Thérèse, die Dichterin

Jesus, meine einzige Liebe! Wie liebe ich es,
Jeden Abend dir am Fuß des Kreuzes Blumen zu streuen!
Die Frühlingsrose für dich entblätternd,
Möchte ich deine Tränen trocknen.

Blumen streuen bedeutet, als Erstlingsgaben
Die leisesten Seufzer, die größten Schmerzen darzubringen,
Meine Leiden und meine Freuden, meine kleinen Opfer.
Das sind meine Blumen.

Herr, von deiner Schönheit ist meine Seele begeistert.
An dich möchte ich meine Wohlgerüche und meine Blumen verschwenden.
Indem ich sie für dich dem Wind anvertraue,
Möchte ich die Herzen entzünden.

Blumen streuen, Jesus, das ist meine Waffe,
Wenn ich kämpfen will, um die Sünder zu retten.
Der Sieg ist mein ... Immer entwaffne ich dich
Mit meinen Blumen!!!

Die Blumenblätter, die dein Gesicht liebkosen,
Sagen dir, dass mein Herz ohne Widerruf dir gehört.
Du verstehst die Sprache meiner entblätterten Rose
Und du lächelst zu meiner Liebe.

Blumen streuen, deinen Lobpreis wiederholen,
Das ist mein einziges Vergnügen im Tal der Tränen.
Im Himmel werde ich mit den kleinen Engeln hingehen,
Um Blumen zu streuen!
 
 
(hl. Thérèse von Lisieux, Blog-Mitpatronin und Jahresheilige)

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Warum die Priesterinnenfrage in der katholischen Kirche kein Fall für den Diskriminierungsbeauftragten ist

Besser als "Reign": das Leben der hl. Elisabeth von Thüringen

Wie man Müll vermeidet #3: Krippenfiguren selber basteln