Auf Leben und Tod

So kann's gehen. Da schreibt man erst vor ein paar Tagen einen kleinen Beitrag zur Rettung der "Down-kids", da fängt's am anderen Ende der Lebensleiter an zu brennen. Stichwort: Hirntod als Kriterium zur Organentnahme. Keine Ahnung, wie es euch geht, aber mir wird da ganz anders. Das ist schon ein größeres Kaliber, immerhin sollen mit den entnommenen Organen andere Menschen gerettet werden und der Bedarf ist um ein Vielfaches größer als das Angebot. Die Entscheidung ist also in jedem Fall zweischneidig.

Prinzipiell ist Organe spenden also nicht schlecht und sogar der Heilige Vater soll es mal als eine besondere Form des Zeugnisses der Nächstenliebe bezeichnet haben. Aber wenn der sog. Hirntod als objektives Kriterium nicht reicht, weil man dann eben noch nicht wirklich tot ist, finde ich das Ganze schon sehr unsicher, weil danach ist man es ganz sicher. Bedenkenswert sind auch die Einwände aus diesen Artikeln.


[Also jetzt bin ich verwirrt. Mehr noch als eh schon.] 

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