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Wer darf das Kleid tragen?

oder: Warum das geplante Selbstbestimmungsgesetz nichts mit Freiheit oder Gleichberechtigung zu hat.  Wir leben wahrlich in „interessanten“ Zeiten, wenn im deutschen Bundestag ein Gesetz diskutiert wird, dass unter dem Deckmantel der Anti-Diskriminierung die Diskriminierung erst recht zementiert. Was das ominöse Selbstbestimmungsgesetz (SBGG) tatsächlich regelt oder nicht regelt, könnt ihr gerne in den scharfsinnigen Einschätzungen der lieben Anna von „Katholisch ohne Furcht und Tadel“ nachlesen, nämlich → hier und → hier .  Mir stoßen Bemühungen wie das SBGG aus einem ganz anderen Grund sauer auf und zwar, weil mir der öffentlich ausgetragene Kampf um Identitäten und deren Deutungshoheiten sehr bevormundend vorkommt und mich mehr an die sog. „überkommenen Geschlechterrollen“ denken lässt, als es den Machern des Gesetzes wohl recht wäre.  Im Kern bekämpft dieses Gesetz die Selbstbestimmung, die es zu fördern vorgibt. Anstatt Kindern zu vermitteln, dass es völlig in ...

Zeit für Neues!

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Sewing Adventure #4: Von Nadel, Faden und Gemeinschaft

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Eigentlich hatte Nähen schon immer viel mit Gemeinschaft zu tun. Seit ich selbst regelmäßig Nadel und Faden zur Hand nehme, weiß ich, wie zeitaufwendig das Fertigen auch scheinbar ganz einfacher Kleidungsstücke sein kann und vor meinem inneren Augen sehe ich nicht nur die Schneiderinnen und Putzmacherinnen mit ihren Gehilfinnen zusammensitzen, sondern auch Mütter, Großmütter, Tanten, die ihre Fähigkeiten an die nächsten Generationen weitergeben. Wie gerne würde ich in Urgroßvater Pauls oder Großtante Sophies Schneiderstube mit sitzen, ihre Geschichten hören und von ihnen lernen. Gerade Urgroßvater Paul , geboren 1881, wäre der Experte in "authentic victorian dressmaking techniques"! Im 21. Jahrhundert haben wir dafür das Internet (und Frauenwahlrecht, es ist ja nicht alles schlecht). Auf diese Weise können wir virtuell Gleichgesinnte treffen, unsere Erfahrungen teilen, Inspirationen bekommen und viel voneinander lernen. An dieser Stelle möchte ich nachdrücklich die wirklich...

Es gibt viele Wege zu Gott, einer geht über die Berge

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Diesen Ausspruch des christlichen Schriftstellers Reinhold Schneiders pflegte mein Vater oft zu zitieren. Er war, wie unser damaliger Ortspfarrer, begeisterter Bergsteiger. Für beide war die unberührte Natur der Allgäuer Alpen auch immer wieder Ort der Gottesnähe. Davon zeugen nicht zuletzt die jährlichen Wallfahrten übers Mädelehoch ins Lechtal, sondern auch die zahlreichen Bergmessen rund um Oberstdorf. Als Antwort auf einen Beitrag des Kingbären , der jüngst eher traumatisierende Erfahrungen mit "Outdoor"-Messen gemacht hat, möchte ich hier eine Bergmesse als positives Gegenbeispiel einer heiligen Messe unter freien Himmel bringen. Die Filmemacherin, Verena Scherm, gehört übrigens genau wie ich zur ersten Generation weiblicher Ministranten in Oberstdorf. Anders als viele andere hat sie ihr kirchliches Engagement über die Pubertät gerettet, worunter ich auch ihre Tätigkeit für das katholische Online-TV-Format katholisch1.tv des Bistums Augsburg subsummiere.

Seht, wie sie einander lieben

Passend zu der Gebetsmeinung des Heiligen Vaters für diesen Monat Juni stelle ich diesen Artikel jetzt doch online. Er gurgelt bereits seit Monaten in der Entwurfsansicht herum und ist deswegen nicht mehr ganz brandaktuell. Das Unbehagen, das ich darin formuliere, ist leider nicht nur einmalig oder punktuell.  *** Ich habe ich da vor einiger Zeit eine interessante Entdeckung gemacht. In einer Gruppe auf Facebook, in der sich von mir sehr geschätzte und gemochte Personen tummeln und einander ihr Leid über verunglückte Verkündigung in den Social - Media klagen, habe ich vor einiger Zeit mein Unbehagen formuliert, das mich in letzter Zeit bei der Lektüre aus diesen Kreisen immer öfter beschleicht. Zugegeben, der Ort war schlecht gewählt, der Artikel unter den ich diesen Kommentar platzierte, gehörte zu den ausgewogeneren jenes Blogger-Kollegen. Dafür möchte ich hier in aller Form um Verzeihung bitten. Ich sage bewußt nicht "entschuldigen", denn wie wir alle wissen, gibt es ei...

Was ist eigentlich Satire (und was nicht)?

"Satire" ist laut Definition " eine Kunstgattung, die durch Spott, Ironie und Übertreibung bestimmte Personen, Anschauungen, Ereignisse oder Zustände kritisieren oder verächtlich machen will ." In dem jüngsten Artikel von Björn Odendahl auf katholisch.de ist viel Spott enthalten, auch grausamer Spott. Kunst konnte ich dagegen nur wenig entdecken und da stellt sich dann die Frage, wen oder was Herr O. verächtlich machen möchte. "Verächtlich machen" kommt von "verachten", der "Verachtung preisgeben". Und das ist dann schon ein starkes Stück. Kritisiert wird nämlich eher weniger, auch nicht die doch kritikwürde Affäre um die fragwürde Haltung der Broeders van Liefde zum menschlichen Leben. Denn wie kann es Kritik sein, wenn man Euthanasie in bestimmten Fällen für angebracht hält? Auch ein Herr Trump und selbst ein Herr Kim haben das Recht zu leben. Weil sie Menschen sind. So traurig das für den Rest unserer Spezies klingen mag. Sobald ma...

Gibt es eine deutsche Antwort auf die "Benedict Option"?

Diese Frage gurgelt jetzt schon länger in meinen Eingeweiden herum. Eigentlich seitdem die Worte "Benedict Option" in meiner Filterblase ankamen. Der US-Amerikaner Rod Dreher hat in seinem Buch die kulturprägende Kraft des Christentum (wieder)entdeckt und plädiert dafür, diese Kraft in das eigene Leben und in die Gesellschaft zu tragen. In Deutschland hat der KingBaer dieses Thema für sich entdeckt. Vielleicht hat ihn das Subversive daran angesprochen. Oder vielleicht ist die Gesellschaft in Berlin  auch schon säkularer, mithin "postchristlicher" als anderswo? Aber ist es im übrigen Land oder in Europa denn so anders? Ist nicht viel mehr die christliche Tradition, die mancherorts noch gelebt wird, rein äußerliche Patina? Wer weiß zum Beispiel heute noch um die Bedeutung christlicher Feiertage? Oft kommen sich praktizierende Christen ja vor wie die Letzten Mohikaner. Da besteht dann leicht die Gefahr in Trübsinn zu verfallen. Genau davor warnen Rod Dreher und der K...

Dezember ist Muttertags-Monat

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Hier nun mein Betrag in der Reihe Blogoezesen-Adventskalender-2016 . Vielen Dank an Heike für die Organisation. Morgen, 14.12., geht es dann bei den Wegkreuzen weiter.  Im katholischen Brauchtum gelten der Mai und der Oktober als klassische Marienmonate. Es gibt Flurprozessionen mit Anrufungen der Muttergottes und das Rosenkranzgebet wird verstärkt gepflegt. Für alle Skeptiker, das ist jenes meditative Gebet, an dem die Geheimnisse von Jesu und Mariens Leben an einer Perlensschnur "betrachtet" werden. Fünf mal zehn Ave-Maria mit eingestreuten Vater-Unser-Gebeten, das wirkt beruhigender als alle hinduistisch-buddhistisches "Ohms" es jemals könnten. Aber ich schweife ab... Warum finde ich nun, dass eigentlich auch der Dezember in die Reihe der Marienmonate hinein gehörte? Die Antwort ist einfach: In welchem anderen Monat sind soviele Feste und festliche Gedenktage versammelt, die unmittelbar mit der Muttergottes zu tun haben? Natürlich ist Weihnachten zunächst...

#gutmensch: Was ist gut?

Seit einigen Tagen ist sie nun online, die Aktion #gutmensch . Das Erzbistum Köln und der Kölner Caritasverband möchten das Bewusststein dafür schärfen, wie sich ein Begriff verselbständigen und ins Gegenteil verkehren kann. Besonders seit der Flüchtlingskrise wurden Menschen als "Gutmenschen" tituliert, die sich bedingungslos den "refugees welcome" und "wir schaffen das" - Rufen anschlossen. Da diese Bezeichnungen meist von Gegnern der deutschen Flüchtlingspolitik kamen, waren damit die Atribute "naiv, dumm oder weltfremd" mit eingeschlossen, was natürlich einer Verunglimpfung hilfsbereiter Menschen gleichkommt. Das geht natürlich gar nicht. Engagement für andere ist erst mal per se gut! Gleichzeitig sollte ich vielleicht anmerken, dass in meiner Wahrnehmung das Wort "Gutmensch" erst dann mit einem negativen Unterton gebraucht wurde, wenn der Sprecher sich mit seinen Bedenken rund um die Flüchtlingsproblematik nicht ernst genommen od...

Berufungsgeschichte von Pater Nikolaus Klemeyer LC

Der Blogger von Herzen die sprechen wird Priester! Aus tiefgläubiger evangelischer Familie stammend, mit Respekt und wachsender Zuneigung für den katholischen Glauben aufwachsend, wird P. Nikolaus Klemeyer LC nun am 10. Dezember 2016 mit 35 Mitbrüdern zum Priester geweiht. >> Ich möchte die Berufungsgeschichte im Bremerkreis, in Norddeutschland, anfangen. Dort findet man den „Klemeyerhof“, einen wunderbaren alten Bauernhof im Besitz einer tief evangelisch-lutherischen Familie. Mein Großvater war evangelischer Pfarrer und deutscher Offizier. Aus Treue zu seiner Truppe ist er in die russische Gefangenschaft gegangen und dort geblieben. Ein Jahr nach Kriegsende starb er in einem sibirischen Kriegsgefangenenlager. Meine Großmutter hat als Kriegswitwe ihre drei Söhne allein im Umkreis von Göttingen großgezogen. Sie war tief religiös und noch tiefer evangelisch, so dass meine Mutter sie einmal spaßeshalber einen “evangelischen Kardinal” nannte. Sie war Mitbegründerin ...

Advent, Advent

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Gute Vorsätze gehören zum neuen Jahr wie Glühwein zum Christkindlesmarkt. Das gilt auch für Kirchenjahre und so ist der diesjährige Online-Adventskalender der katholischen Blogger ein willkommener Anlass für mich, meine gallopierende Faulheit zu bekämpfen. Am 13. Dezember werde ich meinen Teil zu diesem Gemeinschaftsprojekt beitragen, das inzwischen schon eine kleine Tradition ist. Also, klickt euch rein in den --> Blogoezese-Adventskalender 2016 und verpasst keinen Eintrag bis Heiligabend!

Andrea Doria, ein Gnadenbild und unverhoffte Rettung

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Türchen 12 des Blogoezese-Adventskalender >> Die Schlacht vor Lepanto war schon so gut wie verloren, die Flotte war direkt in eine Falle gesegelt, sie war klar unterlegen und der Wind stand auch noch gegen sie; das Flaggschiff des Oberkommandos war bereits geentert. Da stürzte Giovanni Andrea Doria (der Kommandant der genuesischen Streitkräfte) unter Deck und warf sich vor einem neuen Gnadenbild Marias nieder. Nur die Königin des Himmels könne ihm jetzt noch helfen, flehte er, wenn nicht alles verloren sein sollte. Wenn ihr die Christenheit noch irgendwie lieb und teuer war. Unter Tränen rief der junge Condottiere die fremde Jungfrau mit dem Kreuzmedaillon an. Es war die erste Kopie der Morenita in Europa, es war Maria von Guadalupe. << So beschreibt Paul Badde in seinem Buch über die Jungfrau von Guadalupe jene Begebenheit bei der Seeschlacht von Lepanto, als ein überraschend auftretender Wind die türkische Flotte auseinander trieb und damit die Schlacht zugunst...

Exotische Besucher

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Was will denn einer aus den Vereinigten Arabischen Emiraten bei mir? Oder aus Russland, wo wir schon dabei sind. Egal, herzlich willkommen! Auszug aus Blogstatistik, Stand 17:44 Uhr, 3.12.2015

Bloggertreffen 2015: Es ist zwar schon alles gesagt, nur nicht von allen.

Das Bloggertreffen 2015 war zwar nicht das erste Treffen seiner Art, aber das erste Mal nicht institutionell organisiert. Die Organisiation hatte dankenswerterweise der liebe Peter Winnemöller übernommen und anscheinend waren die Blogger doch so handzahm, dass er sich auch die Vorbereitung für das Treffen im Jahr 2016 zutraut. Dieses Jahr konnten die Blogger ihre Themen selbst bestimmen. Rund um die Begriffe "Professionalität" und "Relevanz" wurde darüber gesprochen, warum überhaupt Blogs geführt werden und was damit bezweckt wird, wie Zugriffszahlen gesteigert werden können und wie man sich on- und offline besser vernetzen kann. Letzteres gilt sowohl für den Kontakt der Blogger untereinander, als auch mit offiziellen kirchlichen Stellen. Nach wie vor genießen die katholischen Blogs dort nämlich noch so etwas wie "Exotenstatus": Sie werden bestaunt, ungläubig bis skeptisch betrachtet oder abgetan, wie das Bonmot der "Verblödung" des Vorsitzende...

Adventskalender der Blogger

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Abgesehen davon, dass es bei den jährlichen Bloggertreffen spannend ist, die Schreiber hinter den Tastaturen kennen zu lernen, kommen dabei regelmäßig schöne Gemeinschaftsaktionen heraus. Der "Blogoezesane Adventskalender" ist eine davon. Jedes Jahr fällt wenige Tage vor dem neuen Kirchenjahr einem treuen Blogger ein, dass man doch auch dieses Jahr wieder einen virtuellen Adventskalender anbieten könnte, dann trommelt er (oder sie) auf allen social media - Kanälen und unversehens kommen 24 katholische Blogger (nicht jedes Jahr dieselben, selbstverständlich) aus ihren Löchern gekrochen und erklären sich bereit, jeweils einen Beitrag pro Tag des kommenden Advent zu schreiben. Als kleine Lesehilfe wird das Ganze dann noch formschön an einem Ort zusammengefasst bzw. verlinkt und das Internet ist um einen schöne Möglichkeit reicher, im Advent täglich Atem zu schöpfen.  => Hier geht's lang zum Türchen öffnen.  Dieses Jahr hat sich die gute Heike dankenswerterweise die...

"Huhn meets Ei" on Air

Am Freitag, 16.10.2015 war das legendäre Blog " Huhn meets Ei " auf Radio Horeb. Es ging u.a darum, wie Bloggen überhaupt geht, was man sich unter der Bezeichnung "Blogoezese" vorzustellen hat, was das für Leute sind, die "katholisch bloggen", zu welchen Themen sie das tun und wie sie untereinander kommunizieren, aber nicht zuletzt natürlich auch um persönlichen Erfahrungen mit dem Bloggen. Und wenn ihr's verpasst habt, gibt es die Sendung auf der Seite von Radio Horeb als Podcast und mp3-Download.

Meine Mama sagt was zu #bloggergate

Mittlerweile ist wohl schon alles gesagt worden zum #bloggergate von Kardinal Marx, nämlich z.B.  --> hier, --> hier und --> hier , und das wesentlich pointierter und ausführlicher als ich es könnte, aber dann hat sich meine Mama in die Diskussion eingeschaltet. Ja, meine 71jährige Mama, die sich ohne Zwang nicht auf 100m einem PC nähert. Meine Mama und Kardinal Marx haben eins gemeinsam: sie kennen die katholische Bloggerszene in Deutschland lediglich vom Hörensagen. Vielleicht kennt meine Mama sogar mehr Blogartikel als Seine Eminenz, einfach weil ich ihr von Zeit zu Zeit mal einen zum Lesen ausdrucke. (Ja, ich drucke das Internet aus - hier bitte den nächsten Witz einfügen). Von daher findet sie es nicht schlimm, dass sich Kardinal Marx auf die bewusste Frage  nach "fundamentalistischen, anonymen Bloggern im Raum der Kirche" zunächst mal als Nicht-Kenner outet. Mit 62 Jahren wäre er ja auch nicht mehr ganz die Generation, die sich mit solchen Dingen auskenne. A...

Kardinal Marx: "Verbloggung führt zu Verblödung"

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Kardinal Marx kennt keine Blogs, sagt aber, dass sie "zur Verblödung führen" und wirft katholischen Bloggern vor, lediglich Selbstbestätigung zu suchen und Dialog zu verweigern.  Ja, ne, ist klar!

Sting - Tag bei Elsa

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Sting find ich ja so schon klasse, da brauch ich  kaum einen Grund, um 'nen Song vom ihm zu spielen, aber diesen Eintrag bei Elsa musste ich einfach teilen. Passend dazu geht's hier zur Sonntagslektüre. Falls ihr Hinter-gründiges zur Ukrainekrise wissen wollt. 

Das Donbass kocht

...was wird das für eine Suppe geben?   Fest steht: Auf beiden Seiten gab es gewaltsame und gewaltfreie Proteste und Aktionen. In Kiew jagte man die regierungstreuen Kräfte davon, schlug Andersdenkende zusammen und zündete Sicherheitskräfte an, in der Ost- und Südostukraine vertrieb man die Statthalter der Oligarchen und verprügelte politische Gegner. Keinesfalls gab es jedoch einen friedlichen Machtwechsel auf dem Maidan. Tausende Videos und Fotografien bezeugen übelste Gewaltakte bis hin zur Verwendung von Schusswaffen. Doch die Öffentlichkeit wird niemals erfahren, wer die Heckenschützen auf dem Euromaidan waren, wie viele Polizisten von Gewalttätern getötet oder schwer verletzt wurden, wer das Gewerkschaftshaus in Odessa anzündete, wobei Dutzende Menschen bei lebendigem Leibe verbrannten. Denn jedes Ergebnis einer Untersuchung würde offenbaren, wie stark die stillschweigende Akzeptanz politischer pro-westlicher Kräfte gegenüber den faschistischen Mordbrennern ged...