Beitrag der Woche

Für alle Eltern von Priestern

Die Entscheidung, einer geistlichen Berufung nachzugeben, "Ja" zu sagen zu Gott und diesen Weg zu gehen, der zu Priestertum oder O...

Freitag, 27. März 2015

Kreuzweg für Familien: Station 7




V. Adoramus te, Christe, et benedicimus tibi. 
R
. Quia per sanctam crucem tuam redemisti mundum.

Aus dem Ersten Petrusbrief, 2, 24
Er hat unsere Sünden in seinem Leib auf das Holz des Kreuzes getragen, damit wir tot seien für die Sünden und für die Gerechtigkeit leben. Durch seine Wunden seid ihr geheilt.

Zum zweiten Mal fällt Jesus, während er auf dem engen Weg des Kalvarienbergs voranschreitet. Wir erahnen seine körperliche Schwäche nach einer schrecklichen Nacht, nach den Folterungen, die sie ihm zugefügt haben. Vielleicht sind es nicht nur die Mißhandlungen, die Erschöpfung und das Gewicht des Kreuzesbalkens auf seinen Schultern, was ihn zu Fall bringt. Auf Jesus liegt eine unermeßliche Last, etwas tief Innerliches, das von Schritt zu Schritt immer deutlicher spürbar wird.
Wir sehen dich wie einen beliebigen armen Menschen,
der in seinem Leben einen Fehler gemacht hat und nun dafür bezahlen muß.
Und du scheinst keine körperliche oder geistige Kraft mehr zu haben,
den neuen Tag anzutreten. Und du fällst.
Wie wir uns in dir wiedererkennen, Jesus,
auch in diesem neuerlichen Sturz aus Erschöpfung!
Du aber stehst wieder auf, du willst es schaffen.
Für uns, für uns alle,
um uns den Mut zu geben, wieder aufzustehen.
Wir sind schwach,
aber deine Liebe ist größer als unsere Mängel,
sie kann uns immer aufnehmen und verstehen.
Unsere Sünden, die du dir aufgeladen hast,
erdrücken dich, aber deine Barmherzigkeit
ist unendlich viel größer als unsere Armseligkeit.
Ja, Jesus, dank dir erheben wir uns wieder.
Wir haben Fehler gemacht.
Wir haben uns von den Versuchungen der Welt einfangen lassen,
vielleicht für das Aufflackern einer Befriedigung,
um zu hören, daß wir noch für jemanden begehrenswert sind,
daß jemand sagt, er habe uns gern, er liebe uns sogar.
Manchmal fällt es uns sogar schwer,
die übernommene Verpflichtung zur ehelichen Treue aufrechtzuerhalten.
Wir haben nicht mehr die Frische und den Elan von früher.
Alles ist eine ständige Wiederholung, jede Handlung erscheint beschwerlich;
es kommt der Wunsch auf, auszubrechen.
Doch wir versuchen, uns wieder zu erheben, Jesus,
ohne der größten aller Versuchungen nachzugeben,
nämlich der, nicht zu glauben, daß deine Liebe alles vermag.

Pater noster, qui es in cælis:
sanctificetur nomen tuum;
adveniat regnum tuum;
fiat voluntas tua, sicut in cælo, et in terra.
Panem nostrum cotidianum da nobis hodie;
et dimitte nobis debita nostra,
sicut et nos dimittimus debitoribus nostris;
et ne nos inducas in tentationem;
sed libera nos a malo. Amen.

Pro peccatis suæ gentis
vidit Iesum in tormentis
et flagellis subditum.

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