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Ernst gemeint?

"Es ist wichtig, die Konfrontation zwischen dem Norden und dem Süden zu beenden“ - so zitiert Josef Bordat den nordkoreanischen Diktator Kim Jong Un, und fragt sich gleichzeitig, wie ernst gemeint diese Worte sein können, vor allem da im nächsten Atemzug Nordkoreas Aufstieg zur Wirtschaftsmacht ankündigt wird. Ohne allzu zynisch zu klingen, möchte ich doch meine berechtigten Zweifel an der Motivation des jungen Diktators anmelden. Er mag es ernst meinen, wenn er ankündigt, an den Verhandlungstisch zurückkehren zu wollen. Leider fällt es mir sehr schwer zu glauben, dass er dies tut, weil ihn seine hungernde Bevölkerung, von denen ein großer Teil aus den verschiedensten Gründen eingesperrt ist und misshandelt wird, irgendwie bekümmern würde. Wahrscheinlicher ist wohl eher, dass ihm das Geld für seine Feiern, Paraden und Waffentests ausgegangen ist und dass er jetzt hofft, die neue südkoreanische Präsidentin mit Schmeichelreden herumzubekommen, damit Südkorea den nördlichen Nachbarn...

Ursprung des Friedens

>>Wir können uns fragen: Was ist das Fundament, der Ursprung, die Wurzel dieses Friedens? Wie können wir in uns den Frieden verspüren trotz der Probleme, der Dunkelheiten, der Ängste? Die Antwort wird uns von den Lesungen der heutigen Liturgie gegeben. Die biblischen Texte, vor allem der eben vorgetragene Abschnitt aus dem Lukasevangelium, schlagen uns vor, den inneren Frieden Marias, der Mutter Jesu, zu betrachten. Für sie ereignet sich in den Tagen, in denen sie » ihren Sohn, den Erstgeborenen « (Lk 2,7) gebären sollte, viel Unvorhergesehenes. [...] Bei alldem verliert Maria jedoch nicht die Fassung, sie gerät nicht in Aufregung und wird durch Tatsachen, die sie übersteigen, nicht erschüttert. Schweigend betrachtet sie einfach, was geschieht, bewahrt es in ihrem Gedächtnis und in ihrem Herzen, indem sie ruhig und gelassen darüber nachdenkt. Das ist der innere Friede , den wir haben möchten inmitten der manchmal stürmischen und wirren Ereignisse der Geschichte, deren Sinn wir ...

Auf dem Weg mit Jesus durch das Jahr 2013

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Das gilt nicht nur für Priester(amtskandidaten),  das wünsche ich uns allen!!

Gertie's Jahresrückblick

Pünktlich zum Jahresende hat sich S.E. Bischof Clemens Pickel von Saratow im südlichen Russland ein wenig in seinen Blog-Statistiken umgeschaut und eine Top-Ten Liste der meistgeklickten Beiträge des Jahres 2012 erstellt. Beachtlich, beachtlich! Was würde herauskommen, wenn ich das Ganze hier anwendete? (Stand: 30.12.2012) Natürlich bin ich ein viel kleineres Lichtchen als S.E. Bischof Pickel, oder andere Hausnummern in der sog. 'Blogoezese', aber etwas anderes erwarte ich auch gar nicht, und ich bin eigentlich täglich überrascht, wieviele Personen dennoch auf meinem kleinen virtuellen 'Zettelkasten', diesem online-Tagebuch, vorbei schauen.  Hilf Herr aus der Not! (02.05.2012, 195) Happy St. Patrick's Day (14.03.2012,124) Pfingstnovene mit dem hl. Pfarrer von Ars - Tag 2 (19.05.2012, 99) Solidarität statt Selbsttötung (17.11.2012, 90) Nur den Saum Deines Gewandes einen Augenblick berührn... (14.04.2012, 88) In Sachen Chapel Vei...

Geduld

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Herr, wie viel Geduld hast Du immer mit uns!! Und wie wenig Geduld haben wir miteinander, mit den anderen und mit uns selber? Herr, stärke meine Geduld und lass mich immer mehr von dir lernen, denn Du bist gütig und von Herzen demütig. (Mt 11, 29) Geduldig, rein und einfach - das sei also dein Wahlspruch für dieses Jahr.   (Jesus zu einer kleinen Seele)

Silvesterparty mal anders

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Üblicherweise verbindet man mit dem Jahreswechsel und dem Tag des hl. Papstes Silvester rauschende Partys, knallende Sektkorken und buntes Feuerwerk. Dass man dies alles nicht braucht und trotzdem tiefe Freude empfinden und eine 'Party' feiern kann, das beweisen in diesen Tagen 40.000 junge Menschen, die für das Europäische Jugendtreffen der Gemeinschaft von Taizé nach Rom gekommen sind. Bildquelle: www.taizé.fr Frère Alois, Prior von Taizé, sagte beim gemeinsamen Abendgebet am 28. 12. 2012: >>Was wollen wir in diesen Tagen leben? In Rom entdecken wir Spuren des Glaubens, der in dieser Stadt seit den Aposteln bis zum heutigen Tag ohne Unterbrechung weitergegeben wurde. Wir sind aus verschiedenen Ländern und christlichen Konfessionen zusammengekommen, um unsere gegenseitige Solidarität zu vertiefen. Wir leben in einer Zeit, in der uns materielle Schwierigkeiten Angst bereiten, anstatt uns zu Schritten der Solidarität zu stimulieren. Wir können in dieser Situ...

Religion: Leben der Seele

In Zeiten, in denen die Religion von interessierter Seite immer wieder als eigentlicher Grund vielfältiger, bewaffneter Konflikte bezeichnet und am liebsten ganz abgeschafft würde, stelle ich die Erkenntnis des Gesellenvaters, dass die Religion das Leben der Seele und daher lebensnotwending ist, in den Raum. >>Die Religion, das Leben der Seele, ist eine Gottesgabe, ein unentbehrliches Bedürfnis der menschlichen Seele und ein Gnadengeschenk, welche zutiefst in die menschliche Seele eindringt, sie gewissermaßen in ihrem geheimnisvollen Dasein befruchtet und den ganzen Menschen regiert, ordnet, lenkt und leitet. Weil die Religion von Gott kommt, also Gottes ist, darum und soll sie den Menschen regieren, nicht soll der Mensch mit ihr tun nach seinem Belieben. Wenn sie den Menschen regiert, sein Tun regelt und zwar aus dem eigentlichen Kern des Menschen heraus, aus seinem Gewissen, dann, aber auch erst dann ist sein Leben und Wirken ein wahrhaft menschenwürdiges und rechtes.<<...