Donnerstag, 30. Juli 2015

Passt...

Margaret Sanger (1883-1966), Gründerin der Organisation "Planned Parenthood" (geplante Elternschaft) betrachtete verschiedene Bevölkerungsgruppen (Schwarze, Einwanderer, Behinderte) als "menschliches Unkraut", das mittels Abtreibung "ausgerottet" gehörte.

Im Jahr 2015 sehen "Planned Parenthood" und der deutsche Ableger "pro familia" die Organe und Zellen abgetriebener Föten als Mittel zum Geld verdienen. Quellen --> hier, hier oder hier.

Passt. Leider.
Irgendwie ist mir jetzt schlecht!




Mittwoch, 29. Juli 2015

Offizielle Hymne für Weltjugendtag 2016 jetzt auf englisch!

Für alle, die wie ich der polnischen Sprache nur sehr begrenzt mächtig sind, kommt hier die offizielle englische Fassung der Hymne des XXX. Weltjugendtages, der 2016 in Krakau statt finden wird. Es ist eine Bearbeitung der polnischen Originalfassung im Auftrag der Bischofskonferenzen der USA, Australien sowie England und Wales.

Ach ja, und die Anmeldung wurde am Sonntag, 26.07.2015 übrigens von Papst Franziskus höchstpersönlich eröffnet, indem er sich beim Angelus-Gebet via Tablet auf register.wyd.va als erster Pilger anmeldete. Wenn ihr es ihm gleich tun möchtet, findet ihr alle Infos zur Registrierung --> hier.

***
"Gott, barmherziger Vater,
Du hast Deine Liebe in Deinem Sohn Jesus Christus offenbart,
und sie über uns ausgegossen im Heiligen Geist, dem Tröster.
Dir vertrauen wir heute die Geschicke der Welt und jedes Menschen an.”
Dir vertrauen wir besonders die jungen Menschen aller Sprachen, Völker und Nationen an:
leite und beschütze sie auf den verzweigten Wegen
der heutigen Zeit.
Schenke ihnen die Gnade,
überreiche Früchte auf dem Weltjugendtag in Krakau zu ernten!

Himmlischer Vater,
mache uns zu Zeugen Deiner Barmherzigkeit.
Lehre uns, Zweifelnden den Glauben zu verkünden,
Entmutigten die Hoffnung zu stärken,
und Gleichgültigen die Liebe zu schenken.
Zeige uns, wie wir die Vergebung an die, die sich schuldig gemacht haben, herantragen
und die Freude an Unglückliche weitergeben können.
Lass den Funken barmherziger Liebe,
den Du in uns entzündet hast,
zu einem Feuer werden, das die Herzen verwandelt
und das Angesicht der Erde erneuert.

Maria, Mutter der Barmherzigkeit, bitte für uns!
Heiliger Johannes Paul II, bitte für uns!
Heilige Schwester Faustina, bitte für uns!

Sonntag, 26. Juli 2015

Echte Wunder

Die Wunder, die unser Herr Jesus Christus vollbracht hat, sind wirklich göttliche Werke. Sie richten den menschlichen Verstand darauf, Gott zu erkennen, ausgehend von dem, was sichtbar ist. Denn unsere Augen können ihn aufgrund seiner Beschaffenheit nicht sehen. Dazu kommt noch, dass die Wunder, die Gott wirkt, um das All zu beherrschen und seine gesamte Schöpfung einzurichten, dermaßen von ihrem Wert verloren haben, da sie sich immer wiederholen, dass bald niemand mehr sich die Mühe macht zu bemerken, welch wunderbares und erstaunliches Werk er ins Leben ruft in einem jeden noch so kleinen Samenkorn.

Christus hat also als Gott gehandelt. Durch seine göttliche Macht hat er aus wenigen Körnern eine reiche Ernte werden lassen. Mit dieser Macht hat er auch die fünf Brote vermehrt. Die Hände Christi waren machtvoll; diese fünf Brote waren wie Saatgut, das nicht ausgesät wurde, sondern von dem vermehrt wurde, der Himmel und Erde erschaffen hat.

(hl. Augustinus zu Joh 6,1-15

Samstag, 25. Juli 2015

Was hat die PKK mit Che Guevara zu tun?

Ich bin verwirrt, gebe ich gern zu. Heute protestieren sie in Frankfurt gegen das Verbot der kurdischen Arbeiterpartei PKK. Im Zuge politischer Pluralität vielleicht durchaus ein ehrenwertes Anliegen. Vor allem da die Kurden im Irak wenigstens ihren christlichen und jesidischen Mitbürgern gegen die ISIS beistehen. Aber was hat die PKK mit der Internationalen, Che Guevara und dem italienischen Partisanenlied "Bella Ciao" zu tun? Habe entsprechende Flaggen gesehen und das Lied gerade gehört. Und wieso wird es als Provokation seitens der Polizei aufgefasst, wenn Eindatzfahrzeuge die Demo vorne und hinten schützen (müssen)?

Freitag, 24. Juli 2015

(Nicht) im Hause des Vaters wohnen

Die Jahresstatistiken der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) sind bereits vor einigen Wochen erschienen, es sind wieder mehr Menschen aus der Katholischen Kirche in Deutschland ausgetreten und die üblichen Verdächtigen wissen wieder alles besser. Wahlweise liegt es an zuviel oder zuwenig Anpassung an die "herrschenden Zustände", die "Lebensrealität der Menschen", etc. Ich glaube, es ist vielmehr eine Mischung aus Nicht-mehr-Wissen-der-Glaubensinhalten und Desinteresse an der Kirche als Institution. Man übernimmt den Ärger an der Kirche aus den Medien und tritt aus Frust aus, weil das  einfacher ist, als sich mit den Inhalten, mit Jesus wirklich auseinander zu setzen und sich vielleicht selber ändern zu müssen.

Dazu passt ein Wort des Bischofs von Solsona sehr gut:
"Wenn ich einen Vater habe und bei ihm im Haus lebe, weiß ich, was er sagt. Wer in diesem Hause wohnt, hört die Stimme seines Bischofs in Stereo und erfährt seine Worte nicht aus den Schlagzeilen; er sieht selbst, dass er in einem fort von Christus redet. Und wenn er einmal etwas sagt, was in die Zeitung kommt, denken die Leute, die nicht zu Hause leben, das sei alles, wovon der Bischof redet."

Donnerstag, 23. Juli 2015

Einander ignorieren

konnten die Menschen schon vor den Smartphones ganz gut. (Gesehen auf Twitter).
Ich hoffe, ihr verbringt einen geselligeren Abend. Gute Nacht!

Montag, 20. Juli 2015

Internationales YOUCAT Zentrum in Aschau eröffnet!

„Es gibt nur zwei Arten, sein Leben zu leben als gäbe es keine Wunder oder als wäre alles Wunder.“ Mit diesem Albert Einstein zugeschriebenen Zitat eröffnete Johannes Freiherr von Heereman, Präsident des Päpstlichen Hilfswerks Kirche in Not sein Grußwort bei der Eröffnung des Internationalen YOUCAT Zentrums. Tatsächlich ist es eine Geschichte voller wunderbarer Zufälle oder Fügungen, die aus dem Jugendkatechismus „YOUCAT“ zuerst das derzeit meistverkaufte katholische Buch der Welt (inzwischen über 5 Millionen!) und dann eine weltweite Bewegung der Neuevangelisierung gemacht hat. Die Besucher, die am Sonntag den 12. Juli 2015 in das frisch eingeweihte YOUCAT Zentrum kamen, konnten nach einem zünftigem bayerischen Mittagessen anhören, wie aus der Graswurzelinitiative einiger Erwachsener und Jugendlicher, die in Sommercamps den Katechismus der Katholischen Kirche diskutierten, eine weltweit bekannte Buchreihe und Marke jugendkatechetischer Bücher wurde. 

Neben den bisher erschienenen Büchern zu Gebet, Firmung und Beichte wird die Reihe bald erweitert um einen DOCAT (von englisch to do  = was tun?), eine jugendgemäße Adaption der katholischen Soziallehre, zu der Papst Franziskus ein Vorwort zugesagt hat, sowie eine Jugendbibel, einen KID’S CAT, und einen LIFECAT zu Themen der Bischofssynode im Oktober.  „Die erwachsenen Autoren verzichten in diesem Projekt auf ihre Honorare, weil der Glaube ein Geschenk ist und weil sie sich in der Verantwortung für die kommenden Generationen bewusst sind“, so begründete Bernhard Meuser, Initiator, Hauptautor und Geschäftsführer den gemeinnützigen Charakter der YOUCAT Foundation. Die Erlöse aus Buchverkäufen und Lizenzen werden stattdessen in jugendkatechetische und jugendmissionarische Projekte weltweit gesteckt. Vor wenigen Wochen wurden beispielsweise auf den Philippinen der Grundstein für ein jugendkatechetisches Zentrum gelegt. 

Eines dieser Projekte ist ein Stipendiatenprogramm, dessen Teilnehmer ebenfalls bei dem „Tag der Offenen Tür“, der auf die Einweihungszeremonie folgte, vorgestellt wurden. Sie kommen aus Kenia, den U.S.A., Indonesien, Irland und Kroatien und wurden für drei Monate in das Zentrum im Chiemgau eingeladen, um hier ihre Ideen für die Jugendarbeit in ihren Heimatländern auszuarbeiten. „Es war eine schöne geistliche Erfahrung. Ich freue mich sehr über die Zusammenarbeit von YOUCAT und der Pfarrei. Ich habe die Arbeit von YOUCAT besser kennengelernt. Diese ist sehr wichtig für die Neuevangelisierung in Deutschland, Europa und die ganze Welt“, sagte der Apostolische Nuntius in Deutschland  Erzbischof Eterovic, nachdem er das YOUCAT Zentrum in Aschau feierlich eingeweiht hatte und ihm und den Mitarbeitern „alles Gute, Gottes Segen und viel Erfolg“ wünschte. 

--> aus den News von youcat.org
--> Videobericht von Kirche in Not
--> B. Meuser in der Tagespost "Wie geht's dem YOUCAT?"

Donnerstag, 16. Juli 2015

In die Tiefe der Gottheit hinabsteigen

Herr, unser Gott, wie herrlich ist dein Name auf der Erde.
Wir wollen einmal versuchen, in die Tiefe der Gottheit hinabzusteigen. An allen Festen feiern wir das Wirken Gottes in der Welt, heute aber den großen Gott selbst. Er, der mächtig und groß, den wir nicht begreifen können, wir wollen erstens seine Herrlichkeit betrachten, zweitens, er berief uns zu dieser Herrlichkeit, drittes, was schenken wir ihm.

1. Gott ist vor allem für Menschenaugen unbegreiflich (Joh 1,18). Keiner hat Gott gesehen, denn er wohnt in unzugänglichem Lichte (1 Tim 6,15), so dass wir ihn selbst im Himmel nicht begreifen können, weil unser Verstand endlich ist. Und doch ließ er machmal Menschen einen Blick tun in seine Herrlichkeit und ließ sie Strahlen schauen. (Offenb. 4,1 ff; Ez 1; Hiob) Strahlende Herrlichkeit umgibt Gott, die Engel und Heiligen jubeln ihm, so groß ist die Herrlichkeit, dass Isaias ausrief: "Weh mir!" (Jes 6). Er fürchtete, dass er sterben muß.

2.  Dieser herrliche, erhabene Gott wollte aber auch uns zu seiner Herrlichkeit berufen. Deshalb sandte er seinen Sohn, er sollte uns oft vom Vater erzählen, dass wir Sehnsucht empfinden, bei Gott zu sein (Joh 1,18; 17,6; 17,26). Christus hat uns den Vater geoffentbart. Er hat ihn uns aber auch gezeigt; denn wenn wir ihn sehen, sehen wir auch den Vater (Joh 14,9), denn er ist ja Gott von Gott, Licht vom Licht... So hat er uns den Vater gezeigt, dass wir Sehnsucht haben, bei hm zu sein. Er  hat aber durch seinen Tod die Möglichkeit gegeben zum Vater zu kommen. Von Ewigkeit her hatte der Vater uns berufen zu seiner Herrlichkeit, dass wir seine Kinder wurden, und als Christus uns nun vom Vater erzählt hatte, da gab er sich dem Willen des Vaters gehorsam zum Tode hin, uns zu Gotteskindern zu machen und den Weg uns zu erschließen zum Vater und im Bade der Wiedergeburt strömst sein Blut über uns und macht uns zu Gotteskindern und wenn wir mit ihm verbunden bleiben führt er uns zum Vater, dass wir teilnehmen an seiner Herrlichkeit.

3. Was sind wir Gott schuldig?
  • Heilige Erfurcht. Er ist der Große, wir dürfen vor ihm nicht sündigen, denn ist er auch unsichtbar, so sieht er doch alles (Ps 138).
  • Dienstbereitschaft. Er ist der Gewaltige, der uns zu seinem Dienste berufen, um uns dafür das ewige Leben zu geben, da müssen wir bereit sein zum Dienen (durch gute Meinung, indem wir ihm den Tag schenken und weihen). 
  • Aber auch innige Kindesliebe, weil er uns so sehr geliebt hat, dass er uns berief zu seinen Kindern und uns seinen Sohn gesandt hat als Führer zum Himmel. 
Wir wissen, dass vielen den Vater nicht kennen. Für sie sind auch wir verantwortlich, dass alle Menschen den Vater erkennen und ihm dienen, und dass die Welt ewig das Glück findet, hier schon und in der Vollendung beim Vater. Wir müssen dies Ziel im Auge behalten, zu dem Gott uns berief trotz unserer Fehler und Schwächen.
Amen.

(J.Orgaß, Dreifaltigkeitssonntag 1935; 
Dank für die Transkription an magnificataopera)

Mittwoch, 15. Juli 2015

No Class

oder auch: "ich finde es zum K..., wie der Stil der politischen Debatte hierzulande den Bach runtergeht!" (Mme Elsa auf facebook)


Montag, 13. Juli 2015

Ein politisch unkorrekter Heiliger

In Pfarrkirche von Aschau im Chiemgau steht die Statue eines Priesters, der gerade einen Afrikaner tauft. Nach heutigen Ansichten handelt er damit höchst politisch unkorrekt, weil das ja eine "Zwangsbekehrung" der "edlen Wilden" sei. Ich dagegen finde den Entdeckergeist und die Offenheit dieser Missionare, die für Jesus ins komplett Unbekannte aufgebrochen sind (vgl. Sonntagsevangelium vom 12.07.2015) sehr bewundernswert.

Andere Frage: Wer ist dieser Mann?

Dienstag, 7. Juli 2015

Bischof adoptieren

So wie die Jugend 2000 beim Konklave 2013 zu Gebetspatenschaften für die beteiligten Kardinäle aufrief, so hat Kirche in Not Deutschland (KIN) einen Zufallsgenerator geschaltet, mit dessen Hilfe man sich einen der  Synodenväter für die kommende Familiensynode zur speziellen Gebetsunterstützung aussuchen kann. Diese Synode findet in Rom vom 4. bis 25. Oktober 2015 statt und hat zum Thema „Die Berufung und Sendung der Familie in Kirche und Welt von heute“. Dabei geht es um wichtige Weichenstellungen der Kirche in Bezug auf die Familie. Papst Franziskus bat am 25. März die Gläubigen, für diese Synode zu beten. Also habe ich den "Adoptions-Generator" von KIN angeworfen und raus kam...
... S.E. Bruno Forte, Erzbischof von Chieti-Vasto, Italien und Spezialsekretär bei der Bischofssynode.

Jesus, Maria und Josef,
in euch betrachten wir
den Glanz der wahren Liebe,
an euch wenden wir uns voll Vertrauen.

Heilige Familie von Nazareth,
mache auch unsere Familien
zu einem Ort der Gemeinschaft
zu einem Heim des Gebets,
zu einer authentischen Schule des Evangeliums
und zu einer kleinen Hauskirche.

Heilige Familie von Nazareth,
nie mehr gebe es in unseren Familien
die Erfahrung von Gewalt, Egoismus oder Spaltung.
Wer gekränkt wurde oder Anstoß genommen hat,
finde bald Trost und Heilung.

Heilige Familie von Nazareth,
möge die kommende Bischofssynode
allen die Heiligkeit und Unantastbarkeit der Familie,
ihre Schönheit im Plan Gottes
wieder neu bewusst machen.

Jesus, Maria und Josef,
hört und erhört unser Flehen!
Amen.

Freitag, 3. Juli 2015

Was sie damals so trieben: Sommerferien


Dieses Bild, das gut in des Herrn Alipius Reihe "Was sie damals so trieben" passt, hat der gute Bellfrell mit "Sommerferien im Vatikan" getwittert. Es soll von dem französischen Maler Und Photographen Jules-Alexis Muenier (1863-1942) sein. Und wenn da jetzt statt drei schwarz gekleideten Klerikern zwei weiß gekleidete Päpste säßen, wäre das Bild sogar fast aktuell.

Mittwoch, 1. Juli 2015

Gebetsanliegen des Heiligen Vaters im Juli 2015

Wir beten zu Gott, unserem Vater,

1. für alle, die in politischer Verantwortung stehen, dass sie ihren Dienst als eine hohe Form der Caritas erfahren und leben.

2. für die Christen in Lateinamerika, dass sie dort, wo soziale Ungerechtigkeit herrscht, durch ihre Liebe zu den Armen zu einer geschwisterlichen Gesellschaft beitragen.