Samstag, 18. Mai 2013

Da ging es ganz schön rund...

Aus der Lesung zum Hochfest (Apg 2,1-13):
>>Als der Pfingsttag gekommen war, befanden sich alle am gleichen Ort. Da kam plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daherfährt, und erfüllte das ganze Haus, in dem sie waren. Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich verteilten; auf jeden von ihnen ließ sich eine nieder. Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt und begannen, in fremden Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab. In Jerusalem aber wohnten Juden, fromme Männer aus allen Völkern unter dem Himmel. Als sich das Getöse erhob, strömte die Menge zusammen und war ganz bestürzt; denn jeder hörte sie in seiner Sprache reden. Sie gerieten außer sich vor Staunen und sagten: Sind das nicht alles Galiläer, die hier reden? Wieso kann sie jeder von uns in seiner Muttersprache hören: Parther, Meder und Elamiter, Bewohner von Mesopotamien, Judäa und Kappadozien, von Pontus und der Provinz Asien, von Phrygien und Pamphylien, von Ägypten und dem Gebiet Libyens nach Zyrene hin, auch die Römer, die sich hier aufhalten, Juden und Proselyten, Kreter und Araber, wir hören sie in unseren Sprachen Gottes große Taten verkünden. Alle gerieten außer sich und waren ratlos. Die einen sagten zueinander: Was hat das zu bedeuten? Andere aber spotteten: Sie sind vom süßen Wein betrunken.<<

Öffnen auch wir alle Schleusen für den Heiligen Geist!
Frohe Pfingsten allen Lesern!

Wider die geschwätzigen Christen

RT @gertie_sasso "Schwätzen ist wie Honigbonbons naschen. Zuerst fühlt es sich gut an und dann bekommt man Bauchweh." Classic line, #Papst #Franziskus! :-)

Wie war das noch mit "Du sollst nicht falsch Zeugnis geben wider deinen Nächsten"? Oh, wie befreiend können doch Gebote wirken, wenn man sich dran halten würde...

Freitag, 17. Mai 2013

Die YOURS deckt auf...

 Dan Brown go home, we've got echoromeo! :-D


Vorzeichen auf Pfingsten

Papa Francisco tritt nicht nur dem Namen nach in die Fußstapfen des hl. Franziskus. Bei der Generalaudienz am Mittwoch getraute sich eine Taube in seine unmittelbare Nähe. Vielleicht war es dieselbe, die vor einigen Monaten nicht von Papa emeritos Fenstersims wegwollte?


Bild bei news.va

Donnerstag, 16. Mai 2013

Die Vatikan-WG: Teil III

Auf besonderen Wunsch einer Blogger-Kollegin kommt hier der dritte Teil der "Vatikan-WG" von Jason Bach. Teil II gibt's im thomistischen Abendland. Ben and Frank - you both rock!

Bitte auf das Bild klicken zur Vergrößerung.

Die Vatikan-WG: Teil I

Auf Facebook zirkulieren seit einigen Tagen Kurz-Cartoons über "Ben and Frank, the holy Rome-ies". Sie sind auf Englisch und sau-komisch! :-D :-D

Bitte auf das Bild klicken zur Vergrößerung.



Mittwoch, 15. Mai 2013

Der dichtende Soldat

...konnte auch zeichnen. Diese Bleistiftzeichnung meines lieben Großonkels selig stellt ein Gebäude im Burghof hinter dem Limburger Dom dar.

Bild: Gertie privat

Dienstag, 14. Mai 2013

Die Gottesgebärerin

Orthodoxe Ikone der "Theotokos". Bildfund hier.

Mit einem der häufigsten Klischees gegenüber Katholiken, der vermeintlichen "Anbetung Mariens" beschäftigt sich die Youcat - Frage des Monats Mai (YC 82) Eigentlich ist der Ehrentitel der "Gottesgebärerin" aber gar nicht so furchtbar unlogisch oder heidnisch, wie gern behauptet wird, sondern begründet sich allein aus der Tatsache, dass Jesus halt gleichzeitig Gott und Mensch war. Dass Jesus von Maria geboren wurde, leugnen die Wenigsten. Dass das, was eine Frau in ihrem Bauch neun Monate spazieren trägt, ein kleiner Mensch ist, ist auch eine Tatsache, über die allerdings schon weniger Konsens besteht. Und wenn man nun noch die große Ausnahme dazu nimmt, dass es der Heilige Geist (= Gott) war, der Jesus(= also auch Gott) in Mariens Schoss gepflanzt hat und es klar ist, dass sie ihn geboren hat, dann macht sie dieser Vorgang zur...na?.... Gottesgebärerin.


Hier das gleiche Motiv, von der Gemeinschaft Emmanuel.
Zum ausmalen und mitnehmen. 

Mut der Jugend

Am Wochenende organisierte die Jugend 2000 in Lindau einen Gebetsmarsch für den Schutz des ungeborenen Lebens, gibt es doch in dem Ort am Bodensee eine Frauenklinik, in der auch Abtreibungen durchgeführt werden. Anders als in Italien beispielsweise, wo beim jährlichen 'Marcia per la vita' stets auch hochrangige Geistliche und Politiker und dieses Jahr sogar Papst Franziskus (nach Meldungen) teilnehmen, hat vom deutschen Episkopat bisher niemand bei derartigen Veranstaltungen leibhaftig teilgenommen. Deutschlands jüngster Weihbischof und langjähriger geistlicher Begleiter der Jugend 2000, S.Exz. Florian Wörner, hat das jetzt geändert.

Für das Nachrichtenportal kath.net war Rudolf Gehrig dort. Der folgende Bericht ist seinem Artikel entnommen:
>>In seiner Predigt mahnte der Augsburger Weihbischof an, dass die Gesellschaft eine „Kultur des Todes“ fördere, vor der bereits der selige Papst Johannes Paul II. gewarnt hatte. Schönheitsoperationen bei prominenten Beispielen wie dem verstorbenen Popstar Michael Jackson seien Beweise dafür, dass der Mensch heute nicht nur anders sein wolle, als Gott ihn geschaffen hat, sondern dass er sich generell „neu erfinden“ will. „In der Taufe sind wir bereits neu geboren worden“, erinnerte Wörner die Gläubigen und fügte hinzu: „Gott liebt uns, wie wir sind, egal ob mit kurzer oder langer Nase.“ Egal ob jung ob alt, ob bereits geboren oder noch im Mutterleib, habe jeder Mensch das gottgegeben Recht zu leben, denn: „Dass Gott uns schuf und uns liebt, macht unsere Würde aus.“
Während nach der Messe ein Teil der Anwesenden vor dem ausgesetzten Allerheiligsten in Anbetung verbrachte, formierte sich vor der Kirche ein Gebetszug, der sich mit dem Weihbischof an der Spitze zur Frauenklinik am Paradiesplatz bewegte. Die Gruppe verharrte zirka zwanzig Minuten lang vor dem Gebäude, betete und sang einige Lieder, bis Weihbischof Wörner schließlich den bischöflichen Segen erteilte. Es waren auch einige Familien mit Kindern anwesend, manche sind sogar von weit weg angereist. „Es geschieht so viel Unrecht in der Welt, da ist es wichtig, dass man mal was sagt“, sagte eine Frau am Rande des Gebetszuges.<<

Montag, 13. Mai 2013

Treue

RT @Pontifex_de Halte ich Christus im Alltag die Treue? Bin ich bereit, meinen Glauben sichtbar zu machen – liebenswürdig, aber auch mit Mut?

Papst Franziskus zum Mariathon und katholischen Medien

Papst Franziskus hat eine Audio-Nachricht an alle Radiostationen gesandt, die zur Verbreitung des Programms von Radio Vatikan beitragen (Domradio, Radio Horeb etc.) und erwähnt auch eigens den Mariathon 2013, die erste große on-air Fundraising-Aktion der Radio Maria Weltfamilie.

Sonntag, 12. Mai 2013

Bloggertreffen, Review

Nachdem der gestrige Tag ein recht straffes, intensives, aber hochinteressantes Progamm beinhaltete, bei dem ich auch unerwartet viel für das berufliche Wirken mitnehmen konnte, geht das Bloggertreffen 2013 heute nach der hl. Messe und einem kleineren Sightseeing zuende und es für mich wieder zurück ins Allgäu.

Die Eindrücke brauchen wohl einige Zeit, um zu sacken. Es war sehr schön, die Gesichter hinter Blogs und Websites kennenzulernen und mit gegenseitigen Vorurteilen aufzuräumen. Die Referenten waren mit Dr. David Hober, Steffen Zimmermann und Christoph Meurer (katholisch.de), dem Publizisten Andreas Püttmann, sowie dem Pressesprecher der Deutschen Bischofskonferenz Matthias Kopp prominent besetzt und referierten lebendig und interessant.

Es ist doch immer wieder erstaunlich, wie hartnäckig Klischees sind. Von "Hey, ich bin doch auch katholisch" bis zu der Erkenntnis, das 'die Blogoezese' nicht der erwartete monolithische Blog 'pöbelnder Dunkel-Katholiken' ist, war eigentlich alles dabei. Unterschiedliche Wahrnehmungen nennt man das gemeinhin, was denn auch der Tenor der sehr lebhaften Debatte am Samstag Vormittag war. Ein Abrüsten auf allen Seiten wurde denn auch verschiedentlich angemahnt, wenn der Diskurs ein wenig aus dem Ruder zu laufen drohte.

Andreas Püttmann (Buch: 'Gesellschaft ohne Gott') beklagte die sich ausdünnende spezifisch katholische Presse- und Medienlandschaft (vgl. die Zeitschrift 'La Croix' in Frankreich) und ermahnte die Blogger, sich nicht nur in die private Nische der Selbstbestätigung zurückzuziehen, sondern ihre Chance und ihren Platz in der katholischen Publizistik in Deutschland wahrzunehmen. Ich weiß zwar noch nicht, ob dieses kleine Online-Tagebuch-Zettelkasten auch dazu gehört, werde jedoch auf jeden Fall die Anregung aufgreifen, mehr über die gesellschaftliche Relevanz des Christlichen zu schreiben und das zum Anlass nehmen, meine Rubrik über Adolph Kolping auszubauen. Jetzt im Jubiläumsjahr sicher eine sinnvolle Sache. Katholische Soziallehre ist nämlich nicht nur Bischof Ketteler.

Blogger sind durch ihren subjektiven Anspruch viel flexibler in der Aufnahme und Rezeption von Meldungen. Ich kann einfach in die Tasten hauen und meine Meinung in Worte gießen (so ich welche finde), ohne erst eine Redaktionskonferenz einberufen zu müssen und auf den Segen eines Chefredakteurs zu hoffen. Dass das Ganze dann zwar zutiefst subjektiv ist, liegt auf der Hand, aber ist nicht auch das christliche Bekenntnis an und für sich erst mal subjektiv? ("ich glaube jemandem, dass Jesus Christus mich durch Tod und Auferstehung von meinen Sünden erlöst hat.")

Und auch ein Pressesprecher hat es nicht leicht, wie wir lernen durften. Matthias Kopp plauderte sehr lebendig und offen aus dem Nähkästchen eines Pressesprechers, der 'die beste Botschaft aller Zeiten' mit den Worten von heute an Journalisten weitergeben muss, deren Kenntnisse rund um die Kirche gegen 'minus unendlich' tendieren. Hier bin ich nicht in Gefahr, dem Laster des Neides zu verfallen.

Als Anregung nehme ich außerdem mit, dass solche Themenblogs wie das "Ja des Glaubens" oder Phils "Rosenkranz-Blog" eine gute Sache sind, wenn man halbwegs regelmäßig etwas dazu beiträgt.

Ein ganz herzliches Vergelt's Gott auch an die Organisatoren, Norbert Kebekus und Andrea Impsweiler, die mir die Gelegenheit gaben, diese Erfahren zu machen und.... auf Wiedersehen im nächsten Jahr?

Eine besondere Leseempfehlung ergeht natürlich für die Rückblicke, Reflexionen und Analysen der anderen Blogoezesanen. Bisher:

katholon --> hier klicken
echo romeo --> hier klicken
pulchra ut luna -->hier klicken
St. Dymphna --> hier klicken
Josef Bordat --> hier klicken
Die Rezitatorin --> hier klicken
Eva in Paderborn --> hier klicken

[Update!] Am 15.05.2013 erschien in der Tagespost der exzellente Artikel von Monika Metternich, an dem man sehr schön die Unterschiede zwischen haupt- und ehrenamtlicher Publizistik (um auf das Kompliment von Andreas Püttmann einzusteigen) sehen kann.

Mariathon bei Radio Horeb: 4 Sterne der Muttergottes!

[Update!] Letzter Spendenstand (14.05.2013): 75.398,77 € für den Aufbau von Radio Maria Irland
 

Ihr seid Weltklasse!! Inzwischen leuchtete bereits 3,5 Sterne im Kranz der Muttergottes, das bedeutet, dass über 60.000 Euro für den Aufbau von Radio Maria Irland zusammengekommen sind! Und dieses ist die erste größere Fundraising Aktion, welche alle Radio-Maria-Stationen gemeinsam durchführen. Endlich kann das älteste, noch ausstehende Projekt der Weltfamilie in Angriff genommen werden. Welch ein Segen für alle Menschen Irlands, seien sie gläubig oder auf der Suche. Welch ein Segen für die Kirche Irlands, die vor einigen Jahr so schwer gebeutelt wurde.


www.mariathon.org

Tausend DANK allen hochherzigen, edlen Spendern. Mögen der Allmächtige Gott, die Muttergottes und der hl. Josef es euch überreich vergelten, entweder hier auf Erden oder im Himmel!!

Samstag, 11. Mai 2013

Mariathon bei Radio Horeb: Zwischenstand

2,5 Sterne für die Muttergottes, also 37.080,77€ bisher für den Aufbau von Radio Maria in Irland.

Vergelt's Gott!! Da ist noch Luft nach oben ;-)


www.mariathon.org

400 Kommentare

bisher auf diesem Blog. Juhu, dass dieses kleine Online-Tagebuch-Zettelkasten doch so viel gelesen wird, hätte ich, als ich vor einem Jahr angetreten bin, nie gedacht. Gestern wurde in der Vorstellungsrunde des Bloggertreffen gefragt, wo in der katholischen Publizistik sich die Einzelnen verortet sehen. So hoch hatte ich mich gar nicht gesehen. Ok, publizieren heißt nichts anderes als veröffentlichen und alles, was hier kommt, ist öffentlich einsehbar, aber bin ich deswegen gleich ein Teil der Publizistik? Das ist doch eine große Ehre. :-)

Ein Riesen-Dankeschön euch allen, besonders an Mme Cassandra, die den 400. Kommentar abgesetzt hat.
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