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Es werden Posts vom August, 2013 angezeigt.

Damit der Glaube neu erstrahlt

lädt das Forum Deutscher Katholiken von Freitag 30.08.2013 bis Sonntag 01.09.2013 zum diesjährigen Kongress "Freude am Glaube" nach Augsburg ein.

Ich werde auch dort sein und freue mich darauf, viele liebe Blogger-Kollegen (wieder) zu sehen. Alle, die aus räumlichen, zeitlichen oder anderen Gründen nicht leibhaftig daran teilnehmen können, möchte ich auf die live-Übertragungen von Radio Horeb aufmerksam machen.

Vom Kartentisch ans Krankenbett: Der Weg des Kamillus von Lellis

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Auch Spielsucht ist eine Sucht, wie die Geschichte des heiligen Kamillus beweist. Hier für euch meine Übersetzung aus: “Ordinary suffering of extraordinary saints“ von Vincent J. O’Malley C.M. 
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Der hl . Kamillus von Lellis (1550 – 1616) verbrachte einen Großteil seiner Jugendzeit im Kampf, bei Trinkgelagen und am Kartentisch. Bei zahlreichen Gelegenheiten verspielte er seinen ganzen Besitz bis auf das sprichwörtliche Hemd am Leib. Von Kindheit an begabt für die Karten, spielte er so oft, dass aus der Gewohnheit eine Sucht wurde. Im Alter von 17 Jahren schloss er sich seinem Vater und zwei Cousins an, die als Söldner im venezianischen Heer gegen die Türken kämpften und wurde in der Schlacht verwundet. Die Verletzung an seinem linken Bein verheilte gut, doch die Infektion zog in den rechten Knöchel und machte ihm sein Leben lang zu schaffen. Nach seiner Rückkehr aus dem Krieg begegnete er einigen Franziskanern, was ihn so tief beeindruckt haben muss, dass er vielleicht etw…

Limburger Kontraste

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Nachdem scheinbar heute selbst in der Tagesschau von dem Bischof an der Lahn die Rede war, möchte ich doch sehr darauf hingewiesen haben, dass Limburg auch andere Seiten hat, schönere.




Meinetwegen könnt ihr mir jetzt nachsagen, ich sei idealistisch und naiv und würde die Probleme nicht sehen wollen. Tatsächlich sehe ich bei den derzeitig hochgekochten "Problemen" keinen Grund. Selbst wenn der Frankfurter Stadtdekan nicht mit dem Bischof klarkommt. Jeder hat mal Probleme mit seinem Vorgesetzten, wobei es immer besser ist, diese direkt (unter vier Augen) auszudiskutieren, als eine gemeinhin unwissende Öffentlichkeit hineinzuziehen. Das kann nämlich nur in Stimmungsmache in die eine oder andere Richtung enden. Und bei der bislang recht nebulösen Berichterstattung - die Rede ist von offenen Briefen, Unterschriftenaktionen und den altbekannten, doch widerlegten Vorwurfen -  entsteht der Eindruck, dass es genau darum in erster Linie geht, um Stimmungsmache gegen einen sich redlich…

Mit großem Schmerz und Sorge - Appell von Papst Franziskus

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Im Anschluss an die Katechese zum Angelus am gestrigen 21. Sonntag im Jahrenskreis richtete Papst Franziskus einen Appell an die kriegführenden Parteien in Syrien, der in seiner Eindringlichkeit wohl so auch für die Zustände in Ägypten gelten kann.
>>Mit großem Schmerz und Sorge verfolge ich weiterhin die Lage in Syrien. Die Zunahme der Gewalt in einem Krieg unter Brüdern und die vielen Blutbäder und schrecklichen Massaker, deren Bilder wir alle in diesen tagen sehen konnten, treiben mich an, noch einmal laut meine Stimme zu erheben, damit die Waffen schweigen. Nicht die Konfrontation eröffnet Perspektiven für Hoffnung und Problemlösungen, sondern die Fähigkeit zur Begegnung und zum Dialog.

Aus dem Tiefsten meines Herzens möchte ich meine Nähe im Gebet und in der Solidarität mit allen Opfern dieses Konflikts ausdrücken, mit allen die leiden, besonders mit den Kindern, und dazu einladen, die Hoffnung auf Frieden niemals aufzugeben. Ich appelliere an die Internationale …

Das Köln Adolph Kolpings

Tag 2 des Reiseberichts

Samstag, der 03.08.2013 war ganz der Erkundung Kölns gewidmet. Dafür standen den Kolpinggruppen, die aus dem Bistum Augsburg mit insgesamt drei Bussen angereist waren mehreren Möglichkeiten offen:
Führung durch die DomgrabungBesichtigung und Verkostung im Schokoladenmuseum Besichtigung des SenfmuseumsStadtführung durch Köln auf den Spuren Adolph KolpingsBesichtigung der Minoritenkirche Bei der Stadtführung durch Köln durften die Kolpingmitglieder auch eher unbekannte Seiten des Gesellenvaters kennenlernen, z.B. die innige Beziehung desselben zur Muttergottes. So hatte Adolph Kolping aus Dankbarkeit für das 1854 verkündete Dogma von der unbefleckten Empfängnis Mariens Geld für die Errichtung der Mariensäule bei der Kirche St. Gereon gesammelt. Wie der hl. P. Maximilian Kolbe, P. Werenfried van Straaten und viele andere, die für die Verwirklichung einer Vision auf ganz irdische und finanzielle Unterstützung angewiesen sind, entwickelte auch der sel. Adolph Kolping…

Ökumenische Gebetsstunde für Ägypten am 22.08.2013

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Bischof Anba Damian, Generalbischof der koptisch-orthodoxen Kirche in Deutschland und der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, S.E. Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, rufen gemeinsam zu einem ökumenischen Gebet für den Frieden in Ägypten auf. Die zentrale Gebetsstunde findet am kommenden Donnerstag, den 22. August 2013, um 19.00 Uhr in der koptisch-orthodoxen Kirche St. Antonius und St. Shenouda in Berlin (Roedeliusplatz, Berlin-Lichtenberg) statt. Der Gottesdienst wird von Bischof Damian geleitet. Von Seiten der Deutschen Bischofskonferenz wird der Erzbischof von Berlin, Kardinal Rainer Maria Woelki, teilnehmen. Die evangelische Kirche wird durch Bischof Dr. Markus Dröge vertreten.

Oremus pro invicem!

Zum Glück bin ich nicht der Erzbischof von Freiburg

...und es interessiert niemanden, wen ich wähle oder nicht wähle, aber wenn diese Meldung, die der gute Herr JoBo hier ausgegraben und bereits ausführlichst kommentiert hat, stimmt, dann haben sich die Piraten gerade selbst ins endgültige Aus gekickt. Denn der Wunsch nach Ausschluss objektiv gut handelnden Menschen, wenn dieses gute Handeln religiös motiviert sein sollte, offenbart nicht nur große Angst vor der Religion an und für sich, sondern auch eine ziemlich totalitäre Einstellung. Sollte eine solche Einstellung bei dieser "Partei" tatsächlich vorherrschen, dann bin ich froh, dass sie so kurz vor der Wahl die Hosen runtergelassen haben.

Danke, Herr Kauder!

In sozialen Netzwerken und Nachrichten kommt immer deutlicher zum Vorschein, dass sich viele Ägypter und Syrer von westlichen Politikern im Stich gelassen fühlen. Besonders schmerzlich erfahren dies die Christen, deren Martyrium - in Form von ständig brennenden Kirchen in Ägypten - nicht auffhört. Gott sei's geklagt! Umso wichtiger ist es, dass es wenigstens eine Stimme im Bundestag gibt, die mich den Glauben an die Menschlichkeit deutscher Politiker nicht ganz verlieren lässt. Es ist dies die Stimme von Volker Kauder, der seit Jahren darauf hinweist, dass "die Christen die am stärksten verfolgte Religionsgemeinschaft" sind.

Zum domradio-Interview mit dem Fraktionschef der CDU/CSU zur Lage der ägyptischen Christen geht es --> hier entlang.

Puttenjagd im Urlaub

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Stadtpfarrkirche St. Peter und Paul, Lindenberg / Allgäu



Basilika Unserer Lieben Frau, Birnau am Bodensee


Schlosskirche Friedrichshafen


1000 Jahre Weisheit: Hermann von Altshausen

Ich bin auf Gott hin und Gott ist die Liebe!


(Hermann von Altshausen,  auch genannt "der Lahme",  Mönch auf der Reichenau; 1013-1054)

Gebetswache bei Elsa

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Mme Elsa sucht noch Mitbeter für eine virtuelle Gebetswache für Ägypten und Syrien. Es geht um 20:00 Uhr los und es wär schön, wenn wir zumindest bis Mitternacht durchhalten.

Wer mitbeten will, trägt sich bitte bei Elsa in der Kommentarbox ein.

Oremus pro invicem!

Erster Geburtstag zum Himmel

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bzw. Todestag, meines lieben Papas.



Urlaub!

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Vom 10.-17.08.2013 befinden sich Blog und Besitzerin im Urlaubsmodus.





Und das Wort ist Fleisch geworden

Jesus hat unter uns gewohnt, er ist uns nahe gekommen, er hat uns berührt. Auch heute kommt er zu uns und berührt uns durch die Sakramente.
— Papst Franziskus (@Pontifex_de) August 7, 2013

An alle Lehrer

Nachdem nun in Süddeutschland die Sommerferien endlich beginnen, während sie anderswo bereits wieder zuende gehen, ist es mal an der Zeit, allen Lehrern zu danken, die sich tagaus, tagein um die Lernfortschritte ihrer Schüler bemühen, auf den Gebieten des Wissens und manchmal auch der Menschlichkeit. Johann Wilhelm Statz muss ein solch guter Lehrer für den sel. Adolph Kolping gewesen sein, was dieser in einem Sonett würdigte, das er zum Namenstag des verehrten Lehrers dichtete.


Festlich feiern frohe Kinderscharen Ihren Tag voll ungetrübter Lust, Liebe für den Lehrer hegt die Brust, Die nicht schwindet bei gereiften Jahren. 
Hab' dies selber ja an mir erfahren, Denke heute gern der heit'ren Zeit,  Wo des Lehrers Wort mir bot Geleit, Auf dem Lebensweg und in Gefahren. 
Viele Jahr sind schon hingeschwunden, Manche Träne wurden schon geweint,  Und es blühten schon des Frohsinns Stunden. 
Und das Leben wechselt die Gestalten, Aber was der Lehrer treu gemeint, Hat auf rechten Pfad m…

Eine Schwarze Madonna gibt es nicht nur in Polen

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sondern auch in Köln. Das kleine Gnadenbild von Maria in der Kupfergasse ist nicht nur genauso dunkel wie jenes in Tschenstochau, sondern wird wohl ebenso innig verehrt. Wie viele Kölner kam auch der sel. Adolph Kolping oft hierher, um bei der Muttergottes Trost zu suchen und in vielen Anliegen des Katholischen  Gesellenvereins ihre Hilfe und Fürsprache zu erbitten.

Von Kerpen über Köln nach Fulda zum Musical Kolpings Traum - Tag 1

Ein Reisebericht.


Das Jahr 2013 ist für alle "Kolpingler" ein besonderes Jahr. Der sel. Adolph Kolping, Gründer der Katholischen Gesellenvereine, aus denen das Kolpingwerk entstand, wurde am 08.12.1813 geboren und würde daher in diesem Jahr 200 Jahre alt werden! Grund genug, ein Jubiläumsjahr auszurufen, in dem Kolpingfamilien auf der ganzen Welt und natürlich auch hier bei uns, sich mit dem Leben und der Person Adolph Kolpings vertieft beschäftigen und vielleicht auch ganz neue Aspekte für sich entdecken. Der Diözesanverband Augsburg organisierte deshalb eine Fahrt zum Musical "Kolpings Traum", das extra für dieses Jahr geschrieben wurde und am Freitag, 02.08.2013, im Schlosstheater in Fulda Weltpremiere feiert. Die Kolpingfamilie Oberstdorf hat diese Fahrt zu ihrem diesjährigen Jahresausflug erkoren.

Pünktlich um 7:00 Uhr startete ein Wertacher Bus vom Busbahnhof Oberstdorf Richtung Norden. Unser freundlicher Busfahrer Hans ("Ein Hoch auf unseren Busfahrer!&…

Liebe... findet nicht nur im Bett stand

Vielleicht liegt es an dem berühmt-berüchtigten Sommerloch, dass die Äußerungen von Papst Franziskus bei seiner ersten fliegenden Pressekonferenz so hohe Wellen schlagen und dass in Medien verschiedenster Couleur. Besonders beliebt waren natürlich die Aussagen zu "Frauen" und "Homosexuellen Lobby". Aus letzterer wurde ziemlich schnell eine scheinbar allgemeine Aussage und eine große katholische Revolution in Sachen Homosexualität gemacht. Da können noch so viele Blogger Klarstellungen schreiben, wenn man mit Zitaten des regierenden Papstes seinen Vorgängern und der ganzen katholischen Kirche ein Schnippchen schlagen kann, sind alle dabei. Manche Journalisten, wie Lucas Wiegelmann von der 'Welt' sind jedoch in der Lage, mehr als einen Satz zu lesen und das Gelesene zumindest so weit zu verstehen, dass die resignierte Feststellung kommt, dass auch dieser Papst in seinen Grundaussagen...katholisch ist. Tja Leute, Pech gehabt.

Allerdings kann man auch erst an …