Mittwoch, 31. August 2016

Spaghetti für Amatrice

Am 24. August 2016 bebte die Erde in Mittelitalien. Besonders betroffen waren die Städte Norcia (das alte Nursia, ja genau, das von hl. Benedikt) und Amatrice. Den letzten Zahlen zufolge starben bei der Naturkatastrophe in Latium, den Marken und Umbrien 291 Menschen, davon 230 in Amatrice und 50 in Arquata del Tronto. Beim Angelusgebet am letzten Sonntag hat Papst Franziskus der von dem Beben getroffenen Bevölkerung in ihrem Leid die Nähe der Kirche versichert. Auf dem Petersplatz betete er mit den Pilgern und Besuchern ein Ave Maria für die Opfer der Katastrophe und ihre Angehörigen. „Ich hoffe, euch so bald wie möglich besuchen zu können, um euch persönlich den Trost des Glaubens, die Umarmung als Vater und Bruder sowie die Unterstützung der christlichen Hoffnung zu überbringen“, sagte der Papst an die Menschen von Amatrice, Accumoli, Arquata del Tronto und Norcia gewandt. Außerdem hat er sechs Feuerwehrleute und sechs Gendarmen ins Erdbebengebiet entsandt, die bei den Bergungs- und Betreuungsarbeiten helfen.

Aus Solidarität mit den Opfern nahmen über 700 Restaurants in Italien und in aller Welt das Nudelgericht Spaghetti all' amatriciana auf ihre Karte und sagten zu, zwei Euro vom Erlös jeder Bestellung an die von den Erdbeben betroffene Bevölkerung zu spenden. Unter den Hashtags #EatforItaly und #Amatriciana verbreitet sich die Idee des Food-Bloggers Paolo Campana  über die soziale Medien.


Sonntag, 14. August 2016

Remembering Krakow: Fotostrecke vom Weltjugendtag

Jasna Gora ist das Altötting Polens.
Die Schwarze Madonna ist die Königin Polens.
Krakau Lagiewniki
Auf dem Weg zum Saktuarium Johannes Paul II
Das Sanktuarium ist eines der wichtigsten kirchlichen Neubauten des 21. Jahrhunderts.
Moderne kirchliche Kunst kann auch schön sein.
Der hl. Johannes Paul II ist auch leibhaftig anwesend....
...in Form einer Reliquie.
Auch seine blutbefleckte Soutane von jenem 13. Mai 1981 war dort zu sehen.
Barmherzigkeit ist ein Pilgerweg
2002 wurde das Sanktuarium zur Göttlichen Barmherzigkeit eingeweiht.
Und auch hier ist hl. Johannes Paul II allgegengewärtig...
zusammen mit der hl. Schwester Faustyna Kowalska, der "Apostolin der Barmherzigkeit".
Vespergebet aller deutschen Weltjugendtagspilger
Weltjugendtagsfeeling - Teil 1
Weltjugendtagsstimmung am Stand des Regnum Christi
Bei whynotpriest sprechen Seminaristen der Legionäre Christi mit Jugendlichen über Berufung
Was wäre ein Weltjugendtag ohne ihn? Der Papst ist da!
Papst Franziskus im Blonia - Park in Krakau
Als er die Jugend der Welt im Krakauer Blonia - Park begrüßte, bedauerte Papst Franziskus die "vorzeitig pensionierten Jugendlichen". Ein Wort, das bereits vielseitig und kontrovers diskutiert wurde. Was aber hat der Heilige Vater damit gemeint? Er meint damit, dass wir nicht den Weg des geringsten Widerstands gehen sollen, um den großen Fragen des Lebens auszuweichen.
Auch verschiedene Gemeinschaften boten eigene Fahrten zum WJT an...
...so wie das Regnum Christi aus Deutschland und Österreich.
Bei der internationalen Gemeinschaftsmesse des Regnum Christi waren insgesamt rund 2000 Jugendliche und 80 Priester
Der Kreuzweg verband die Werke der Barmherzigkeit mit den Stationen von Jesu Leiden.
Weltjugendtagsfeeling - Teil 2
Auf dem Weg zum Campus Misericordiae
"Pilgern" heißt "auf dem Weg sein"...
... auf dem Weg zur Verlobung mit dem liebsten Menschenkind von allen
Vigilfeier mit Papst Franziskus auf dem Feld der Barmherzigkeit.
"Es ist schön, hier bei euch zu sein während dieser Gebetswache.
Am Ende ihres mutigen und bewegenden Zeugnisses hat Rand uns um etwas gebeten. Sie hat uns gesagt: „Ich bitte euch nachdrücklich, für mein geliebtes Land zu beten.“ Eine von Krieg, Schmerz und Verlust gezeichnete Geschichte, die mit einer Bitte endet: der Bitte um das Gebet. Was kann besser sein, als unsere Vigil betend zu beginnen?"
 "Wir haben drei Zeugnisse gehört; wir haben mit unseren Herzen ihre Geschichten, ihr Leben berührt. Wir haben gesehen, wie sie ebenso wie die Jünger ähnliche Momente erlebt haben, Augenblicke, in denen sie angsterfüllt waren, in denen alles zusammenzubrechen schien. Die Angst und die Beklemmung, die  aus dem Bewusstsein hervorgehen, dass man, wenn man aus dem Hause geht, seine Lieben eventuell nicht wiedersieht; die Angst, sich nicht anerkannt und geliebt zu fühlen; die Angst, keine anderen Chancen zu haben. [...] Wohin führt uns die Angst? In die Verschlossenheit. Und wenn die Angst sich in der Verschlossenheit verkriecht, geht sie immer mit ihrer „Zwillingsschwester“ einher, mit der Lähmung, mit dem Sich-gelähmt-Fühlen. [...]
Im Leben gibt es eine weitere, für die jungen Menschen noch gefährlichere und oft schwer zu erkennende Lähmung. Ich nenne sie gerne die Lähmung, die aufkommt, wenn man das GLÜCK mit einem SOFA / KANAPA verwechselt! Ja, zu glauben, dass wir, um glücklich zu sein, ein gutes Sofa brauchen. Ein Sofa, das uns hilft, es bequem zu haben, ruhig und ganz sicher zu sein. Ein Sofa – wie jene modernen, die es jetzt gibt, sogar mit einlullenden Massagen – die uns   Stunden der Ruhe garantieren, um uns in die Welt der Videospiele zu begeben und Stunden vor dem Computer zu verbringen. Ein Sofa gegen jede Art von Schmerz und Furcht. Ein Sofa, das uns innerhalb unserer vier Wände bleiben lässt, ohne uns abzumühen und uns Sorgen zu machen. Das „Sofa-Glück“ / „kanapa-szczęście“ ist wahrscheinlich die lautlose Lähmung, die uns am meisten schaden kann, die der Jugend am meisten schaden kann.
„Und warum geschieht das, Pater?“ Weil wir nach und nach, ohne es zu merken, im Schlaf versinken, duselig und benommen sind. Vorgestern sprach ich von jungen Menschen, die mit zwanzig Jahren „in Pension“ gehen; heute spreche ich von den jungen Menschen, die im Schlaf versunken, duselig und benommen sind, während andere – vielleicht die lebendigeren, aber nicht die besseren – für uns  über die Zukunft entscheiden. Gewiss, für viele ist es einfacher und vorteilhafter, duselige und benommene Jugendliche zu haben, die das Glück mit einem Sofa verwechseln; vielen scheint das günstiger, als aufgeweckte junge Menschen zu haben, die reagieren möchten, die danach verlangen, dem Traum Gottes zu entsprechen und allen Bestrebungen des Herzens. Und ihr, ich frage euch: Wollt ihr verschlafene, duselige, benommene Jugendliche sein? [Nein!] Wollt ihr aufgeweckt sein? [Ja!] Wollt ihr für eure Zukunft kämpfen? [Ja!]"
Am Sonntag war es am heißesten - klimatisch und geistlich...

 "Jesus richtet diese Aufforderung an dich: „Heute muss ich in deinem Haus zu Gast sein.“ Der Weltjugendtag, könnten wir sagen, beginnt heute und geht morgen zu Hause weiter, denn dort will Jesus dir von nun an begegnen. Der Herr will nicht nur in dieser schönen Stadt oder in den lieben Erinnerungen bleiben, sondern er möchte zu dir nach Hause kommen, in deinem Alltagsleben wohnen: im Studium und in den ersten Arbeitsjahren, in den Situationen von Freundschaft und liebevoller Zuneigung, in den Plänen und den Träumen. Wie gefällt es ihm, wenn all das im Gebet vor ihn getragen wird! Wie hofft er, dass unter all den Kontakten und Chat des Alltags an erster Stelle der goldene Faden des Gebetes stehe! Wie wünscht er sich, dass sein Wort zu jedem deiner Tage spreche, dass sein Evangelium das Deine werde und dein „Navigator“ auf den Straßen des Lebens sei!"
Das Heilige Sakrament ist uns Wegzehrung bis in die Ewigkeit!

Montag, 18. Juli 2016

Packen für den Weltjugendtag

Die Challenge: 1 Rucksack, 28kg Fassungsvermögen vs 14 Tage unterwegs durch Polen (Gdansk - Warschau - Krakow). Und es müssen mit:
- 1 Schlafsack
- 1 lange Hose
- 1 kurze Hose
- 1 Rock
- 4 T-shirt
- 1 Bluse
- 1 Sweatshirt
- 1 Jacke
- 1 Badeanzug
- 5 Unterhosen
- 4 Paar Socken
- Toilettenartikel, inkl. Waschmittel  (!)
- Ladegerät und Powerbank
- Lesestoff: Bibel, Philothea
- Laptop und Co, ich bin ja auch zum arbeiten da
- 1 Paar Sandalen
- 1 Paar Halbschuhe

Passt das da alles hinein?

Fürs Handgepäck:
- Reisedokumente (Pass etc)
- Tickets
- Rosenkranz
- Stift und Papier
- Schirm
- Wasserflasche

Die Aufzählung darf gerne als Checkliste for künftige Pilgerfahrten genommen werden. Morgen geht es nach Berlin und übermorgen mit Jugendlichen aus den Diözesen Berlin und Magdeburg nach Gdansk an die Ostsee.

So langsam wird's spannend...

Freitag, 8. Juli 2016

Musikalisch auf dem Weg nach Krakau: "In search of you"

Langsam kommt der Weltjugendtag in Krakau näher und näher. Wie es dem Titel dieses Blogs entspricht, bereite ich mich lesend und vor allem "hörend" darauf vor. Was eignet sich da besser, als eine musikalische Hommage an den hl. Johannes Paul II, den Vater der Weltjugendtage. P. Albert Gutberlet LC erinnert sich an den letzten Weltjugendtag des großen Papstes in Toronto 2002 und greift dessen Worte auf: "Ihr seid meine Hoffnung für die Zukunft. Ich habe euch gesucht, nun seid ihr zu mir gekommen. Ich danke euch!"

Man merke das ausgedehnte E-Baß-Solo am Schluss! Vom Feinsten! :-)

Donnerstag, 7. Juli 2016

Online Spendenkampagne für ein neues Dach der Apostolischen Schule in Bad Münstereifel ist gestartet

Erinnert ihr euch an Freitag, 27. Mai 2016? In ganz Deutschland gab es heftige Unwetter. Ich weiß nicht, wie es bei euch war, aber in Köln wurde es ziemlich finster und setzten Regenfälle ein, dass man sich an die Sintflut gemahnt fühlte. Das ging dann das Wochenende so weiter. Besonders heftig muss es dem kleinen Ort Bad Münstereifel gewesen sein. Sogar in der erhöht liegenden Apostolischen Schule „Collegium Maria Immaculata“ liefen Kellerräume voll Wasser, Bäume stürzten um und das Dach des Nordtraktes wurde durch Hagel stark beschädigt.

Bruder Julian Storath LC, von der Schulverwaltung, hat den Tag so erlebt:
Die ersten starken Regenfälle begannen um 14:15 Uhr. Um 14:45 setzte der Hagel ein. Bereits um  14:55 floss das Wasser als kleiner Bach von der Wiese hinter dem Haus über die Kellertreppe in den Keller. Der Abfluss vor der Kellertreppe konnte die Wassermassen nicht bewältigen, durch das Schlüsselloch der Kellertür trat Wasser ein, anschließend konnte die Tür den Wasserdruck nicht mehr Stand halten und brach nach innen durch. Die Lagerräume im Keller wurden überflutet, zudem drang Wasser auch durch die Lichtschächte des Kellers über die Fenster ein.

Am nächsten Tag sah es draußen wie im Winter aus. Leider war die weiße Pracht kein Schnee, sondern harte Hagelkörner, die dem schon älteren Dach des Nordtraktes den Rest gegeben hatten. Da regnete es nun an verschiedenen Stellen hinein. Um das Dach neu zu decken und mit einer dringend benötigten Wärmedämmung zu versehen, hat die Apostolische Schule, die ausschließlich durch Schulgelder und Spenden finanziert wird, nun eine Online-Kampagne gestartet. Bis zum Ende der nordrhein-westfälischen Sommerferien am 23. August 2016 sollen die Bau- und Reparaturarbeiten, die sich ersten Schätzungen auf ca. 25.000,00 Euro belaufen könnten, abgeschlossen sein.

Finden wir bis zum 23. August 2.500 Menschen, die jeweils 10,00 Euro für das Dach Apostolischen Schule spenden?

Bitte helft uns dabei! 

Und so geht's:
  1. Ihr loggt euch auf www.regnumchristi.eu/de/spenden-und-projekte als Unterstützer ein. Wahlweise benutzt ihr den facebook-button oder gebt eure E-Mail Adresse ein. 
  2. Teilt die Kampagne mit möglichst vielen Freunden, Followern in allen sozialen Netzwerken, die ihr habt: Facebook, Twitter etc.
  3. Wenn ihr uns mit einer Spende unterstützt, erhaltet ihr ein persönliches Spendenzertifikat per Mail. Das könnt ihr einrahmen oder per Instagram teilen und eure Freunde daran teilhaben lassen, dass ihr euch die Vielfalt innerhalb der deutschen Schullandschaft einsetzt. 

Mein unsterblicher Dank - und der der apostolischen Schüler - wird euch nachschleichen. Oder anders ausgedrückt: Vergelt's euch Gott!

Freitag, 1. Juli 2016

Limburg hat wieder einen Bischof!

Bild und Meldung: Bistum Limburg
TRIER/ LIMBURG.- Mit der Ernennung von Monsignore Dr. Georg Bätzing, derzeit noch Generalvikar im Bistum Trier, zum Bischof von Limburg endet die Sedesvakanz nach dem Rücktritt von Franz-Peter Tebartz-van-Elst im März 2014.

Im ersten Moment sei er erschrocken gewesen, freue sich aber jetzt auf seine neue Aufgabe, betonte Bätzing. Dem Nachbarbistum habe er in den vergangenen zwei Jahren stets einen guten neuen Bischof gewünscht: "Niemals habe ich gedacht, dass ich das sein würde", sagte er am Tag seiner Ernennung. Im Vertrauen auf Gott und darauf, "dass er nur Gutes mit uns im Sinn hat", übernehme er das Bischofsamt, auch wenn es ihm nicht leicht falle, Trier zu verlassen. Die Christen im Bistum Limburg bat er um ihr Gebet: "Beten Sie für mich, dass unser gemeinsamer Weg in der Kirche von Limburg gut wird und unter Gottes Segen steht. Die Freude darauf wächst schon in mir."

Bischof Stefan Ackermann von Trier gratulierte selbst bei der Bekanntgabe dem Bistum Limburg zu der Wahl Bätzings: "Limburg bekommt einen ausgezeichneten Bischof." Er sei eine Persönlichkeit, die "menschlich warmherzig, verbindlich und klar zugleich" sei. Georg Bätzing könne gut zuhören, er setze auf Beteiligung, wirke vermittelnd, scheue aber auch vor Entscheidungen nicht zurück". Bätzing sei "Priester aus ganzem Herzen und ein inspirierender Prediger".

Man kann auch mit den Händen singen

Es sind schon viele Sprachversionen und Videos der Weltjugendtagshymne entstanden, aber so eine hat es noch nie gegeben. Wir können die Hymne nun in einer weiteren Sprache hören und… sehen. In (polnischer) Gebärdensprache. Die Seelsorge für Gehörlose der Diözese Wrocław hat eine Aufnahme der Weltjugendtagshymne in Gebärdensprache vorbereitet. An diesem Projekt nahmen mehr als 40 Personen teil – hörende, schwerhörende und taube Menschen, u.a. der Bischof von Wrocław, der dafür extra einen Schnellkurs in der Gebärdensprache bekam.



[2016-04-22 auf www.krakow2016.com]

Gebetsmeinung des Heiligen Vaters im Juli 2016

1. Wir beten für bedrohte Volksgruppen: um Respekt und die Bewahrung ihrer Identität.

2. Wir beten für die Kirche in Lateinamerika und der Karibik: um einen neuen Elan der Evangelisierung.

Montag, 27. Juni 2016

Rückendeckung von Benedikt

Und wieder ist ein Versuch daneben gegangen die 'beiden Päpste' auseinander zu dividieren. Auf dem Rückflug von Armenien antwortete Papst Franziskus während der 'fliegenden Pressekonferenz' auf die Frage eines Journalisten, ob es zwei Päpste gäbe, wie folgt: 
"Es war da eine Zeit, da hat es drei gegeben! Ich habe diese Erklärungen (von Erzbischof Gänswein, Anm.d.R.) nicht gelesen. Benedikt XVI. ist der emeritierte Papst, an jenem 11. Februar hat er klar gesagt, dass er vom kommenden 28. Februar an auf sein Amt verzichtet. Dass er sich zurückzieht, um der Kirche mit dem Gebet zu helfen. Benedikt ist im Kloster und betet. Nie werde ich jene Ansprache vor den Kardinälen am 28. Februar vergessen, als er sagte: ‚Und unter euch ist mein Nachfolger: ich verspreche ihm meinen bedingungslosen Gehorsam‘. Und er hat es getan!
Viele Male habe ich ihn besucht, und wir telefonieren miteinander, vor ein paar Tagen hat er mir einen kleinen Brief geschrieben, um mir alles Gute für diese Reise zu wünschen. Ich habe schon gesagt, dass es eine Gnade ist, im Haus einen weisen Großvater zu haben. Ich habe ihm das auch persönlich gesagt und er hat gelacht. Er ist für mich der emeritierte Papst, ein weiser Großvater. Er ist der Mann, der mir mit seinem Gebet die Schultern und den Rücken deckt.

Dann habe ich – ich weiß nicht, ob das wahr ist – Gerüchte über einige gehört, die zu ihm gegangen sein sollen, um sich über den neuen Papst zu beschweren, und er habe sie mit seinem bayerischen Stil (was meint er denn damit?) hinausgeworfen. Wenn das nicht wahr ist, dann ist es gut erfunden, denn er ist ein Mann, der zu seinem Wort steht, ein aufrechter Mann.
Er ist der emeritierte Papst. Ich habe Benedikt öffentlich dafür gedankt, dass er die Tür für die emeritierten Päpste aufgestoßen hat. Mit der heutigen großen Lebenserwartung: kann man in einem gewissen Alter und mit den altersbedingten Beschwerden eine Kirche leiten? Er hat diese Tür aufgemacht. Doch es gibt nur einen Papst, der andere ist emeritiert. In der Zukunft wird es vielleicht zwei oder drei geben können, doch sie sind emeritiert.

Übermorgen ist die Feier des 65. Jahrestages der Priesterweihe Benedikts. Da wird es eine kleine Feier mit den Leitern der Dikasterien geben, da er etwas Kleines vorzieht, ganz bescheiden. Ich werde etwas zu diesem großen Mann des Gebets und des Muts sagen, der der emeritierte Papst ist, nicht der ‚zweite Papst‘, und der seinem Wort treu und sehr weise ist.“

Mittwoch, 8. Juni 2016

Was Er uns sagt, das wollen wir tun

Aus der Päpstlichen Generalaudienz von heute, 8. Mai 2016:
Die Hochzeit von Kana, von der das Johannesevangelium erzählt, ist weit mehr als das erste von Jesus überlieferte Wunder: „In Kana werden die Jünger Jesu seine Familie, und in Kana wird der Glaube der Kirche geboren.” Das sagte Papst Franziskus im Rahmen seiner Generalaudienz an diesem Mittwoch, die er bei strahlendem Wetter für Tausende von Pilgern auf dem Petersplatz hielt. Die Tatsache, dass Jesus gemeinsam mit seinen Jüngern auf der Hochzeit von Kana erscheine und erstmals öffentlich ein Wunder vollbringe, sei der „Startschuss“ für sein Wirken, so Franziskus: „Jesus erscheint als der Bräutigam des Gottesvolkes, der von Propheten angekündigt worden war, und zeigt uns die Tiefe der Beziehung auf, die uns an ihn bindet: Es ist eine Neue, auf Liebe gegründete Allianz. Was ist die Basis unseres Glaubens? Ein Akt der Barmherzigkeit, mit dem Jesus uns an sich gebunden hat.“
Es sei die Muttergottes selbst gewesen, die auf das Fehlen des für ein Freudenfest unerlässlichen Weins hingewiesen hatte, unterstrich der Papst. Denn Wasser sei lebensnotwendig, doch der Wein dürfe nach den Propheten auf einem messianischen Fest nicht fehlen. So sei die Verwandlung des Wassers vor allem ein vielsagendes Zeichen, das Jesus gebe, führte Franziskus aus: „Er verwandelt das Gesetz Mose in Evangelium, den Freudenspender. Wie sagt Johannes selbst an anderer Stelle: ,Das Gesetz wurde durch Mose gegeben, die Gnade und die Wahrheit durch Jesus Christus´”.  
Die Worte, die Maria an die Diener richtete, erhielten eine ganz besondere Bedeutung aufgrund der Tatsache, dass es die letzten von ihr überlieferten Worte seien, so der Papst: „Es ist kurios: Das sind die letzten Worte, die die Evangelien übermitteln, sie sind das Erbe, das sie uns allen hinterlässt. Auch heute sagt die Muttergottes zu uns allen: ,Was er euch sagt, was Jesus euch sagt, das tut.´ Das ist das Erbe, das sie uns hinterlassen hat. Das ist schön! Es handelt sich um einen Ausdruck, der die Glaubensformel aufnimmt, die das Volk Israels am Sinai als Antwort auf die Verheißung des Bundes gegeben hat. Und in der Tat, in Kana gehorchen die Diener. Dem Herrn zu dienen heißt, sein Wort zu hören und in die Tat umzusetzen.“ 

(rv 08.06.2016 cs)

Mittwoch, 1. Juni 2016

Radio Mariam: Eine Stimme für die arabischen Christen "On Air"

Die Radio Maria Weltfamilie ist seit dem 8. Dezember 2015 um ein Mitglied reicher.  Bisher gibt es auf Radio Mariam während acht Stunden täglich ein Liveprogramm aus Gebet, Musik, Katechese und Information zu hören.

Insgesamt gibt es international mehr als 14.300.000 Christen. Davon sind über 700.000 seit Beginn des Bürgerkrieges 2011 aus Syrien geflohen. Die arabischen Christen verstehen sich in den Ländern in denen sie seit Generationen leben (Libanon, Jordanien, Irak, Ägypten) als Teil der Urbevölkerung, die seit der Expansion des Islam im 7. Jahrhundert zunehmend an den Rand gedrängt wird.
Mit diesem neuesten Projekt, das auch von Radio Horeb in Deutschland unterstützt wird, hat die Weltfamilie von Radio Maria versucht, ein "Medium" zu schaffen, dass eine "On-Air-Stimme" für die Menschen im Mittleren Osten und vor allem für die orientalischen Christen sein möchte.
Bilder und Info von Radio Horeb.



Zu hören ist das Programm von --> Radio Mariam derzeit ausschließlich als Web-Radio und über App für Android/ Windows / iPhone.




Gebetsanliegen des Heiligen Vaters im Juni 2016

1. Für die Älteren und für die am Rande Stehenden - für Orte der Begegnung und der Unterstützung

2. Für die Seminaristen und die jungen Ordensleute - um Freude und ganzheitliches Wachstum

Donnerstag, 26. Mai 2016

Ist Herkunft immer biologisch?

Bei den aktuellen Diskussionen rund um Flüchtlinge, Immigranten, Integration oder Abschiebung stößt mir ein Punkt immer mehr auf: Je höher der Anteil offensichtlich "ausländisch" aussehender Menschen auf den Straßen wird, desto schneller schnappen die Schubladen zu bzw. desto geringer wird die Akzeptanz der Herkunftgeschichten von Leuten wie - ähm, *räusper* - mir. Was meine ich damit? Wer dieses Blog aufmerksam verfolgt oder mich persönlich kennt, weiß, dass man mir meine allgäuerisch-hamburgische Herkunft erst auf den zweiten Blick anmerkt. Das Augenfälligste ist mein koreanischer Genpool. Seltsamerweise musste ich noch nie so oft und so detailliert meine Herkunft erklären und blickte noch nie in so verständnislose Gesichter, wie jetzt, da die Anzahl ausländischer Mitbürger sich gefühlt vervielfacht hat. Das ist irgendwie paradox. Dennoch kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, je mehr der Begriff des "Deutsch-seins" und die Frage "wer denn nun ein Deutscher im eigentlichen Sinne" ist, diskutiert wird, desto weniger werden Menschen wie ich, die sich zwar als komplett deutsch verstehen aber nicht danach aussehen, verstanden. Wenn ich für jedes Mal, das ich ein "aber du bist doch nicht wirklich deutsch" oder "wo kommen denn  deine echten Eltern her?" gehört hätte, einen Euro bekommen würde, wäre ich erheblich reicher als ich jetzt bin.

Zu diesem Schubladendenken im Allgemeinen hat der liebe Bloggerkollege Kingbaer auf Radio Horeb mal sinngemäß gesagt: "Je komplexer die Welt wird, umso größer wird die Sehnsucht nach Orientierung und einfachem Denken." Das mag schon sein, aber für die Menschen, die da nach dem ersten Augenschein in eine Schublade gesteckt werden, ist es da drin nicht unbedingt gemütlich. Die Welt und auch einzelne Lebensgeschichten sind halt oftmals nicht so einfach, wie sich mancher das vorstellen. 

Mittwoch, 25. Mai 2016

Papst Franziskus spricht deutsch!

Mit einer heute veröffentlichten Videobotschaft lädt Papst Franzikus zum 100. Katholikentag nach Leipzig ein. Er fordert die Teilnehmer dazu auf, mit den geschundenen Mitmenschen barmherzig zu sein wie der Vater im Himmel und sich in der Beichte von Gottes Verzeihung und Beistand überfluten zu lassen.

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