Samstag, 07.09.2013: #prayforpeace!


Neben zahlreichen Tweets in den letzten Tagen - verfeinert mit dem Hashtag #prayforpeace - zieht Papst Franziskus in seinen Bemühungen um Frieden auch alle Register der Diplomatie, wie der Brief den G20-Gipfel beweist. Radio Vatikan hat auch das Programm für die Gebetswache und den Fastentag für den Frieden veröffentlicht.
  • Ab 17:45 Uhr bieten insgesamt 50 Priester unter den Kolonnaden auf dem Petersplatz Gelegenheiten zur Beichte. 
  • Um 18:30 Uhr wird der Friedensappell verlesen, den Papst Franziskus beim Angelus am 01.09.2013 äußerte. 
  • Um 19:00 Uhr beginnt die Gebetswache. Nach dem Gesang des "Veni Creator Spiritus" wird die Marienikone "Salus Populi Romani" feierlich inthronisiert und der Rosenkranz gebetet. Danach wird Papst Franziskus eine Mediation halten, bis voraussichtlich gegen 20 oder 20:30 Uhr. Es folgen Momente der Eucharistischen Anbetung und des Gebets um 22:15 bis 22:40 Uhr mit Musik untermalt. Am Ende erteilt Franziskus den Apostolischen Segen.  
Live-Übertragungen der Gebetswache mit dem deutschen Kommentar von Radio Vatikan gibt es selbstverständlich wieder bei Radio Horeb und EWTN.

Kommentare

  1. Ja, schließen wir uns als Menschen guten Willens dem Aufruf des Heiligen Vaters an mit Fasten, Beten und einem geheiligten Leben, vielleicht auch mit dem Empfang des Beichtsakramentes. Danken wir Gott für den Frieden und für alles, was ER uns bisher in unseren Ländern unverdienterweise geschenkt hat.

    Aus einem Schreiben von Pater Eugen Mederlet OFM über das christliche Fasten:

    „Zweitens.

    Das Fasten ist die kräftigste Unterstützung eines inständigen Gebetes

    In den schwierigsten Lagen, in denen wir einzig und allein auf Gottes Hilfe zählen, sollen wir unser Gebet mit Fasten verbinden. Wir nützen niemandem mit bloßem Aufzeigen der drohenden Gefahren, in denen die ganze Menschheit schwebt. Wir wissen heimlich, dass unser Gebet in solchen Nöten viel zu schwach ist; darum flüchten wir in Angst und Klagen. Wir könnten aber Hunderte von Beispielen aus der Heiligen Schrift und aus dem Leben der Heiligen anführen, wie auf Fasten und Gebet hin Gott drohende Vernichtung abgewendet hat. Fehlen uns vielleicht heute die fastenden Beter?

    Drittens.

    Durch das Fasten treten wir über eine innere Schwelle und kommen Gott nahe

    Da durch den inständigen Flehruf im Fasten die Sündenerkenntnis und das Sündenbekenntnis geweckt werden und wir uns vor Gott demütigen, geschieht eine Läuterung in unserer Seele, so dass wir neuer Erkenntnis fähig werden. Wir ahnen durch alles Irdische hindurch das himmlische Leben, aber auch die dämonischen Mächte, die uns bedrohen. Durch diesen neuen Blick des Herzens bahnt sich ein trauter Umgang mit Gott an. Darum erstrahlte das Antlitz des Mose. Wir erfahren im Fasten, dass wir tatsächlich nicht nur vom irdischen Brote leben, dass vielmehr das Wort Gottes eine wahre Nahrung ist.
    ... Wichtig ist, dass dieses Fasten in Gebetsgemeinschaft mit Christus geschieht, in Tröstung seines Heiligsten Herzens und im Ringen um die Rettung der Welt.“


    Ganzer Text hier:

    http://www.kathnews.com/index.php?page=Thread&postID=367853#post367853

    lG Mt

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