Beitrag der Woche

Am Amte hängt, zum Amte drängt doch das alles

Schön langsam fühlt man sich wirklich wie in dem Film "...und täglich grüßt das Murmeltier". Pünktlich zum Gedenktag der hl. Cater...

Donnerstag, 14. August 2014

Sind das schon zwei Jahre...?

Wurde ich vor einigen Tagen auf facebook gefragt, als ich den kommenden zweiten Todestag meines lieben Papas ankündigte. Und ja, am 17. August 2014 ist sein früher Heimgang zum Herrn genau 2 Jahre her. Das sind heute genau 732 Tage = 17.568 Stunden = 1.054.080 Minuten. Es ist ja nicht so, dass ich ihm die Herrlichkeit des Himmels nicht gönne, aber das alleine-zurecht-kommen-hier-unten wird nicht leichter. Im Gegenteil. Wenigstens haben wir inzwischen einen Stein auf seinem Grab.



Kommentare:

Jürgen Niebecker hat gesagt…

Merke:
Die Seele im Himmel ist wichtiger als ein Stein auf dem Grab.

Gertie di Sasso hat gesagt…

Schon klar, danke. Aber es gibt dem Ganzen irgendwie noch einen anderen Rahmen, um nicht "Abschluss" zu sagen. Und es ist schön, wenn man einen Ort hat, wo man hingehen kann. Nicht nur um sich zu erinnern; die Erinnerung schleppt man immer mit sich herum. Aber so ein anonymes Grab - also quasi keins - wie es jetzt immer mehr in Mode kommt, finde ich so gar nicht nett gegenüber den Hinterbliebenen.

Bellfrell hat gesagt…

Liebe Gertie!
Ich kann Dich sehr gut verstehen und der Stein ist auch wirklich sehr schön geworden. Man braucht bei allem Wissen bzw. Glauben um das ewige Leben als "Hinterbliebener" einen Ort, der ganz exklusiv an den einen Menschen erinnert, der uns schon vorausgegangen ist und wo man auch ganz ungeniert seinen eigenen Trauer freien Lauf lassen darf. Am Grab des Vaters darf jeder weinen so oft und so lange er will.
Das Aussehen des Grabes sagt natürlich auch sehr viel über die Trauernden aus. Das hat aber nichts mit Protz oder Prunk zu tun. Das schlichteste Grab kann liebevoller gepflegt sein, als die teuerste verwahrloste Marmorgruft, die lediglich einmal im Jahr aufgesucht wird. Mit den Jahren wird aus so einer Grabstelle eine Zufluchtsstätte und es tut einfach der eigenen Seele gut, in der sprichwörtlichen Friedhofsruhe seines Angehörigen zu gedenken.