Freitag, 31. Mai 2013

Zum Ausklang des Marienmonats

der heuer den Titel "Wonnemonat" nur sehr sporadisch zu tragen würdig war, habe ich hier noch eine besonders schöne Darstellung einer Pietà für euch. Sie hängt im Eingangsbereich des Priesterhauses in Kevelaer und bildet somit einen Schlußpunkt meiner ersten Niederrhein-Reise.

Donnerstag, 30. Mai 2013

God in the streets

Hinausgehen und das Wort und Licht Gottes zu den Menschen tragen - von den Tagen in Galiläa bis heute ist dies der erste Auftrag Jesu an uns. Wie an kaum einem Tag wird dies an Fronleichnam deutlich, an diesem Hochfest, an dem geheimnisvoll gewandelte Leib Christi durch die Straßen dieser Welt getragen wird; ob in New York, Rom, Köln oder Kevelaer.



Ähnlich wie dies kleine Video, gibt es auch einen Video-Spot zum Eucharistischen Kongress (ganz unten), der die Freude und Größe des Fronleichnamsfestes weiterklingen lässt, vom 5.-8. Juni 2013.

Dienstag, 28. Mai 2013

Countdown zum Weltjugendtag: Papst-Tweet an die Jugend

RT @Pontifex_de Liebe junge Freunde, die Kirche erwartet sich viel von euch und eurer Großherzigkeit. Verliert nicht den Mut, das Große zu wagen.

Niederrheinische Eindrücke

29. Wallfahrt der Malteser Köln nach Kevelaer, 25.05.2013


Hl. Messe mit S.E. Weihbischof em. Klaus Dick dortselbst
Niederrheinische Abendstimmung

Sonntag, 26. Mai 2013

Gott und der Egoismus

RT @Pontifex_de Jedes Mal, wenn wir unserem Egoismus nachgeben und nein zu Gott sagen, zerrütten wir die Geschichte seiner Liebe zu uns Menschen.

Donnerstag, 23. Mai 2013

Lied zum Eucharistischen Kongress

Auch wenn es ein offizielles Pilgerlied für den Eucharistischen Kongress 2013 gibt, mein persönlicher Favorit hierfür wäre dieses Lied von Gemeinschaft Emmanuel:


Mein Freund, der Koffer

Morgen heißt es wieder: das Wandern ist nicht nur des Müllers Lust, sondern auch des Fundraisers. Klein-Gertie wird sich eine Woche an den Niederrhein verziehen und die Trösterin der Betrübten in Kevelaer semi-privat besuchen gehen. Es kann nächste Woche also durchaus ruhig hier zugehen.

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus....

Kongresse sind meist Großveranstaltungen aus dem wirtschaftlichen oder politischen Spektrum. Es gibt dort Vorträge, Workshops, Seminare und viele, viele Möglichkeiten, die unterschiedlichesten Menschen kennen zu lernen, Kontakte und Netzwerke zu pflegen.  Vom 5. -9. Juni 2013 beschäftigt sich in Köln ein Kongress mit einem Thema, das so gänzlich untypisch für diese Veranstaltungsform scheint: die Eucharistie.

Dieses größte Geheimnis des christlichen Glaubens katholischer Prägung übersteigt gerade heute oft jegliches Verständnis. Dass wahre Größe auch in der Fähigkeit besteht, die eigene Größe loszulassen und sich klein machen zu können liegt so dermaßen außerhalb der Wahrnehmung einer Gesellschaft, die nur auf Macht und Leistung ausgerichtet ist. Dass wahre Liebe immer dazu drängt, sich ganz und gar auszuliefern und hinzugeben, wird heute meist ausschließlich im leiblichen-sexuellen Sinn verstanden, womit die Verwirrung über die Ganzhingabe Jesu vollkommen wäre. Aber vielleicht ist gerade dieser Kongress, der sich gut als Abschiedsgeschenk von S.E. Joachim Kardinal Meisner herausstellen könnte, die Chance, die Größe und Strahlkraft der Eucharistie hineinzutragen in die Städte und Dörfer unseres Landes, wie das schon verschiedene neue geistliche Bewegungen, tun, z.B.Nightfever.

Das folgende Foto ist bei einem solchen Nightfever Abend aufgenommen worden, in Kempten am 04.05.2013.


© R.Enders

Übrigens wird nehmen zahlreichen Medien auch ein Blogger von diesem Eucharistischen Kongress berichten, der dafür extra akkreditiert wurde: 'unser' Cicero! Also, einfach mal vorbei schauen.

Damit das hier nicht nur ein "die-böse-Welt-Gemecker-Posting" wird, möchte ich mit dem berühmten Zitat eines 'Pfarrschäfchens' des hl. Pfarrers von Ars schließen: "Er schaut mich an - ich schaue Ihn an".

Samstag, 18. Mai 2013

Da ging es ganz schön rund...

Aus der Lesung zum Hochfest (Apg 2,1-13):
>>Als der Pfingsttag gekommen war, befanden sich alle am gleichen Ort. Da kam plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daherfährt, und erfüllte das ganze Haus, in dem sie waren. Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich verteilten; auf jeden von ihnen ließ sich eine nieder. Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt und begannen, in fremden Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab. In Jerusalem aber wohnten Juden, fromme Männer aus allen Völkern unter dem Himmel. Als sich das Getöse erhob, strömte die Menge zusammen und war ganz bestürzt; denn jeder hörte sie in seiner Sprache reden. Sie gerieten außer sich vor Staunen und sagten: Sind das nicht alles Galiläer, die hier reden? Wieso kann sie jeder von uns in seiner Muttersprache hören: Parther, Meder und Elamiter, Bewohner von Mesopotamien, Judäa und Kappadozien, von Pontus und der Provinz Asien, von Phrygien und Pamphylien, von Ägypten und dem Gebiet Libyens nach Zyrene hin, auch die Römer, die sich hier aufhalten, Juden und Proselyten, Kreter und Araber, wir hören sie in unseren Sprachen Gottes große Taten verkünden. Alle gerieten außer sich und waren ratlos. Die einen sagten zueinander: Was hat das zu bedeuten? Andere aber spotteten: Sie sind vom süßen Wein betrunken.<<

Öffnen auch wir alle Schleusen für den Heiligen Geist!
Frohe Pfingsten allen Lesern!

Wider die geschwätzigen Christen


Wie war das noch mit "Du sollst nicht falsch Zeugnis geben wider deinen Nächsten"? Oh, wie befreiend können doch Gebote wirken, wenn man sich dran halten würde...

Freitag, 17. Mai 2013

Die YOURS deckt auf...

 Dan Brown go home, we've got echoromeo! :-D


Vorzeichen auf Pfingsten

Papa Francisco tritt nicht nur dem Namen nach in die Fußstapfen des hl. Franziskus. Bei der Generalaudienz am Mittwoch getraute sich eine Taube in seine unmittelbare Nähe. Vielleicht war es dieselbe, die vor einigen Monaten nicht von Papa emeritos Fenstersims wegwollte?


Bild bei news.va

Donnerstag, 16. Mai 2013

Die Vatikan-WG: Teil III

Auf besonderen Wunsch einer Blogger-Kollegin kommt hier der dritte Teil der "Vatikan-WG" von Jason Bach. Teil II gibt's im thomistischen Abendland. Ben and Frank - you both rock!

Bitte auf das Bild klicken zur Vergrößerung.

Die Vatikan-WG: Teil I

Auf Facebook zirkulieren seit einigen Tagen Kurz-Cartoons über "Ben and Frank, the holy Rome-ies". Sie sind auf Englisch und sau-komisch! :-D :-D

Bitte auf das Bild klicken zur Vergrößerung.



Mittwoch, 15. Mai 2013

Der dichtende Soldat konnte auch zeichnen

Diese Bleistiftzeichnung meines lieben Großonkels selig stellt ein Gebäude im Burghof hinter dem Limburger Dom dar.

Bild: Gertie privat

Dienstag, 14. Mai 2013

Die Gottesgebärerin

Orthodoxe Ikone der "Theotokos". Bildfund hier.

Mit einem der häufigsten Klischees gegenüber Katholiken, der vermeintlichen "Anbetung Mariens" beschäftigt sich die Youcat - Frage des Monats Mai (YC 82) Eigentlich ist der Ehrentitel der "Gottesgebärerin" aber gar nicht so furchtbar unlogisch oder heidnisch, wie gern behauptet wird, sondern begründet sich allein aus der Tatsache, dass Jesus halt gleichzeitig Gott und Mensch war. Dass Jesus von Maria geboren wurde, leugnen die Wenigsten. Dass das, was eine Frau in ihrem Bauch neun Monate spazieren trägt, ein kleiner Mensch ist, ist auch eine Tatsache, über die allerdings schon weniger Konsens besteht. Und wenn man nun noch die große Ausnahme dazu nimmt, dass es der Heilige Geist (= Gott) war, der Jesus(= also auch Gott) in Mariens Schoss gepflanzt hat und es klar ist, dass sie ihn geboren hat, dann macht sie dieser Vorgang zur...na?.... Gottesgebärerin.


Hier das gleiche Motiv, von der Gemeinschaft Emmanuel.
Zum ausmalen und mitnehmen. 

Mut der Jugend

Am Wochenende organisierte die Jugend 2000 in Lindau einen Gebetsmarsch für den Schutz des ungeborenen Lebens, gibt es doch in dem Ort am Bodensee eine Frauenklinik, in der auch Abtreibungen durchgeführt werden. Anders als in Italien beispielsweise, wo beim jährlichen 'Marcia per la vita' stets auch hochrangige Geistliche und Politiker und dieses Jahr sogar Papst Franziskus (nach Meldungen) teilnehmen, hat vom deutschen Episkopat bisher niemand bei derartigen Veranstaltungen leibhaftig teilgenommen. Deutschlands jüngster Weihbischof und langjähriger geistlicher Begleiter der Jugend 2000, S.E. Florian Wörner, hat das jetzt geändert.

Für das Nachrichtenportal kath.net war Rudolf Gehrig dort. Der folgende Bericht ist seinem Artikel entnommen:
>>In seiner Predigt mahnte der Augsburger Weihbischof an, dass die Gesellschaft eine „Kultur des Todes“ fördere, vor der bereits der selige Papst Johannes Paul II. gewarnt hatte. Schönheitsoperationen bei prominenten Beispielen wie dem verstorbenen Popstar Michael Jackson seien Beweise dafür, dass der Mensch heute nicht nur anders sein wolle, als Gott ihn geschaffen hat, sondern dass er sich generell „neu erfinden“ will. „In der Taufe sind wir bereits neu geboren worden“, erinnerte Wörner die Gläubigen und fügte hinzu: „Gott liebt uns, wie wir sind, egal ob mit kurzer oder langer Nase.“ Egal ob jung ob alt, ob bereits geboren oder noch im Mutterleib, habe jeder Mensch das gottgegeben Recht zu leben, denn: „Dass Gott uns schuf und uns liebt, macht unsere Würde aus.“
Während nach der Messe ein Teil der Anwesenden vor dem ausgesetzten Allerheiligsten in Anbetung verbrachte, formierte sich vor der Kirche ein Gebetszug, der sich mit dem Weihbischof an der Spitze zur Frauenklinik am Paradiesplatz bewegte. Die Gruppe verharrte zirka zwanzig Minuten lang vor dem Gebäude, betete und sang einige Lieder, bis Weihbischof Wörner schließlich den bischöflichen Segen erteilte. Es waren auch einige Familien mit Kindern anwesend, manche sind sogar von weit weg angereist. „Es geschieht so viel Unrecht in der Welt, da ist es wichtig, dass man mal was sagt“, sagte eine Frau am Rande des Gebetszuges.<<

Montag, 13. Mai 2013

Treue

Papst Franziskus zum Mariathon und katholischen Medien

Papst Franziskus hat eine Audio-Nachricht an alle Radiostationen gesandt, die zur Verbreitung des Programms von Radio Vatikan beitragen (Domradio, Radio Horeb etc.) und erwähnt auch eigens den Mariathon 2013, die erste große on-air Fundraising-Aktion der Radio Maria Weltfamilie.

Sonntag, 12. Mai 2013

Bloggertreffen, Review

Nachdem der gestrige Tag ein recht straffes, intensives, aber hochinteressantes Progamm beinhaltete, bei dem ich auch unerwartet viel für das berufliche Wirken mitnehmen konnte, geht das Bloggertreffen 2013 heute nach der hl. Messe und einem kleineren Sightseeing zuende und es für mich wieder zurück ins Allgäu.

Die Eindrücke brauchen wohl einige Zeit, um zu sacken. Es war sehr schön, die Gesichter hinter Blogs und Websites kennenzulernen und mit gegenseitigen Vorurteilen aufzuräumen. Die Referenten waren mit Dr. David Hober, Steffen Zimmermann und Christoph Meurer (katholisch.de), dem Publizisten Andreas Püttmann, sowie dem Pressesprecher der Deutschen Bischofskonferenz Matthias Kopp prominent besetzt und referierten lebendig und interessant.

Es ist doch immer wieder erstaunlich, wie hartnäckig Klischees sind. Von "Hey, ich bin doch auch katholisch" bis zu der Erkenntnis, das 'die Blogoezese' nicht der erwartete monolithische Blog 'pöbelnder Dunkel-Katholiken' ist, war eigentlich alles dabei. Unterschiedliche Wahrnehmungen nennt man das gemeinhin, was denn auch der Tenor der sehr lebhaften Debatte am Samstag Vormittag war. Ein Abrüsten auf allen Seiten wurde denn auch verschiedentlich angemahnt, wenn der Diskurs ein wenig aus dem Ruder zu laufen drohte.

Andreas Püttmann (Buch: 'Gesellschaft ohne Gott') beklagte die sich ausdünnende spezifisch katholische Presse- und Medienlandschaft (vgl. die Zeitschrift 'La Croix' in Frankreich) und ermahnte die Blogger, sich nicht nur in die private Nische der Selbstbestätigung zurückzuziehen, sondern ihre Chance und ihren Platz in der katholischen Publizistik in Deutschland wahrzunehmen. Ich weiß zwar noch nicht, ob dieses kleine Online-Tagebuch-Zettelkasten auch dazu gehört, werde jedoch auf jeden Fall die Anregung aufgreifen, mehr über die gesellschaftliche Relevanz des Christlichen zu schreiben und das zum Anlass nehmen, meine Rubrik über Adolph Kolping auszubauen. Jetzt im Jubiläumsjahr sicher eine sinnvolle Sache. Katholische Soziallehre ist nämlich nicht nur Bischof Ketteler.

Blogger sind durch ihren subjektiven Anspruch viel flexibler in der Aufnahme und Rezeption von Meldungen. Ich kann einfach in die Tasten hauen und meine Meinung in Worte gießen (so ich welche finde), ohne erst eine Redaktionskonferenz einberufen zu müssen und auf den Segen eines Chefredakteurs zu hoffen. Dass das Ganze dann zwar zutiefst subjektiv ist, liegt auf der Hand, aber ist nicht auch das christliche Bekenntnis an und für sich erst mal subjektiv? ("ich glaube jemandem, dass Jesus Christus mich durch Tod und Auferstehung von meinen Sünden erlöst hat.")

Und auch ein Pressesprecher hat es nicht leicht, wie wir lernen durften. Matthias Kopp plauderte sehr lebendig und offen aus dem Nähkästchen eines Pressesprechers, der 'die beste Botschaft aller Zeiten' mit den Worten von heute an Journalisten weitergeben muss, deren Kenntnisse rund um die Kirche gegen 'minus unendlich' tendieren. Hier bin ich nicht in Gefahr, dem Laster des Neides zu verfallen.

Als Anregung nehme ich außerdem mit, dass solche Themenblogs wie das "Ja des Glaubens" oder Phils "Rosenkranz-Blog" eine gute Sache sind, wenn man halbwegs regelmäßig etwas dazu beiträgt.

Ein ganz herzliches Vergelt's Gott auch an die Organisatoren, Norbert Kebekus und Andrea Impsweiler, die mir die Gelegenheit gaben, diese Erfahren zu machen und.... auf Wiedersehen im nächsten Jahr?

Eine besondere Leseempfehlung ergeht natürlich für die Rückblicke, Reflexionen und Analysen der anderen Blogoezesanen. Bisher:

katholon --> hier klicken
echo romeo --> hier klicken
pulchra ut luna -->hier klicken
St. Dymphna --> hier klicken
Josef Bordat --> hier klicken
Die Rezitatorin --> hier klicken
Eva in Paderborn --> hier klicken

[Update!] Am 15.05.2013 erschien in der Tagespost der exzellente Artikel von Monika Metternich, an dem man sehr schön die Unterschiede zwischen haupt- und ehrenamtlicher Publizistik (um auf das Kompliment von Andreas Püttmann einzusteigen) sehen kann.

Mariathon bei Radio Horeb: 4 Sterne der Muttergottes!

[Update!] Letzter Spendenstand (14.05.2013): 75.398,77 € für den Aufbau von Radio Maria Irland
 

Ihr seid Weltklasse!! Inzwischen leuchtete bereits 3,5 Sterne im Kranz der Muttergottes, das bedeutet, dass über 60.000 Euro für den Aufbau von Radio Maria Irland zusammengekommen sind! Und dieses ist die erste größere Fundraising Aktion, welche alle Radio-Maria-Stationen gemeinsam durchführen. Endlich kann das älteste, noch ausstehende Projekt der Weltfamilie in Angriff genommen werden. Welch ein Segen für alle Menschen Irlands, seien sie gläubig oder auf der Suche. Welch ein Segen für die Kirche Irlands, die vor einigen Jahr so schwer gebeutelt wurde.


www.mariathon.org

Tausend DANK allen hochherzigen, edlen Spendern. Mögen der Allmächtige Gott, die Muttergottes und der hl. Josef es euch überreich vergelten, entweder hier auf Erden oder im Himmel!!

Samstag, 11. Mai 2013

Mariathon bei Radio Horeb: Zwischenstand

2,5 Sterne für die Muttergottes, also 37.080,77€ bisher für den Aufbau von Radio Maria in Irland.

Vergelt's Gott!! Da ist noch Luft nach oben ;-)


www.mariathon.org

400 Kommentare

bisher auf diesem Blog. Juhu, dass dieses kleine Online-Tagebuch-Zettelkasten doch so viel gelesen wird, hätte ich, als ich vor einem Jahr angetreten bin, nie gedacht. Gestern wurde in der Vorstellungsrunde des Bloggertreffen gefragt, wo in der katholischen Publizistik sich die Einzelnen verortet sehen. So hoch hatte ich mich gar nicht gesehen. Ok, publizieren heißt nichts anderes als veröffentlichen und alles, was hier kommt, ist öffentlich einsehbar, aber bin ich deswegen gleich ein Teil der Publizistik? Das ist doch eine große Ehre. :-)

Ein Riesen-Dankeschön euch allen, besonders an Mme Cassandra, die den 400. Kommentar abgesetzt hat.

Mission oder Evangelisation?

Wieso macht David Hober (katholisch.de) einen Unterschied auf zwischen Mission und Evangelisation?

Radio Horeb als 'klassischer Missionsender' auf der einen Seite und katholisch.de als Plattform, die Tools zur Evangelisation anbietet und katholisches Brauchtum und Christentum erklärt, auf der anderen Seite. Weiß der gute Mann, dass gerade Radio Horeb sich ausdrücklich nicht als 'Missionsradio' versteht und einen Hauptteil des Programms mit Erklärbär-Sendungen zu Grundlagen des Christlichen bestreitet? Ok, die Hauptzielgruppen unterscheiden sich vielleicht erheblich - "Hardcore-Katholiken"  vs "treue Fernstehende" - aber wieso soll das eine schlechter als das andere sein? Oder anders gesagt, wieso soll Evangelisation einfacher sein als Mission?

Disclaimer: das soll in keinster Weise polemisieren. Ich wundere mich nur milde.

Freitag, 10. Mai 2013

Ökumene des Leidens

Nicht nur am Rhein, auch am Tiber war heute wieder allerhand los: der koptische Papst Tawadros II besuchte unseren Papst Franziskus. Dieses Treffen war das zweite seiner Art, nach einer Begegnung 1973 von Paul VI und Tawadros' Vorgänger Shenouda III. Wie kath.net berichtet, dankte Franziskus in der 20 Minuten dauernden herzlichen Begegnung für die deutlichen Signale, die er in seiner erst kurzen Amtszeit für die Ökumene gesetzt habe. Besonders hob er die Gründung des "Nationalen Rates Christlicher Kirchen" in Ägypten hervor, für die sich Tawadros II. eingesetzt hatte. Er lobte den Einsatz, den die Kopten für eine friedliche Entwicklung im Sinne der gesamten ägyptischen Gesellschaft zeigten. Der Papst sicherte Tawadros II. die Solidarität der Katholiken mit den Kopten zu, die in Ägypten "täglich leiden". "Es gibt auch eine Ökumene des Leidens", so Franziskus.


Bildquelle: Facebook

Als Geschenk überbrachte der Patriarch dem Papst ein ostkirchliches Pektorale, ein Brustmedaillon mit dem Bild der Gottesmutter, sowie eine Christus-Ikone. Franziskus revanchierte sich mit der Kopie eine alten Codizes aus den vatikanischen Museen.

Spendenbarometer mal anders

Spendiere der Muttergottes einen Stern und helfe mit, 3 Mio US-Dollar für den Aufbau von 11 neuen Radio Maria Stationen weltweit zu ermöglichen!

www.mariathon.org
 

Von der Radio Horeb fb-Seite kommt diese Info: >>Der zweite Stern beginnt bereits zu leuchten - wir beenden den heutigen Mariathon-Tag mit dem unglaublichen Spendenstand von 32.797,77 € !! DANKE, DANKE, DANKE - auch im Namen von Radio Maria Irland, das mit diesem Geld aufgebaut wird!<<

Weitere Infos und Spenden auch beim Hörerservice von Radio Horeb möglich: +49 (8323) 9675-110. Dort sitzen morgen noch die Kollegen und freuen sich über eure zahlreichen Anrufe.

Jetzt bin ich mal wieder gelandet...

und zwar beim diesjährigen Treffen der katholischen Blogger in Bonn. Ich versuche zumindest so parallel wie möglich zu berichten, versprechen kann ich nichts. Das zweite seiner Art, mein erstes und doch entdeckte ich gleich ein paar - wenn auch nur aus Facebook - bekannte Gesichter. Nach Abendessen, Vorstellungsrunde, Komplet und Bier werden wir uns morgen ausgiebig den Themen Kirche und Medienlandschaft widmen und schauen wie die katholische 'Blogoezese' da hinein passt.

Die erste Erfahrung durften wir auch schon machen: Wlan kostet hier. 5 €. *naserümpft* Dafür war die Komplet toll. 'Stanislaus' singt einfach schön, auch wenn das Altarbild eher an braune Badezimmerkacheln erinnert.

Morgen gibt es einige interessante Impulse in Sachen katholisch.de und katholischer Medienarbeit, bei denen ich schon aus beruflicher Sicht sehr genau aufpassen werde. Wenn ihr live dabei sein wollt, empfehle ich euch die Twitter-Wall: #kbt13, dort berichtet u.a. @gertie_sasso für euch.

Gebet fürs Brüderchen

Mein Brüderchen, der die letzte Woche herumgeschlichen ist wie der Kater auf dem heißen Blechdach schreibt am Dienstag, 14.05.2013 seine abschließende Prüfung zum Bauzeichner. Wenn der eine oder andere ein paar Kapazitäten frei hat, würden wir uns über ein kleines Gebet sehr freuen.

Frage an die liturgisch Bewanderten: haben Architekten, Bauzeichner u.ä. eigentlich einen Patron und wenn ja, welchen?

Nach Antwort aus der Combox: hl. Barbara und hl. Apostel Thomas - bittet für ihn!

Donnerstag, 9. Mai 2013

Grüne Socken für ein Tigermädchen

aus Wolle, schön warm, flauschig, robust und... waschbar ;-)


 
 
Bei Interesse bitte melden. Sie liegen hier und warten.

Mittwoch, 8. Mai 2013

Der Koffer, mein Freund

...wird es dieses Wochenende wieder heißen. Diesmal geht es nach Bonn, um beim Bloggertreffen 2013 über Kirche, Medienlandschaft und die Blogoezese nachzudenken und mit anderen katholischen Bloggern Spass zu haben.

Dienstag, 7. Mai 2013

11 Freunde...ähm...Projekte

Noch 2 Tage, 11 Stunden, 30 Minuten!!

Sollte jemand beim Stichwort 'Mariathon' einwenden, Radio Horeb und die anderen Sender der Radio-Maria-Weltfamilie würden ja nur "so frommes Zeugs" senden, dem sei gesagt, dass mit einem Programm, welches Kultur, Bildung und Gebet vereint, tatsächlich aktiv und konkret Menschen in Not unterstützt werden können.

So führt Radio Maria in einigen Ländern Afrikas (Burkina Faso, Burundi, Malawi, Togo, Uganda)  das Projekt "Voice of Local Culture" durch: mit der Zielsetzung, zu informieren, zu unterrichten, Gesprächsmöglichkeiten zu schaffen und Wissen über die eigene Kultur und Einzigartigkeit zu verbreiten. Häufig ist der Radio Maria Verband dort zugegen, wohin keinen anderen Sender, Kommunikationsmittel oder Informationen vordringen. Das bedeutet:
  • Die Nachrichten sind oft die einzige verlässliche Informationsquelle
  • Die Erziehungsprogramme tragen maßgeblich zur Alphabetisierung und Schulbildung der Bevölkerung bei
  • Die externen Schaltungen halten den Kontakt zwischen Gemeinschaften aufrecht, die Tagesreisen voneinander entfernt sind und die über keine weiteren Kommunikationsmittel verfügen.
  • In anderen afrikanischen Ländern (Malawi, Ruanda, Tansania, Togo, Uganda) wurde das Projekt "Radio Maria‘s Health Program", gestartet, das sich mit dem Schaffen einer Gesundheitskultur für besonders arme und verlassene Bevölkerungsschichten befasst. 
Akutell werden in 11 weiteren Ländern der Erde, auf vier Kontinenten, Studios gebaut, umd noch mehr Menschen mit der Arbeit von Radio Maria zu unterstützen und ihnen die beste Botschaft der Welt nahe zu bringen.

Wie könnt ihr helfen? Durch weitersagen, einschalten (Radio Horeb am 10. und 11.05.2013) und natürlich spenden. 

Spenden könnt ihr online --> HIER
aber auch via PayPal, Kreditkarte, Überweisung, Scheck und per SMS.

Treu, redlich und ehrenhaft

Dass diese Tugenden noch nicht hoffnungslos 'out' sind, bewiesen gestern die 35 neu vereidigten Rekruten der Päpstilichen Schweizergarde und damit können sie für nicht wenige von uns Vorbild sein. Wie seine Vorgänger hat auch Papst Franziskus den jungen Schweizern für ihren Dienst gedankt. Franziskus hatte der Schweizergarde zuvor für ihren Wachdienst gedankt. «Ich erfahre jeden Tag persönlich die Hingabe, Professionalität und Liebe, mit der ihr euren Dienst verseht», sagte er bei einer Audienz für die Rekruten und ihre Familie.

Montag, 6. Mai 2013

Bitte des Tages

Freitag, 3. Mai 2013

Back in town!

Wie Radio Vatikan meldet, kehrte Papa emerito gestern nach Rom zurück und ist froh, "das Provisorium in Castel Gandolfo zu beenden" und in das ehemalige Kloster Mater Ecclesiae einzuziehen. Benedikt flog mit dem Hubschrauber nach Rom, wo er um 16.45 Uhr eintraf, begleitet von Erzbischof Georg Gänswein. Dort hieß ihn Papst Franziskus brüderlich und herzlich willkommen. Gemeinsam beteten sie einen Moment in der Kapelle des Hauses.

Und allen, die sich über diese 'neue Phase' der Kirchengeschichte beunruhigen, sei gesagt: ich bin zuversichtlich, dass Benedikt XVI Wort hält und die Kirche (nur) mit seinem Gebet unterstützt. In allem anderen war ja auch auf ihn Verlass.

Donnerstag, 2. Mai 2013

Nightfever Kempten: 04.05.2013

Was Blogger-Altmeister Cicero kann, nämlich ein Nightfever-Special ankündigen, kann ich auch. :-)

Diesen Samstag, 04.05.2013, wird in der Basilika St. Lorenz zu Kempten wieder ein solcher Anbetungsabend stattfinden. Special ist es deswegen, weil es quasi als "Außentermin" von NF Augsburg begonnen hat.

Beginn ist um 18:00 Uhr mit der hl. Messe. Zelebrant ist Pfarrer Oliver Rid, Regionaljugendseelsorger der Region Kempten, die Predigt wird Kaplan Dominic Leutgäb von St. Lorenz  halten. Danach geht es bis ca. 22:30 Uhr weiter mit Gesang, Gespräch und Gebet, bevor der Abend um 22:45 Uhr mit der gemeinsamen Komplet, dem Nachtgebet der Kirche abgeschlossen wird.



Und DU bist eingeladen!

Mittwoch, 1. Mai 2013

Vom heiligen Josef lernen

Maria, Maienkönigin

Ein kleiner Gruß an die Gottesmutter, verbunden mit der Bitte, dass sie uns immer beschirmt, uns an die Hand nimmt und uns zu Jesus führt.

 
Da dieses zu den Lieblingsliedern meiner Großeltern selig gehörte, bin ich Johannes und der hl. Cäcilia sehr dankbar für die erschöpfenden Erklärungen und dem Text. 
Durchgesetzt hat sich in der Liedtradition die auf Joseph Mohr zurückgehende, nur leicht abweichende Fassung des ursprünglichen Gedichtes Guido Görres zum dritten Mai:
  1. Maria, Maienkönigin! / Dich will der Mai begrüßen; / O segne ihn mit holdem Sinn, / Und uns zu Deinen Füßen. / Maria! Dir befehlen wir, / Was grünt und blüht auf Erden; / O laß es eine Himmelszier / In Gottes Garten werden!
  2. Behüte uns mit treuem Fleiß, / O Königin der Frauen, / Die Herzensblüten lilienweiß / Auf grünen Maiesauen! / Laß diese Blumen um und um / In allen Herzen sprossen, / Und mache sie zum Heiligtum, / Drin sich der Mai erschlossen!
  3. Die Seelen kalt und glaubensarm, / Die mit Verzweiflung ringen, / O mach sie hell und liebeswarm, / Damit sie freudig singen; / Daß sie mit Lerch und Nachtigall / Im Lied empor sich schwingen, / Und mit der Freude höchstem Schall / Dir Maienlieder singen!