Vertrauen auf Gott führt in die Freiheit

 
Bei der heutigen Generalaudienz setzte Papst Benedikt XVI. seine „Schule des Gebets“ fort und präsentierte das Gebet der Urgemeinde zu Jerusalem (Apg 12, 6-19a), die für den Apostel Petrus inständig betete, als dieser auf Anordnung des Königs Herodes im Gefängnis war und seinem Prozess entgegenblickte. Die Gemeinschaft der ersten Christen begegnete den Schwierigkeiten, die ihre Existenz bedrohten durch gemeinsames und inständiges Gebet. Der hl. Vater sprach dabei von zu „den äußeren Verfolgungen, aber auch den inneren Auseinandersetzungen wie Neid und Streit, von denen zum Beispiel der Apostel Jakobus berichtet“.  Sie wurden dadurch eins dass sie zu Gott hinschauten. In dem Bericht der Apostelgeschichte geht es auch darum, wie unmittelbar Gott manchmal Gebet erhört. Er sandte einen Engel, um den hl. Petrus aus dem Gefängnis zu befreien. Das entscheidende Wort dabei sei gewesen: „Folge mir nach, geh hinter mir her!“, dasselbe Wort, das der Herr selbst am See von Genezareth zu Beginn der Berufung und dann nach Ostern wieder zu Petrus gesagt hatte.

Benedikt XVI. wandte sich dann mit einem persönlichen Wort an die Gläubigen: „Ich weiß, dass auch ich in meinem Dienst als Nachfolger des heiligen Petrus immer vom Gebet der Kirche, von eurem Gebet getragen bin, vor allem in den schwierigsten Momenten, und dafür danke ich von Herzen! Mit dem beständigen und vertrauensvollen Gebet befreit uns der Herr von den Ketten, er führt uns durch jede Nacht der Gefangenschaft, die unser Herz angreifen kann, er schenkt uns Herzensruhe, um den Schwierigkeiten des Lebens zu begegnen, auch der Ablehnung, dem Widerstand, der Verfolgung“. 
 Ja, tun wir dies immer wieder. Beten wir ohne Unterlass, im Vertrauen auf Gottes Macht und Liebe. Wie oft lasse ich es gerade an diesem Vertrauen fehlen. Jesus, lass mich immer wieder erkennen, dass das inständige und einmütige Gebet „ein kostbares Mittel auch zur Überwindung der Prüfungen, die auf dem Weg des Lebens auftreten können,ist, da die tiefe Einheit mit Gott es gestattet, auch untereinander zutiefst vereint zu sein“.

Gott hat das Ja Marias angenommen, um seinen geliebten Sohn der Welt zu schenken. So lädt uns der Maimonat ein, daß wir uns ihrer mütterlichen Fürsprache anvertrauen: »Mutter der Gnaden, reich uns die Hand, auf all unsern Wegen, durchs irdische Land.« Danke.




[HT: Armin Schwibach via kath.net
[Bewegte Bilder  der Audienz mit deutscher Übersetzung bei kathtube. And here for our Italian friends.]

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