*seufz*

Wie tief müssen gewisse Vorurteile verwurzelt sein, dass man immer noch - nach 50 Jahren - so sehr an dem sog. "Geist des Konzils" festhält und ihn teilweise den Konzilstexten selbst vorzieht?

Wieso muss man ständig darauf verweisen, dass Vaticanum II eine vom Heiligen Geist geleitete Veranstaltung war? Was natürlich jegliche Kritik an den so lieb gewonnenen Neuerungen, die sich im Kielwasser dieses Konzils durchgesetzt haben, im Keim ersticken soll. Besonders augen- bzw. ohrenfällig wären da die landessprachlichen Messbücher, um die es in der im Frühling geführten "pro-multis"-Debatte um die Kelchworte ging. Welchen logischen Grund kann jemand haben, bei dem feinfühligen Brief des Heiligen Vaters nicht mit jenem "Vorschuss an Sympathie zuzuhören, der ein echtes Verstehen erst ermöglicht"?

*grmpf*

Dieser kleine Ausbruch bezieht sich auf Reaktionen auf die folgende - im Übrigen sehr empfehlenswerte - Sendung der Reihe Standpunkt bei Radio Horeb:
"Für alle - für viele":
Die Kontroverse um die veränderten Wandlungsworte.
Sonntag, 25.11.2012, 20.00 Uhr
Ref.: Prof. Dr. Christoph Ohly

Zu bestellen und nachzuhören via Download oder CD-Dienst.

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