Beitrag der Woche

Am Amte hängt, zum Amte drängt doch das alles

Schön langsam fühlt man sich wirklich wie in dem Film "...und täglich grüßt das Murmeltier". Pünktlich zum Gedenktag der hl. Cater...

Donnerstag, 28. November 2013

Was bedeutet "Sterben in Christus"?

Aus der Generalaudienz vom 27.11.2013 :
Liebe Brüder und Schwestern, in der heutigen Mittwochskatechese zum Glaubensbekenntnis bedenken wir die „Auferstehung der Toten“. Wenn wir mit Christus auferstehen wollen, müssen wir uns auch im Sterben mit ihm vereinigen. Was bedeutet aber „Sterben in Christus“? Sicher greift die Vorstellung zu kurz, darin den einen von den zwei Koordinatenpunkten zu sehen, zwischen denen der Lebensweg eingespannt ist, nämlich Geburt und Tod. Das Sterben in Christus erwächst aus dem Glauben, dass unser Leben auf einen Horizont hin geöffnet ist, auf eine Weite jenseits des Hier und Heute unserer alltäglichen Dinge. In seinem Herzen vernimmt der Mensch eine Sehnsucht nach Unendlichkeit. Wir spüren das besonders, wenn eine geliebte Person stirbt. Bei allem Schmerz geht uns im Inneren eine Ahnung auf, dass damit nicht alles aus ist, dass das Gute, was wir durch unsere Lieben empfangen haben, nicht umsonst war. Durch den Tod und die Auferstehung seines Sohnes hat er uns die Gewissheit eines Lebens nach dem Tod geschenkt. Durch die Taufe werden wir mit Christus vereint und haben deshalb schon jetzt wirklich Anteil am Leben des Auferstandenen. Es ist zugleich eine Einladung an uns, dieses neue Leben anzunehmen und uns auch gut auf unseren irdischen Tod vorzubereiten. Das können wir zum Beispiel tun, wenn wir uns den Schwachen und Bedürftigen beistehen. Wer Barmherzigkeit übt, fürchtet den Tod nicht, denn er schaut in den leiden und Wunden der Brüder und Schwestern, dass die Liebe Jesu Christi stärker ist als der Tod.
[Quelle: dieser Text stammt von der Website des Vatikan]

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