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Es werden Posts vom Juni, 2012 angezeigt.

Lobpreis am Nachmittag

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Nachklang zum gestrigen Hochfest Peter und Paul; mit den unsterblichen Worten des hl. Petrus: "Herr, du weißt alles, du weißt, dass ich dich liebe." (Joh 21, 17)


"Dreimal" von Andrea Adams-Frey

Nur die Nachfolge Christi führt zu echter Brüderlichkeit

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Was braucht man da noch einen Reiseführer? Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber bei mir fördert diese Predigt des hl. Vaters ganz enorm das Fernweh. Roma, amore mia!

*** "Vor der Petersbasilika stehen bekanntlich zwei imposante Statuen der Apostel Petrus und Paulus. Die christliche Überlieferung betrachtet von je her die heiligen Petrus und Paulus als untrennbar – zusammen stehen sie tatsächlich für das ganze Evangelium Christi. In Rom hat dann ihre Verbindung als Brüder im Glauben eine besondere Bedeutung erlangt. Die christliche Gemeinde dieser Stadt sah sie nämlich als eine Art Gegenaltar zu den mythischen Gestalten von Romulus und Remus, dem Brüderpaar, auf das man die Gründung Roms zurückführte. Man könnte auch noch an eine andere kontrastierende Parallele denken, ebenfalls zum Thema der Bruderschaft: Das erste Brüderpaar der Bibel zeigt uns nämlich die Wirkung der Sünde, als Kain den Abel tötet. Dagegen haben Petrus und Paulus, obwohl sie menschlich sehr versch…

Geistliche Kommunion II

"Ich bin die Hostie.  Sei du wie die Monstranz.
Meine Gnade seien Lichtstrahlen, die durch dich hindurchleuchten." (Jesus an G.B.)

Personalkarussell im Vatikan

[Update Montag, 2. Juli 2012: S.E. Bischof Gerhard Ludwig Müller von Regensburg ist zum neuen Präfekten der Kongregation für die Glaubenslehre ernannt worden. Gratulation und Gottes Segen ihm und allen (Neu-)Ernannten!!]

Papst Benedikt XVI hat in den letzten Tage mehrere neue Personalentscheidungen getroffen, wobei einige Prälaten jetzt wohl ihre Schreibtische verschieben müssen. So wurde der  französische Dominikaner und Sekretär der Bildungskongregation Jean Louis Brugues zum neuen Archivar und Bibliothekar ernannt. Neuer Präsident des Päpstlichen Familienrates wurde der italienische Bischof von Terni, Vincenzo Paglia, einer der Mitbegründer der Gemeinschaft Sant'Egidio. Auch der Italo-Amerikaner Joseph Augustine Di Noia wird seinen Arbeitsplatz wechseln müssen; der bisherige Sekretär der Sakramentenkongregation wird neuer Vizepräsident der Kommission "Ecclesia Dei" und damit einer der direkten Ansprechpartner für den Dialog mit der schismatischen Priesterbruderschaft…

Jesus nachahmen: nicht in sich selbst verschlossen bleiben

aus dem deutschsprachigen Teil der heutigen Papstkatechese über den Christus-Hymnus des heiligen Paulus aus dem Philipperbrief:

Er sagt: »Seid untereinander so gesinnt, wie es dem Leben in Christus Jesus entspricht« (V. 5). Das bedeutet nicht, daß wir einzelne Akte Christi nachahmen müssen. Es bedeutet, daß wir die Grundlinie seines Lebens erkennen sollen, das Grundgefühl sozusagen. Er sagt: Denkt so, fühlt so, nehmt die Gedanken Christi in euch auf. Er möchte, daß wir in diese Grundhaltung Jesu hineingehen, die er dann beschreibt und die darin besteht, daß er – obwohl Gott gleich – sich nicht von uns distanziert, sich nicht hoch über die Schöpfung stellt, sondern herabsteigt, selber das Menschsein annimmt bis in den Abgrund des Todes am Kreuz hinunter. Der heilige Gregor von Nyssa sagt: Gott wollte einmal wissen, wie das ist, selbst Mensch zu sein, er wollte den Geschmack, das Leid und die Not des Menschseins selber spüren. Er steigt herunter, er bleibt nicht in sich, er …

Ach, wie schön sind doch die Schubladen

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...in die man die Menschen stecken kann. Dann braucht man nämlich nicht selbst sein Hirn einzuschalten, was natürlich viel zu anstrengend wäre und auch zu unvorhergesehenen Einsichten führen könnte.

Angefangen hatte es recht harmlos mit der Entscheidung der Deutschen Bahn AG , den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des diesjährigen „Marsch für das Leben“ in Berlin Tickets zu einem Pauschalpreis anzubieten. Dass eine rein betriebswirtschaftlich begründete Entscheidung eines börsennotierten Unternehmens, nämlich der gestiegenen Nachfrage nach Fahrkarten im Zusammenhang mit einer Großveranstaltung Rechnung zu tragen, einen solchen medialen "Shitstorm" hervorrufen könnte, daran hatte wohl niemand bei der DB ernstlich gedacht.

Josef Bordat - der Große - hat sich darauf hingesetzt und einen offenen Brief an den Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bahn AG geschrieben, der mal wieder so gut ist, dass er definitiv verbreitet gehört:
"Ist jemand, der sich für das Leben einsetzt…

Der schmale Weg

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"Geht durch das enge Tor! Denn das Tor ist weit, das ins Verderben führt, und der Weg dahin ist breit, und viele gehen auf ihm. Aber das Tor, das zum Leben führt, ist eng, und der Weg dahin ist schmal, und nur wenige finden ihn." (Mt 7, 13-14 via Evangelium Tag für Tag)



Letztens habe ich gehört gelesen, wie der Weg durch das Leben zum Himmel mit einer Bergwanderung verglichen wurde. Da ist man auch manchmal versucht, alles von sich zu werfen und über die Bergwiesen herunterzulaufen um der Anstrengung zu entkommen. Und das funktioniert eine Weile ganz gut, bis man dann merkt, dass man sich einen Bärendienst erwiesen hat, weil man ja die ganze Strecke wieder rauflaufen muss, wenn man oben ankommen will. So erinnerte Jesus einmal Gabrielle Bossis in ihrem geistlichen Tagebuch daran, niemals "das Ziel aus den Augen zu verlieren". Mit den Augen auf dem Ziel unserer irdischen Wanderschaft können wir alles schaffen und jede Versuchung aufzugeben besiegen.

Priesterweihe im Bamberg

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"Wer sich als Priester überhebt und für sich Nutzen aus seinem Amt ziehen will, der ist verloren für den Dienst Christi und für das, was der göttliche Freund und Bruder durch die Priester den Menschen tun will"  (S.E. Bischof Schick in seiner Predigt)


Heute hat S. E. Bischof Ludwig Schick im Dom St. Peter und Georg zu Bamberg zwei neue Priester geweiht.  Gerd-Richard Neumeier (35) und Jean Bernard Njee Njee (43) sind beide nach langen Wegen und auch Umwegen zu ihrem heutigen Ziel gelangt. Der geborene Bad Windsheimer Neumeier hat nach seiner Ausbildung zum Kinder- und Krankenpfleger in einem Bamberger Klinikum gearbeitet und war danach fünf Jahre Flugbegleiter auf Interkontinentalflügen bei der Lufthansa. Der Kameruner Njee Njee musste aus politischen Gründen kurz vor der Diakonenweihe seine Heimat verlassen, nachdem er bereits einen Gefängnisaufenthalt hinter sich hatte. In Deutschland fand er Asyl, und nach Einsätzen als Altenpfleger und Französischlehrer im Raum S…

Ein heiterer Sinn

Sei fröhlich. Es ist sehr notwendig, heiteren Sinnes zu sein. Philipp Neri (1515–1595), Ordensgründer

Heiligkeit für alle!

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Beten wir... für die Christen in Nigeria

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und für alle um Christi Willen Verfolgten (Pakistan, Irak, Nordkorea etc.)


„Während ich für die Opfer der Anschläge bete, rufe ich die Verantwortlichen der Gewaltwelle auf, das weitere Blutvergießen von Unschuldigen sofort zu stoppen. Ich hoffe, dass es zwischen den verschiedenen sozialen Gruppen in Nigeria volle Zusammenarbeit geben möge, damit nicht der Weg der Rache gesucht wird, sondern damit alle Bürger zur Errichtung einer friedlichen und versöhnten Gesellschaft beitragen können, in der jeder das Recht hat, seinen Glauben in voller Freiheit zu bekennen.“ (Papst Benedikt XVI in der heutigen Generalaudienz)



S.E. Erzbischof Onaiyekan und Prälat Ike über die Koexistenz der Religionen in Nigeria.
Podiumsdiskussion von Kirche in Not

Beten wir...mal wieder für die Kranken

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Insbesondere für alle Krebspatienten (inklusive meines Papas und eines Bekannten von Phil)

Und für Klein-Viktoria, die nach einem weiteren Infekt und Antibiotika morgen operiert wird.

Vergelt's Gott für's mitbeten!

Durch Liebe leben

Stell dir eine Seele als einen Baum vor, der von der Liebe erschaffen ist und deshalb einzig von der Liebe zu leben vermag.

Katharina von Siena (1347–1380), ital. Mystikerin

Destillierte Stille

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[Meine erste hl. Messe im außerordentlichen römischen Ritus - eine persönliche Reflektion]
*** Die Kirche St. Michael der ehemaligen Benediktinerabtei in Bamberg begrüßte die Besucherin mit all ihrer barocken Erhabenheit. Als sie vom Michaelsberg her kommend die Stufen der großen Freitreppe hinaufstieg und die Fassade emporblickte, konnte sie schon etwas von dem Staunen ahnen, das sie drinnen erwarten würde. Hinter der Kirchentüre war es dunkler, kühler, aber auch sehr viel ruhiger. Das war auch der Haupteindruck während der hl. Messe: Stille und Frieden.
Die lateinischen Gesänge wurden von einer Schola gesungen und kamen von der Empore; aus der Sicht der Gottesdienstbesucherin, die sich in eine der hinteren Reihen gesetzt hatte (dorthin wo die Freiheit wohnt), "unsichtbar und irgendwo von oben, wie ein Engelchor". Dazu wurden zwei Lieder aus dem Gotteslob gesungen. Da die ausserordentliche Form des römischen Ritus ihrem eigenen liturgischen Kalender folgt, wurde an diesem …

Angelus

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zur Abwechslung mal wieder in bewegten Bildern mit deutscher Übersetzung:


Da der Text zur Ansprache des hl. Vaters bis jetzt  nur in der "Weltsprache" Italienisch vorliegt, greife ich auf die wie üblich exzellente Zusammenfassung von Armin Schwibach zurück.
"In seinem Kommentar zum Evangelium des 11. Sonntags im Jahreskreis (B: Mk 4, 26-34) erläuterte Benedikt XVI. die zwei Gleichnisse vom Samen, der von alleine wächst, und des Senfkorns. Durch diese, der Welt der Landwirtschaft entnommenen Bilder, stelle der Herr das Geheimnis des Wortes und des Reiches Gottes vor und verweise auf die Gründe unserer Hoffnung und unseres Einsatzes."

Lyrik am Abend

Das erste Mal beim Morgenländer entdeckt und diesen Monat bei Radio Vatikan: Gerald Manley Hopkins (1844 - 1889), diesmal "Pied Beauty".



Glory be to God for dappled things -  For skies of couple-colour as a brinded cow;  For rose-moles all in stipple upon trout that swim;  Fresh-firecoal chestnut-falls; finches' wings;  Landscape plotted and pieced - fold, fallow and plough;  And all  trades, their gear and tackle and trim. 
All things counter, original, spare, strange;    Whatever is fickle, freckled (who knows how?)       With swift, slow; sweet, sour; adazzle, dim; He fathers-forth whose beauty is past change:                                 Praise him.

Geburtstagsglückwünsche

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an Mme Elsa, die "godmother of catholic bloggers", auch von Lorenzo und Clarice di Medici!




Das nur auf die Schnelle, da ich heute noch nach Bamberg fahre, zu einer Freundin und der hl. Messe im außerordentlichen römischen Ritus in St. Michael. Meiner ersten übrigens. Werde danach von meinen Eindrücken berichten.

Krisenmanagemant à la Benedetto

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Von Bellfrell via Beiboot Petri: Franz Xaver Brandmayer, Rektor und Seelsorger der deutschsprachigen Gemeinde vom Collegium teutonico di Santa Maria dell' Anima in Rom zu dem derzeitigen Durcheinander im Vatikan und dem "Krisenmanagement" des hl. Vaters.



Gott hat ein Herz

Und das Lied zum Tag ist dieses hier:

ESM priestband gott-hat-ein-herz by Miriam Moißl

"Gott hat ein Herz" von der Priestband der Gemeinschaft Emmanuel, geschrieben von Pfr. Martin Sinnhuber. Viel Freude damit!

Seht das Herz, das die Menschen so sehr geliebt hat

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Die ganze Herz-Jesu-Verehrung ist sehr französisch geprägt: von Marguerite-Marie Alacoque und Claude de la Colombière über Pierre Goursat bis zu...Gabrielle Bossis.




"Wo ist dein Herz? Bei dir oder bei mir?"
***
"Du suchst mich in der Schönheit der Rosen, in dem Gesang der Nachtigall auf der Terrasse, im Rufen des Kukucks, in den leuchtenden Sternen und im Gesang der Vögel in der Ferne. Aber bin ich nicht zuerst in den Seelen, die ich nach meinem Bild geschaffen habe, in diesen Menschen, deren Bruder und Erlöser ich bin? Wäre das nicht Beweggrund genug, dich durch sie mit mir zu vereinigen? Sie bemerken selbst nicht, dass du mich in ihnen siehst, aber sie fühlen die Tröstung. Und ich? Ich kann in ihnen wachsen." (Jesus an G.B.) 

Ein Herz hat sich erschlossen

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Heute in der Frühmesse hat der Priester einen Satz gesagt, der mir den Zugang zu der oft als verkitscht abgetanen Herz-Jesu-Verehrung sehr erleichtert. Das ging sinngemäß ungefähr so: "wie Fronleichnam das feierliche und strahlende Gedenken des Gründonnerstags ist, so gedenken wir heute voll Freude und Dankbarkeit des Herzens Jesu, das uns so sehr geliebt hat, dass es für uns durchbohrt wurde."

Dazu habe ich bei der Braut des Lammes diese, wie immer sehr schönen Einträge gefunden; mit einer Passage aus der Präfation von heute.



Am Kreuz erhöht, hat er sich für uns dahingegeben aus unendlicher Liebe und alle an sich gezogen. Aus seiner geöffneten Seite strömen Blut und Wasser, aus seinem durchbohrten Herzen entspringen die Sakramente der Kirche. Das Herz des Erlösers steht offen für alle, damit sie freudig schöpfen aus den Quellen des Heils.

Vorabend zu Herz Jesu

O sel´ger Urgrund allen Seins,  Heiland der Welt,  Herr Jesus Christ,  du Licht von deines Vaters Licht  und wahrer Gott vom wahren Gott.
Wie hat die Liebe dich gedrängt,  dass du für uns den Tod erwählt.  Du gibst das Leben uns zurück,  das Adams Sünde uns geraubt.
Der Stoß der Lanze trifft dein Herz,  Und Blut und Wasser bricht hervor,  Ein Quell des Heils, der nie versiegt  Und aller Schöpfung Freude bringt.
Dir, Herr, sei Preis und Herrlichkeit,  Der uns sein Herz geöffnet hat,  Mit dir dem Vater und dem Geist  Durch alle Zeit und Ewigkeit. Amen.
(Hymnus aus der Vesper)

ich blogge...

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...also bin ich?! Ganz so plakativ und einfach ist das natürlich nicht, aber nach dem großen Treffenin Freiburg kam auch bei mir wieder die Frage hoch "warum ich das hier überhaupt mache". Tagebuch schreiben kann man auch offline und das Leben mit Jesus ist nicht auf Netzwerkkabel und WLAN angewiesen. Wie üblich ist mir einer aus dem großen Haufen der Blogoezese mal wieder meilenweit voraus;)


Ein katholisches Blog ist ein Zeugnis, Blogger sind Zeugnisgeber. Wie kommt jemand dazu, katholisch zu Bloggen? Der Grund ist Interesse an religiösen Themen und daran, sie zu diskutieren, zu verkünden. Bloggen schafft die Möglichkeit, eigene Gedanken in einem größeren Rahmen zu äußern und zu sehen, ob sie auf Interesse stoßen. Es verlangt Offenheit und eine Prise Selbstvertrauen: glaube ich wirklich, dass jemand meine Äußerungen lesen möchte? Klickzahlen, Kommentare und Verlinkungen geben das Feedback. Dabei lässt das Blog dem Schreiber große Freiheit, seine Gedanken so zu präsen…

Noch 403 Tage, 10 Stunden, 1 Minute und 45 Sekunden

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So stand jedenfalls vor wenigen Sekunden der Countdown zum XXVIII Weltjugendtag in Rio de Janeiro, der vom 23. bis 28. Juli 2013 stattfinden wird. Jetzt  ist ein erstes Promo-Video aufgetaucht, das die sprühende Lebensfreude und Kreativität der jungen Christen wieder einmal mehr unter Beweis stellt.



Nicht direkt Fussballfieber, aber....

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[Update 22h37: es steht 2:1 für Deutschland. Danke, Mario Gomez!]

Deutschland vs Niederlande, das ist ein Klassiker! :-)
das erinnert ja fast an das da...


Das Fußballmatch Schottland vs Irland (13:30 min)

Youcat Diskussionsgruppe im Fernsehen

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So lade ich Euch ein: Studiert den Katechismus! Das ist mein Herzenswunsch.  Dieser Katechismus legt Euch die Botschaft des Evangeliums vor wie die „kostbare Perle“ (Mt 13,45), für die man alles geben muss. So bitte ich Euch: Studiert den Katechismus mit Leidenschaft und Ausdauer! Opfert Lebenszeit dafür! Studiert ihn in der Stille Eurer Zimmer, lest ihn zu zweit, wenn Ihr befreundet seid, bildet Lerngruppen und Netzwerke, tauscht Euch im Internet aus. Bleibt auf jede Weise über Euren Glauben im Gespräch! 
Dass dieser Wunsch Papst Benedikt XVI durchaus realisierbar ist und auch Spass macht, zeigt sich ja schon durch viele Initiativen und (Facebook)Gruppen, die seither entstanden sind. Aber auch im Fernsehen ist das kleine gelbe Buch inzwischen angekommen. Ob als TV-Magazin bei katholisch1.tv oder als Diskussionsrunde bei EWTN.


In dieser Folge der Sendung "Youcat - eine lebendige Jugendkatechese" geht es gleich ans Eingemachte, die eucharistische Anbetung. Moderiert wi…

Bloggen als Laienapostolat

Das Referat für Medienpastoral der Diözese Freiburg hatte eingeladen und zahlreiche Blogger folgten dem Ruf in die Stadt an der Dreisam. Vielleicht nicht ganz soviele wie letztens Jahr zu dem Treffen im Vatikan, wo die Crème der internationalen katholischen Blogger versammelt war, aber für die deutschsprachigen Lande doch beachtlich. Ein Resumée brauche ich gar nicht erst versuchen, zum Einen, weil ich leider nicht dort sein konnte und zu Anderengibtesdaeinigewesentlichbessere, sogar mitFotostrecken. Sogar Live-Ticker gab es: auf der Twitterwall #kbt12 und von MatthiasSchmidtvonkath-kommentar.

Warum ich dann trotzdem noch meinen Senf dazu gebe? Zum Einen soll das hier sowas wie ein kleiner wehmütiger Seufzer darüber werden, dass ich leider nicht dabei sein konnte. *hach*
Ich hab's wahrgenommen aus der Ferne und war euch in Gedanken und im Gebet verbunden. Und zum Anderen ein dreifach Hoch auf die Organisatoren des Treffens und die Kreativität der versammelten Blogger. Besonders co…

Generalaudienz

...mit mindestens dreibekannten Gesichtern unter den mehreren tausend in der Halle Paul VI. *winke, winke*


[Update: deutscher Teil der Katechese]
In der heutigen Katechese möchte ich über einen weiteren Aspekt des Gebetes nach dem heiligen Paulus sprechen. Paulus weist darauf hin, daß, wenn wir beten, nicht nur wir etwas tun, sondern immer auch Gott handelt.Gott zieht uns zu sich hinauf. Im 2. Korintherbrief geht er tiefer darauf ein: Er spricht davon in dem Zusammenhang, als er sein Apostolat verteidigt, daß seine eigenen Leistungen gleichsam nebensächlich sind gegenüber dem, was Gott in ihm vollbracht hat. Das eigentliche, was geschehen ist, kam nicht von ihm, dafür war er zu schwach, sondern kam von Gott, der gerade durch ein scheinbar ungeeignetes Werkzeug gewirkt hat. Er erläutert das dann an einer mystischen Erfahrung, die ihm geschenkt wurde, bis in die Höhe, wie er sagt, des dritten Himmels hinauf. Aber zugleich hat er ein Leiden, einen Stachel im Fleisch erhalten, u…

Eintracht, aber wo?

Die Friedensstifter sollen wohl zusehen, zwischen welchen Menschen sie Frieden stiften müssen; denn wie die Zwietracht der Guten ein Übel ist, so ist auch ein Übel die Eintracht der Bösen.


Gregor der Große (um 540–604), Papst

Cristo en la tierra

Christus hat niemanden auf Erden außer euch. Deine Augen sind es, durch die man auf Christi Erbarmen gegenüber dieser Welt blickt; deine Füße sind es, mit denen er herumgeht, um Gutes zu tun; deine Hände sind es, mit denen er die Menschen jetzt segnet.


Teresa von Ávila (1515–1582), Mystikerin

Leben nach dem Überleben

So ist der Untertitel zu dem Buch "Soldatenglück" von Robert Sedlatzek-Müller, einem ehemaligen Elitesoldaten der Bundeswehr, der seit seiner Rückkehr aus Afganistan an einem sog. Posttraumatischen Belastungssyndrom leidet. Um seine Erfahrungen zu verarbeiten und auch zur Aufklärung über dieses Krankheitsbild, das wohl weit verbreiteter und ernster ist, als allgemein angenommen wird, hat der junge Mann ein sehr interessantes Buch geschrieben.

Über dieses Kriegserfahrungen und auch darüber, wie Bundeswehr und Politik mit den Veteranen umgehen, gibt es eine Talk-Runde bei Günter Jauch, heute abend in der ARD. 

Thomas de Maizière (CDU), Bundesminister der Verteidigung
Robert Sedlatzek-Müller, Afghanistan-Veteran
Petra Lichtenauer, Mutter von Robert Sedlatzek-Müller
Heinz Otto Fausten, Veteran des Zweiten Weltkriegs
Ulrich Meyer, Moderator und Oberstleutnant der Reserve
Luc Jochimsen (Die Linke), Mitglied des Deutschen Bundestages

Christus! Die Mitte der Seele und des ganzen Lebens

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In seiner Predigt zum Fronleichnamsfest erweist sich Papst Benedikt XVI einmal mehr nicht nur als brillianter Denker, sondern als wirklicher geistlicher Vater, der eine der hauptsächlichen geistigen Nöte dieser Zeit erkannt hat und sie mit der ihm eigenen Behutsamkeit anspricht. "Heute Abend möchte ich mit euch über zwei miteinander verbundene Aspekte des eucharistischen Geheimnisses meditieren: Der eucharistische Verehrung und seine Sakralität. Es ist wichtig, diese beiden Aspekte zu überdenken, um sie vor einem unvollständigen Verständnis des eigentlichen Mysteriums zu bewahren, so wie es in letzter Zeit beobachtet werden konnte."

"Zunächst eine Reflexion über den Wert der eucharistischen Verehrung, besonders der Anbetung des allerheiligsten Altarsakraments. Eine einseitige Interpretation des II. Vatikanischen Konzils hat die Dimension der Verehrung vernachlässigt und die Eucharistie praktisch auf den eigentlichen Vollzug in der Feier reduziert. Tatsächlich ist es …

Seltsame Hühner - Pong

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In alterwürdiger Blogoezesen Tradition gibt es auf diese Hühner bei Richelieu nur eine Antwort :-)
Achtung, Rackelhahn!


Ich kenn den Sprecher und Filmer dieses Videos! :P

Beten wir für und MIT dem Papst

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Gerade habe ich bei Mme Elsa und GeorgfolgendenGebetsaufruf gefunden. Vielen Dank und ich schließe mich gern an :-)


"Juliana von Lüttichs berühmte Vision, die ihr als Anregung zur Einführung des Fronleichnam-Festes diente, glich exakt dem kosmischen Ereignis, mit dem sich in diesem Jahr am Mittwoch vor Fronleichnam die Venus als kleiner Fleck vor der Sonne vorbei schob. Einen Fleck auf dem Mond begriff Juliana damals als Makel im Festkreis der Kirche, dem nach ihrem Verständnis noch ein Fest zur Verehrung der Allerheiligsten Eucharistie fehlte.
Das VATICAN-Magazin möchte deshalb heute zu einer Initiative ähnlicher und dennoch ganz eigener Art aufrufen: Jeden Abend Punkt 18.45 Uhr beginnt der hl. Vater im Sommer mit seinem Sekretär Georg Gänswein das Gebet des Rosenkranzes in den Vatikanischen Gärten.

Aufrufen möchten wir deshalb, die beiden ab sofort zur gleichen Zeit in allen deutschsprachigen Ländern in diesem Gebet zu begleiten. Es ist eine Zeit, in der für die allerme…

Bloggertreffen in Freiburg - der Start

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Nachdem viele deutschsprachige Blogger im Breisgau eingeflogen sind (manche wörtlich?), kann das Treffen, das von die Medienpastoral im Bistum Freiburg eingelanden hatte, beginnen.

Hauptsächlich wird es wohl um die Neuevangelisierung gehen und darum, konkrete Aktionen der Blogoezese für "Jahr des Glaubens" (2012/2013) zu planen. Man darf gespannt sein!!

Leider habe ich zurzeit zu viel zu tun und die Fahrt nach Freiburg gehört von hier aus auch nicht zu den umkompliziertesten Strecken (ohne Auto), so dass ich, wie einige andere Verhinderte und Interessierte auf die Twitterwall #kbt12 und den Fleiß der anwesenden Blogger angewiesen bin.



Ich wünsche euch auf alle Fälle viel Spass, Kreativität und Heiligen Geist!!


Ironie muss nicht unchristlich sein

[Disclaimer: auch dieser Kommentar zur Diskussion rund um den ominösen Donaukurier-Artikel und seine Erwiderung kann Spuren von Ironie und Sarkasmus enthalten.]


Mme Elsa vom Nacht(b)revier ist ein bisschen der Kragen geplatzt über diesen Artikel im Donaukurier. Da geht es mal wieder um den angeblich so unchristlichen Ton der Berichterstattung auf christ-katholischen Nachrichtenportalen; in diesem Fall hat sich die Schreiberin Gabriele Ingenthron speziell auf kath.net eingeschossen. Und da scheint sie sich auch eine ganze Weile drauf rumgetrieben zu haben. Leider scheint sie dabei die oft sehr gut recherchierten und stets mit Autorenangabe versehenen Artikel mit den darunterstehenden Leserkommentaren zu verwechseln, denn wie sonst könnte eine Schlagzeile wie "Anonyme Hetze im Internet" zustande kommen? Natürlich ist der darunterstehende Artikel im Donaukurier pure Polemik und auch die Antwort von Mme Elsa auf kath.net sollte vielleicht für etwas schlichtere Gemüter die Aufschr…

Vorfreude!

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Da der "Alipiator", seines Zeichens bloggender Altmeister, bis zum 02. Juli in den verdienten Urlaub geht und ein sehr fürsorglicher Priester ist, hat er für die zu erwartende Trockenzeit seiner Leser vorgesorgt.


"Um der treuen Leserschaft die Wartezeit auf die Wiederaufnahme des regulären Blog-Betriebs etwas zu verzuckern, habe ich das erste mehrteilige Robusta-Comic zusammengestückelt, welches während meiner Abwesenheit in täglichen Installationen veröffentlicht wird."
Für alle, die von "Super-Robusta" und ihren Abenteuern nicht genug bekommen können, kommen hier die Wallpaper für den richtigen Style jederzeit und das Brettspiel.

Bild des Tages

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"Ach, dass meine Christen mit jeder empfangenen hl. Kommunion  mehr und mehr zu lebendigen Tabernakeln würden."  (Jesus an eine kleine Seele)

Gemeinschaft der Liebe

Wie es inzwischen schon liebe Tradition geworden ist, hielt der hl. Vater heute vormittag auf dem Petersplatz vor rund 25.000 Pilgern und Besuchern Rückschau auf seinen Pastoralbesuch beim Weltfamilientreffen in Mailand.  »Die Familie, die Arbeit und das Fest« – unter diesem Motto stand das VII. Weltfamilientreffen, das wir in den vergangenen Tagen in Mailand gefeiert haben. Ich bin immer noch ganz erfüllt von den unvergeßlichen und wunderbaren Begegnungen mit den Familien aus Italien und aus der ganzen Welt. Es war auch mein erster Besuch als Nachfolger des heiligen Petrus bei den Gläubigen im Erzbistum Mailand, die mich wirklich aufs herzlichste empfangen haben. Ich wollte im Rahmen dieses Besuchs auch die Gelegenheit wahrnehmen, den Menschen aus der Emilia-Romagna, die so schwer unter den Folgen des Erdbebens zu leiden haben, meine Nähe deutlich zu machen. Mit vielen Menschen konnte ich ins Gespräch kommen, und einige Familien gaben ergreifende Lebenszeugnisse des Glaube…

Es leckt und leckt

"Das jüngste Manöver lässt aber auch jetzt schon eine Absicht hinter dem Aktendiebstahl durchsichtiger werden als je zuvor. Nachdem nämlich letzte Woche bekannt wurde, dass Georg Gänswein, der Privatsekretär des Papstes, Gabriele als den gesuchten „Corvo“ überführt hat, versuchen die neu aufgetauchten Dokumente in der „Repubblica“ den Spieß nun umzudrehen und neben Kardinalstaatssekretär Bertone ganz besonders diesen engsten Vertrauten des Papstes für den Skandal der Vatileaks verantwortlich zu machen." Das schlägt ja wohl echt dem Fass die Krone ins Gesicht!!!

"Damit scheint die Affäre nun aber auch ihren Kern zu offenbaren. Denn zu den Übertretungen der zehn Gebote vom Sinai ist in der römischen Kirche seit langem auch noch eine elfte Extra-Sünde wohl bekannt. Das ist die auf Lateinisch so genannte „invidia clericalis“; das ist der klerikale Neid, in dem ein Priester dem anderen dessen Erfolge „im Weinberg des Herrn“ nicht gönnt. Von diesem Neid aber ist in Rom keiner…

Alexander Kissler: Christen sind die Punks unter den Religiösen

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Dr. Alexander Kissler, seines Zeichens Hausarzt des Vatican-Magazins für die kleineren und größeren Macken des sog. "Deutsch-Katholizismus" und geistiger Florettfechter, hat wieder zugeschlagen:
Am 1. Juni 2012 hielt er in München einen Vortrag zum Thema "Der Papst und wir. Wo steht Deutschland?" Der Beziehung der Deutschen zu ihrem Landsmann auf dem Stuhl Petri hat sich Dr. Kissler schon seit längerem gewidmet. Mit gewohnt scharfsichtigem Blick stellt er fest, dass die Art der Deutschen mit diesem Papst umzugehen, die gerade derzeit nicht sehr freundlich ist, nicht so sehr etwas über ihn, den Papst aussagt, sondern vielmehr etwas über uns selbst.

Wie schon die Mannschaft vom Beiboot Petri festgestellt hat, merkt man Alexander Kissler seine profundes Allgemeinwissen, seine genaues Zuhören und seine präzise Recherche in Sachen Benedikt XVI deutlich an. Der Vortrag ist ein Streifzug durch die Homilien und Ansprachen des hl. Vaters der letzten Jahre und kulminieren …

Nuntio vobis

gaudium magnum: wir haben einen Weihbischof! Für das Bistum Augsburg vom hl. Vater ernannt...tata... Domvikar Florian Wörner, Leiter des Institutes für Neuevangelisation! Bischofsweihe: 28. Juli 2012 im Dom zu Augsburg. Er wird mit 42 Jahren der jüngste Bischof Deutschlands und der zwölftjüngste weltweit sein, wobei er europaweit in guter Gesellschaft ist. 

Es gibt also auch gute Neuigkeiten von der Kirche auf deutschem Boden;)

Nicht wir haben Ihn erwählt

Und seht, wie er nicht die Guten erwählt, sondern die, die er erwählt, gut macht. […] Er selbst ist der Weg, auf den er uns stellt, damit wir ihn gehen.


Aurelius Augustinus (354–430),Bischof von Hippo

Der Lumpensammler von Tokio

So wurde P. Gereon Goldmann OFM (1916 - 2003) nach über 40jähriger Missionsarbeit in Japan gerne genannt. Aber das ist nur ein kleiner Teil eines Lebens, das soviel enthielt, dass es gut und gern für mehrere Leben gereicht hätte.



Aufmerksam geworden auf diesen Mann von außergewöhnlichem Mut bin ich durch seine Biographie geworden, die als Hörbuch einmal bei Radio Horeb erzählt wurde. k-tv brachte auch einmal eine Interviewreihe mit ihm, wo P. Goldmann selbst aus seinemLeben erzählt.


Ein wandelndes Zeugnis für die Kraft des Gebetes!

Zitat zum Tage

In Jesus Christus ist Gott Mensch geworden und hat uns gestattet, einen Blick in das Innere Gottes zu werfen. Und dort sehen wir etwas völlig Unerwartetes: Der geheimnisvolle Gott ist keine unendliche Einsamkeit; er ist ein Ereignis der Liebe. Es gibt den Sohn, der mit dem Vater spricht. Und beide sind eins im Geist, der sozusagen die Atmosphäre des Schenkens und des Liebens ist, das aus ihnen einen einzigen Gott macht.


Benedikt XVI (Pfingstvigil 2006)

Vater! In deine Arme!

Vater! In Deine Arme! Du bist der Urgrund der Erde,  Du bist die Fülle im Raum.  Wandernde Wolken und Sterne sind Deines Mantels nur Saum.  Nirgends entflieh ich Dir. Überall Du! Vater, aus Ewigkeit winkst Du mir zu.
Christus! In Dein Herz! Du bist die Mitte der Seele! Du bist im Herzen der Strom! Alles, was atmet und lebet,  baut Dir den mystischen Dom! Alle ein Leib in Dir,  Du bist das Herz! Du aller Menschen Freud,  Du aller Schmerz!
Heiliger Geist! Unter Deine Flügel! Du bist der Winde Wind,  Du, aller Wärme Quell.  Du bist der Geister Geist,  Du machst die Erde hell.  Alles, was heilig ist,  eint sich in Dir! Liebend in Deinem Glück,  enden auch wir.  Hermann Orgaß (1916-1943)

Heilig-Geist-Novene: zweite Runde, neunter Tag

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Im Namen des Vaters und des Sohnes und Heiligen Geistes. Amen. 


Hymnus
Komm, Heil'ger Geist, wirf dein Feuer auf die Erde!
Komm, Heil'ger Geist, komm mit deiner Kraft!

1. Schenk uns deine Liebe, erneuere unsern Glauben.
 Komm, Heil'ger Geist, entzünde uns!
2. Führe uns in die Wahrheit und zeige uns den Sohn.
Komm, Heil'ger Geist, entzünde uns!
3. Gib uns deine Stärke und schick uns in die Welt.
Komm Heil'ger Geist, entzünde uns!
4. Du gibst uns die Kraft. Komm hilf uns, frei zu sein, der Welt zu künden: Jesus lebt!
(aus: "Er lebt", Gemeinschaft Emmanuel)

Ein Vaterunser, ein Ave Maria und ein Ehre sei dem Vater für
den Lobpreis, den "alten" und "neuen" Pfarrer an der Schlosskirche und alle Pfarreien Bayreuths.


Gebet
Atme in mir, du Heiliger Geist, dass ich Heiliges denke.
Treibe mich, du Heiliger Geist, dass ich Heiliges tue.
Locke mich, du Heiliger Geist, dass ich Heiliges liebe.
Stärke mich, du Heiliger Geist, dass ich Heiliges hüte.
H…