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Habt ihr euch auch schon mal über "kreative" Priester geärgert?

Was kann man als Laie tun, wenn der zelebrierende Priester sein eigenes Süppchen kocht und das offizielle Messbuch der katholischen Kirche in der Ecke verstauben lässt? Wenn ihr euch diese oder ähnliche Fragen auch schon mal gestellt haben solltet, findet ihr auf katholon.de Rat.

Soldaten gehören zur Christenheit

so zitiert Mme Elsa aus George Bernanos' großem Roman "Tagebuch eines Landpfarrers". Mir fiel da natürlich, neben den tapferen Peschmerga Kämpfern u.v.a. unserer Tage, prompt der dichtende Soldatengroßonkel ein. Ach ja, und er hier... P. Gereon Goldmann (1916- 2003), den es als Franziskaner-Seminaristen zur SS verschlug. 

Menschenfischer

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Nachdem man Johannes ins Gefängnis geworfen hatte, ging Jesus wieder nach Galiläa; er verkündete das Evangelium Gottes und sprach: Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um, und glaubt an das Evangelium! Als Jesus am See von Galiläa entlangging, sah er Simon und Andreas, den Bruder des Simon, die auf dem See ihr Netz auswarfen; sie waren nämlich Fischer. Da sagte er zu ihnen: Kommt her, folgt mir nach! Ich werde euch zu Menschenfischern machen. Sogleich ließen sie ihre Netze liegen und folgten ihm. Als er ein Stück weiterging, sah er Jakobus, den Sohn des Zebedäus, und seinen Bruder Johannes; sie waren im Boot und richteten ihre Netze her. Sofort rief er sie, und sie ließen ihren Vater Zebedäus mit seinen Tagelöhnern im Boot zurück und folgten Jesus nach. ( Markus 1,14-20)

Papst: Kinderreiche Familien sind ein Trost.

„Es schenkt Trost und Hoffnung, viele kinderreiche Familien zu sehen, die die Kinder als wahres Geschenk Gottes aufnehmen“, so der Papst: „Sie wissen, dass jedes Kind ein Segen ist. Ich habe sagen hören – einige meinen das so –, dass die kinderreichen Familien und die Geburt vieler Kinder zu den Ursachen der Armut gehören. Das scheint mir eine zu vereinfachende Meinung zu sein. Ich kann sagen, wir alle können sagen, dass die Hauptursache der Armut ein Wirtschaftssystem ist, das die Person aus dem Zentrum genommen und an deren Stelle den ‚Gott Geld’ gesetzt hat. Ein Wirtschaftssystem, das ausschließt, das immer ausschließt: das die Kinder, die alten Menschen, die arbeitslosen jungen Menschen ausschließt... und das die Wegwerfkultur schafft, in der wir leben“. „Wir haben uns daran gewöhnt“, so Franziskus weiter, „zu sehen, wie Menschen ‚weggeworfen’ werden. Das ist die Hauptur...

#Karnickelgate II oder Wer lesen kann, ist klar im Vorteil

Und hier das Originalzitat von Papst Franziskus, aus der fliegenden Pressekonferenz vom 19.01.2015. Some think that — excuse the language — that in order to be good Catholics, we have to be like rabbits. No. Responsible parenthood . This is clear and that is why in the Church there are marriage groups, there are experts in this matter, there are pastors, one can search; and I know so many ways that are licit and that have helped this. ( Einige glauben - entschuldigt den Ausdruck - dass wir, um gute Katholiken zu sein, wie die Kaninchen sein müssen. Nein. Verantwortliche Elternschaft , die muss man suchen. Und ich kenne viele erlaubte Methoden , die dabei geholfen haben.) Wenn jemand einen Satz mit "Einige glauben..." einleitet, folgt gewöhnlich die Wiedergabe einer Meinung, die meist nicht die eigene wiederspiegelt. Im Hinblick auf die Absage der Kirche an künstliche Verhütungsmittel ist sogar mir dieses Vorurteil mehrfach begegnet, meist von Leuten die keine Ahnun...

#Karnickelgate

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Papstzitate, aus dem Zusammenhang gerissen, unsauber gelesen oder falsch übersetzt. Wie bei dem Wort über die " Kaninchen " bei der fliegenden Pressekonferenz von Manila. Da braucht man sich dann nicht wundern, wenn sich selbst der Kaninchenzüchterverband zu eienr Ermahnung hinreißen lässt. Das kommt dann von das...

Gertrud von le Fort über den Umgang mit Armen und Vertriebenen.

Millionen über Millionen Hast du die Heimat versagt, Millionen über Millionen Ins nackte Elend gejagt!  Sie schlafen in fremden Betten Se tragen geschenktes Gewand – Und du willst dein Dach erretten, Christloses Abendland! Sieh, o sieht doch mit Schauern Winkt nicht ein blutrotes Tuch? Um deine bebenden Mauern Schleicht der Entrechteten Fluch. Senke die eisgrauen Fahnen Fege das uralte Haus, Sprich den Bußpsalm der Ahnen Und dann zieh aus: Zieh aus dem eitlen Gepränge Moderverfallener Zeit, Sprenge Fesseln und Enge Werde brüderlich weit! Gib ihre Heimat den Armen, Traue nicht Gold noch Erz, Sühne im großen Erbarmen Dein versteinertes Herz, Dass es im Opfervollbringen Junges Leben gewinnt – Mit überwundenen Dingen Spielt das göttliche Kind. (Gertrud von le Fort)