Der erste Mai

ist ja traditionsgemäß sehr mit Bedeutungen aufgeladen: Da wird dem hl. Josef in seiner Funktion als Arbeiter gedacht, zugleich feiert die (säkulare) Gesellschaft den Tag der Arbeit, und nutzt dies oft zu Protest und Demonstration. In Bayern feiern wir Maria als "Patronin voller Güte", die unser Land beschützen möge. Seit letztem Jahr kommt noch ein Gedenken hinzu: auch Johannes Paul II wurde an einem 1. Mai selig gesprochen.

Deswegen feierte Kardinal Agostino Vallini, der Generalvikar für die Diözese Rom, zusammen mit mehreren Tausend jungen Menschen am Vorabend eine Vigil auf dem Gelände von Tor Vergata, jenem Gelände auf dem 2000 die Abschlussvigil und hl. Messe des XV. Weltjugendtages gefeiert wurden. 
"Was war das Geheimnis von Johannes Paul II? Ich denke, ich kann sagen, es war diese Einheit zwischen Glauben und Leben. Er lebte für Gott und dafür, die Menschen zu Gott zu bringen, weil er glücklich war."

Viele Teilnehmer an der Vigil hatten, wie ich, vor zwölf Jahren auch am Weltjugendtag teilgenommen. Jetzt waren sie zurück und brachten diesmal ihre Ehepartner und Kinder mit. So sagte eine Teilnehmerin zu Radio Vatikan: “Twelve years ago I was here, under this same Cross, on stage with the choir of the diocese of Rome. Today, after 12 years, I am here to thank him again, because I’m here with my family, my husband, my son who is called John Paul Emmanuel.

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