Besonders und doch normal
Zum heutigen "Welt-Down-Syndrom-Tag"
Katholisch1.tv, der Fernsehsender des St. Ulrich Verlages aus Augsburg, hat letztes Jahr eine Sendung mit mehreren Beiträgen zu diesem Thema gebracht, u.a. dieses Porträt.
Die Vereinten Nationen haben den Tag ausgerufen, um die Aufmerksamkeit für Menschen mit dieser Behinderung zu steigern. Weltweit gibt es etwa fünf Millionen Personen mit Down-Syndrom. Das Chromosom Nr. 21 ist in jeder ihrer Zellen dreifach vorhanden, statt zweimal. Deshalb spricht man auch von Trisomie 21. Organisationen wie die „Christdemokraten für das Leben“ (CDL) und die „Aktion Lebensrecht für Alle“ (ALfA) befürchten, dass diese Zahl weiter sinken wird. Sie kritisieren scharf, dass die Bundesregierung die Entwicklung eines neuartigen Bluttests fördert, mit dem das Down-Syndrom früher und sicherer als bisher diagnostiziert werden kann. Dafür habe das von Annette Schavan (CDU) geführte Bundesforschungsministerium im vergangenen Jahr 230.000 Euro zur Verfügung gestellt. „Sollte dieser Test – wie vorgesehen – zugelassen werden, droht ein neuer Genozid“, warnt die AlfA-Vorsitzende, die Ärztin Claudia Kaminski mit Hinblick auf Schätzungen nach denen schon jetzt mehr als 90% der Ungeborenen mit Down-Syndrom-Diagnose abgetrieben werden.
Katholisch1.tv, der Fernsehsender des St. Ulrich Verlages aus Augsburg, hat letztes Jahr eine Sendung mit mehreren Beiträgen zu diesem Thema gebracht, u.a. dieses Porträt.