Sonntag, 30. Juni 2013

Countdown zum Weltjugendtag in Rio: letzte Vorbereitungen

Die Altarbühne auf dem Campo Fidei ist aufgebaut, die Anmeldungen erfolgt, die Koffer und Rücksäcke gepackt und so langsam macht sich bei den einen das Reisefieber breit, während die anderen ihre Taschentücher bereit halten, aus Wehmut, weil sie nicht mitfahren können nach Rio de Janeiro. Aber, man kann ja immer im Gebet verbunden sein und dank moderner, sozialer Kommunikationsmittel wird auch 'live dabei sein' immer leichter. Neben Bild und Ton (u.a. EWTN, Radio Horeb und das domradio) gibt es natürlich Twitter (z.B. #wyd2013) und Facebook.

Am 23. Juni 2013 geht's los. Also trinkt eine Caipirinha für mich mit am Zuckerhut, Freunde!

Freitag, 28. Juni 2013

Keine Idee

Kirche: Tempel des Heiligen Geiste

Mit zweitägiger Verspätung kommt hier die deutsche Zusammenfassung der Katechese aus der Generalaudienz. Weil's so schön war. Die Langfassung gibt es wie immer zu Nachhören bei Radio Horeb
Liebe Brüder und Schwestern, heute möchte ich das Geheimnis der Kirche mit einem weiteren Bild verdeutlichen, nämlich mit dem Bild des Tempels des Heiligen Geistes. Beim Wort Tempel denken wir zunächst an Bauwerke verschiedener Religionen, in denen sich Menschen mit Gebet und Opfer an eine Gottheit wenden. Der Tempel in Jerusalem war nach dem Zeugnis der Bibel der Ort, wo Gott wirklich gegenwärtig war. In noch umfassenderen Sinn ist die Kirche das Haus Gottes, in dem wir kraft des Heiligen Geistes dem Herrn begegnen. Wenn wir fragen: Wo belebt, leitet und erleuchtet uns der Heilige Geist, wo zeigt er uns Christus?, so ist die Antwort: in der Kirche. Der alte Tempel wurde von Menschen mit ihren Händen gebaut und war ein Haus aus Stein. Der neue Tempel, der Tempel des Heiligen Geistes, wird von Gott aus lebendigen Steinen erbaut, die wir selber sind, und ist ein geistlicher Bau. Der Heilige Geist hält den Bau zusammen. Geheiligt durch die Taufe sind wir selbst der Ort, wo Gott Wohnung nimmt. Als lebendige Steine sind wir mit Christus verbunden, der uns als der Felsen trägt und bei uns ist.

Wenn das Tragen eines einfachen Shirts zum Problem wird

dann ist etwas faul im Staate Dänemark, respektive Frankreich. Außerdem entbehrt es nicht einer gewissen Ironie, dass sich Regierungen nach den 1960er Jahren immer noch von friedlichen Sit-ins (in diesem Fall eher 'Pray-ins') bedroht fühlen.

Zu dem Fall, bzw. für die Freilassung von Nicolas Bernard-Buss gibt es auch einen sehr infomativen offenen Brief an Francois Hollande von Jean-Pier Delaume-Myard, Sprecher der Manif Pour Tous. Nicolas ist 23 Jahre alt, Student, Mitglied bei den Veilleurs (dt. die Wachenden) und fiel der Polizei wohl wegen dieses Engagements auf. Am 19.06.2013 wurde er zu vier Monaten Haft verurteilt, weil er gegen die seiner Meinung nach widerrechtliche Verhaftung protestierte. Das Urteil enthält außerdem zwei Monate Haft ohne Bewährung, darüber hinaus eine sofortige Strafzahlung von 1.000 €. Nicolas saß von Beginn der Verhandlung an in Untersuchungshaft, mittlerweile sogar in Einzelhaft, angeblich zu seiner eigenen Sicherheit.

Donnerstag, 27. Juni 2013

Alles Familie, oder was?

Auch der capitano hat was zu sagen zu den gegenwärtigen Bemühungen des Staates, der den Menschen vorschreiben will, wie sie zu leben haben; nämlich auf keinen Fall in einer 'herkömmlichen, klassischen Familienkonstellation'. Denn das ist ja ganz furchtbar reaktionär und böse und scheinbar so gefährlich, dass man lieber jede andere noch so krude Ansammlung von Menschen, die sich für eine beliebige Zeit auf einem Haufen zusammenfinden, fördert, egal ob es sämtlichen Erkenntnissen der Naturwissenschaften, namentlich der Biologie, widerspricht.
>>Alles ist eine Familie. Schließlich bestand die ›familia‹ im alten Rom auch nicht nur aus Vater, Mutter und Kindern. Da waren beispielsweise noch Hausdiener und Sklaven. Und wir wollen ja nicht altmodischer sein als die alten Römer.[...] Die Frage kann daher nicht sein, wer mit wem Sex hat. [...] Eine völlig andere Frage ist hingegen die Förderungswürdigkeit. Hieran entscheidet sich, ob eine Gesellschaft auf das Leben setzt oder dem Lockruf des süßen Todes folgt. Denn Leben bleibt nur erhalten, wenn es sich regenerieren kann. Der Theologe David Berger beispielsweise sieht in der Homo-Ehe die Zukunft. Diese Zukunft aber, so sehe ich es, endet zwangsläufig mit dem Tod der ›Zukunftsträger‹. Diese Zukunft ist eine ›Welt der Vampire‹, die, um zu bestehen, das Blut (oder die Eizellen oder den Samen) Dritter benötigt. Förderungswürdig? Mitnichten.[...]<<

Zum ganzen Artikel geht es hier lang.

Mittwoch, 26. Juni 2013

Märtyrer des Alltags

Vor dem sonntäglichen Angelus am 23.06.2013 sprach Papst Franziskus über christliche Märtyrer gestern und heute; ausgehend von dem Wort des Evangeliums "...wer sein Leben um meinetwillen verliert, wird es retten" (Mt 8,35). Besonders schön finde ich den Hinweis auf die "Mamas und Papas, die täglich ihren Glauben in schwierigen Bedingungen leben und so auch Leben für Christus verlieren".


Montag, 24. Juni 2013

Mehr zum Kinderzug am Sonntag

gibt es bei Radio Vatikan

--> hier: mp3 der Worte von Papst Franziskus zu den Kindern
--> hier: Kardinal Ravasi zu dem Projekt 'Reise durch die Schönheit'.

Ungewohnter Anblick am vatikanischen Bahnhof.
Bildquelle: facebook

Kein Heuchler

Die alles entscheidende Frage

im Evangelium (Lk 9, 18-24) ist wohl die, als Jesus seine Jünger fragt "ihr aber, für wen haltet ihr mich?" In seiner Predigt während der Frühmesse in 'Domus Sanctae Marthae' hat Papst Franziskus das gestern folgendermaßen ausgefaltet:
>>„Ihr aber, für wen haltet ihr mich?“ Auf diese Frage antworte Petrus: „Für den Messias Gottes, den Gesalbten des Herrn“, eine Frage, die uns auch nach 2000 Jahren anspreche, anfrage und der Prüfstein unseres Wegs des Glaubens sei. Es handle sich um eine Frage, die an das Herz ergehe, auf die man mit der Demut des Sünders antworten müsse, jenseits von vorgefertigten Phrasen oder der Bequemlichkeit entspringenden Sätzen. Es sei dies eine Frage, die spiegelbildlich eine weitere und entscheidende Frage enthalte: „Für wen halten wir Jesus?“

„Wir, auch wir, die wir Apostel und Diener des Herrn sind“, sagte der Papst an die Nuntien gewandt, „müssen antworten, weil der Herr uns fragt: ‚Was denkst du von mir?’. Und das tut er, ja? Er tut es viele Male. ‚Was denkst du von mir?’, sagt der Herr. Und wir können nicht so tun, als verstünden wir nicht gut. ‚Tja, du bist der Gesalbte! Ja, das habe ich gelesen’. Mit Jesus können wir nicht reden wie mit einer historischen Gestalt, mit einer Gestalt der Geschichte, nicht wahr? Jesus steht lebendig vor uns. Diese Frage stellt eine lebendige Person. Und wir müssen antworten, aber aus dem Herzen“.

Wir sind noch heute von Jesus gerufen, jene radikale, von den Apostel getroffene Entscheidung zu fällen, eine totale Entscheidung, in der Logik des ‚Alles oder Nichts’“, so Franziskus, „einen Weg, zu dessen Erfüllung wir von einer besonderen Gnade erleuchtet sein müssen, mit einem Leben, das immer auf dem festen Grund der Verehrung Jesu und der Liebe zu ihm steht“.

Verehrung und Liebe zu seinem heiligen Namen. Gewissheit, dass er uns auf einen Felsen gesetzt hat: auf den Felsen seiner Liebe. Und aus dieser Liebe heraus geben wir die Antwort. Und wenn Jesus diese Fragen stellt – ‚Wer bin ich für dich?’ –, muss man an das denken: ich stehe auf dem Felsen seiner Liebe. Er führt mich. Ich muss fest auf diesem Felsen stehend antworten und unter seiner Führung“.<<

Sonntag, 23. Juni 2013

Ein pro-life Psalm

zum Patrozinium aller Kirchen unter dem Patronat des Mannes vom Jordan.


Herr, mein Gott, du bist meine Zuversicht, 
meine Hoffnung von Jugend auf.
Vom Mutterleib an stütze ich mich auf dich, 
vom Mutterschoß an bist du mein Beschützer; 
dir gilt mein Lobpreis allezeit.
Für viele bin ich ein Gezeichneter
du  aber bist meine starke Zuflucht.
Mein Mund ist erfüllt von deinem Lob,
von deinem Ruhm den ganzen Tag.
Mein Mund soll von deiner Gerechtigkeit künden 
und von deinen Wohltaten sprechen den ganzen Tag; 
denn ich kann sie nicht zählen.
Gott, du hast mich gelehrt von Jugend auf, 
und noch heute verkünde ich deine wunderbares Walten.


(Psalm 71)







Freitag, 21. Juni 2013

Zu den ersten 100 Tagen von Papst Franziskus


ist eigentlich schon alles gesagt, geschrieben, gesendet worden. Von den unterschiedlichsten Personen, aus verschiedenen Blickwinkeln, mehr mehr, mal weniger gut recherchiert, wobei die weniger guten auch keine großen Überraschungen enthalten. Sind halt von den üblichen Verdächtigen unter den antikatholischen Mainstream-Medien. Der Artikel von Paul Badde dagegen gehört sicherlich zu den besten, in dem er feststellt: 
>> Vor allem aber hat er nach der anspruchsvollen Universität Benedikt XVI. auf dem Petersplatz wieder eine katholische Grundschule eröffnet, allerdings mit dem gleichen Lehrplan. Sagt Ja zum neuen Leben! Gebt den Kindern keine Ohrfeigen! Fürchtet keinen außer dem Teufel! Betet für die, die ihr am wenigsten ausstehen könnt! Merkt es euch: Gott lebt, und er ist barmherzig! Sprecht es mir nach, dreimal! Gott lebt, und er ist barmherzig! Die Römer strömen wieder in die Beichtstühle, seit er sie erinnert hat, dass sie dort keine Express-Reinigung der Seelen finden, sondern im Beichtvater "Gott begegnen" werden.
Das As im Ärmel des neuen Papstes aber ist der alte. Natürlich gab es in der Kirchengeschichte schon mehrmals Päpste nebeneinander, jedoch immer im Konflikt miteinander. Der Pastor aus der Pampa aber ist kein Gegenspieler des Professors aus Deutschland. Den Kern seiner Theologie – vom menschlichen Angesicht Gottes – teilt er voll und ganz mit ihm. Es ist einmalig, dass in der katholischen Kirche zwei Nachfolger Petri im Frieden nebeneinander leben – wo der Ältere grosso modo nichts anderes mehr tut, als für den Jüngeren zu beten.<<

Mir persönlich fällt vor allem die höhere Frequenz der Wortmeldungen bei Papa Francisco auf. Täglich sendet er einen oder mehrere Tweets und predigt spontan bei den Frühmessen, an denen uns kath.net mit kurzen, knackigen Zusammenfassungen teilhaben lässt. Auch die Sprache ist anders: kürzer, direkter, oft mit konkreten Handlungsaufforderungen für den Tag. Kurz, dieses Pontifikat war und wird wohl ein einziger Ruf "Kommt, lasst uns gehen!", wie es der sel. Johannes Paul II noch als Totkranker rief. Franziskus nimmt uns nun, da Benedikt XVI das Feld vorbereitet hat, in die Pflicht, es auch zu bestellen. Jetzt gibt es keine Ausreden mehr. "Worauf wartet ihr noch? Geht hinaus auf die Strassen der Welt und macht alle Menschen zu Jüngern Jesu"; das ruft er uns nicht nur dieses Jahr am Weltjugendtag zu.

Eine Kirche der Versöhnung

wird es künftig nicht nur in Taizé, Frankreich geben, sondern auch in Paju, ca. 50 km nördlich von Seoul, der Hauptstadt Südkoreas. Wie die südkoreanische Bischofskonferenz meldete, wird die Kirche am 25.06.2013 geweiht, in Erinnerung an den Ausbruch des Koreakrieges vor 63 Jahren. Nicolas Kardinal Cheong Jin-Suk, emeritierter Erzbischof von Seoul, der die Einweihungsmesse zelebrieren wird, sagte, die Kirche stehe für "die Sehnsucht des koreanischen Volkes nach Frieden, Einheit und Versöhnung".


Kirche der Versöhnung in Paju, Südkorea.
Bild und Info via asianews

Bitten wir Gott, dass er die Herzen der Wärter erweiche, die das nordkoreanische Volk auf allen Ebenen in Gefangenschaft und Armut halten. Dass die Bemühungen der südkoreanischen Kirche um Dialog, Verständigung und Wiedervereinigung auf offene Ohren und Herzen treffen.  Auf die Fürsprache des hl. Andreas Kim Tae-gon und seiner Gefährten - erbarme Dich, oh Herr!

Donnerstag, 20. Juni 2013

Heute am Kiosk


und online unter credomagazin.de

Das neue katholische Magazin 'Credo' will ein Beitrag zum Jahr des Glaubens sein, gerade auch für diejenigen, die eher seltene eine katholische Kirche von innen sehen.


Es liegt den großen Tageszeitungen 'Süddeutsche Zeitung' und 'Die Zeit' bei und wird am Montag auch in der 'Frankfurter Allgemeinen Zeitung' dabei sein. Mit seinem schicken Layout, das an das Zeit oder SZ-Magazin erinnert und der herausfordernden Frage "Wo ist Gott?" auf dem Titel will 'Credo' zu einem Teil der hierzulande noch recht unterentwickelten katholischen Print-Medienlandschaft werden.

Ich hab's schon durchgeblättert und muss sagen, dass sich die Lektüre echt lohnen wird! Hier sind soviele tolle Autoren auf einem Haufen versammelt wie selten, u.a. Bischof Dr. Rudolf Voderholzer, Prof. Dr. Robert Spämann, Dr. Alexander Kissler, Gabriele Kuby, Birgit Kelle, Paul Badde und Matthias Matussek.Und es gibt ein großes Interview mit Bundeskanzlerin Angela Merkel zu ihrem persönlichen Glauben und darüber, wie christlich die CDU noch ist.

Wenn ihr auch für dieses katholische Magazin als regelmäßiger Beilage in großen Tageszeitungen seid, teilt das bitte und schreibt an die deutsche Bischöfe, dass sie dieses Magazin als wichtigen Teil der christlichen Print-Medienlandschaft unterstützen und für weitere Ausgaben finanzielle Mittel bereitstellen. 


Mittwoch, 19. Juni 2013

Summerfeeling

Bildquelle: fotolia

Sonne, Eisbecher und... ein gutes Buch. Oder Vincent Delerm, wie er über Bücherstände an der Seine singt.


Herz, was willst du (heute) mehr?

Mit dem Zug zum Papst

Die Italiener haben's einfach drauf. Wer sonst würde einer Aktion für benachteiligte und verhaltensauffällige Kinder den poetischen Namen "Reise durch die Schönheit" geben?

Zusammen mit einigen italienischen Organisationen für Kinderhilfe organisiert der Päpstliche Kulturrat (Gianfranco Kardinal Ravasi) seit Anfang des Jahres diese besondere Zugfahrt durch Italien, die für viele der 6-10jährigen Passagiere wohl das erste Erlebnis dieser Art sein dürfte. Sie stammen zumeist aus schwierigen Familienverhältnissen, viele von ihnen sind Migranten. Stationen der Fahrt sind Mailand, Bologna und Florenz, wo die Kinder auch die Dome besichtigen können. Die italienische Staatsbahn stellt für dieses Projekt einen Zug vom Typ Silberpfeil (Frecciargento) mit sieben Waggons und freiwilliges Personal. Außerdem wird der vatikanische Bahnhof dafür am Sonntag kurzfristig wieder in Betrieb genommen, wenn Papst Franziskus den "Zug der Kinder" dort in Empfang nimmt.


Dienstag, 18. Juni 2013

Demokratie macht Arbeit - Alexander Kissler zur "Manif pour tous"

>>[...] Insofern ist es ein ermutigendes Zeichen einer vitalen Demokratie, wenn in diesen Tagen Hunderttausende in Frankreich ihr zivilbürgerliches Urrecht wahrnehmen und auf der Straße gegen die völlige Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften mit der Ehe demonstrieren. Der typisch deutsche Reflex, darin einen schlimmen Aufmarsch Ewiggestriger zu erblicken, zeugt vom ebenso typisch deutschen Unbehagen an der Demokratie. Auf dem Boden von Gesetz und Verfassung hat jede politische Ansicht das absolut gleiche Recht auf öffentliche Präsenz. Latent undemokratisch ist es, wenn legitime öffentliche Meinungsäußerungen diskreditiert und deren Repräsentanten geschmäht  werden, als dürfe es da nur eine Meinung geben, als sei die Republik in genau dieser Hinsicht außer Kraft gesetzt. Dabei müsste es sich von selbst verstehen: Man wird kein besserer oder schlechterer Staatsbürger, ob man sich nun leidenschaftlich für oder gegen die „Ehe für alle“  einsetzt. Wohl aber verabschiedet sich aus der Gesellschaft der Gleichen, wer auf die Durchsetzung einer Einheitsmeinung drängt.[...]<

Der Artikel lohnt sich zur Gänze. Bitte unbedingt selber lesen. Ein weiterer Kissler-Klassiker! 

Christliche Liebe, ganz praktisch

Neue katholische Magazinbeilage von Peter Seewald ab Donnerstag

Kath.net meldet:
Am Donnerstag, 20.06.2013 erscheint in einer Millionenauflage einmalig das neue katholische Magazin «Credo». Herausgegeben wird es zum Jahr des Glaubens von dem Autoren Peter Seewald und dem Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke in Kooperation mit dem «Osservatore Romano».
In dieser Woche wird es der «Zeit» und der «Süddeutschen Zeitung» kostenlos beiliegen, am darauffolgenden Montag der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung». Das Heft werde ausschließlich durch Spenden finanziert, teilte Seewald am Dienstag in Berlin der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) auf Anfrage mit. Das 84-seitige, bildreich gestaltete Magazin wird auch kostenlos online verfügbar sein unter credomagazin.de (ab Donnerstag freigeschaltet).

Gertie kommentiert: Schau mer mal, dann sehn mer scho... ;-)

Bitte Scheuklappen abnehmen, Frau Roth!

Bei der Mannschaft vom Beiboot Petri gibt es die Rubrik "Putzmittel für rosarote Brillen". Wenn jemand in den letzten Tagen ein solches gebrauchen kann, dann Claudia Roth. Trotz ihres tränenreichen Abends im Gezi-Park in  Istanbul hält die Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen an ihrem Weltbild fest, nach dem der Islam zu Deutschland und die Türkei in die EU gehören. Natürlich ist klar das Recep Erdogan meilenweit an seinem Volk vorbei regiert, aber dasselbe tut Francois Hollande in Frankreich. Auch hier wird die "Stimme des Volkes" (in Frankreich die "Manif pour tous", da hört man von deutschen Politikern wenig Unterstützendes) entweder ignoriert oder zu unterdrücken versucht. Jetzt aber, wie Frau Roth, zu sagen: "Das hier ist die neue Türkei! So etwas gab es hier noch nie. Zumersten Mal bildet sich eine Zivilgesellschaft heraus, die nicht vonden klassischen Parteien beherrscht wird", geht dann doch ein bisschen weit, denn sie wird doch nicht so blauäugig sein, zu meinen, dass es außer den Erdogan-Anhängern keine anderen unguten Lobby-Gruppen in der Türkei gibt?!

Edelweiß

ich weiß, das ist Kitsch hoch drei, aber das Blümchen gehört zu den Lieblingsgewächsen meines lieben Papa selig und jedes Mal, wenn ich sein Grab besuche, hab ich diesen Ohrwurm. 


The Sound of Music (Edelweiss) from scog on Vimeo.

und noch mehr hörende Herzen :-)

Bei dem französischen Fernsehsender Kto gibt es eine Sendereihe mit dem Titel "un coeur qui écoute", was zu deutsch genau dem Titel dieses kleinen Blogs entspricht. Wie cool ist das denn...?

Montag, 17. Juni 2013

Das Leben - ein Geschenk, in all seinen Erscheinungsformen

Papst Franziskus spannte bei der gestrigen Hl. Messe auf dem Petersplatz den Bogen von den liturgischen Tagestexten zu dem Anlass der öffentlichen Zusammenkunft, dem Gedenken der Enzyklyka 'Evangelium vitae' des sel. Johannes Paul II, indem er die Messfeier unter die Überschrift setzte: dem "Herrn für das Geschenk des Lebens in all seinen Erscheinungsformen  zu danken; und zugleich das Evangelium des Lebens verkünden". Auch hier fällt wieder der Dreiklang auf, der bisher alle großen Predigten des argentinischen Papstes durchklingt. Drei Klänge, drei Schritte, drei Punkte, die logisch aufeinander aufbauen und ihn so mit dem mit dem brillanten Professoren Benedikt XVI vebinden.
Ausgehend von dem Wort Gottes, das wir gehört haben, möchte ich euch drei einfache Meditations-Impulse für unseren Glauben geben:
Vor allem: Die Bibel offenbart uns den lebendigen Gott, den Gott, der Leben und Quelle des Lebens ist. Zweitens: Jesus Christus schenkt das Leben, und der Heilige Geist erhält uns im Leben. Drittens: Dem Weg Gottes zu folgen, führt zum Leben, den Götzen zu folgen, führt dagegen zum Tod.
Gott ist der Lebende, er ist der Barmherzige. Jesus bringt uns das Leben Gottes, der Heilige Geist führt uns in die lebendige Beziehung der Gotteskindschaft ein und erhält uns darin. Doch oft – das wissen wir aus Erfahrung – wählt der Mensch nicht das Leben, nimmt das „Evangelium des Lebens“ nicht an, sondern lässt sich von Ideologien und Logiken leiten, die dem Leben Hindernisse bereiten, es nicht respektieren, weil sie vom Egoismus, vom Eigennutz bestimmt und auf Gewinn, Macht und Genuss ausgerichtet sind und nicht von der Liebe und dem Bemühen um das Wohl des anderen ausgehen. Das ist die beständige Illusion, die Stadt des Menschen ohne Gott aufbauen zu wollen, ohne das Leben und die Liebe Gottes – ein neuer Turmbau zu Babel; es ist die Meinung, die Ablehnung Gottes, der Botschaft Christi, des Evangeliums des Lebens führe zur Freiheit, zur vollkommenen Selbstverwirklichung des Menschen. Das Ergebnis ist, dass an die Stelle des lebendigen Gottes menschliche und vergängliche Götzen treten, die einen Augenblick des Freiheitsrausches bieten, am Ende aber neue Versklavungen und Tod bringen. Die Weisheit des Psalmisten sagt: „Die Befehle des Herrn sind richtig, sie erfreuen das Herz; das Gebot des Herrn ist lauter, es erleuchtet die Augen“ (Ps 19,9). Erinnern wir uns immer: der Herr ist der Lebende, er ist barmherzig. Der Herr ist der Lebende, er ist barmherzig.[...]

Am selben Tag meldete kath.net, dass Papst Franziskus in einer Notiz an das französische Parlament auf das gegen den ausdrücklichen Willen großer Teile der Bevölkerung durchgepeitschte Gesetz zur Homo-"Ehe" angespielt habe, wenn er schreibt,  dass es "notwendig" sei, Gesetzestexten „eine Seele zu geben, die nicht nur die Moden und die Ideen des Augenblicks widerspiegelt".

Sonntag, 16. Juni 2013

Gertrud von le Fort als Briefpartnerin - Bitte um Hilfe

Bin gerade dabei, für einen neuen Artikel zu recherchieren. Über die Dichterin Gertrud von le Fort und meinen lieben Großonkel als Briefpartner. Um das Projekt einem hoffentlich erfolgreichen Ende zuführen zu können, könnte ich etwas Hilfe gebrauchen. Auch wenn ich an dem Ort leben mag, an dem Gertrud von le Fort ihr Leben beschloss, weiß ich doch herzlich wenig über sie. Trotz einiger Biographien bleibt manches aus ihrem Leben dunkel. Daher würde ich mich sehr über Hinweise, Anregungen, Hilfe freuen, besonders zu den Jahren 1935-1945. Im Voraus besten Dank!

...weil sie mir soviel Liebe gezeigt hat

In jener Zeit ging Jesus in das Haus eines Pharisäers, der ihn zum Essen eingeladen hatte, und legte sich zu Tisch. Als nun eine Sünderin, die in der Stadt lebte, erfuhr, dass er im Haus des Pharisäers bei Tisch war, kam sie mit einem Alabastergefäß voll wohlriechendem Öl und trat von hinten an ihn heran. Dabei weinte sie, und ihre Tränen fielen auf seine Füße. Sie trocknete seine Füße mit ihrem Haar, küsste sie und salbte sie mit dem Öl.  Als der Pharisäer, der ihn eingeladen hatte, das sah, dachte er: Wenn er wirklich ein Prophet wäre, müsste er wissen, was das für eine Frau ist, von der er sich berühren lässt; er wüsste, dass sie eine Sünderin ist.  Da wandte sich Jesus an ihn und sagte: Simon, ich möchte dir etwas sagen. Er erwiderte: Sprich, Meister! Jesus sagte: Ein Geldverleiher hatte zwei Schuldner; der eine war ihm fünfhundert Denare schuldig, der andere fünfzig. Als sie ihre Schulden nicht bezahlen konnten, erließ er sie beiden. Wer von ihnen wird ihn nun mehr lieben? Simon antwortete: Ich nehme an, der, dem er mehr erlassen hat. Jesus sagte zu ihm: Du hast Recht. Dann wandte er sich der Frau zu und sagte zu Simon: Siehst du diese Frau? Als ich in dein Haus kam, hast du mir kein Wasser zum Waschen der Füße gegeben; sie aber hat ihre Tränen über meinen Füßen vergossen und sie mit ihrem Haar abgetrocknet. Du hast mir zur Begrüßung keinen Kuss gegeben; sie aber hat mir, seit ich hier bin, unaufhörlich die Füße geküsst. Du hast mir nicht das Haar mit Öl gesalbt; sie aber hat mir mit ihrem wohlriechenden Öl die Füße gesalbt. Deshalb sage ich dir: Ihr sind ihre vielen Sünden vergeben, weil sie mir so viel Liebe gezeigt hat. Wem aber nur wenig vergeben wird, der zeigt auch nur wenig Liebe. Dann sagte er zu ihr: Deine Sünden sind dir vergeben.

(Lk 7, 36-48)

Die Kirche, Ort der Barmherzigkeit

Gestern in der Post

war das Vatican Magazin - Juni 2013! Einzigartig in mehrfacher Hinsicht: zwei Päpste auf dem Cover, Hanna-Barbara Gerl-Falkowitz erstmals mit einer Kolumne dabei und Mme Elsa war den Patron der Krebskranken besuchen, den hl. Pellegrino. Dafür sei ihr besonders gedankt! #ausgründen

Freitag, 14. Juni 2013

Zum Tag der Musik

Danke, Mme Vorleserin und Rezitatorin für die Erinnerung.

Du holde Kunst, in wie viel grauen Stunden,
Wo mich des Lebens wilder Kreis umstrickt,
Hast du mein Herz zu warmer Lieb entzunden,
Hast mich in eine bessre Welt entrückt!
Oft hat ein Seufzer, deiner Harf' entflossen,
Ein süßer, heiliger Akkord von dir
Den Himmel bessrer Zeiten mir erschlossen,
Du holde Kunst, ich danke dir dafür!
 
Musik: Franz Schubert, op 88 No 4, D 547 (1797-1828)
Worte: Franz Adolf Friedrich von Schober (1796-1882)
Orchesterfassung: Max Reger (1873-1916)
Kölner Rundfunk Sinfonieorchester, Franz Marszalek 
Sänger: Franz Fehringer, 1960

Donnerstag, 13. Juni 2013

Ein bisschen weniger schimpfen

Während der Frühmesse heute morgen in der Kapelle der »Domus Sanctae Marthae« ging Papa Francisco bei seiner Auslegung der Passage aus dem Matthäusevangelium (5,20–26), darauf ein, was es heißt, dass jeder, der mit seinem Bruder zürnt, dem Spruch des Gerichts verfällt.

Indem er an den hl. Johannes erinnerte, demzufolge derjenige, der Groll und Hass gegen seinen Bruder hegt, diesen in seinem Herzen bereits tötet, hob der Papst die Notwendigkeit hervor, in die Logik der Vervollkommnung einzutreten, also derjenigen, »unser Verhalten zu korrigieren«. [...] In diesem Kontext erinnerte Papst Franziskus daran, dass der Apostel Johannes sage, dass »ein Schiff mit dem Steuer geführt wird, ein Mensch aber mit der Zunge.« Folglich, so betonte der Heilige Vater, »wenn jemand nicht dazu fähig ist, seine Zunge zu beherrschen, dann geht er verloren«. Das sei ein schwacher Punkt aller Menschen. Das sei ein Problem, das tief aus der Vergangenheit stamme, denn »diese natürliche Aggressivität, die Kain seinem Bruder Abel gegenüber verspürte, hat sich in der Geschichte oft wiederholt. Es ist nicht etwa so, dass wir schlecht wären: wir sind schwach und Sünder«. Deshalb, so fuhr er fort, »ist es sehr viel einfacher, eine Situation mit einer Beleidigung, mit einer Verleumdung zu erledigen als sie im Guten zu klären, wie Jesus sagt«. Andererseits seien Jesu Worte hierzu ganz eindeutig, wenn er dazu auffordere, sich mit dem Feind zu einigen und zu einer Einigung zu kommen, um nicht vor Gericht zu landen. Und er gehe darüber noch hinaus. »Wenn du hingehst, um deinen Vater zu loben, und vor den Altar trittst, um zu opfern, und bemerkst, dass du ein Problem mit deinem Bruder hast, dann löse als erstes das Problem«.

Zum Schluss bat der Papst den Herrn für alle um die Gnade, »mit der Zunge ein bisschen vorsichtiger zu sein im Hinblick darauf, was wir über die anderen Menschen sagen«. Das sei »zweifellos eine kleine Buße, aber eine, die gute Früchte trägt«.

Danke für diese Erinnerung, Heiliger Vater!
Zusammenfassungen der freien Predigten der täglichen Papst-Frühmesse --> kath.net

Erste Enzykla 'zu vier Händen'

Warum ich keine Talkshows schaue

Es hat schon einen Grund, warum ich keine Talkshows schaue. Noch nie geschaut habe und es auch in Zukunft nicht vorhabe. Der Privatsender-Mittags-Voyeurismus ist mir schlicht zu primitiv und das, was in den Öffentlich-rechtlichen als Polit-Talk-Meinungsbildendes einem zur Prime-Time angetan wird, ist bestenfalls als Ersatz für Medikamente gegen niedrigen Blutdruck zu gebrauchen.

Das wäre ja nun an und für sich kein Grund für ein Post. Jeder nach seiner Façon halt. Und so ganz stimmt der Post-Titel dann auch nicht, weil man halt doch immer wieder an einer solchen Sendung hängen bleibt. Weil doch ein Rest Hoffnung da ist, dass die Öffentlich-rechtlichen sich endlich wieder auf ihren Grundauftrag besinnen. Nur leider wende ich mich dann jedesmal wieder mit Grausen. Aus Gründen und vor allem meiner Seelenhygiene wegen. Es wird nämlich leider immer offensichtlicher, dass diese Abend-Talkshows weniger der Meinungsbildung als der Indoktrination dienen sollen. Zu ungleich ist die Gästeauswahl, zu tendenziös die Moderationen, zu unhöflich das Verhalten der Diskutanten, besonders wenn sich ein Gesprächspartner nicht ihrer Meinung anschließt. Was den Anspruch erhebt, sachlich zu informieren und verschiedene Positionen 'auf Augenhöhe' darzustellen, verkommt oft zu einem regelrechten Spießrutenlauf für Personen, die im Verlauf der 'Diskussion' als missliebig erkoren werden, um sie dann einem geifernden Publikum regelrecht 'zum Fraß vorzuwerfen'. Auffällig ist auch, dass dies immer mehr gläubige Katholiken betrifft, die mutig und eloquent genug sind, sich in diese mediale Arena zu wagen.An dieser Stelle ziehe ich ausdrücklich den Hut vor Martin Lohmann, Birgit Kelle und Hedwig von Beverfoerde!

Die Richtung und auch das Ergebnis der Diskussionen scheinen oftmals bereits mit den Titeln vorgegeben. Die Sendungen selber scheinen einem ebenfalls vorgegebenen Drehbuch zu folgen, so dass sich eine wirklich sachliche und faktenstarke Diskussion gar nicht mehr entfalten kann. Dazu gehört auch, dass 'Diskutanten' in diesen Runden oft einen beklagenswerten Mangel an Höflichkeit und Anstand zeigen, denn zumindest sollte man einen Gesprächspartner seine Sätze zuende führen lassen und ihm dieselbe Aufmerksamkeit zuteil werden lassen, die man selbst einfordert. Ohne hier jetzt einen Zusammenhang zwischen einer bestimmten Geisteshaltung und mangelnder Erziehung wittern zu wollen, so ist es doch recht pikant, dass es nicht die 'zum Abschuss freigegebenen' Katholiken sind, die hier ihre verbale Munition verschießen.

Da zu dem gestrigen Rummel um die Tatsache, dass Kinder für ihre gesunde Entwicklung idealerweise Vater und Mutter brauchen, bereits einige sehr lesenswerte Artikel kursieren, bleibt mir hier nur ein paar Fragen:
Es war doch mal der Stolz eines 'alternativen Lebensstils' sich nicht über Begriffe wie 'Ehe' und 'Familie'  zu definieren. Weil sie den Betreffenden schlicht zu bürgerlich und spießig waren. Warum drängt man denn nun mit aller Macht in Bereiche, die man immer verächtlich gemacht hat? Und, übrigens, seit wann macht man denn Politik für nicht mal 1% der Gesamtbevölkerung? Und  seit wann gibt es ein 'Menschenrecht' auf Kinder?

Countdown zum Weltjugendtag: noch 40 Tage

Die Kirche als Volk Gottes bei Papa Francisco

Nach längerer Pause gibt es hier mal wieder eine päpstliche Generalaudienz für euch. Dies hat mehrere Gründe. zum einen, weil Papa Francisco seine Gedanken täglich via Twitter unters Volk streut und zum anderen, weil es inzwischen genug katholische Medienschaffende auf den unterschiedlichsten Kanälen unterwegs sind, die eine wirklich gute live - oder zeitnahe - Berichterstattung rund um die Piazza San Pietro liefern. 
Liebe Brüder und Schwestern, guten Morgen.
„Volk Gottes“ lautet eine der Bezeichnungen, mit denen das Zweite Vatikanische Konzil die Kirche beschreibt. Gott gehört keinem Volk in eigener Weise, sondern er selbst ist es, der uns ruft und beruft, zu seinem Volk zu gehören. Diese Einladung richtet er an alle Menschen ohne Unterschied. Durch die Taufe und den Glauben sind wir diesem Volk eingegliedert worden. Wir müssen dieses Geschenk Gottes in uns weiter wachsen lassen. Das Gesetz dieses Volkes ist das Doppelgebot der Liebe: Gott lieben und den Nächsten lieben wie sich selbst. Es ist dabei der Heilige Geist, der in uns wirkt. Die Sendung des Volkes Gottes liegt darin, der Welt die Hoffnung und das Heil Gottes zu bringen, Zeichen seiner Liebe und Sauerteig des Guten zu sein. So verbreiten wir mit unserem Leben das Licht Christi. Die Bestimmung der Kirche ist das Reich Gottes, das der Herr auf Erden begonnen hat und seine Erfüllung findet in der vollen Gemeinschaft mit ihm, wenn er wiederkommt und wir alle an seinem göttlichen Leben, an seiner Freude und Liebe ohne Ende teilhaben.

Mit Freude grüße ich alle deutschsprachigen Pilger. Es ist schön, zur Kirche zu gehören, zum Volk Gottes. Kirche sein heißt teilnehmen am Plan der Liebe Gottes, nämlich Sauerteig des Herrn zu sein unter den Menschen und der Welt sein Heil zu bringen. In der Kirche erfahren wir Gottes Erbarmen; in ihr spüren wir, dass wir angenommen und geliebt sind, dass wir Vergebung erlangen sowie die Kraft zu einem guten Leben nach dem Evangelium. Der Herr segne euch alle.