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Beten mit Paulus und dem Heiligen Geist

So nimmt sich auch der Geist unserer Schwachheit an. Denn wir wissen nicht, worum wir in rechter Weise beten sollen; der Geist selber tritt jedoch für uns ein mit Seufzen, das wir nicht in Worte fassen können. Und Gott, der die Herzen erforscht, weiß, was die Absicht des Geistes ist: Er tritt so, wie Gott es will, für die Heiligen ein. (Röm 8, 26-27) Dieser Abschnitt aus dem Römerbrief des Apostels Paulus war der Katechese vorangestellt, die der hl. Vater in der gestrigen Generalaudienz vor rund 25.000 Pilgern und Besuchern auf dem Petersplatz hielt. Benedikt XVI setzte seine "Schule des Gebetes" mit einer Betrachtung über das Beten in den Paulusbriefen fort. Der Heilige Geist ist nach Paulus der Vermittler, gleichsam der Dolmetscher in unserem Reden mit Gott. Er hilft uns, beten zu lernen, und er überträgt unsere armselige Sprache auf Gott hin, so daß sie ihn anrührt. Paulus sagt: »Wir wissen nicht, wie wir beten sollen, aber der Heilige Geist tritt für...

Nun weiß ich

Nun weiß ich du konntest nicht weinen als ich Abschied nahm,  dafür warst du viel zu fromm.  Du weißt von dem Großen, dem Einen,  der aus sich selber kam und immer fordert: Komm! Nun weiß ich Regen, Sonne und Wind wussten es so wie du:  Vater, aus Ewigkeit winkst du uns zu.  Nun weiß ich  auf allen Straßen du wusstest wohin ich will.  Ich hab dich zum Finden verlassen.  Nur Gott ist unser Ziel.   Hermann Orgaß (1916-1943) 

Philosoph des Herzens

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Nachdem ich durch die " godmother der Blogoezese " auf den großen, christ-katholischen Philosophen Dietrich von Hildebrand (1889 - 1977) aufmerksam gemacht wurde, war es nur ein kleiner Schritt, bis ich die Sendereihe bei EWTN über ihn entdeckte. Es ist eine Reihe von Gesprächen, in denen sich Prof. Dr. John Crosby mit der Witwe Alice von Hildebrand über die Philosophie des Herzens ihres Ehemannes unterhält. Sender: EWTN Deutschland Termine: Montag, 2h30  (Wdh: Mittwoch 8h30, Donnerstag 16h)

Mannheimer Getrommel

Da heißt es immer, Rom sei weit weg. Die ökologisch-politisch-korrekten Trommelgeräusche des beginnenden Großereignisses in Mannheim sind allerdings schlecht zu überhören, dafür sorgen sie schon. Inzwischen sind sie bereits bis nach Rom gedrungen, wie man in den Ausgaben des Vatican-Magazins von April und Mai nachlesen kann. Besonders hinter dem Sant'Anna Tor wird sich ausgiebig über das 568 Seiten starke Programmheft gewundert, dass sich zwar in vorbildlicher Weise um die verursachten Treibhausgase sorgt, so dass man das Ganze "wohl besser im Computer hätte stattfinden lassen sollen", als sich um die " Treibhausluft " zu sorgen, die entsteht, wenn man nur um sich selbst kreist und andere Meinungen oder Formen der Messfeier konsequent aussperrt.  Alexander Kissler bringt es einmal mehr treffend auf den Punkt, wenn er feststellt: Alles in allem trifft Konvention auf Restauration. In Zeiten kollabierenden Glaubenswissens soll jede innerbetriebliche Unru...

Wehret den Anfängen!

Josef Bordat, auf dessen großartige Artikel ich heute schon einmal verwiesen habe, hat noch ein Anliegen, dass ich gern mitteile. "Eine Gruppe von Künstlern und Autoren setzt sich für ihr Recht ein, das Recht des Urhebers. Eine andere Gruppe, deren Mitglieder es vorziehen, anonym zu bleiben, beginnt damit, die Künstler und Autoren zu belästigen und zu bedrohen, stellt deren persönliche, zum Teil öffentlich nicht verfügbare Daten (Wohnanschrift, Telefonnummer) ins Netz. Die Botschaft ist deutlich zu vernehmen: Wir wissen, wie wir Euch erreichen können. „Expect us!“ – Erwartet uns. Soll man sich von den Drohungen einschüchtern und mundtot machen lassen? Ich kann Menschen verstehen, die es mit der Angst zu tun bekommen. Auf der Unterstützerseite wird diesen auch davon abgeraten, sich zu beteiligen und den Aufruf zu unterzeichnen. Immerhin kündigen die anonymen Heroen der Freiheit „in primitiv drohender Gossensprache“ (FAZ) an, die Unterzeichner „zu verfolgen, zu verfolgen u...

Beten wir für...die Christen im Nahen Osten

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Das Hilfswerk "Kirche in Not" ruft dazu auf, für die Christen im Nahen Osten zu beten . Berthold Pelster, Menschenrechtsexperte von "Kirche in Not" blickte in seinem Vortrag bei der Konferenz “Christen in der arabischen Welt. Ein Jahr nach dem Arabischen Frühling” auf die Ereignisse zurück und versuchte Einschätzungen abzugeben: Am Beispiel Saudi-Arabiens schilderte er den Extremfall: Obwohl dort mehr als eine Million Christen lebten, gebe es in Saudi-Arabien keine einzige christliche Kirche oder Gebetsstätte. Große Sorge bereite auch die Entwicklung in Syrien , wo die blutige Niederschlagung der Proteste gegen das Regime von Baschar al-Assad zu einem regelrechten Bürgerkrieg geführt habe. Die Christen in Syrien befürchteten, dass sich das Chaos nach einem Sturz der Regierung noch ausweiten könne. Dann könne es Pelster zufolge zu Unterdrückung und Verfolgung von Christen kommen, wie man es schon seit Jahren im Nachbarland Irak beobachte. “Damit würde die l...

Bordat locuta

 - Causa finita. Aber schon ganz finita, weil diesem Artikel des Existenzphilosophen Josef Bordat echt nichts hinzuzufügen ist. Außer vielleicht...wow, großes Kino! US-Präsident Barack Obama hat im Wahlkampf klargestellt , dass er für die Homo-Ehe eintritt. Sein Volk ist dagegen, wie Meinungsumfragen belegen. Auch die Katholische Kirche lehnt die so genannte „Homo-Ehe“ ab, weil sie homosexuelle Partnerschaften grundsätzlich anders bewertet als heterosexuelle. Einige Erläuterungen aus christlich-katholischer Sicht. Prädikat: sehr lesenswert!