Mittwoch, 17. April 2013

Der Schutzheilige der "Progressiven"

Im Vatican-Magazin gibt es eine Rubrik, welche die Aphorismen des kolumbianischen Philosophen Nicolás Gómez Dávila veröffentlicht. Sie sind auch zu gut, zu scharfsichtig, um in der Abstellkammer der Geschichte zu verstauben.
>>Der Primat des heiligen Petrus stört den progressiven Klerus, der Mystizismus des heiligen Johannes ist ihm lästig, die Theologie des heiligen Paulus irritiert ihn.
Ist sein Schutzheiliger nicht jener Apostel, der soziales Gewissen hatte, der gegen die zeremonielle Verschwendung von Salben protestierte, der vorschlug, die liturgische Myrrhe zu verkaufen, um den Erlös unter den Armen zu verteilen?<<

Kommt das bekannt vor? ;-)

Kommentare:

Pro Spe Salutis hat gesagt…

Unter den Zwölfen einer, Judas Iskariot ...

Gertie di Sasso hat gesagt…

Leider ist da nicht allzu selten auch was dran. Doch wenn wir rechtzeitig bereuen, gibt es Hoffnung, wie ich gerade in dem exzellenten Artikel von Peter Stephan über den "Tag des Zorns" lese (VM 3-4/2013).