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Ist Herkunft immer biologisch?

Bei den aktuellen Diskussionen rund um Flüchtlinge, Immigranten, Integration oder Abschiebung stößt mir ein Punkt immer mehr auf: Je höher der Anteil offensichtlich "ausländisch" aussehender Menschen auf den Straßen wird, desto schneller schnappen die Schubladen zu bzw. desto geringer wird die Akzeptanz der Herkunftgeschichten von Leuten wie - ähm, *räusper* - mir. Was meine ich damit?  Wer dieses Blog aufmerksam verfolgt oder mich persönlich kennt, weiß, dass man mir meine allgäuerisch-hamburgische Herkunft erst auf den zweiten Blick anmerkt. Das Augenfälligste ist mein koreanischer Genpool. Seltsamerweise musste ich noch nie so oft und so detailliert meine Herkunft erklären und blickte noch nie in so verständnislose Gesichter, wie jetzt, da die Anzahl ausländischer Mitbürger sich gefühlt vervielfacht hat. Das ist irgendwie paradox. Dennoch kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, je mehr der Begriff des "Deutsch-seins" und die Frage "wer denn nun ein ...

Was haben diese drei Personen gemeinsam?

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Sie haben alle heute Geburtstag! Tanti Auguri und Gottes Segen!!!

Deutsche Kriegsgräberfürsorge sucht Angehörige unbekannter Soldaten

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Fast auf jedem Friedhof in Deutschland und anderen Ländern gibt es ein sog. "Grab des unbekannten Soldaten". Damit werden die vielen Tausend Soldaten der Weltkriege und anderer Kriege gewürdigt, von denen niemand mehr weiß. Vielleicht würden sie betrauert, doch es sind einfach keine Angehörigen bekannt. Organisationen wie die Deutsche Kriegsgräberfürsorge versuchen ihr Bestes, um Vermisste und Verschollene zu identifizieren, zu bergen und den Angehörigen oder Nachkommen die Möglichkeit zu geben, mit einem Stück Familiengeschichte abzuschließen. Zurzeit sind in ihrer Datenbank 5.083.856 Kriegsverluste registriert. 695 141 davon sind als Vermisste bzw. Verschollene angegeben. Bekannt sind leider nur 354 554 Angehörige dieser gut fünf Millionen, weniger als zehn Prozent. Die Aktion "Toter sucht Angehörigen" soll nun versuchen, diese Lücke zumindest ein wenig zu schließen.  Auch in dem Lied "Es ist an der Zeit" von Reinhard Mey geht es um einen n...

Schneeflöckchen, Weißröckchen

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wann kommst du geschneit? - Antwort: Heute morgen!! :-) Naja, ganz so sieht es noch nicht aus. Bild von hier .

Gedanken in einer Konzertpause

Ein Klaviertrio als Spiegelbild der christlichen Ehe? Ich weiß, der Vergleich hinkt ziemlich, drängt sich mir dennoch auf. Violine und Cello als Mitglieder einer Instrumentenfamilie, wobei die Violine den weiblichen, das Cello den männliche Part übernimmt. Beide stehen in Beziehung zueinander, antworten einander, müssen aufeinander hören. Das Klavier setzt den Rahmen dazu, gibt den Hintergrund, tritt jedoch von Zeit zu Zeit in das 'Gespräch' der Streicher herein, mal als Dialogpartner des einen, mal des anderen Instruments.