Maria und Lateinamerika

[Update: zusätzliche Information und eine schöne Dokumentation zur Virgen de la caridad del Cobre gibt es auch bei Kirche in Not.]
 
Virgen de la caridad del cobre; Bild von wiki commons
 Die Muttergottes muss wirklich eine besondere Liebe für Lateinamerika haben, die von den Lateinamerikanern gewiss ebenso glühend erwidert wird. Gerade in den beiden Ländern, die der Heilige Vater demnächst besuchen wird. Ein Beispiel wäre die Erscheinung vor dem Indio Juan Diego in Guadalupe 1531, welche die freiwillige Christianisierung Mexikos und ganz Lateinamerikas einläutete. Sie fanden zum Glauben an den Gott mit einem menschlichen Antlitz in Jesus, durch die Worte seiner eigenen Mutter. Und dann ist da die Wiederauffindung des kleinen Gnadenbildes der Jungfrau der Barmherzigkeit (Virgen de caridad) im kubanischen Cobre, derer dieses Jahr zum 400. Mal gedacht wird.

 Bei kath.net steht dankenswerterweise mehr darüber:
Die Holzstatue wurde der Überlieferung nach im Jahr 1612 von Fischern entdeckt, die in der Bucht von Nipe in Seenot geraten waren. Eine Planke mit der Jungfrau samt Christuskind und der Aufschrift "Ich bin die Jungfrau der Barmherzigkeit" soll die Fischer damals vor dem Untergang bewahrt haben. Im Jahr 1916 wurde die "Virgen de la Caridad de Cobre" vom früheren Namenskollegen des jetzigen Papstes - von Benedikt XV. - zur Schutzpatronin des Landes erklärt. Als Symbol des Unabhängigkeitskampfes gegen die spanischen Kolonialherren verehren heute auch viele Nichtkatholiken die Statue.

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