Gewissen und Bildung

ähm ja... gestern ist mir da ein bisschen der Hut hochgegangen über Priester, die in der Predigt, während der hl. Messe das Gewissen über die Kirche erheben. Und heute morgen gibt es schon eine Erwiederung darauf - auch noch von einem der Blogger Großmeister persönlich: Josef Bordat.
>>Jeder Mensch hat ein Gewissen, das zu ihm spricht. Doch das Gewissen ist lediglich eine Ressource. Sie muss gefördert werden. Denn der Mensch kann die zarte innere Stimme überhören, weil sie von anderen Geräuschen übertönt wird. Schließlich wird sie immer leiser, bis sie ganz verstummt. Gehen wir nicht durch diese Schule der Gewissensbildung werden wir moralisch gehör- und sprachlos. [...] Die Kirche bietet für die Gewissensbildung ein „Trainingsprogramm“ an. Aus ihren Vorstellungen heraus wird das Gewissen informiert und geformt, also durch das, was nach Lehre der Kirche objektiver Wertmaßstab sein sollte, weil es im Glauben der Kirche als wahr gilt. Hier zeigt sich bereits die Sollbruchstelle zur säkularen Gesellschaft: der Wahrheitsanspruch. [...] In der katholischen Gewissensbildung kommen in der Tat „Gewissen“ und „Kirche“ wirkungsvoll zusammen. Doch wie sieht sie konkret aus, diese Gewissensbildung? Es gibt viele Quellen, aus denen sich die Gewissensbildung des katholischen Christen speist und die sich im Gewissensspiegel finden lassen. Die Ethik Jesu ist dabei zentral.<<

Da fühle ich mich doch geehrt und sage einfach mal: Danke, JoBo!

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