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Wende die Not

Jahresheiligen-Ziehen ist ein schöner Brauch. Man kann es sich elektronisch per Zufallsgenerator ermitteln lassen oder die Zettel in geselliger Runde ziehen. Mir wurde für 2017 die hl. Notburga zugedacht. Was eine "Büromaus" mit der Schutzheiligen der Dienstboten zu hat, bleibt mir ein Rätsel. Vielleicht dass ich über das außerordentliche Jubiläumsjahr der (Göttlichen) Barmherzigkeit  hinaus barmherzig und großherzig bleiben soll? Denn Notburga war besonders dafür bekannt, dass sie Speisereste ihrer Herrschaft an die Armen verteilte. Und als ihr dies verboten wurde, fastete sie und verteilte das so gesparte Essen.  Vielleicht möchte mich der Herr auch ermutigen, dass ich auch im Jahr 2017 A.D. die Hoffnung nicht aufgebe, die Augen nicht vor der Not verschließe und sie versuche zu wenden, wo es in meinen Kräften liegt.

Hosianna in excelsis, der Herr ist geboren!

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Jubilierende Engel in der Kirche  St.  Michael in Schöllang

Frage des Tages: Wer klopfet an?

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Wir beten für Berlin!

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Da wacht man auf und dann war da über Nacht ein Attentat. Mit 12 Toten. Im eigenen Land. Wahrlich, eine "Affentat",wie mein kleiner Bruder das Wort früher zu verballhornen pflegte. (Wobei, selbst Affen wären wohl anständiger, als mit einem LKW in eine friedliche Menschenmenge zu rasen). Beten wir also für Berlin - für die Opfer um das ewige Leben und für den Täter, dass er sich bekehrt und seine Tat bereut.

Über die Sinnhaftigkeit der Weihnachtsspende

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Am Ende des Jahres einen Teil seines Gehalts an Zwecke zu spenden, die dem Allgemeinwohl dienen, ist ein sehr alter Brauch in den meisten Ländern des christlichen Abendlandes. Der bereits verstorbene Pater Gereon Goldmann erinnerte sich aus seiner Kindheit in den 1920er Jahren: " Vater erhielt das ganze Jahr hindurch ganze Stöße von Bittbriefen verschiedener Klöster, besonders aus den Missionen. Alles wurde bis Weihnachten in eine große Kiste getan. Am Weihnachtsmorgen wurden die Briefe gemeinsam geöffnet und gelesen. Wir Kinder durften das Geld in die vielen Umschläge tun. Jede einzelne Bitte wurde mit einer Gabe bedacht, je nach Verdienst des Vaters während des Jahres."    So werden Kinder an die edlen Tradition des Gebens herangeführt und gleichzeitig daran erinnert, dass viele gute Dinge in der Welt erst durch Spenden möglich werden. Tatsächlich ist Spenden eine Art aktiv die Welt um uns herum zu gestalten. Über selbst erwirtschaftetes Geld kann man schließlich nach Gu...

Gegrüßt seist du Maria, jungfräuliche Zier

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Wir brauchen ein neues Lepanto!

Aleppo versinkt im Chaos, man kennt nicht mehr Freund noch Feind, im Jemen verhungern die Menschen unbemerkt von der Weltöffentlichkeit, im Irak kämpfen die verbliebenen Jesiden weiterhin verzweifelt um ihr Überleben... und das sind nur einige der aktuellen Meldungen aus dem Nahen Osten. Schaut man sich in der Welt um, so entdeckt man noch viel mehr Beweise dafür, dass der Mensch dem Menschen zum Wolf werden kann. In Pakistan verrottet eine junge Mutter zum Beispiel seit Jahren im Gefängnis, weil sie es als Christin gewagt hatte, Wasser aus einem Brunnen geschöpft zu haben, der auch von Muslimen genutzt wird. In Nordkorea wird man schon ins Konzentrationslager gesteckt, wenn man eine Bibel nur anfasst. Und mit Konzentrationslager sind Konzentrationslager gemeint. Durchaus auch solche nach den Massstäben, welche die Deutschen vor 70 Jahren gesteckt haben. Der Zustand der Welt könnte also zum Verzweifeln sein! Könnte, wenn mit der Verzweiflung eines einziges Menschenkindes nur ein einzig...