Beitrag der Woche

Geistliche Kommunion III

Du bist höher als der Himmel und höher als die Welt, da sich der Schöpfer der Welt für Dich zum Kaufpreis dahingegeben. Was kann der an Dir ...

Montag, 27. Juni 2016

Rückendeckung von Benedikt

Und wieder ist ein Versuch daneben gegangen die 'beiden Päpste' auseinander zu dividieren. Auf dem Rückflug von Armenien antwortete Papst Franziskus während der 'fliegenden Pressekonferenz' auf die Frage eines Journalisten, ob es zwei Päpste gäbe, wie folgt: 
"Es war da eine Zeit, da hat es drei gegeben! Ich habe diese Erklärungen (von Erzbischof Gänswein, Anm.d.R.) nicht gelesen. Benedikt XVI. ist der emeritierte Papst, an jenem 11. Februar hat er klar gesagt, dass er vom kommenden 28. Februar an auf sein Amt verzichtet. Dass er sich zurückzieht, um der Kirche mit dem Gebet zu helfen. Benedikt ist im Kloster und betet. Nie werde ich jene Ansprache vor den Kardinälen am 28. Februar vergessen, als er sagte: ‚Und unter euch ist mein Nachfolger: ich verspreche ihm meinen bedingungslosen Gehorsam‘. Und er hat es getan!
Viele Male habe ich ihn besucht, und wir telefonieren miteinander, vor ein paar Tagen hat er mir einen kleinen Brief geschrieben, um mir alles Gute für diese Reise zu wünschen. Ich habe schon gesagt, dass es eine Gnade ist, im Haus einen weisen Großvater zu haben. Ich habe ihm das auch persönlich gesagt und er hat gelacht. Er ist für mich der emeritierte Papst, ein weiser Großvater. Er ist der Mann, der mir mit seinem Gebet die Schultern und den Rücken deckt.

Dann habe ich – ich weiß nicht, ob das wahr ist – Gerüchte über einige gehört, die zu ihm gegangen sein sollen, um sich über den neuen Papst zu beschweren, und er habe sie mit seinem bayerischen Stil (was meint er denn damit?) hinausgeworfen. Wenn das nicht wahr ist, dann ist es gut erfunden, denn er ist ein Mann, der zu seinem Wort steht, ein aufrechter Mann.
Er ist der emeritierte Papst. Ich habe Benedikt öffentlich dafür gedankt, dass er die Tür für die emeritierten Päpste aufgestoßen hat. Mit der heutigen großen Lebenserwartung: kann man in einem gewissen Alter und mit den altersbedingten Beschwerden eine Kirche leiten? Er hat diese Tür aufgemacht. Doch es gibt nur einen Papst, der andere ist emeritiert. In der Zukunft wird es vielleicht zwei oder drei geben können, doch sie sind emeritiert.

Übermorgen ist die Feier des 65. Jahrestages der Priesterweihe Benedikts. Da wird es eine kleine Feier mit den Leitern der Dikasterien geben, da er etwas Kleines vorzieht, ganz bescheiden. Ich werde etwas zu diesem großen Mann des Gebets und des Muts sagen, der der emeritierte Papst ist, nicht der ‚zweite Papst‘, und der seinem Wort treu und sehr weise ist.“

Mittwoch, 8. Juni 2016

Was Er uns sagt, das wollen wir tun

Aus der Päpstlichen Generalaudienz von heute, 8. Mai 2016:
Die Hochzeit von Kana, von der das Johannesevangelium erzählt, ist weit mehr als das erste von Jesus überlieferte Wunder: „In Kana werden die Jünger Jesu seine Familie, und in Kana wird der Glaube der Kirche geboren.” Das sagte Papst Franziskus im Rahmen seiner Generalaudienz an diesem Mittwoch, die er bei strahlendem Wetter für Tausende von Pilgern auf dem Petersplatz hielt. Die Tatsache, dass Jesus gemeinsam mit seinen Jüngern auf der Hochzeit von Kana erscheine und erstmals öffentlich ein Wunder vollbringe, sei der „Startschuss“ für sein Wirken, so Franziskus: „Jesus erscheint als der Bräutigam des Gottesvolkes, der von Propheten angekündigt worden war, und zeigt uns die Tiefe der Beziehung auf, die uns an ihn bindet: Es ist eine Neue, auf Liebe gegründete Allianz. Was ist die Basis unseres Glaubens? Ein Akt der Barmherzigkeit, mit dem Jesus uns an sich gebunden hat.“
Es sei die Muttergottes selbst gewesen, die auf das Fehlen des für ein Freudenfest unerlässlichen Weins hingewiesen hatte, unterstrich der Papst. Denn Wasser sei lebensnotwendig, doch der Wein dürfe nach den Propheten auf einem messianischen Fest nicht fehlen. So sei die Verwandlung des Wassers vor allem ein vielsagendes Zeichen, das Jesus gebe, führte Franziskus aus: „Er verwandelt das Gesetz Mose in Evangelium, den Freudenspender. Wie sagt Johannes selbst an anderer Stelle: ,Das Gesetz wurde durch Mose gegeben, die Gnade und die Wahrheit durch Jesus Christus´”.  
Die Worte, die Maria an die Diener richtete, erhielten eine ganz besondere Bedeutung aufgrund der Tatsache, dass es die letzten von ihr überlieferten Worte seien, so der Papst: „Es ist kurios: Das sind die letzten Worte, die die Evangelien übermitteln, sie sind das Erbe, das sie uns allen hinterlässt. Auch heute sagt die Muttergottes zu uns allen: ,Was er euch sagt, was Jesus euch sagt, das tut.´ Das ist das Erbe, das sie uns hinterlassen hat. Das ist schön! Es handelt sich um einen Ausdruck, der die Glaubensformel aufnimmt, die das Volk Israels am Sinai als Antwort auf die Verheißung des Bundes gegeben hat. Und in der Tat, in Kana gehorchen die Diener. Dem Herrn zu dienen heißt, sein Wort zu hören und in die Tat umzusetzen.“ 

(rv 08.06.2016 cs)

Mittwoch, 1. Juni 2016

Radio Mariam: Eine Stimme für die arabischen Christen "On Air"

Die Radio Maria Weltfamilie ist seit dem 8. Dezember 2015 um ein Mitglied reicher.  Bisher gibt es auf Radio Mariam während acht Stunden täglich ein Liveprogramm aus Gebet, Musik, Katechese und Information zu hören.

Insgesamt gibt es international mehr als 14.300.000 Christen. Davon sind über 700.000 seit Beginn des Bürgerkrieges 2011 aus Syrien geflohen. Die arabischen Christen verstehen sich in den Ländern in denen sie seit Generationen leben (Libanon, Jordanien, Irak, Ägypten) als Teil der Urbevölkerung, die seit der Expansion des Islam im 7. Jahrhundert zunehmend an den Rand gedrängt wird.
Mit diesem neuesten Projekt, das auch von Radio Horeb in Deutschland unterstützt wird, hat die Weltfamilie von Radio Maria versucht, ein "Medium" zu schaffen, dass eine "On-Air-Stimme" für die Menschen im Mittleren Osten und vor allem für die orientalischen Christen sein möchte.
Bilder und Info von Radio Horeb.



Zu hören ist das Programm von --> Radio Mariam derzeit ausschließlich als Web-Radio und über App für Android/ Windows / iPhone.




Gebetsanliegen des Heiligen Vaters im Juni 2016

1. Für die Älteren und für die am Rande Stehenden - für Orte der Begegnung und der Unterstützung

2. Für die Seminaristen und die jungen Ordensleute - um Freude und ganzheitliches Wachstum