, soll dagegen unser Lebensstil erfüllt sein von Erbarmen, Einfühlungsvermögen, Mitleid und Barmherzigkeit – Haltungen, die jeden Tag aus dem Brunnen des Gebetes geschöpft werden müssen.



(aus der Homelie von Papst Franziskus
in der Christmette am 24.12.2015)

Dienstag, 22. Dezember 2015

Du König der ganzen Welt!


O König und Ersehnter der Völker,
Du Eckstein, der Du aus zweien eine Einheit schaffst.
Komm und erlöse den Menschen, den Du aus Erde gebildet.

Montag, 21. Dezember 2015

O Morgenstern!


O Morgenstern,
Glanz des ewigen Lichtes und Sonne der Gerechtigkeit.
Komm und erleuchte jene, die in Finsternis und Todesschatten sitzen

Sonntag, 20. Dezember 2015

O Clavis David (2015)


O Schlüssel Davids und Zepter des Hauses Israel,
was Du öffnest, kann niemand schließen;
was Du verschließest, kann niemand öffnen.
Komm und führe den Gefesselten aus der Enge des Kerkers,
wo er in Finsternis und Todesschatten sitzt.

Samstag, 19. Dezember 2015

O Radix Jesse (2015)


O Wurzel Jesse
Du bist zum Zeichen gesetzt über die Völker,
vor Dir werden Könige ihren Mund verschließen und Völker zu Dir beten.
Komm, uns zu befreien, säume nicht länger.

Benjamin

Ich schrieb vor einiger Zeit,  dass ich da ein Menschenkind kenne, dem ich von Herzen gut bin. Dieses Menschenkind hört auf den Namen Benjamin. Ich finde, es ist eine wunderschöne Sache, nach dem jüngsten Sohn Jakobs benannt zu sein. Über den biblischen Benjamin ist nicht allzu viel bekannt, außer dass ihn seine Brüder als Faustpfand in Ägypten lassen mussten und dass er einen der 12. Stämme Israels begründete. Hier geht's auch eher um seinen Namensvetter in meinem Leben. "Sohn des Glücks" bedeutet der Name. Aber eigentlich bin ich die Glückliche, weil er mich gesehen hat, eine unter Tausenden. Auch auf diese Art kann man also erwählt sein. Ich danke dem Herrgott täglich, dass er unsere Wege sich kreuzen ließ. Er wird uns auch weiter führen.
#bloggerinlove

Freitag, 18. Dezember 2015

O Adonai (2015)


O Herr und Führer des Hauses Israel,
Du bist dem Moses in den Flammen des brennenden Dornbusches erschienen
und hast ihm auf Sinai das Gesetz gegeben.
Komm, strecke Deinen Arm aus, uns zu erlösen.

Donnerstag, 17. Dezember 2015

O Sapientia (2015)



O Weisheit,
Du bist aus dem Munde des Allerhöchsten hervorgegangen,
umfassest alles von einem Ende zum andern
und ordnest es machtvoll und sanft.
Komm, uns den Weg der Klugheit zu lehren.
________________________
*Dieses und die folgenden O-Antiphonen werden gesungen von
Dominikanerstudenten aus Oxford, England.

Herzlichen Glückwunsch zum 79. Geburtstag, Papst Franziskus!


Montag, 14. Dezember 2015

B wie Barmherzigkeit

>>Das Wort „Barmherzigkeit“ist eine Lehnübersetzung des lateinischen „misericordia“, das aus zwei Begriffen zusammengesetzt ist: miseria = Elend und cors = Herz. Das Herz bezeichnet die Fähigkeit zu lieben; die Barmherzigkeit ist die Liebe, die das Elend des Menschen umgreift. Es ist eine Liebe, die unsere Bedürftigkeit und Ärmlichkeit „mitfühlt“, als sei sie die eigene, um uns aus ihr zu befreien. »Nicht darin besteht die Liebe, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns [zuerst] geliebt und seinen Sohn als Sühne für unsere Sünden gesandt hat« (1 Joh 4,10). »Das Wort ist Fleisch geworden (Joh 1,14)« – auch am Gnostizismus hat Gott kein Gefallen – und wollte all unsere Gebrechlichkeiten mit uns teilen. Gott wollte unseren menschlichen Zustand erfahren bis zu dem Punkt, am Kreuz alles Leid des menschlichen Lebens auf sich zu nehmen. Das ist der Abgrund seines Mitleids und seiner Barmherzigkeit: ein Sich-Entäußern um zum Gefährten und Diener der verwundeten Menschheit zu werden. Keine Sünde kann seine barmherzige Nähe zunichte machen, noch ihn daran hindern, seine Gnade für die Umkehr wirken zu lassen, vorausgesetzt, dass wir sie erbitten. Ja, die Sünde selbst lässt die Liebe Gottes des Vaters noch stärker erstrahlen: Um den Knecht zu erlösen, hat er seinen Sohn hingegeben. Diese Barmherzigkeit Gottes kommt zu uns mit der Gabe des Heiligen Geistes, der in der Taufe das neue Leben seiner Jünger möglich macht, es hervorbringt und nährt. So groß und schwer die Sünden der Welt auch sein mögen – der Heilige Geist, der das Angesicht der Erde erneuert, ermöglicht das Wunder eines menschlicheren Lebens voller Freude und Hoffnung.<<

Sonntag, 13. Dezember 2015

Chiara und Enrico: Eine Liebe für die Ewigkeit

Alles annehmen, was aus Gottes Hand kommt. Chiara Corbella Petrillo tat dies und noch viel mehr mit einem Lächeln. Geboren 1984, im selben Jahr wie meine Wenigkeit, gehörte sie zur "Generation Weltjugendtag". Eine junge Frau, aufgewachsen in Italien, katholisch sozialisiert, auf den ersten Blick eine unter Tausenden. Und doch bekamen die Menschen bei ihrer Beerdigung eine Ahnung vom Himmel. Heute noch haben ihre Freunde Sternchen in den Augen, wenn sie von Chiara erzählen. Von ihrer Freude, ihrem Lachen und ihrer inneren Stärke. Ihr Ehemann Enrico spricht von einer "Liebesgeschichte am Kreuz".

Die Geschichte beginnt in einer Pilgergaststätte in Medjugorje, sie ist 18, er 23 Jahre alt. Auf den ersten Blick klingt es nach Hollywood, Liebe auf den Blick, jung, gläubig und verliebt. Natürlich verlief auch diese Beziehung nicht geradelinig, welche Liebesgeschichte tut das schon. Mehrere Male trennten sie sich, beschlossen jedoch nach einer gemeinsamen Pilgerfahrt nach Assisi, ihren Lebensweg gemeinsam und mit Gott weiterzugehen. 2008 heirateten sie und als Chiara bald darauf schwanger wurde, schien das Glück perfekt.

Aber die Erde ist kein Paradies mehr und als bei einer routinemäßigen Ultraschalluntersuchung eine schwere Fehlbildung des ungeborenen Mädchens festgestellt wurde, mussten Chiara und Enrico sich mit dem Gedanken auseinandersetzen, dass ihrem Kind womöglich nur wenige Tage auf Erden vergönnt sein würden. Wohlmeinende Mitmenschen schlugen ihnen auch eine Abtreibung vor, mit der Nonchalance jener Kultur des Todes, welche Menschen mit Krankheiten oder Behinderungen heute gerne ganz vermeiden würde. Die kleine Maria lebte nur 30 Minuten, ebenso, wie kurz darauf, ihr Bruder Davide. Auch bei ihm fehlten bereits im Mutterleib lebenswichtige Organe, auch ihn trug Chiara mit der gleichen Liebe 9 Monate unter dem Herzen, ließ ihn auf die Welt kommen und legte ihn voller Vertrauen in die "Arme des himmlischen Vaters zurück". Später einmal sollte Enrico sagen, dass Chiara und er von ihren Kindern gelernt hätten, "dass es keinen Unterschied gebe zwischen einem Leben, welches 30 Minuten oder welches 100 Jahre dauere." Im Jahr 2010 wurde Chiara zum dritten Mal schwanger und die Ärzte sagten, das Kind entwickle sich diesmal normal. Kurz darauf wurde bei ihr ein aggressiver Tumor diagnostiziert und man riet zu einer Therapie, welche ein Risiko für die Schwangerschaft bedeutet hätte. Wie Gianna Beretta Molla entschied sich auch Chiara dafür, ihr Baby zu schützen und verschob die Therapie auf die Zeit nach der Geburt. Der kleine Francesco wurde im Mai 2011 geboren. Sie genossen die Zeit mit ihrem neugeborenen Sohn, ein kurzes, geliehenes Glück. Der Tumor stellte sich als bösartig heraus, breitete sich von der Zunge über den Nacken bis zum Auge aus. Man sieht Chiara auf Fotos fast nur mit einer Augenklappe, die jedoch dem Strahlen in ihrem lachenden Gesicht keinen Abbruch tut. „Es war wundervoll, zu entdecken, dass unsere Liebe angesichts der Probleme mehr und mehr wuchs", sagte Enrico über jene Zeit, „wir wuchsen mehr und mehr in der Liebe zueinander und zu Jesus." Wie viel Wärme und Reife spricht aus solchen Worten! Wie nah sie Jesus in wenigen Monaten gekommen sein muss, denn als ihr Mann sie einmal fragte, "ob dieses Kreuz tatsächlich so süß sei, wie der Herr sagt" (er hatte sie ihm Rollstuhl in die Krankenhauskapelle vor das Allerheiligste geschoben), da antwortete Chiara mit einem Lächeln: "ja, es ist unendlich süß."

Am 13. Juni 2012 starb Chiara Corbella Petrillo; ihr Mann und ihre Freunde bezeichnen jenen Tag mit der Zuversicht gläubiger Menschen als ihren Geburtstag zum Himmel. In einem Brief an ihren kleinen Sohn verabschiedete sie sich mit den Worten: "Ich gehe in den Himmel, um mich um deine Geschwister zu kümmern. Du bleibst hier bei Papa." Bei der Trauerfeier in einem Vorort von Rom drängten sich hunderte Menschen in der Kirche. Sie alle waren gekommen um eine Messe zu erleben, die so ganz anders war als es Trauerfeiern normalerweise sind: niemand war schwarz gekleidet, die zelebrierenden Priester trugen weiße Messgewände und Chiara wurde in ihrem Brautkleid bestattet. Auch die Gebete und Lieder waren dieselben wie auf der Hochzeit, Enrico sang sogar das Lied, welches er vier Jahre zuvor für seine Braut geschrieben hatte. Die Familie habe gesehen, so Enrico weiter, "dass Chiara nicht friedlich, aber fröhlich starb, was ein totaler Unterschied sei. Wenn sein Sohn heranwachse, werde er ihm erklären, "wie schön es sei, sich von Gott lieben zu lassen, denn wenn man sich geliebt fühlt, kann man alles tun". "Das Wichtigste im Leben ist: sich lieben zu lassen, um zu lieben und um fröhlich zu sterben".

Samstag, 12. Dezember 2015

Was wäre gewesen, wenn der hl. Josef bereits facebook gehabt hätte?

Andrea Doria, ein Gnadenbild und unverhoffte Rettung

Türchen 12 des
Blogoezese-Adventskalender
>> Die Schlacht vor Lepanto war schon so gut wie verloren, die Flotte war direkt in eine Falle gesegelt, sie war klar unterlegen und der Wind stand auch noch gegen sie; das Flaggschiff des Oberkommandos war bereits geentert. Da stürzte Giovanni Andrea Doria (der Kommandant der genuesischen Streitkräfte) unter Deck und warf sich vor einem neuen Gnadenbild Marias nieder. Nur die Königin des Himmels könne ihm jetzt noch helfen, flehte er, wenn nicht alles verloren sein sollte. Wenn ihr die Christenheit noch irgendwie lieb und teuer war. Unter Tränen rief der junge Condottiere die fremde Jungfrau mit dem Kreuzmedaillon an. Es war die erste Kopie der Morenita in Europa, es war Maria von Guadalupe. <<

So beschreibt Paul Badde in seinem Buch über die Jungfrau von Guadalupe jene Begebenheit bei der Seeschlacht von Lepanto, als ein überraschend auftretender Wind die türkische Flotte auseinander trieb und damit die Schlacht zugunsten der Heiligen Liga entschied. Die christlichen Ritter schrieben diese unverhoffte Rettung jenem neuen Gnadenbild zu, dass wenige Jahre zuvor bereits die Völker der "neuen Welt" zu Jesus geführt hatte. Heute kann "Lepanto" stellvertretend für alle Konflikte stehen, in denen Christen und Muslime einander feindlich gegenüber stehen. Natürlich ist die Religion hier nur ein Aspekt, meistens geht es auch um geopolitische und wirtschaftliche Interessen. Viel wichtiger als die Schlacht an sich finde ich daher, wie eindrucksvoll sich hier wieder die Macht des Gebets zeigt. 1571 versammelten sich die Menschen zu Gebetsgruppen und Rosenkranzumzügen, statt mit Stammtischparolen um sich zu werfen. Gottvertrauen heißt ja nicht, gar nichts zu tun. Was die Ritterheere und Flotten des 16. Jahrhunderts waren, sind heute die Peschmerga, YPG, die syrischen, russischen und französischen Streitkräfte. Von hier aus können wir beten (und Initiativen wie die Peacemaker Tour finanziell unterstützen) und wenn wir da nur halb soviel Vertrauen und Glauben aufbringen wie Giovanni Andrea Doria, kann auch in unseren Tagen "Friede auf Erden" werden.

Mittwoch, 9. Dezember 2015

Ein Völkermord und die Welt schaut zu

Bei den letzten Jeziden im Shingal - Gebirge im Irak. 
Was ist die Schuld dieser Frauen und Kinder? 
Und wieso schaut die Welt bei diesem Schlachten zu?

Sonntag, 6. Dezember 2015

Simon Jacob und der echte Nikolaus

Eine der ersten Etappen der Peacemaker Tour in der Türkei war Demre, das frühere Myra und natürlich dreht sich in diesem Eintrag von Simons Reisetagebuch alles um den hl. Bischof Nikolaus.
Nikolaus wirkte im 4. Jahrhundert als Bischof in Myra, Region Lykien. Damals noch Teil des römischen, später des byzantinischen Reiches. Ihm wurden viele Wunder nachgesagt. Im Besonderen faszinierte mich die Geschichte, in der es um einen verarmten Familienvater ging, der seine drei Töchter in die Prostitution schicken wollte. Er konnte sie aufgrund der fehlenden Mitgift nicht verheiraten. Nikolaus, Erbe eines größeren Vermögens und noch nicht zum Bischof geweiht, entschied sich heimlich auszuhelfen und rettete dadurch die drei Töchter vor einem Schicksal, in das heute, gerade aufgrund des Elends und der Flüchtlingsströme dieser Welt, besonders viele Frauen und auch Kinder getrieben werden. Auf meiner Reise habe ich z.B. erfahren, dass junge Frauen beim Versuch nach Europa zu gelangen, verschleppt werden und für ca. 1000 US $ die Besitzer wechseln, die sie dann zur Prostitution zwingen. 
Ich versuche den Gedanken und die Erfahrungen der letzten Jahre, besonders im Zusammenhang mit Entführungen von kleinen Mädchen im Irak durch sunnitische Extremisten, wieder abzuschütteln. Konzentriert auf die spirituelle Atmosphäre dieses wundervollen Ortes, der einst eine Kirche war und jetzt ein Museum ist, betrachte ich das alte Gemäuer und die wunderbaren Fresken. Das Licht strahlt nur karg in den Innenraum. Und doch breitet sich an diesem sakralen Ort eine Art strahlende Stille aus. Im großen Innenschiff angekommen war ich überrascht, als ich plötzlich einen jungen Mann erblickte, der auf dem Boden kniete und ganz in sich vertieft, er bemerkte noch nicht einmal meine Anwesenheit, in tiefer Demut betete. Wieder ertappte ich mich dabei, wie meine Gedanken an den Mann mit dem roten Anzug und dem weißen Bart schweiften. Das Bild dessen was wir heute vom Bischof dieser altehrwürdigen Stadt haben, ist das Gegenteil von dem, was der auf dem uralten Boden dieser ehemaligen Kirche kniende junge Mann sich vorzustellen vermag.Nämlich Demut vor denen, die Wunder gewirkt haben um im menschlichen Dasein jenen zu helfen, die nichts haben. Sicherlich jedoch nicht um die zu überhäufen, die in einer konsumorientierten Welt bereits mehr als genug haben und nicht mehr benötigen. [...]
***
Ihr könnt helfen, den Finanzierungsbedarf des ganzen Peacemaker Projekts
von 30.000 € zu decken. Richtet doch eure Weihnachtsspende an: 
Simon Jacob – Projekt: Peacemaker 2015
IBAN: DE11 7205 0000 0001 5506 31
BIC: AUGSDE77XXX

Freitag, 4. Dezember 2015

Entweltlichung, die Zweite

Auf der anderen Seite ist aber gerade in traditionell katholischen Gebieten ein sehr starker Rückgang des sonntäglichen Gottesdienstbesuchs und des sakramentalen Lebens zu verzeichnen. Wo in den Sechziger Jahren noch weiträumig fast jeder zweite Gläubige regelmäßig sonntags zu heiligen Messe ging, sind es heute vielfach weniger als 10%. Die Sakramente werden immer weniger in Anspruch genommen. Die Beichte ist vielfach verschwunden. Immer weniger Katholiken lassen sich firmen oder gehen das Sakrament der Ehe ein. Die Zahl der Berufungen für den Dienst des Priesters und für das gottgeweihte Leben haben drastisch abgenommen. Angesichts dieser Tatsachen ist wirklich von einer Erosion des katholischen Glaubens in Deutschland zu sprechen [...]Es werden immer neue Strukturen geschaffen, für die eigentlich die Gläubigen fehlen. Es handelt sich um eine Art neuer Pelagianismus, der dazu führt, unser Vertrauen auf die Verwaltung zu setzen, auf den perfekten Apparat. Eine übertriebene Zentralisierung kompliziert aber das Leben der Kirche und ihre missionarische Dynamik, anstatt ihr zu helfen.  
Sehr scharfsinnige und sachkundige Analyse der deutschen Situation durch den Heiligen Vater. Hat er sich da Rat beim Emeritus geholt? Wir erinnern uns, als Benedikt XVI 2011 im Konzerthaus zu Freiburg eine "mutige Entweltlichung" anregte, waren die deutschen Bischöfe besonders damit beschäftigt, zu versichern, damit seien auf keinen Fall die Kirchensteuer oder die Strukturen der DBK mit ihren vielfältigen Beteiligungen gemeint. Nun hat es also auch Papst Franziskus gesagt. An dem können sie nicht so ohne weiteres vorbei, denn seit der jüngsten Papstwahl "ist es wieder eine Freude, katholisch zu sein", wie ein inzwischen emeritierter Bischof direkt nach der Amtseinführung von Franziskus verlauten ließ.  Was machen unsere Oberhirten also daraus? Was sagt z.B. Kardinal Marx zu dieser "päpstlichen Watsch'n"?
Da sind Punkte dabei, die die gesamte Kirche im Westen betreffen, ich würde sogar sagen weltweit. Der Papst spricht damit nichts Neues an, mit diesen Fragen beschäftigen wir uns als Bischofskonferenz seit Jahren intensiv. Aber Franziskus greift sie ausdrücklich auf, mahnt uns, sie nicht zu vergessen, auch wenn die Antwort keinesfalls einfach ist.
Übersetzt heißt das wohl soviel wie "Kennen wir alles schon, ist nichts neues dabei, wir reden drüber." Irgendwie muss ich mich da sehr zusammenreißen, um nicht der Resignation zu verfallen, die Papst Franziskus in derselben Ansprache vom 20.11.2015 angeprangert hat. Oder um frei mit Goethe zu sprechen "... allein mit fehlt der Glaube". Nicht der Glaube in den Herrgott, bewahre, aber doch der in tatsächliche Veränderungen der saturierten, de-facto-Staatskirche in Deutschland. Dabei soll doch gerade der Advent die Zeit der Erneuerung sein, die Zeit, in der alte Fesseln abgeworfen werden und frei und froh auf IHN geschaut wird. Auf IHN, unseren Herrn und Gott, der das Universum erschaffen hat und sich trotzdem nicht zu fein war, sich als kleines, hilfloses Kind zu inkarnieren, damit es wieder einen Weg zurück in die Herrlichkeit gibt.
Natürlich haben Geld und Strukturen insoweit Sinn, wenn sie dem Zweck der Hilfe für die Armen dienen, da hat Björn Odenthal in seinem vielgescholtenem Standpunkt wenigstens zum Teil recht. Auch Bewegungen, die in großer Einfachheit und Frische begonnen haben, brauchen einen gewissen institutionellen Rahmen, um wirksamer zu sein. Das hat man an den Bettelorden im Mittelalter gesehen und das sieht man heute an vielen geistlichen Gemeinschaften. Aber dort werden die Statuten und Strukturen so gebaut, dass sie dem Charisma dienlich sind und werden auch hinterfragt. Aber Apparate um der Apparate willen zu erhalten, geht nie gut, wie man an der distanzierten Haltung vieler Bürger zu den Einrichtungen der Europäischen Union sehen kann. "Mit Apparatschiks kann sich eben niemand identifizieren", sagte kein anderer als der große Otto von Habsburg. Das gilt auch für die zentral organisierten katholischen Laien des öffentlichen Lebens (vulgo ZDK), die selbst in postmodernen Zeiten repräsentativ für die Mehrheit der Katholiken in Deutschland sein wollen. Das wäre ja nur halb so ärgerlich, wenn sie nicht mehr oder regelmäßig Statements abgeben würden, die eher der Politik entlehnt sind, als dass sie tatsächlich was mit Jesus (dem echten, tatsächlichen Sohn Gottes, nicht dem Hippie-Jesus einiger!) und dem Glauben an IHN und seine Kirche zu tun haben. Und dann dieses Taktieren um die Deutungshoheit. Schrecklich. Dabei geht soviel Potential verloren!
Da sagt z.B. Papst Franziskus, dass "Die Kirche nie müde werden [darf], Anwältin des Lebens zu sein, und keine Abstriche darin machen [darf], dass das menschliche Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod uneingeschränkt zu schützen." Dann berichtet kath.net, dass der neue Vorsitzende des ZDK die umstrittene Organisation Donum Vitae unterstützt, die genau dieses ungeborene Leben nicht schützen und Andreas Püttmann beschuldigt kath.net des "Pippi-Langstrumpf-Katholizismus". Leute! Wie wäre es, wenn wir in dem gerade begonnenen Kirchenjahr diese Gezanke sein lassen und tatsächlich nach Gottes Wort handelten? Das wäre doch mal angewandte Barmherzigkeit!

Kolping zur Ehe

Unser Herrgott aber hat den heiligen Ehestand von Anfang an nicht zu einem Bußwerk bestimmt; wenn er es doch wird, dann hat der törichte Mensch ihn selbst dazu gemacht.

(Adolph Kolping, 1857)

Allen Barbaras zum Namenstag!

Seitenaltar in der Kirche St. Barbara, Tiefenbach
Foto: privat

Herzliche Namenstagsgrüße an alle Barbaras, insbesondere in Richtung des Nacht(b)reviers mit diesen Bildchen der kleinen Kirche St. Barbara in Tiefenbach bei Oberstdorf.
Fresko an der Kirche St. Barbara, Tiefenbach.
Foto: privat


Donnerstag, 3. Dezember 2015

Exotische Besucher

Was will denn einer aus den Vereinigten Arabischen Emiraten bei mir? Oder aus Russland, wo wir schon dabei sind. Egal, herzlich willkommen!
Auszug aus Blogstatistik, Stand 17:44 Uhr, 3.12.2015

Der Papst und die Kondome

Sie können es einfach nicht lassen. Es scheint da so einen inneren Zwang zu geben, der Journalisten  dazu bringt, sofort das K-Wort in den Mund zu nehmen, sobald nur die Wörter "Papst" und "Afrika" im Raum stehen. Als ob dazu nicht schon alles gesagt wäre, von jedem Papst, seitdem HIV zum weltweiten Problem wurde. Und als ob die Menschheit keine größeren Probleme kenne, als dieses Stückchen Gummi. Entsprechend ungehalten ranzt Franziskus dann auch bei der fliegenden Pressekonferenz auf dem Rückflug vom afrikanischen Kontinent: "Diese Frage scheint mir zu eng gestellt, und es scheint eine partielle Frage zu sein. Ja, es [die Verwendung von Kondomen] ist eine der Methoden. Die Morallehre der Kirche steht in dieser Frage vor einer Perplexität: was ist mit dem fünften oder sechsten Gebot? Das Leben verteidigen, dass sexuelle Beziehungen offen sind für das Leben...aber das ist alles nicht das Problem." 
Und weiter unten führt dann noch aus: "Mangelernährung, die Entwicklung der Person, Ausbeutung, Zwangsarbeit, der Mangel an Trinkwasser: Das sind die Probleme. Lasst uns nicht darüber reden, ob jemand dieses oder jenes Pflaster für eine kleine Wunde verwenden kann. Die ernste Wunde ist soziale Ungerechtigkeit, ökologische Ungerechtigkeit, Ungerechtigkeit die...ich mag es nicht, über solche Fallbeispiele nachzudenken, wenn Menschen durch einen Mangel an Trinkwasser sterben, an Hunger, Umweltschäden." Ich kann ihn dabei buchstäblich genervt die Augen rollen sehen. Touché, Heiliger Vater! 


Vom Ich zum Du

"Wieder mehr vom Ich weg, hin zum Du denken. Weniger auf mich selbst, mehr auf Gott schauen."
(Rat aus der letzten Beichte)

Die Dichterin, der Großonkel und ich

Eigentlich hat alles mit diesem Zettel angefangen. Ich war in den Schulferien bei meiner Großmutter zu Besuch und habe ein bisschen in ihren Sachen gekramt, alte Bücher, alte Fotos usw angeguckt. Zu beinahe jedem Stück wusste meine Großmutter spannende Geschichten zu erzählen. Zu hören, wie es früher zuging, als meine Mutter noch klein war, war von jeher mein liebster Zeitvertreib. Ich saß also im Zimmer meiner Großmutter und flippte durch einen Stapel alter Karten und Briefe. Dabei stieß ich mit einem Mal auf eine Unterschrift mit einem bekannten Namen. Ein sehr bekannter Name, den ich allerdings nie in unserem familiären Umfeld vermutet hätte: Gertrud von le Fort. Für alle die sie nicht kennen, kommt hier ein kurzer biografischer Einschub:
Gertrud Freiin von le Fort, geboren 1876 in Minden und aufgewachsen auf dem Gut ihres Vaters in Mecklenburg und gestorben 1971 in einer Etagenwohnung in Oberstdorf, war eine der bekanntesten Dichterinnen deutscher Zunge in der Mitte des 20. Jahrhunderts. Heute zu unrecht vergessen, galt sie mit ihrer hohen Sprache als Vertreterin der sog. "inneren Emigration" während der NS-Diktatur. Zu ihren bekanntesten Werken zählen der Gedichtezyklus "Hymnen an die Kirche" und die Romane "Das Schweißtuch der Veronika" und "Die Letzte am Schafott". Die letzten 30 Jahre ihres Lebens verbrachte Gertrud von le Fort in Oberstdorf. Das dortige Gymnasium ist ihr zu Ehren benannt, als einzige Schule in Deutschland. 
Als Schülerin dieses Gymnasiums war mir der Name der Dichterin vertraut, wenn auch nicht ihr Werk. Ich wusste nur, dass sie zu ihren Lebzeiten sogar für den Literaturnobelpreis vorgeschlagen wurde.
Wie aber kam nun ihre Unterschrift unter einen Brief im Besitz meiner Großmutter? Auch die Adressatin, ein gewisses Fräulein Sazawsky, war mir bis dahin unbekannt. In dem Briefchen wird der Tod eines jungen Mannes betrauert, der mit jenem Fräulein Sazawsky verlobt war. Auf Nachfrage berichtete meine Großmutter, dass Fräulein Sazawsky mit Vornamen Bertl hieß und und mit ihrem Bruder, also meinem Großonkel, Hermann zunächst befreundet, dann verlobt war. Eine andere Großtante erzählte, dass ihre Mutter sie einmal quer durch Norddeutschland schickte, um als "Anstandswauwau" bei einem Besuch von Bertl bei Hermann dabei zu sein. Und wieder eine Großtante erzählte davon, wie er ihr als Kind an den Zöpfe gezogen hatte. Auf Fotos aus jener Zeit sieht das allerdings anders aus; man sieht zwar deutlich, dass er den Schalk im Nacken hatte, er war aber auch ein sehr liebevoller großer oder kleiner Bruder, je nachdem welche seiner Schwestern ich gefragt hab. Im Gegenzug zur damals allgegenwärtigen Hitlerjugend, waren die Geschwister geprägt von der katholischen Jugendbewegung. Ein gelebtes Glaubensleben immunisiert wohl gegen Ideologien jeder Art, wie das Verhalten dieser und anderer katholischer Familien während der NS-Zeit beweist. Nicht Wenige mussten mit Haft oder Tod für ihre aufrechte Gesinnung zahlen. Dass es auch einen "Fall Orgaß" gab, indem es um eine Anklage wegen "religiöser, staatsfeindlicher Äußerungen" ging, die Großonkel Hermann getätigt haben soll, machte mich erst recht neugierig auf diesen Mann und sein Schicksal.
Meine schriftlichen Annäherungen an die Person Hermann Orgaß und seine Beziehung zu Gertrud von le Fort findet ihr --> hier und -->hier

Mittwoch, 2. Dezember 2015

Bloggertreffen 2015: Es ist zwar schon alles gesagt, nur nicht von allen.

Das Bloggertreffen 2015 war zwar nicht das erste Treffen seiner Art, aber das erste Mal nicht institutionell organisiert. Die Organisiation hatte dankenswerterweise der liebe Peter Winnemöller übernommen und anscheinend waren die Blogger doch so handzahm, dass er sich auch die Vorbereitung für das Treffen im Jahr 2016 zutraut.

Dieses Jahr konnten die Blogger ihre Themen selbst bestimmen. Rund um die Begriffe "Professionalität" und "Relevanz" wurde darüber gesprochen, warum überhaupt Blogs geführt werden und was damit bezweckt wird, wie Zugriffszahlen gesteigert werden können und wie man sich on- und offline besser vernetzen kann. Letzteres gilt sowohl für den Kontakt der Blogger untereinander, als auch mit offiziellen kirchlichen Stellen. Nach wie vor genießen die katholischen Blogs dort nämlich noch so etwas wie "Exotenstatus": Sie werden bestaunt, ungläubig bis skeptisch betrachtet oder abgetan, wie das Bonmot der "Verblödung" des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz veranschaulicht, das natürlich ebenfalls zitiert wurde; nach Bloggerart aber eher mit einem ironischen Schmunzeln. So wurde auch in den Tagen vom 13. bis 15. November 2015 deutlich, dass die Art, wie man sich wahrnimmt sehr unterschiedlich sein kann: Offizielle Stellen der Katholischen Kirche in Deutschland nehmen privat geführte Internetseiten, in denen auch von katholischen Dingen die Rede ist, als monolithischen "Block" (Achtung, Wortspiel!) wahr, konservativ bis traditionalistisch (was auch immer das heißen soll) und stets in Opposition gegen die Bischöfe. Tatsächlich sind aber die Gründe, welche die meisten Teilnehmer des Treffens im Kardinal-Hengsbach-Haus zu den Tasten treibt, so vielfältig wie die Leute selber sind. Manches schreibt man, um es selber für sich zu sortieren, manchmal hat man ein Zitat, was man mit der Welt da draussen teilen will und manchmal hat man tatsächlich eine Meinung - nämlich seine eigene - zu aktuellen Geschehnissen in Kirche und Welt. Katholisch werden die Blogs dadurch, dass der katholische Glaube den Schreibern sehr wichtig ist, sonst könnten sie ja auch über Eichhörnchen, Katzen, Handarbeiten oder Essen schreiben (was manche auch tun).

So unterschiedlich, ja individuell die Blogger an sich sind, so unterschiedlich ist der Anspruch an Reichweite und Wirkung des eigenen Blogs. Gewiss, in jedem von uns schlummert auch ein klein wenig Eitelkeit, die geschmeichelt ist, wenn man "da draußen" gelesen wird. Und natürlich wäre es auch schön, zu wissen, dass eigene Artikel in dem einen oder anderen Leser etwas auslösen, ihn zum nachdenken bringen, ja vielleicht gar ein Auslöser für eine Kon- bzw. Reversion zum Glauben sein können. Aber kann dies wirklich unser erster Anspruch sein? Mir persönlich reicht es völlig, mit Hilfe der Tastatur einige Dinge die so um mich her passieren, zu sortieren, mir über einiges klar zu werden oder auch einfach nur Dinge in die virtuelle Welt zu tragen, die mir besonders gefallen. In diesem Zusammenhang hat mir besonders die Ermutigung von Klaus Kelle gefallen, der als "Medienprofi" eingeladen war, um darüber zu sprechen wie man auch als Hobbyblogger sein Schreiben professionalisieren kann. Klaus Kelle sagte, dass jeder Blogger eine Nische hat, ob thematisch oder stilistisch und diese Nische darf er ohne Angst verteidigen, indem er einfach mutig drauflos schreibt. In diesem Sinne bedanke ich einmal bei allen Lesern, bleibt mir gewogen, in dieser Art wird's hier weitergehen.

Adventskalender der Blogger

Abgesehen davon, dass es bei den jährlichen Bloggertreffen spannend ist, die Schreiber hinter den Tastaturen kennen zu lernen, kommen dabei regelmäßig schöne Gemeinschaftsaktionen heraus. Der "Blogoezesane Adventskalender" ist eine davon. Jedes Jahr fällt wenige Tage vor dem neuen Kirchenjahr einem treuen Blogger ein, dass man doch auch dieses Jahr wieder einen virtuellen Adventskalender anbieten könnte, dann trommelt er (oder sie) auf allen social media - Kanälen und unversehens kommen 24 katholische Blogger (nicht jedes Jahr dieselben, selbstverständlich) aus ihren Löchern gekrochen und erklären sich bereit, jeweils einen Beitrag pro Tag des kommenden Advent zu schreiben. Als kleine Lesehilfe wird das Ganze dann noch formschön an einem Ort zusammengefasst bzw. verlinkt und das Internet ist um einen schöne Möglichkeit reicher, im Advent täglich Atem zu schöpfen. 
=> Hier geht's lang zum Türchen öffnen. 

Dieses Jahr hat sich die gute Heike dankenswerterweise die Mühe gemacht, die Bloggern herbei zu trommeln. Klein-Gertie wird sich dort übrigens am 12. Dezember einbringen. 

Gebetsanliegen des Heiligen Vaters für Dezember 2015

Wir beten zu Gott, unserem Vater,

1. für uns alle, dass wir im alltäglichen Wechsel des Lebens nie vergessen, dass Gott, unser Vater, nicht müde wird, uns zu vergeben.

2. für die Familien in Not, die unter quälender Armut leiden, dass sie in der Menschwerdung Gottes stets ein Zeichen neuer Hoffnung finden.