Eine Stimme aus dem Zweiten Weltkrieg

aus: Hermann Orgaß, Tagebuch, 1943

Möge doch unser Volk von dem Wahn einer "Erlösung aus Blut und Rasse", von einem unverstandenen und unverdaulichen Blutmythos frei werden. Herr, mach uns frei für Deine Lehren und für Deinen Vaterwillen.

Es ist nicht gleichgültig, ob wir glauben.
Es ist nicht gleichgültig, was wir glauben.
Nein und nein und nein!
Wir müssen glauben an den persönlichen Gott!
Wir müssen uns seinen ganz konkreten 10 Geboten beugen!
Wir brauchen zum Heil die Kirchen.
Die eine heilige Kirche Christi.
Wir brauchen den Erlöser,
wir brauchen das Kreuz,
wir brauchen die Priester,
wir brauchen Kelch und Altar. 

(Zitat im Tagebuch, keine Quellenangabe)  Möchte jeder Christ in sich die Verpflichtung fühlen, ein treues Glied seiner Kirche zu werden. Denn nur, wenn Christus gepredigt wird, findet der einzelne festen Halt und starke Kraft, die wir alle zum Leben brauchen.


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