Beitrag der Woche

Für alle Eltern von Priestern

Die Entscheidung, einer geistlichen Berufung nachzugeben, "Ja" zu sagen zu Gott und diesen Weg zu gehen, der zu Priestertum oder O...

Freitag, 3. April 2015

Kreuzweg für Familien: Station 14

 
© Szenefoto aus "Maria di Nazareth" (2012), RaiUno

V. Adoramus te, Christe, et benedicimus tibi.
R. Quia per sanctam crucem tuam redemisti mundum.

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes, 19, 41-42
An dem Ort, wo man ihn gekreuzigt hatte, war ein Garten, und in dem Garten war ein neues Grab, in dem noch niemand bestattet worden war. Wegen des Rüsttages der Juden und weil das Grab in der Nähe lag, setzten sie Jesus dort bei.

Tiefes Schweigen umhüllt den Kalvarienberg. Johannes bezeugt in seinem Evangelium, daß der Ort Golgota sich in einem Garten befindet, wo es ein noch unbenutztes Grab gibt. Genau dorthinein legen die Jünger Jesu seinen Leib.

Jener Jesus, den sie Schritt für Schritt allmählich als menschgewordenen Gott erkannt haben, ist dort, ein Leichnam. In nie gekannter Einsamkeit fühlen sie sich verloren, wissen nicht, was sie tun, wie sie sich verhalten sollen. Es bleibt ihnen nichts, als sich gegenseitig zu trösten, einander Mut zu machen, eng zusammenzurücken. Doch genau da reift in den Jüngern das Moment des Glaubens, der Erinnerung an das, was Jesus gesagt und getan hatte, als er in ihrer Mitte war, und was sie damals nur teilweise verstanden hatten. Dort beginnen sie, Kirche zu sein, in Erwartung der Auferstehung und der Ausgießung des Geistes. Bei ihnen ist die Mutter Jesu, Maria, die der Sohn dem Johannes anvertraut hatte. Sie versammeln sich in ihrer Gruppe, mit Maria, um sie herum. In Erwartung. In Erwartung, daß der Herr sich offenbart.

Wir wissen, daß jener Leib nach drei Tagen auferstanden ist. So lebt Jesus nun für immer und begleitet uns, Er selbst, auf unserer irdischen Reise, in Freud und Leid.
Jesus, gib, daß wir einander lieben.
Damit wir dich wieder in unserer Mitte haben,
jeden Tag, wie du selbst verheißen hast:
„Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind,
da bin ich mitten unter ihnen.“
Pater noster, qui es in cælis:
sanctificetur nomen tuum;
adveniat regnum tuum;
fiat voluntas tua, sicut in cælo, et in terra.
Panem nostrum cotidianum da nobis hodie;
et dimitte nobis debita nostra,
sicut et nos dimittimus debitoribus nostris;
et ne nos inducas in tentationem;
sed libera nos a malo.
Quando corpus morietur,
fac ut animæ donetur
paradisi gloria.
Amen.

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